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#16
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| Bleib beim Karate, kauf Dir ein schnelles Rad (laß es auf deinen Körper einstellen) und such Dir einen Guten Tai Chi Lehrer. Mir deinen Erfahrungen sollte es Dir gelingen den Karate Unterricht zu modifizieren und schnelle Belastungen deines Schwachpunktes zu vermeiden. Kicks (& Kampf gegen andere) fallen halt ersteinmal weg, oder reduzieren sich auf Kniehöhe, who cares? Das Tai Chi hilft Dir deinen Körper bewusster zu bewegen und die Nuancen der für Dich gefährlicheren Bewegungen auszuloten. Als Alternative fang schonmal an deine Katas in extremer Zeitlupe auszuführen. Hab mich vor 4 Jahren aus ähnlichen Gründen erfolgreich umorientiert. Irgendwann kommt das eh auf beinah jeden zu. Stell Dir einfach vor du wärst schon 70. |
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#17
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| Hallo, Leute! Wow, ich bin begeistert, welche Resonanz ich von euch bekommen habe. Vielen Dank. Von dem kleinen Exkurs ueber Handfeuerwaffen mal abgesehen war es echt hilfreich fuer mich. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Karate quasi ohne Fusstechniken und starke Angriffsschritte noch Karate ist. Ich habe immer sehr viel mit Tritten (bes. Mawashi gedan und chudan) gearbeitet. Ich weiss, dass das im echten Kampf nicht besonders realistisch ist. Aber andere Fusstritte, Fussfeger etc. sind schon realistisch. Karate ist nunmal so, dass hart reagiert wird, wenn Ausweichen nicht mehr moeglich ist. Die Frage ist, wie und was trainiert man, wenn man keine Fusstechniken mehr benutzt? Da wuerde mich besonders die Meinung von kacki und allen Leuten interessieren, die dasselbe Problem (also Erfahrung damit) haben. |
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#18
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| Bezüglich der Ausführung von Kihon und Kata kann ich mich voll und ganz @Kacki anschließen. Ich habe schon vor ca. 10 Jahren angefangen mein Karate auf 'alter Mann'-Karate umzustellen und habe diese Entscheidung noch keinen Tag bereut. Es gibt einige Kata, die sich besonders gut hierfür eignen. Prinzipiell würde ich hier die Kata von Goju Ryu (aber nicht Wettkampf Goju Ryu) oder Uechi Ryu bevorzugen, aber es gibt auch einige 'brauchbare' Shotokan Kata. Generell liegt es aber an der Art und Weise wie man sich bewegt und nicht an der Bewegung selbst. Vielleicht kannst Du Dir ja einmal ein paar Videos von (sehr) alten Meistern ansehen und deren Motorik ein wenig studieren.
__________________ Gruß Weudl |
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#19
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| Zitat:
Sieh doch nicht immer alles so negativ.... Schau mal, was ich schrieb---> Zitat:
Im übrigen bist Du bisher der einzige hier, der das Sportschiessen mit KK oder Luftgewehr als Kampfkunst bezeichnet. Ich bin nach wie vor der Ansicht, das Sportschiessen nichts mit Kampfkunst gemein hat, Schlussendlich gibt es immer KampfsSPORT und KampfKUNST. Das sich bei den Schützen wenige einfinden, die vielleicht mehr als den reinen Sportlichen Aspekt sehen, also das Schiessen als Kunst betrachten, glaube ich schon. Aber wieder sind das seltene Ausnahmen, die in unserer Gesellschaft unter den "normalen" Mitgliedern verlacht werden. Es besteht nunmal ein definitiver Unterschied, ob ich in einen Sportverein eintrete, der z.B. Sportkarate betreibt, also blanke "Fitness" und Wettkampf, oder ob ich in einen Verein oder ein Dojo eintrete, welches in diesem Fall Karate als Kunst betreibt, indem neben den Körperlichen auch die geistigen, mentalen Aspekte, sowie geschichtliche Hintergründe der Kampfkunst selbst vermittelt werden, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Das wirst Du in keinem Schützenverein erleben. Da wird Dir jedes Mitglied ehrlich ins Gesicht sagen, das sie das Schießen als reinen Sport verstehen, aber nicht als Kampfkunst. Aber das siehst Du sicher wieder anders..... Grüße, Mick |
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#20
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| Bis zu meiner Hüftarthrose im Endstadium hatte ich versucht mich beim Kämpfen durch meine Agilität und Beweglichkeit zu verwirklichen. Mit meinem rechten Bein gelang es die meisten Gegner auf Distanz zu halten. Bei Techniken half mir meine Geschwindigkeit und hohe Schlag/Trittfrequenz. Dann: Endstation. Heute mache ich nur noch die nötigsten Bewegungen, führe diese aber mit einem viel intensiverem Bewustsein als noch vor 5 Jahren durch. Ich habe erfahren das die Zeit und Wahrnehmung welche in eine Bewegung investiert wird viel wichtiger ist, als das erschöpfende und verschleissende drauflosdreschen aus alten Tagen. Allerdings war dies ein ebenso mühlseliger Lernprozess wie die ersten 100 Liegestützen. Keep going und bleib dem Karate erhalten. |
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#21
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| Zitat:
__________________ Gruß Weudl |
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