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#1
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| Ich klinge jetzt vielleicht etwas komisch, aber wäre es nicht besser nur eine Kampfsportart zu machen und diese zu perfektionieren. Ich z.B. gehe Shotokan-Karate und unser Trainer sagt, dass Sensei Gichin Funakoshi der Ansicht war man müsse sein ganzes Leben witmen, da Karate ein Kreislauf ist in dem es keine entgütlige Perfektion gibt und man seine Perfektion immer wieder erweitern kann. So kann man im Karate selbst die einfachsten Übungen nicht oft genug machen um, dann zu sagen ich kann es perfekt. Das heißt alleine Karate ist eine jahrelange, wenn nicht lebenslange Aufgabe. Jetzt machen, aber manche Leute Karate Taekwando und Judo gleichzeitig. Doch Karate allein reicht doch schon aus um eine nicht endende sportliche Lebensaufgabe zu übernehmen. Wäre es also nicht sinnvoll sich bloß auf eine Kampfsportart zu konzentrieren. Ist jetzt nur meine Ansicht, ihr könnt mich natürlich kritisieren? Wollten die Meister der verschiedenen Kampfsportarten, dass man die Stile vermischt? Schließlich heißt es nicht wieviele verschiedene Kampfstile man beherrscht macht den guten Kampfkunstmeister an, sondern wie gut man eine Kampfkunst beherrscht und anwendet? Oder liege ich da falsch? Geändert von Sasori94 (18-12-2011 um 20:22 Uhr). |
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#2
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| Ich komm auch aus dem shotokan und denke ebenfalls, dass man nie aufhört, Karate zu lernen. Aber die anderen Kampfkünste/sportarten gibt es wohl nicht ohne Grund, deshalb denke ich kann es nicht schaden, sich mal umzuschauen. Es kann ja sein, dass man danach denkt: Was für ein Schwachsinn trainieren die!? Kann aber auch sein, dass man danach denkt: Interessante Gedanken/ Techniken, wie kann ich die sinnvoll einbauen? ![]()
__________________ This is ten percent luck, Twenty percent skill, Fifteen percent concentrated power of will, Five percent pleasure, Fifty percent pain |
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#3
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| Das kommt darauf an, welches Ziel ich verfolge. Was hätte ich davon mein Muay Thai zu "perfektionieren", wenn ich im MMA die Bodenkampftechniken des Luta Livre benötige? Sieht man das nicht unter dem Gesichtspunkt der Kampfkraft die man erreichen möchte, sondern eher als Philosophie oder der Selbstfindung, dann magst du recht haben. Und selbst dann ist fraglich, ob ich das nicht besser erreiche, wenn ich mir auch noch von wo anders input hole. Jeder hat andere Ziele und mischt sich deswegen auch seinen eigenen Kampfsportcocktail zusammen.
__________________ :-) |
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#4
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__________________ This is ten percent luck, Twenty percent skill, Fifteen percent concentrated power of will, Five percent pleasure, Fifty percent pain |
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#5
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| Gibt es irgendwelche verlässlichen Daten dazu die belegen, dass das nicht möglich ist?? Zitat:
Zitat:
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#6
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| Egal was man alles trainiert, am Ende entwickelt man dabei nur einen einzigen Kampfstil. Welchen Namen man dem gibt, ist nicht wirklich relevant.
__________________ Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche |
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#7
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| Zitat:
Funakoshi Gichin und Kano Jigoro (der Begründer des Judo) waren Zeitgenossen und nun denk mal darüber nach woher die Würfe im Shotokan (die leider kaum noch einer übt) denn wohl herkommen? Auch Funakoshis anderer Zeitgenosse Motobu Choki hatte (zu einer Zeit in der man "Stile" nicht benannte so wie heute) hatte auch mehrere verschiedene Lehrer und soll ein recht guter Kämpfer gewesen sein. Dann hätten wir noch Oyama Masutatsu (Begründer des Kyokushin) der zuerst Shotokan, und dann später Goju Ryu lernte. Auch seine kämpferischen Fähigkeiten konnten sich sehen lassen. Was uns das Ganze (und meine Erfahrung mir) sagt? Willst du schöne Buchstaben in der richtigen Reihenfolge malen, bleib beim Alphabet (deinem Stil) Willst du gute, interessante Geschichten schreiben (=gut kämpfen können), schreib viele verschiedene, auch komplexere Dinge (Stile).
__________________ 17. + 18.03.2012 - Koryu Uchinadi Lehrgang mit Olaf Krey in Bielefeld |
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#8
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| Ganglion hats eigentlich schon gesagt. ich trainiere eben standup und boden. durchs Judo verbesser ich mein BJJ im stand und durchs BJJ verbessert sich mein Judo aufm Boden und kick und thaiboxen ebne und schlagen und treten. capiche? ![]()
__________________ TK87: ps: google doch selber mal! Trinculo, KKB Moderator: ... am besten nach "Hirnprothese". ||||||||Vantage Fighting |
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#9
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| Ich persönlich bin der Ansicht, dass man sich einen "Grundstil" oder eine "GrundKK" nehmen sollte, die man erstmal studiert. Wenn man in dieser fortgeschritten ist kann man die erworbenen Kenntnisse durch andere Ansichten ergänzen. Wichtig ist hierbei vorallem über das eigene und das fremde nachzudenken und man wird feststellen dass: Die Griffe und Schläge, Hebel und Würfe nahezu gleich sind. Wie sie jedoch vermittelt und trainiert werden unterscheidet sich... |
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#10
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| Zitat:
Und ja, du kannst viel Zeit mit einer Kata oder auch nur einer Bewegung verbringen. Doch um diese zu verstehen brauchst du evtl. Informationen aus anderen Bereichen ![]() |
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#11
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| Zitat:
An solchen Aussagen wie denen von Funakoshi sieht man mal wieder dass Karate sehr viele Ähnlichkeiten mit Religion besitzt. Es ist mystifiziert, es ist voller Dogmen, basiert auf Autoritätshörigkeit und es hält sich selbst für das einzig wahre (so wie "du sollst keine anderen Götter neben mir haben"). Alles wie Religion. Ganz ehrlich: Man sollte Karate endlich die Gelegenheit geben sich zu entwickeln anstatt mit Religiös anmutender Verbohrtheit zu versuchen alles so zu lassen wie Opa Funakoshi sich das ausgedacht hat. Lyoto Machida macht sehr gut vor wie gut sich Karate mit anderen Kampfsportarten zusammen trainieren lässt. Und wieviel es dadurch nochmal selbst an Effektivität gewinnt!
__________________ "Somebody's telling ME that about my wife... I'm sorry sir, but I'm gonna break your leg." - Bas Rutten |
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#12
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| @Lynx-: Komm mal runter Es kommt ganz auf die Schule an. Es gibt Schulen, da hast du absolut recht und es auch so, dass diese "Religion" bei manchen KK´s häufiger vor kommt als bei anderen, aber wir Leben nicht mehr in den 1900ern. Bei uns im Verein kenne ich einen, der von einem anderen Stil kommt und der sagt permanet, wenn der Trainier ihn anspricht oder Anweißungen gibt "Osu", alle anderen in den Gruppen wo ich bin machen das nicht und die Trainer werden mit den Vornamen angesprochen. In meinem TKD-Verein war das nicht anders. Im übrigen solltest du dich mal über Karate informieren. Du wärst überrascht wieviel sich im Karate getan hat (siehe z.B. Enshin etc.) @Sasori94: Ich beschäftige mich nicht groß mit dem phil. Aspekt des Karate. Aber wenn ich irgendwelche Großmeister in Dokus/Magazinen über den Aspekt des ewigen lernens sprechen höre bzw. lese, dann geht es darum, dass sie sagen, Karate ist nicht nur die Techniken sondern auch eine Lebenseinstellung, quasi eine Schulung des eigenen Charakters und diese hört nicht auf. Wenn man da so sieht, gibt es rein gar nicht, dass dagegen spricht sich auch mit "Karatefremden" Techniken zu beschäftigen. Und ich kann auch nur bestätigen dass jeder seinen eigenen Kampfstil entwickelt. Zumindest ist das bei mir so. Beim TKD habe ich schon anders gekämpft als der Rest des Vereins und beim Karate kommen auch immer mal Fragen wie "hast du früher KB gemacht" oder "mein Kumpel macht Krav Maga. Dort stehen die auch immer so wie du...". Entscheident ist einfach, ob du selber damit klar kommst oder nicht. ![]() |
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#13
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| Zitat:
Von Funakoshi kenne ich nur das: Karate no shugyo wa issho de aru Die Ausbildung im Karate umfasst Dein ganzes Leben Viele große Karatemeister (z.B. Kanazawa) trainieren nicht nur Karate.
__________________ Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen! |
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#14
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| @cross-over: Richtig ist: "Das Karate des Funakoshi enthält neben Tritten und Schlägen auch Hebel und Würfe." Gruß ![]() KeineRegeln |
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#15
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__________________ Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen! |
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