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  #1  
Alt 07-12-2011, 21:13
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kitokai Karate, früher Wing Chun und BBT
 
Registrierungsdatum: 23.06.2010
Alter: 16
Beiträge: 86
Standard Lange Arme...

Hallo Forum,
ich hab vor ner Zeit mit nem Kumpel ein bisschen freundschaftlich gesparrt, dazu muss man sagen, dass er wesentlich größer ist und längere Arme hat als ich...Nun hab ich im Verlauf des "Kampfes" gemerkt, dass ich ihn kaum treffen konnte, da immer wenn ich ihn treffen konnte er eben mich auch treffen konnte...War dadurch halt immer wesentlich im Nachteil. Nun ist halt meine Frage, wie ihr da so rann geht, wenn der andere einfach eine größere Reichweite hat als man selbst. Dazu muss ich sagen, dass ich noch nicht sooo viel Erfahrung mit Freikampf hab...Leider...Bei uns im Training wird das nicht allzu häufig gemacht Bin eben noch Anfänger^^
Mfg Buju007
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  #2  
Alt 07-12-2011, 21:23
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: [Team Rampage] - Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 03.08.2011
Alter: 17
Beiträge: 259
Standard

versuch unter seine schläge zu tauchen und verpass ihn einen Leberhaken ;-)

wenn der andere mehr Reichweite hat kann man da meiner Meinung nach nicht viel machen außer unten drunter und ordentlich zulangen^^
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  #3  
Alt 07-12-2011, 21:34
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kitokai Karate, früher Wing Chun und BBT
 
Registrierungsdatum: 23.06.2010
Alter: 16
Beiträge: 86
Standard

hmmm...
Muss ich mal ausprobieren...Bin damit irgendwie gar nicht zurecht gekommen...
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  #4  
Alt 07-12-2011, 22:42
Benutzerbild von Zingultas
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: "beliebiges Klischee einfügen"
 
Registrierungsdatum: 20.01.2004
Ort: NRW;Krefeld Viersen
Beiträge: 691
Standard

Ganz wichtig nicht nach hinten ausweichen, sondern zur Seite oder schräg nach vorne.

Allgemneinsollte man versuchen nciht gerade vor einem Gegner zu stehen ausser man ist selber körperlich im Vorteil.
__________________
Mit Atzen einen HEBEN, dass bedeutet LEBEN!!!
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  #5  
Alt 08-12-2011, 10:39
Benutzerbild von KeineRegeln
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate, Taekwondo in the past
 
Registrierungsdatum: 23.06.2011
Ort: Zur Zeit im Pott
Beiträge: 1.948
Standard

Also ich habe gute Erfahrung mit gemacht, bei größeren mich nicht aufs Kontern zu verlegen sondern der Aktivere zu sein. Wenn du immer Druck machst und reingehst, hat er gar keine Zeit seinen Größenvorteile zu nutzen.

Das einzige Problem bei ist, dass dies auf die Ausdauer geht.

Desweiteren versuche ich auch oft erst die Arme oder Beine zu attakieren, wenn ich reingehe, dann ist er i.d.R. mit Abwehr oder ähnliches beschäftigt und kann mich nicht Schlagen, während ich die Distanz verkürze.

Ich bin eher ein Konterkämpfer, aber persönlich habe ich mit der Taktik keine gute Erfahrung gegen deutlich Größere gemacht.

Gruß
KeineRegeln

@Edit: Wenn man das Können hat, seitlich auch gegen schnelle Gegener ausweichen zu können, finde ich hat man eh ein RIESEN Vorteil, den auch längst nicht jeder beherrscht.
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  #6  
Alt 08-12-2011, 10:46
Benutzerbild von Dudeson
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Tae Kwon Do und alles was ich kriegen kann
 
Registrierungsdatum: 13.11.2011
Beiträge: 694
Standard

hey,

ich denke prinzipiell hat man einfach keinen ausgleichenden vorteil, wenn der größere seine größe auszuspielen weiß ( es sei denn er ist schmal und du hast wesentlich mehr masse, dann läge es auf der hand ).

möglichkeiten, wie man seine chancen verbessert wären:

- nehmerqualität entwickeln und sich reintrauen und da den eigentlich nachteil als vorteil ausspielen
- viel bewegen, die linien brechen
- sollte er sich aber über eine gewisse grundschnelligkeit etc. verfügen und du bist im wesentlichen nicht "schneller", kann dieses bewegen und schräg rein etc. auch einen nachteil bringen, da du dir selbst zeit stiehlst, die du zum reingehen gebrauchen könntest.

denn das ziel ist es ja mit möglichst wenig treffern in den infight zu gehen, da führt einfach kein weg dran vorbei(AUßer man weiß den gegner mit finten reinzureiten, aber wenn du noch nicht so weit bist muss das anders gehen).

viel erfolg bei einem typischen problem :-/

grüße
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  #7  
Alt 08-12-2011, 13:29
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kyokushin Karate
 
Registrierungsdatum: 05.11.2011
Ort: München
Beiträge: 9
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Versuche den Abstand so gering wie möglich zu halten, geh "rein" in den Körper und lass ihn seinen Größenvorteil nicht ausspielen. Aus der Nähe kannst du dann von deiner Schnelligkeit und Beweglichkeit profitieren!
__________________
www.kyokushinkai-muenchen.de
Kyokushinkai Karate München
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  #8  
Alt 08-12-2011, 13:58
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Enshin-Karate, Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 24.11.2011
Beiträge: 4
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Versuch mit dem toten Winkel zu arbeiten. Wenn du auf die Seite des Armes ausweichst mit der er geschlagen hat und seinen Arm mehr oder weniger unter Kontrolle hältst, kann er auch einen 2 Meter langen Arm haben er wird dich nicht treffen. Wenn du dann in seinem toten Winkel stehst kannst du z.B. seinen Arm runter nehmen und dann jodan mawashi geri machen oder ihn packen hiza geri gefolgt von maki komi nage machen oder direkt danach einen ashi barai (seehr fies, besonders aus der Drehung) machen oder oder oder

Gruß
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  #9  
Alt 08-12-2011, 15:37
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kitokai Karate, früher Wing Chun und BBT
 
Registrierungsdatum: 23.06.2010
Alter: 16
Beiträge: 86
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ook Danke für die vielen Antworten! Ich werds beim nächsten mal auf alle fälle mal ausprobieren...kann mich ja mit ihm da mal absprechen, ob wir das gezielt üben können oder so^^
Danke!
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  #10  
Alt 08-12-2011, 17:50
Benutzerbild von Punkt
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: ehem. Shotokan, jetzt KMD
 
Registrierungsdatum: 09.01.2010
Beiträge: 598
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Zitat:
Zitat von buju007 Beitrag anzeigen
Hallo Forum,
ich hab vor ner Zeit mit nem Kumpel ein bisschen freundschaftlich gesparrt, dazu muss man sagen, dass er wesentlich größer ist und längere Arme hat als ich...Nun hab ich im Verlauf des "Kampfes" gemerkt, dass ich ihn kaum treffen konnte, da immer wenn ich ihn treffen konnte er eben mich auch treffen konnte...War dadurch halt immer wesentlich im Nachteil. Nun ist halt meine Frage, wie ihr da so rann geht, wenn der andere einfach eine größere Reichweite hat als man selbst. Dazu muss ich sagen, dass ich noch nicht sooo viel Erfahrung mit Freikampf hab...Leider...Bei uns im Training wird das nicht allzu häufig gemacht Bin eben noch Anfänger^^
Mfg Buju007
Weiche Seinen Schlägen seitlich aus, dann müsstest Du in die Magengegend schlagen können. Oder, was schon erwähnt wurde: Tauche unter den Schlägen weg.
Wer kürzere Arme hat, der muss einfach nur schneller sein.
__________________
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
"Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders."
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  #11  
Alt 08-12-2011, 21:30
Benutzerbild von Tori
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Kampfkunst: KiBoTu
 
Registrierungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 2.752
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Hört sich so einfach an, ist es aber nicht. Kann ein "Grosser" mit seinen Reichweitenvorteilen gut umgehen hat man es als kleiner doppelt so schwer
__________________
September 11 Memorial: http://edition.cnn.com/SPECIALS/2001...lists/by-name/
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  #12  
Alt 09-12-2011, 21:25
Benutzerbild von KeineRegeln
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate, Taekwondo in the past
 
Registrierungsdatum: 23.06.2011
Ort: Zur Zeit im Pott
Beiträge: 1.948
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leider ja, tori.

wie schon geschrieben:

ich denke, dass man besonders als kleinerer der aktivere sein muss. mit meinen 1,74 bin ich oft der kleinere und ich habe die erfahrung gemacht, dass einem großen (wenn er mehreren angriffe in folge ausgesetzt ist, also nicht eine technik, dann warten, dann wieder eine technik etc...) seine lange reichweite unter beschuß weniger vorteile bringt, als wenn man ihn angreifen ließt. ist er gut, vermeidet er nämlich mit seinen attacken in deine reichweite zu kommen. greift man selber an, kannn man eher die distanz bestimmen.

mich würde mal interessieren, ob andere das auch so sehen oder ob sie genau die gegenteilige erfahrung gemacht haben.

gruß
KeineRegeln
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  #13  
Alt 10-12-2011, 12:44
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Sie nannten es Karate
 
Registrierungsdatum: 24.11.2011
Alter: 45
Beiträge: 45
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Bei jedem Übungskampf ein realistisches Teil-Ziel setzten, etwas das einen immer ein Stück weiter bringt?

Für den Fragesteller in diesem Fall vielleicht erstmal: nicht treffen lassen?

- zu erst reduziert auf die jeweils erste Angriffsbewegung
- danach das Ziel: nachfolgende Bewegung ebenfalls kontrollieren?

Dann Ziel Schritt für Schritt Ziel (sinnvoll) erweitern?

- Kontrollieren der ersten Angriffsbewegung und zeitgleich eine zweite Bewegung unmöglich machen?

- Dann erste Bewegung verhindern..

usw?

Dann irgendwann mal treffen wollen?

Auf Lern-"Abkürzungen" immer versuchen zu verzichten?

...

Wenn man so konsequent vorgeht stellen sich min. zwei Dinge ein:
1. man wird zunehmend dankbarer einen überlegenden Trainingspartner zu haben.
2. Reichweitenunterschiede sind gar nicht so ein großes Problem.

Gruß
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  #14  
Alt 10-12-2011, 13:02
Benutzerbild von MMA-Freak
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Jeet Kune Do, Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 12.08.2010
Alter: 16
Beiträge: 255
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Wie schon gesagt immer den Schlägen ausweichen und versuchen reinzugehen und schnelle Kombinationen zum Körper und Kopf ausführen
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  #15  
Alt 11-12-2011, 18:13
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kitokai Karate, früher Wing Chun und BBT
 
Registrierungsdatum: 23.06.2010
Alter: 16
Beiträge: 86
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ok Danke für die Tipps! =)
Werds demnächst mal versuchen...
Danke nochmals!
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