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#1
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| Moin Unser Verein, ehemals Shotokan, hat jetzt den Stil zum Koshinkan gewechselt. Würde gern mal eure Meinungen darüber hören, wie ihr zu dem Stil steht. Ich persönlich finde den Stil der heutigen Zeit eher angepasst da dort auch die SV nicht zu kurz kommt und es ist weniger Traditionell, sondern mehr Sportlich ausgelegt, was ja für Wettkampf-Sportler ein klarer Vorteil ist.. www.koshinkan.de |
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#2
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| Halte ich für sehr gewagt diese These. Ich würde eher sagen, für das sport- bzw. wettkampfbegeisterte Individuum ist es dann wohl eher was. Koshinkan ist auch nur eine bestimmte Anpassung und Auslegung des Karate auf bestimme Schwerpunkte die für bestimmte Menschen passen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Wenn ich dann aber schon wieder die Zusammenstellung der Kanji sehe, wird mir wieder speiübel. Auf der einen Seite will man ja neu sein und sich von den "traditionellen" Fesseln lösen, dann aber "alt" wieder in den Namen aufnehmen wollen. Zieht halt doch zu Marketingzwecken oder wie? von dem ganzen Gefasel über Wegstufen bei Dan-Graden will ich garnicht erst sprechen. Was für Reifegrade werden denn da gemessen wenn es modern bzw. innovativ und weniger traditionell sein soll?
__________________ 01.09.2012 - Koryu-Uchinadi LG mit Olaf Krey in Fulda Geändert von DerSchleifer (13-12-2011 um 16:20 Uhr). |
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#3
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| Ok, wenns dir gefällt ist's in Ordnung. Aber Sportlich Orientiertes Karate halte ich eher für sinnlos. Karate ist eine komplexe,traditionelle und über einen langen zeitraum zu erlernende Kampfkunst - die ihre effektivität eben dadurch erhält. Wenn man eher Wettkampforientiert ist sollte man eher in Richtung thai- oder Kickboxen gehen - die sind für solche Dinge effektiver und besser geeignet als jedes Sportkarate. mfG
__________________ Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. |
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#4
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| Zitat:
Rein karatespezifisch ist mir nicht klar, warum einige Shotokan-Betreibende in Deutschland meinen, eigene "Stile" begründen zu müssen, die nichts anderes als Shotokan Karate darstellen, vielleicht ergänzt um z. B. eigene Kata, Ura-Ausführung von Kata in der Prüfung, eigene Kumite-Varianten und dementsprechend angepasste Prüfungsordnungen. Also nichts, was der "normale" Shotokan-Betreibende nicht auch machen kann, ohne dass man sagen kann, er betreibe kein Shotokan Karate mehr. Ein eigener "Stil" eröffnet im Verband aber wohl eigene Gestaltungsmöglichkeiten und als Stilbegründer steht man bezüglich des neuen "Stiles" dann in der Hierarchie ganz oben und kann relativ unabhängig agieren, solange man die grundsätzliche Ordnung des Verbandes respektiert und berücksichtigt. Um solche Sachen zu ermöglichen, wurde ja mal der Begriff des stilrichtungsoffenen / stilrichtungsfreien Karate geschaffen. So ein eigener "Stil" hat einerseits sicherlich den Vorteil, dass durch die Vereinheitlichung Dojo-übergreifend den Vorstellungen der Stilbegründer nach trainiert wird (Kumite-Formen, SV-Kata, was auch immer...), andererseits kann das auch zu einer gewissen Abgrenzung der "Stile" untereinander führen, die eigentlich doch nichts weiter sind als weiterhin Shotokan-Karate. Geändert von k.surfer (13-12-2011 um 18:22 Uhr). |
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#5
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| Zitat:
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#6
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| [QUOTE=k.surfer;2695345] ... QUOTE] |
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#7
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| Ich kann mich der Meinung von k.surfer nur anschließen. Ich komme aus Oberhausen. Dort steht das Koshinkan-Zentral-Dojo. Wer die Geschichte von Shihan Wecks ein bischen kennt, bildest sich schnell seine eigene Meinung über dieses Thema. Angefangen haben damals alle mit Shotokan. Dann musste es unbedingt etwas eigenes sein. Ich will damit nicht sagen, dass ales neue schlechter als das traditionelle ist, aber Karate ist nun mal eine alte Tradition. Aus den Reihen des BSC (Koshinkan) hat sich dann später auch noch D. Tolksdorf abgesetzt und eine Dojo für Stiloffenes Karate (SOK) gegründet. Drücken wir es mal so aus: Ich für mich sehe keinerlei "Notwendigkeit" von Shotokan zum Koshinkan zu wechseln. |
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#8
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| Es gab und wird immer Menschen geben die etwas eigenes auf die Beine stellen oder unabhängig sein wollen. Sei es des Egos willen oder weil man eine Meinungsverschiedenheit mit dem Meister bzw. der Organisation hat. Auf der ganzen Welt gibt es Abkömmlinge diverser Stile. Ob Shotokan, Kyokushin, Goju-Ryu, ein x-beliebiger Kung Fu Stil... Das ist nichts neues und nun ist es halt mal wieder in Deutschland passiert... ![]() |
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#9
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| Viele Grüße! Mathias
__________________ 01.09.2012 - Koryu-Uchinadi LG mit Olaf Krey in Fulda |
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#10
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| Marketing und Ego mal wieder. Die beiden Todsünden. Gestern kam ein schönes ZDF History über die Geschichte der Werbung in Deutschland. Ein zentraler Bestandteil war das man oft mehr verspricht als drin ist. So läuft der Hase halt mal. Und alleine die Tatsache daß man mit seinem Zeug Geld verdient ( gibts bei anderen Künsten doch auch ) disqualifiziert eine Schule ja noch nicht von vornherein oder ist " Karate " oder was immer man sich darunter vorstellt eine rein ideelle Kunst die nicht von niederen Instinkten beschmutzt werden darf ?
__________________ Wenn man nichts schreiben will schreibt man nichts und schreibt nicht daß man nichts schreiben will. Geändert von Holzkeule (14-12-2011 um 19:49 Uhr). |
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#11
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| ist ne Frage wie man "darf", "sollte", "könnte", "war" und "ist" einstuft ![]() Die andere Frage ist: Brauchts man(n)? Was ich mich Frage: Man kann doch auch seinen eigenen Verband gründen, ohne seinen Stil zu verleugnen/umbenennen etc. Gruß KeineRegeln |
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#12
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| Ich hatte 2009 beim Bodomeeting in Uetze (http://www.bscob.de/Koshinkan/termin...eine_Stile.pdf) die Möglichkeit unter Wolfgang Hagge das Koshinkan kennen zu lernen. Von SV keine Spur. Es ist Shotokan. Ich sehe hier parallelen zu Shirais Goshin Do. Shirai betreibt auch Shotokan und hat daraus sein Goshin Do abgeleitet – dieses ist auch immer noch Shotokan. Will damit aber nicht sagen das A von B abgeguckt hat!
__________________ Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen! Geändert von cross-over (15-12-2011 um 08:30 Uhr). |
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#13
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| Koshinkan ist shotokan.Schaut euch die Referenten und Prüfer auf der koshinkan-homepage an. Alles shotokan-Leute. Meinen, sie müssen unter neuem Namen altbekanntes machen. An der SV von Pflüger ändert sich dadurch nichts. Wer das machen will und auf die Lehrgänge von Pflüger geht, soll damit glücklich werden. |
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#14
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| Meist wurde doch gejammert das im Shotokan u.a. die SV zu kurz kommt. Wenn man sowas nicht im Shotokan durchsetzen konnte und dies nun unter neuem Namen macht, kann das doch eigentlich nicht verkehrt sein. Und was ist mit der SV nach Pflüger? Ist das ganze unrealistisch, überholt oder ...?
__________________ Mein Name ist Drops, wer mich ärgert geht hops! |
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#15
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| Mei, was ist schon verkehrt.... Ich sags mal so: Wenn ich A trainiere und stelle fest, dass mir etwas im Training fehlt, dann mach ich was neues auf, nenne es B, trainiere aber weiter A (von den Techniken her) und füge noch das was mir gefehlt hat hinzu (b oder c oder x). Was ist dann der große Unterschied zu A? Und wenn ich nur das Training etwas ändere oder hinzufüge, ist es dann kein A mehr? Also mal ohne zu werten, rein akademisch betrachtet. So stellt sich mir die Sache nach Lektüre der Seite dar. |
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