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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #16  
Alt 12-07-2017, 19:26
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 13.08.2015
Beiträge: 92
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Zum Ursprünglichen Thema:
Jeder setzt sich seine eigenen Konditionellen Anforderungen. Wenn wir mal Randori oder Kumite machen (leider sehr selten, das letzte mal ist locker 5 Wochen her) kann jeder seine Pausen selbst einteilen. Das hat Vorteile, Konditionsschwache und Verletzte (nicht nur durch Unfälle im Training, hauptsächlilch durch nicht ausgeheilte Verletzungen) können sich die Pausen so legen wie sie es brauchen. Dabei gehen alle so vor dass sie Pausenlos mitmachen, bis es wirklich nicht mehr geht und machen nach der Pause schnellstmöglich wieder mit. Generelle Zwangspausen für bestimmte altersgruppen halte ich für Problematisch, ich kenne da einige ältere die dir ordentlich Kontra geben wenn du sie schonen willst.
Das Partnertraining verläuft ununterbrochen, auf Komando wird der Trainingspartner getauscht (Zufallsprinzip) und ohne Pause weitergemacht.

Tipp für Kondition (auch wenn es die meisten hier bereits wissen):
Kondition ist zum großteil auf die trainierten Muskelgruppen bezogen, Laufen hilft für Kampf-Kondition also nur sehr beschränkt weiter.
Macht am besten Konditionstraining am Sandsack, dort könnt ihr gleichzeitig noch die Techniken verfeinern.
Alternativ könnt ihr auch im Schwimmbad sehr gute Erfolge erzielen, am besten mit einer Mischung aus Brust, Kraul und Delfin, z.b. für Schwimmanfänger mit sauberer Technik und etwas sportlichkeit: 2km (40 Bahnen) Brust + 1km (20 Bahnen) Kraul + 200m (4 Bahnen) Delfin. Die anstrengenderen Schwimmarten am ende, so lernt man auch bereits ermüdet sich nochmal zu steigern.
Das lässt sich auch super mit HIIT Kombinieren, dafür würde man ein gemütliches Brustschwimmen für die erholsamen mit Vollgas-Delfin für die intensiven Intervalle Kombinieren.
Versucht eure Geschwindigkeit bis zum ende beizubehalten (Wasserdichte Armbanduhr und Bahnenzeiten überwachen), fangt also nicht zu schnell an.
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  #17  
Alt 12-07-2017, 22:21
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Ex-Florettfechter, Senioren-Karate, Fettverbrennung-Do
 
Registrierungsdatum: 27.04.2016
Beiträge: 380
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Wie war das denn beim Fechten ?
Üblicherweise Aufwärmen/Gymnastik, Beinarbeit, angesagte Partnerübung, Freigefecht/Elektrogefecht. Bis einschließlich der Partnerübungen alle gemeinsam und dann die Gefechte mit danach Pause so lange man brauchte. Das Training selbst war etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde länger, wobei man je nachdem wie es aufging auch schon in etwa eine gute Viertelstunde auf der Bank saß oder etwas am Stoßkissen übte.

Beim Karate muss sich das erst einspielen, wir sind ja Anfänger, der Kopf muss auch mal vom Schema F wegkommen, das verstehe ich schon. Auch erst mal die Distanzen üben und mit begrenzter Kampffläche zurechtzukommen. Ja die Alten sind teilweise recht ambitioniert. Ich nehme halt das Gas raus und lasse eher Treffer zu, wenn ich merke mein Gegenüber verkrampft und will es mit Härte ausgleichen wenn die Erschöpfung ihren Tribut fordert. Mal sehen wie sich das mit der Zeit entwickelt.
Mal sehen welche Tipps ich umsetzen kann - ausprobieren.
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"Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)
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  #18  
Alt 15-07-2017, 09:35
Benutzerbild von SKA-Student
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Kampfkunst: Ohshima Shotokan & BJJ
 
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Beiträge: 4.538
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Entspannen, atmen, nicht hüpfen.
Ehrlich, mir hilft's. Rollen beim BJJ ist sicher nicht weniger anstrengend als Karate-Sparring, und man sieht's immer, wenn man mit den Anfängern rollt: unnötig viel Anspannung und Kraft wenn man's eigentlich nicht bräuchte.
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  #19  
Alt 15-07-2017, 11:05
Benutzerbild von Kensei
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Kampfkunst: "Weg der leeren Hand"
 
Registrierungsdatum: 17.06.2004
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Beiträge: 2.826
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@Gürteltier
Gute Vorschläge, bis auf die eigene Stoppuhr. Würde ich als Trainer jetzt nicht so prickelnd finden, wenn Schüler entgegen meiner Ansagen eigene Zeiten stoppen und das Randori nach eigenem Gutdünken gestalten. Außerdem das ganze Gepiepe wenn das mehrere Schüler so machen...

@TE
Mein persönlicher Richtwert ist, eine halbe Stunde Sparring durchzuhalten ohne danach völlig ko zu sein, soll heißen im Ernstfall nach 30Min. Rangelei noch mit einem Gewaltsprint flüchten zu können. Für Wettkämpfe wäre das so 3x3 oder 3x5 Min., mehr muss nicht sein.

Generell würde ich vorschlagen mit deinem Trainer über deine Probleme zu sprechen und einfach ein persönliches Vorgehen beim Randori zu vereinbaren. Kommt immer besser als sich einfach hinzusetzen oder irgendwelche eigenen Modalitäten zu fahren, die dann konträr zur Ansage deines Trainers gehen.

Was mir außerdem noch aufgefallen ist, du solltest dich persönlich nicht so beschränken. Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein. Du musst in der Tat nicht zum Kopf treten, solltest es aber trainieren, um im Ernstfall mit Schmackes zumindest auf chudan Ebene reinlatschen zu können. Selbiges gilt beim Sparring. Sich zu früh rauszunehmen verhindert letztlich einen Leistungsfortschritt. Da gilt dann auch deinem Trainer Vertrauen zu schenken und dich einfach mal an bzw. kurz über deine Grenzen treiben zu lassen. Bei uns steht dafür am Mattenrand immer ein Eimer bereit.

Geändert von Kensei (15-07-2017 um 11:08 Uhr).
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  #20  
Alt 15-07-2017, 11:12
Benutzerbild von BUJUN
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Kampfkunst: Wut des Ares
 
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Ort: Mannheim
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Beiträge: 7.777
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Gewichtsweste und loslaufen ....

In den 1970-er Jahren den Partner auf die Schuler und ein paar Runden in der Halle ..
Kniebeugen ( wackelige Geschichte ) und das Makiwara für die Lehrer machen ...

Kraft wächst am Widerstand und Kondition mit der Belastung.
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Es wird dem gierigen Kaufmannsgeist nie verständlich was den Krieger antreibt
AYA HEYAYA ... GoT VI.10....
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  #21  
Alt 15-07-2017, 13:26
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Ex-Florettfechter, Senioren-Karate, Fettverbrennung-Do
 
Registrierungsdatum: 27.04.2016
Beiträge: 380
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Ich vertraue unseren Trainern schon in dieser Hinsicht. Es ist einfach noch keiner was gewohnt und irgendwie muss man ja anfangen.
Gehüpft wird auch ab und zu zur Übung die Schiedsrichter wollen ja angeblich was dynamisches sehen und dass der Angreifer danach aus der Gefahrenzone wieder rausgeht...
Ja der Kraftverbrauch ist natürlich noch exorbitant, viele Techniken verpuffen zu kurz und sind nicht anständig vorbereitet, aber dazu lernt man ja. Kondition wird sich auch durchs Kämpfen entwickeln. Schwimmen dann wieder, wenn es der Alltag zulässt.
Ich stelle mir gerade vor, wie unsere Trainer die Ansage machen, liebe Kinder, liebe Senioren heute habe ich euch einen Eimer mitgebracht strengt euch mal richtig an...
Weste ist immer gut . Jetzt will noch einer zum Bund, na der wird sich wundern ob der Anforderungen. Das ist da nicht so chillig.
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  #22  
Alt 15-07-2017, 20:26
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate (Shotokan)
 
Registrierungsdatum: 12.11.2014
Ort: Köln
Alter: 41
Beiträge: 29
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Vor allem ist es ratsam, die eigene Energie nicht durch sinnlose Aktionen verpuffen zu lassen. Halbherzige Angriffe, insbesondere Tritte die nie durchkommen schlauchen einen ungemein. Also wenn du angreifst, dann richtig, und mit einer Kombination, keiner Einzeltechnik.

Aber das ist auch leichter gesagt als getan, ich ertappe mich auch viel oft dabei. Ist halt auch Psychologie im Spiel
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