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  #46  
Alt 11-03-2010, 15:34
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Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu
 
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Na das find ich jetzt ja mal interessant. Muss ich meinem alten Geschichtslehrer sagen, wenn ich ihn sehe^^ "No Sports!" ist aber eindeutig von ihm
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  #47  
Alt 11-03-2010, 15:38
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Meines Wissens ja. Glaube mich aber erinnern zu können, dass er den Spruch als Scherz gemeint hat.
Fakt ist zumindest, dass er Kavallarist gewesen und auch privat sehr viel und gerne geritten ist. Und Reiten ist wie KK: Kann man machen, ohne sich anzustrengen. Kann man aber genauso andersrum machen.

Gruß
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  #48  
Alt 11-03-2010, 15:55
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu
 
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Er war auch Fechter in seiner Judend... Also wirds schon nicht ganz ernst gewesen sein^^
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  #49  
Alt 11-03-2010, 16:40
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Zitat:
Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
@SkiTe
Nun ich bin kein Experte für Abernethy, er geht das Thema so wie ich es gesehen habe zu stark auf die japanische Sichtweise an. Vielleicht muss man dass so auch machen, sonst hat man innerhalb der Karate Gemeinde keine Chance. (Siehe auch Antworten zu dem Thema hier)
Ich bin auch kein Experte in Sachen Abernethy, habe aber ein paar Seminare mit ihm mitgemacht. Sein Ansatz ist wie alles andere "Reverse Engineering", wir versuchen eine passende Bedeutung zu einem gegebenen Bewegungsablauf zu finden, der ueber Jahre 1000 Mal geaendert wurde und ich glaube kaum, dass irgendjemand noch eine direkte Abstammungslinie zu den urspruenglichen Verfassern behaupten kann. Was seinen Ansatz mMn besser macht als viele, ist dass er Logik verwendet also z. B. realistische(re) Angriffe usw.

Ich moechte allerdings noch dazu sagen, dass Abernethy weitesgehend nur fuer sein "Bunkai Jutsu" bekannt ist, aber das ist natuerlich nur ein kleiner Teil seines Karates.
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  #50  
Alt 16-03-2010, 07:29
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Kampfkunst: Shotokan
 
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Zitat:
Zitat von Dakan Beitrag anzeigen
Na das find ich jetzt ja mal interessant. Muss ich meinem alten Geschichtslehrer sagen, wenn ich ihn sehe^^ "No Sports!" ist aber eindeutig von ihm
OT: Gefunden, obwohl nicht danach gesucht: Auch hier ist Churchill rehabilitiert: No sports.


Gruß
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  #51  
Alt 16-03-2010, 08:19
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Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu
 
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Och menno, du zerstörst mein Zitatewissen
Jetzt schreib ich lieber keine mehr sonst hab ich bald keine mehr die stimmen
__________________
Achtung: Meine Aussagen sind potenziell ketzerisch!
Trotzdem lasse ich mich auch gerne anhand von Fakten belehren :D
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  #52  
Alt 16-03-2010, 09:19
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Zitat:
@bikergirl
Ich bin auch kein Experte in Sachen Abernethy, habe aber ein paar Seminare mit ihm mitgemacht. Sein Ansatz ist wie alles andere "Reverse Engineering", wir versuchen eine passende Bedeutung zu einem gegebenen Bewegungsablauf zu finden, der ueber Jahre 1000 Mal geaendert wurde und ich glaube kaum, dass irgendjemand noch eine direkte Abstammungslinie zu den urspruenglichen Verfassern behaupten kann. Was seinen Ansatz mMn besser macht als viele, ist dass er Logik verwendet also z. B. realistische(re) Angriffe usw.

Ich moechte allerdings noch dazu sagen, dass Abernethy weitesgehend nur fuer sein "Bunkai Jutsu" bekannt ist, aber das ist natuerlich nur ein kleiner Teil seines Karates.
Du befindest dich in einem Irrtum bei der Annahme beim „dunkle“ Zeitabschnitt würde sich über einen Zeitraum von über 1000 Jahren handeln. Tatsächlich ist dieser Abschnitt eher mit 100 Jahren zu beziffern. Tatsächlich nehme ich an wurden in den letzten Jahrzehnten des 18 Jahrhunderts mit Übernahme nach Japan Anfang des 19 Jahrhunderts vieles geändert. Die Wurzel des japanischen Einflusses sind nur scheinbar so groß und lange anhaltend. Viel wahrscheinlicher ist eine klar dominierende Rolle des chinesischen bis hin zur Mitte des 18 Jahrhunderts und darüber hinaus. Der Einfuss Japans auf unsere Kampfkunst, wurde erst per Edikt Ende des 18 Jahrhunderts zur Staatssache.
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  #53  
Alt 16-03-2010, 10:19
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Zitat:
Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
Du befindest dich in einem Irrtum bei der Annahme beim „dunkle“ Zeitabschnitt würde sich über einen Zeitraum von über 1000 Jahren handeln. Tatsächlich ist dieser Abschnitt eher mit 100 Jahren zu beziffern. Tatsächlich nehme ich an wurden in den letzten Jahrzehnten des 18 Jahrhunderts mit Übernahme nach Japan Anfang des 19 Jahrhunderts vieles geändert. Die Wurzel des japanischen Einflusses sind nur scheinbar so groß und lange anhaltend. Viel wahrscheinlicher ist eine klar dominierende Rolle des chinesischen bis hin zur Mitte des 18 Jahrhunderts und darüber hinaus. Der Einfuss Japans auf unsere Kampfkunst, wurde erst per Edikt Ende des 18 Jahrhunderts zur Staatssache.
Trunkenbold richtig lesen
Sie hat geschrieben ...der ueber Jahre 1000 Mal geaendert wurde...
Gruß
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  #54  
Alt 16-03-2010, 11:12
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@shorinryuchemnitz
Asche auf mein Haupt. Ohne jeden Zweifel mein Fehler.
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  #55  
Alt 16-03-2010, 12:45
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Zitat:
Zitat von Trunkenbold
Der Einfuss Japans auf unsere Kampfkunst, wurde erst per Edikt Ende des 18 Jahrhunderts zur Staatssache.
19. meinst du ?
Dann noch nen Schuß Asche.
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  #56  
Alt 16-03-2010, 13:23
Benutzerbild von shorinryuchemnitz
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Zitat:
Zitat von Holzkeule Beitrag anzeigen
19. meinst du ?
Dann noch nen Schuß Asche.
Du bist so gemein.

Gruß
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  #57  
Alt 16-03-2010, 13:34
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Registrierungsdatum: 13.08.2009
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Nicht so mein Tag heute!

Und da wir gerade so bei Fehlern sind shorinryuchemnitz, wie steht es um deine Aussage zu japanischen Karate Stilen bezüglich des Nagashi „Uke“. Rein in Bezug auf Uke kann man sich schenken, dass Thema geht etwas weiter.
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  #58  
Alt 16-03-2010, 14:02
Benutzerbild von shorinryuchemnitz
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Zitat:
Zitat von Trunkenbold Beitrag anzeigen
Nicht so mein Tag heute!

Und da wir gerade so bei Fehlern sind shorinryuchemnitz, wie steht es um deine Aussage zu japanischen Karate Stilen bezüglich des Nagashi „Uke“. Rein in Bezug auf Uke kann man sich schenken, dass Thema geht etwas weiter.
Das ist richtig im Karate müssen die Bewegungen in einandergreifen, als Uke allein bringt das nichts. Man kann aber nach erfolgter Aufnahme des Arms oder Beins durch nagashi uke den Angreifer gut in eine Gleichgewichtsbrechung oder einen Hebel bewegen.

Gruß
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  #59  
Alt 16-03-2010, 23:22
Benutzerbild von Tori
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Kampfkunst: KiBoTu
 
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Beiträge: 2.752
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Zitat:
Zitat von shorinryuchemnitz Beitrag anzeigen
Das ist richtig im Karate müssen die Bewegungen in einandergreifen, als Uke allein bringt das nichts. Man kann aber nach erfolgter Aufnahme des Arms oder Beins durch nagashi uke den Angreifer gut in eine Gleichgewichtsbrechung oder einen Hebel bewegen.

Gruß
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September 11 Memorial: http://edition.cnn.com/SPECIALS/2001...lists/by-name/
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  #60  
Alt 26-03-2010, 18:31
Benutzerbild von WingChun77
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Kampfkunst: Karate / Tai Ji Quan / Wing Chun
 
Registrierungsdatum: 17.06.2009
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Beiträge: 857
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Veränderung/Modifikation einer Kata?

Das Spannungsfeld besteht hier IMO aus Tradition und Selbstreflexion! Zwei Leitfragen in diesem Kontext:

(1) Wie weit bin ich bereit eine Kata/Form auszuführen, wie sie mir beigebracht wurde (in der Hoffnung auf einen nahezu roten Faden zur Quelle), um damit die Tradition zu wahren?


(2) Wo bleibt die individuelle Entwicklung des Praktizierenden, wenn er sich der Kata/Form stellt, mehr und mehr in den Kern eintaucht und auf einmal eine eigene Interpretation entwickelt?


Im Grunde genommen stellt das Thema die Gretchenfrage:
Von der Quelle lösen oder nicht? Und hier öffnet sich direkt eine weitere (nicht zu unterschätzende) Tür: Sind die Quellen denn authentisch und wer gibt sie an? Gerade die Kata/Formen tragen IMO die Problematik diese Quellenfrage in sich. Die Frage nach der Quelle ist der erste Schritt zur Selbstreflexion in den Kampfkünsten und zeigt den Fortschritt eines Anwenders. Denn genau da beginnt die Hinterfragung!


Fazit:
Ich habe mich nach langer Reflexion und innerem Kampf dafür entschieden Modifikationen in die Kata/Formen einzubauen, weil sie meine individuelle Interpretation darstellen. Der für mich geschlossene Kompromiss besteht nun darin, dass ich bei Weitergabe der Form stets auf "Variationen" hinweise und somit die Tradition achte.

Leitmotiv: Alles ist im Wandel!

LG sendet

G.
__________________
"Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!"
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