|
#1
| ||||
| ||||
| Hallo! Mich würde mal sehr interessieren, welche Disziplin (Wettkampf- und trainingsmäßig) ihr vorzieht. Bei mir ist es so, dass ich noch nie bei einem Kumitewettkampf teilgenommen habe und ich Randori sowieso nicht sooviel abgewinnen kann. Da diverse Leute behaupten, ich hätte einen guten Kime ( ) tendiere ich ganz klar in Richtung Kata (was mir auch viel Spaß macht, bien sûr!) Ich freue mich auf eure Antworten MfG Foo ![]() Geändert von Foofightaa (17-11-2003 um 13:33 Uhr). |
|
#2
| ||||
| ||||
| Zitat:
zu Kime heheh *angeb* als ich noch ein Gelbgurt war, hat mich Leo Lepinski (7 o 6 Dan) zu Mr. Kime getauft ![]() |
|
#3
| ||||
| ||||
| bei Prüfung oder Wettkampf, aber auch generell eher Kumite. Bei Kata beeindruckt mich das Umfeld viel zu sehr. Wenn ich aber kämpfe kann ich mich auf meinen Partner völlig fokusieren. Es ist einfach "lockerer", nicht so angespannt, daher habe ich auch mehr Spass dran als bei Katas . Soll aber natürlich nicht heißen, dass ich nicht gerne ins Katatraining gehe ![]()
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
|
#4
| ||||
| ||||
| Hallo, ich versuch' beiden ungefähr gleichmäßig hinzubekommen. Ich hab' mich jahrelang mehr auf Kata konzentriert und sehe da immernoch meine große Leidenschaft. Kumite ist aber nun mal ein wichtiger Teil des Karate und so versuche ich jetzt wieder verstärkt, da etwas mehr zu machen. Tschüssi Ike |
|
#5
| |||
| |||
| Hallo, ich sehe diese "Trennung" zwischen Kumite, Kata und Kihon eigentlich überhaupt nicht. Kata ist das "Herzstück" und alle weiteren Übungssysteme werden doch daraus entwickelt bis hin zum freien Kumite; bis zur SV. Alles greift ineinander und jedes einzelne Übungssystem ist wieder auf die jeweilige Kata zurückzuführen. Für mich bedeutet Kata - Karate. Ich sehe im Karate auch nicht das "Spaßhaben" an der einen oder anderen Sache (das alles würde zu einer inhaltliche Leere führen). Diese Trennung lehrt eine körperlichen Fertigkeit ("Sporttreiben), was ja nicht unbedingt falsch sein muß und für Wettkampf wichtig ist. Karate hat da wichtigere und wertvollere Inhalte, die neben der Technik, durch und über die Technik vermittelt werden. Dies ist mein persönliches Verständnis von Kampfkunst. Gruß Franzi Geändert von Franziska (19-11-2003 um 09:11 Uhr). |
|
#6
| ||||
| ||||
| Hi Franziska! Dem schließe ich mich 100%ig an!! ![]() OSS Dojokun |
|
#7
| |||
| |||
| Zitat:
Ist nicht Kata eher eine Form der Übung um für das letzendliche Ziel nämlich den freien Kampf ohne Regeln zu trainieren? Ich möchte jetzt keine Diskussion zum Thema "Form - Sinn und Unsinn". Ich frage mich nur aus welchem Anlass die Formen im Karate (sieht man fast nur hier) als so bedeutend angesehen werden? |
|
#8
| ||||
| ||||
| Hi, auch wenn ich nur ungern wiederspreche, man kann doch nicht Kata mit Karate gleichsetzten. Sicher ist es ein wichtiger Bestandteil davon, aber eben nur ein Bestandteil von Vielen. Karate seh ich eher wie eine Uhr, wo jedes Zahnrad (Kata, Kihon, Kumite, SV usw.) dazu beiträgt, daß die Uhr funktioniert. Man kann sicher das eine oder andere schwerer gewichten, aber man darf nicht den Fehler machen und das eine, als das einzig Wahre anzusehen. Karate ist für mich viel mehr als nur Kata, es ist eher ein "unentdecktes Land", welches zu erforschen gilt. In welchen Richtungen (Kumite, Kata ....) man auch geht, man findet immer was Neues. Gruß Tohon P.S.: Sorry für die Abweichung vom Ausgangsthema!!!! |
|
#9
| ||||
| ||||
| Zitat:
Wer lesen kann, der lese... ![]() |
|
#10
| |||
| |||
| Obwohl ich Franziska prinzipiell ebenfalls zustimme, sollte man vielleicht doch anmerken, dass Karate etwas Dynamisches ist, das sich ständig im Wandel und in Weiterentwicklung befindet (dies meine ich ohne Werturteil, ob das Neue auch tatsächlich besser ist als das Alte). Zwar geht alles was wir heute im Karate praktizieren im Großen und Ganzen auf das in den Katas überlieferte Wissen zurück, die neueren Entwicklungen im Kumitebereich des Karate sind in den Katas allerdings nur noch zu erahnen (wenn überhaupt vorhanden). Wenn man die neueren Entwicklungen negiert (hier meine ich nämlich in erster Linie die Wettkampfentwicklung), so hat man damit natürlich kein Problem. Wenn man unter Karate allerdings lediglich Shiai-Karate versteht, so wird man sich nicht ganz zu Unrecht fragen, wofür man Katas überhaupt braucht. Um den Katagedanken hier konsequenterweise fortzuführen, müsste man eigentlich entweder die alten Katas entsprechend adaptieren oder neue Katas erschaffen, die die 'modernen' Techniken enthalten...
__________________ Gruß Weudl |
|
#11
| |||
| |||
| Guten Morgen, ich glaube, die jetzt entstehende Diskussion kommt daher, dass wir in unseren eigenen Dojos wahrscheinlich völlig unterschiedliche Trainingskonzepte haben (klassisch - sportlich). Daher kommt es zu den Missverständnissen (Tohon und Sparschwein). Also werde ich meinen obigen Beitrag noch ein wenig genauer ausführen. Dojokun versteht, so glaube ich, genau was ich meine. Diese besagte Trennung entstand, da die SV andere Vorraussetzungen als Wettkampfkarate hat. Der Sinn einer Kata ist deshalb verfremdet worden und gilt für viele heute nur noch als eine Form, die als eine Art Kür auf Wettkämpfen gelaufen wird. Aber sie ist weitaus mehr; das würde hier jetzt zu weit führen und aus dem Thema laufen. Das Wettkampfkarate ist ein winzig Teil des ganzen Karate. Wenn man jedoch nur noch Wettkampf trainiert, und damit gebe ich Weudl recht, brauchen wir keine Kata mehr; weil es kein Karate im ursprünglichen Sinn mehr ist, sondern „Sporttreiben“. Kata wird hier wieder zu einer leeren Form, wie Eiskunstlauf vielleicht. Wenn ich jedoch die „alten“ Kata als Grundlage nehme, kann ich ohne weiteres auch ein „modernes“ Karate daraus entwickeln (was immer das auch sein mag). Beispiel: Sanbon Kumite, Kihon Ippon Kumite, Jiyu Ippon Kumite, Jiyu Kumite, Dojokämpfe, Wettkämpfe. Anders gesagt (Beispiel Heian Jodan, der Age Uke): Sanbon Kumite mit Age Uke, Konter Gyaku Tsuki wird für Anfänger geübt. Weiterführung im Kihon Ippon mit dem Schwerpunkt Kimeentwicklung und Übertragung, Distanz, Zanshin, Gelenkstellungen, also Prinzipien. Im Jiyu Ippon Kumite wird die gleiche Kombination mit freien Sabaki, Zurückziehen der Faust aus dem Konter ausgeführt alles unter genauer Beachtung der erlernten Prinzipien aus dem Kihon Ippon Kumite, im Jiyu Kumite findet diese Kombination ebenfalls Anwendung. Hier gibt es auch nicht mehr den ursprünglichen Age Uke mit geschlossener Faust, sondern es wird nur noch das Prinzip (schnappender Ellenbogen, Hüftbewegung usw.) verwendet. Es ist immer noch der Bezug zur Kata gegeben, kann auf sie bezogen werden und ins Bunkai gebracht werden. In Dojokämpfen kann dann mit dieser und natürlich mit ALLEN erlernten Techniken kämpfen; auch Würfe, starkem Kime (je nach Partner, falls Neutralisation Übungsinhalt war), Halten der Kleidung bis hin zur Bodenlage usw. Im Wettkampf wird halt nach dem jeweiligen Regelwerken gekämpft. Deshalb sollten sich aber die erlernten Prinzipien nicht ändern. Leider tun sie das aber, wenn man mal genau bei Wettkämpfen hinschaut, Beispiel: Schulter viel zu weit in den Angriff hinein gebracht. Probiert es am Makiwara und achtet mal, ob ihr wirklich noch Kime übertragen könnt. Man ist eben nur schneller am „Gegner“ um den Punkt zu machen. In diesen Fällen frage ich mich oft, ob im Kihon auf die Prinzipien eingegangen wurde oder ob hier nur schnell Wettkämpfer herangezogen wurden. Es sind bestimmt super Sportler mit eine guten Reaktionsgeschwindigkeit, und dagegen ist auch nichts zu sagen. .. aber ist dieses Karate noch "fundiert"?; tja ich weiß nicht so genau, was ich davon halten soll. Hier lässt sich über den Sinn oder Unsinn streiten. Das ist aber nicht meine Absicht und habe ich auch keine Lust drauf. Jeder sollte seinen Weg finden und damit glücklich werden, sei es nun im Sporttreiben, in klassischen Systemen oder vielleicht gibt es ja sogar Mischungen aus beiden... Muß leider arbeiten. Gruß Franzi Geändert von Franziska (20-11-2003 um 18:10 Uhr). |
|
#12
| ||||
| ||||
| Kleiner Einschub: Es ging ja ursprünglich in diesem Thread nicht darum, ob Kata oder Kumite die Essenz des Karate darstellt (das wäre auch ein viel zu kurzer Thread geworden / Soll keine persönliche Kritik an irgendjemanden sein), sondern viel banaler: Zu welchem Ihr euch eher hingezogen fühlt oder gewidmet habt oder trainiert, denn es steht ja fest: In allen Dojos wird Kata und Kumite als eigenständige Disziplin verstanden. Natürlich wurde das Karate wie wir es heute kennen zum größten Teil aus den traditionellen Katas gebildet - Aber sie waren doch letzendlich "nur" die stilneutrale Verschlüsselung von aufgereihten Kampftechniken. Ganz klar ist Karate - Do mehr als Sport. So - please get back to topic Dankeschön, MfG Foo ![]() Geändert von Foofightaa (21-11-2003 um 14:52 Uhr). |
|
#13
| ||||
| ||||
| Inzwischen hab ich übrigens auch meinen Gefallen am Kumite gefunden Hab mich mal dazu entschlossen, bis ich nicht mehr will, beides gleich viel zu trainieren. Aber dem anderen tief in die Augen schauen zu können und zu versuchen, seine nächste Technik mittels Telekinese herausfinden zu können hat doch was... MfG Foo ![]() |
|
#14
| ||||
| ||||
| Zitat:
musst aber seine technik ja net rausfinden, reagieren langt ![]() |
|
#15
| ||||
| ||||
| Ich fühle mich mehr zu Kata hingezogen. Damit kann ich persönlich einfach mehr anfangen! Wenn ich Kumite sehe und jemanden zuschaue, dann finde ich das auch total klasse und würds auch gern intensiver betreiben, aber wenn ich dann im Training steh.....es packt mich einfach nicht! Krieg isch Plaque... Gruß |
![]() |
| Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Security / Sicherheitsdienst Leitfaden | Mohlenbop | Security | 18 | 21-04-2007 09:22 |
| Zweifel an Systemas Geschichte | Moritz | Europäische Kampfkünste | 284 | 06-01-2004 13:06 |
| Turnier in Trier | Joachim | Muay Thai, Muay Boran, Krabi Krabong | 19 | 27-05-2003 14:46 |
| Freie Meinungsäußerung | Michael Kann | Off-Topic Bereich | 17 | 12-05-2003 13:32 |