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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #46  
Alt 23-04-2017, 21:03
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Kampfkunst: Karatedo
 
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Cool

Zitat:
Zitat von PStibbons Beitrag anzeigen
Gibt es von dem Buch eine brauchbare deutsche Übersetzung oder taugt die englische Übersetzung, die man z.B. bei Amazon bekommen kann?

Vielen Dank und viele Grüße,

der Ponder
Das Kyohan? Gibt es sicher auf japanisch, aber ansonsten ist das englische ja wohl Standard.

Es gibt eine Übersetzung ins Deutsche von Frank Pelny, wenn ich mich recht erinnere.
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  #47  
Alt 23-04-2017, 21:32
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Es gibt überall Scharlatane. Im Kyusho ist es allerdings so, dass Dillman selbst und die von ihm höchstgraduierten Lehrer Dinge unterrichten und für bahre Münze verkaufen, die man nur als Scharlatanerie berzeichnen kann. Oder wie würdest Du das im Eingangsvideo von Corn bezeichen? Oder die no touch knock outs von Dillman durch Bettlaken? Etc. etc. Die geschichtlichen Ungereimtheiten, die sie verbreiten und halbgare Stammbäume, um sich zu legitimieren lassen wir mal ganz außen vor. Was soll das bitte sein, wenn die Leute einfach so umfallen wenn nicht Scharlatanerie? Magie? Die Macht? Glaube? Hypnose? Verarsche?
Ich war letztes Jahr längere Zeit mit einem Vertreter eines dieser Systeme in Kontakt, um eventuell hier in D einen gemeinsamen Kurs zu organisieren. Warum?

Nur im direkten Vergleich zwischen X und Y wird man die Spreu vom Weizen trennen können.

Wir haben die Sache dann fallen gelassen. Einerseits waren die Kosten zu hoch (das wäre ein eigenes Thema, nämlich, was Deutsche bereit sind, für Kampfkunst zu bezahlen), andererseits kam irgendwann in einem Satz die Bemerkung des Kollegen, Hauptthema in jedem Kurs und wichtigstes Kriterium für alle Schüler sei der k.o. - in jedem Kurs müsse der gezeigt und gemacht werden.

Wahnsinn! Es geht eben nicht darum, jemanden auszuknocken, sondern um alles, was drum herum geschieht.

Das, was man in dem Corn-Video sieht, kann jeder, der sich damit auskennt - einerseits. Andererseits ist es aus meiner Sicht (die nicht richtig sein muss) grob fahrlässig, was da gemacht wird. Wenn die Leute nicht darauf eingestellt sind, was jetzt gleich mit ihnen passieren wird, wenn sie plötzlich und unkontrolliert umfallen, können die übelsten Verletzungen entstehen. Wer haftet dafür und wie?
Das ist keine Scharlatanerie, es ist Dummheit und grobe Fahrlässigkeit. Ggf. kommt dann noch Vorsatz und schwere Körperverletzung hinzu.
Da sollte man tatsächlich lieber in ein 08/15-Karate-Training gehen, kann einem nix passieren.

Die No-touch-ko's sind ne andere Sache. Ich habe einmal einen gesehen und man muss es auch selber gesehen haben.
Es als "Massenvergnügung" darzubieten, halte ich für fragwürdig.
Andererseits komme ich aus einer Zeit, wo bei Konzerten der Stones oder Beatles scharenweise Teenager kreischend umgekippt sind und erst im KH wieder zu Bewußtsein kamen....

Ich kann leidlich singen, aber es ist noch keiner bei mir umgefallen....

Sorry, aber Du musst halt mal auf einen (seriösen, aber bitte definiere „seriös“!?) LG gehen und zum Beispiel eine bestimmte Technik mit Trefferwirkung machen. Und dann machst Du dasselbe nochmal und guggst dabei auf das rote T-Shirt eines am anderen Ende der Halle trainierenden Kollegen oder auf den gelben Vorhang am Fenster oder, oder, oder…
Wenn ich nicht selbst die gänzlich unterschiedliche Wirkung erlebt hätte, würde ich doch hier nicht so was schreiben und mich der Lächerlichkeit preisgeben!?
Lächerlich war es, eine im Hauptberuf als Ärztin tätige Frau in der Fragerunde zu hören, ob denn die Atmung „in seiner Form des Karate“ (das fand ich gut – nicht Kyusho-Dingsbums oder so) wichtig sei. Wollte das nicht übersetzen, musste dann und bekam als Antwort, sie solle doch bitte die nächste Übung 5mal wiederholen ohne dabei zu atmen….

Das mit dem Stammbaum kritisierst Du bei Dillman, aber nicht bei einem Bernhard Keller oder, wie heißt der Typ vom Bushidokai oder war das was anderes?

Sei mir nicht böse, wenn ich jeden Budostammbaum eines jeden Budoka einer kritischen Überprüfung unterziehe, werde ich als erstes von meinen Shotokanfreunden gekillt, die bei Jorga trainieren, da brauche ich nicht "Prometheus" von Dillman (was ich mit pers. Widmung im Schrank stehen habe und lebensgeschichtlich amüsant finde) lesen.

Sind nicht scharenweise dt. Karateka nach Hawaii und anderswo gefahren, um sich bei X oder Y einen neuen Dan zu holen? Haben nicht die Japaner selber dabei brav mitgemacht?

Ich zitiere mal ne andere Größe: Lasst dem Dillman, was dem Dillman ist und gebt dem Funakoshi, was dem Funakoshi ist! Namen sind beliebig einsetzbar.
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  #48  
Alt 23-04-2017, 21:50
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Zitat:
Zitat von Chrisdz Beitrag anzeigen
Das mit dem Stammbaum kritisierst Du bei Dillman, aber nicht bei einem Bernhard Keller oder, wie heißt der Typ vom Bushidokai oder war das was anderes?
Korrekt. Weil Herr Mezger nicht behauptet, heimlicher Adoptivsohn, Stilerbe, Meisterschüler oder was weiß ich von irgendjemandem zu sein. Ich muss sein Zeug nicht gut finden aber es ist ganz klar, dass er seinen eigenen Kram verzapft. Kyusho & Dillman, und damit kommen wir wieder auf den Anfang des Threads zurück, verkauft sich gerne als ursprünglich und authentisch und heiligen Gral Okinawas und Herr Dillman als Schüler von dem und dem...

Edit: Verwechslung beim Namen

Geändert von FireFlea (24-04-2017 um 08:46 Uhr).
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  #49  
Alt 24-04-2017, 07:38
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Korrekt. Weil Herr Keller nicht behauptet, heimlicher Adoptivsohn, Stilerbe, Meisterschüler oder was weiß ich von irgendjemandem zu sein. Ich muss sein Zeug nicht gut finden aber es ist ganz klar, dass er seinen eigenen Kram verzapft. Kyusho & Dillman, und damit kommen wir wieder auf den Anfang des Threads zurück, verkauft sich gerne als ursprünglich und authentisch und heiligen Gral Okinawas und Herr Dillman als Schüler von dem und dem...
Wir werden off-topic, aber kann ich so nicht stehen lassen:

important points

Man muss da ein bisserl nach unten scrollen und findet etwas über betreffende Person.
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  #50  
Alt 24-04-2017, 08:45
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Zitat:
Zitat von Chrisdz Beitrag anzeigen
Wir werden off-topic, aber kann ich so nicht stehen lassen:

important points

Man muss da ein bisserl nach unten scrollen und findet etwas über betreffende Person.
Ok, dann ging es um die falsche Person. Habe nochmal im anderen Faden nachgeschaut und der Gründer vom Bushidokai heist Karlheinz Mezger.
Den Namen Keller im Zusammenhang mit Bushidokai hast Du hier eingebracht, um den ging es aber gar nicht. Also wenn der Herr Keller da Logos und Namnen ohne Erlaubnis verwendet, kritisiere ich das natürlich auch. Im Falle Bushidokai, was ja gemeint war und um was wir diskutiert haben, muss ich das was er ausübt nicht gut finden, aber er erzählt keine Märchen.

Geändert von FireFlea (24-04-2017 um 08:49 Uhr).
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  #51  
Alt 24-04-2017, 09:00
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Beiträge: 680
Standard Nachfrage „Karate-Dō Kyōhan“

Hallo,

zur Nachfrage: Es gibt keine deutsche Übersetzung des „Karate-Dō Kyōhan“ im Buchhandel. Falls es jemand privat übersetzt haben sollte, dann beruht diese Übersetzung wahrscheinlich auf einer englischen Version.

Nun gibt es zwei englische Übersetzungen des „Karate-Dō Kyōhan“. Die erste ist eine genehmigte Übersetzung der japanischen Neuauflage des „Karate-Dō Kyōhan“ von 1958. In dieser Neuauflage posiert S. Egami für alle Kata-Fotos und einige Teile im Kumite-Abschnitt sind überarbeitet und/oder gestrichen worden. Der Übersetzer dieser Neuauflage war T. Ōshima (geb. 1930), der alle Fotos erneuerte und selbst als Modell agierte. Seine Übersetzung ist stellenweise einfach nur grauenvoll. Das liegt einmal an üblichen Übersetzungsproblemen, aber auch an gewissen „Unzulänglichkeiten“, da viel Hintergrundwissen erforderlich ist.

Die zweite englische Fassung wurde von einer Übersetzerin namens Suzuki-Johnston angefertigt und ist nicht genehmigt. Denn sie beruht auf einer 1985 erschienenen Neuauflage der erweiterten Neuauflage des „Karate-Dō Kyōhan“ von 1941. Als Werbelüge wird behauptet, es handle sich dabei um die Originalversion von 1935. Inhaltlich ist jedoch mehr oder weniger all das enthalten, was auch 1935 enthalten war, einschließlich der Fotos mit G. Funakoshi als Modell. Die Übersetzung selbst ist stellenweise besser als die von T. Ōshima, aber leider auch nicht immer.

Wenn es dir also um das Lehrgebäude von G. Funakoshi gehen sollte, dann wäre die zweite englische Version (Suzuki-Johnston) sicher besser. Denke aber bitte an die Abstriche mit den Übersetzungsproblemen. Beispielhaft bin ich hier auf einige aus seiner Biografie eingegangen:

https://www.gibukai.de/2017/02/15/üb...his-biografie/

Zum Rest habe ich schon genug geschrieben und möchte das nicht ständig wiederholen, auch wenn immer wieder dieselben Punkte hochkommen.

Grüße,

Henning Wittwer
__________________
www.gibukai.de

Geändert von Gibukai (24-04-2017 um 09:03 Uhr).
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