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#1
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| Hi leute brauche mal eure hilfe. Bin ein Anfänger in Karate und werde in letzer Zeit mehr kritisiert als gelobt. Nun hänge ich bein mawashi geri(hoffendlich schreibt man den so) ich kriege denn einfach net gebacken!!! könnt ihr mir mal bitte erklären wie der funzt(bewegungsablauf Trefferzone etc.) DAnke für eure Antworten |
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#2
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| Hallo coldblood, du hast den Namen schon völlig richtig geschrieben. Ein Mawashi Geri ist ein Halbkreisfußtritt, den man in verschiedenen Höhen ausführen kann. ( Kopf, Brust, Bauch...) Dabei trifft der Spann ( die Oberseite des Fußes ) auf die Trefferzone, während man seitlich zum Gegner steht. Der Standfuß zeigt dabei vom Gegner weg. Vor einer genauen Beschreibung des Vorganges scheue ich mich hier, man kann solche Beschreibungen viel zu leicht falsch verstehen, und wenn man sich erstmal etwas falsch antrainiert hat... Googel doch einfach mal nach mawashi geri, ich bin mir sicher, dass Du da einige bebilderte Anleitungen findest. Auf jeden Fall viel Erfolg... Gruß Michael |
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#3
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| Zitat:
ist ja eigentlich auch egal!und trefferfläche kann auch der fußballen und die angezogenen zehen sein! |
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#4
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| also trefferfläche ist bei jodan immer der spann, soweit ich weiß. bei chudan isses meiner erfahrung nach situationsabhängig, ob nun spann oder fußballen. mawashi geri gedan ist auch nur mit spann sinnfoll, da man da den leuten ja die kniekehle demonliert und das tut mit fußballen halt nur weh, weil man dazu nicht punktgenau genug trifft. zur ausführung. wichtig ist, dass du das knie möglichst gerade und hoch am standbein hochziehst und erst oben das bein abdrehst. auch solltest du in der abgedrehten stellung drauf achten, dass knie und hüfte möglichst eine gerade linie bilden. beim tritt selber ist es wichtig, dass dein fuß über die mitte deiner angriffslinie geht. schließlich willst du den gegner ja auch treffen und nicht kurz vorher stoppen im ernstfall. bilder dazu habsch leider nich parat. vielleicht kann dein karate-lehrer dir da noch was zeigen. frag ihn einfach, ob er das mal langsam vor machen kann. |
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#5
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| Zitat:
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#6
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| Ein Trainer ist zum kritisieren da.
__________________ - pain is temporary, pride is forever - |
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#7
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| In irgendeiner Signatur stand mal "Wer dich lobt ist dein Feind, wer dich kritisiert ist dein Freund". Sicher etwas Platt, aber eindeutig mit warem Kern. Wenn dich dein Trainer also kritisiert nimm es nicht persönlich sondern sie es als den Versuch das beste aus dir herauszuholen. Für Korrekturen empfehle ich dir auch dich an deinen Trainer zu wenden. Nur er kann dir Bewegungsformen zeigen (wichtig!) und deine individuellen Fehler korrigieren. Die Beschreibungen hier finde ich ehr schwierig, kann mich den Ausführungen meiner vorredner auch nur bedingt anschließen. Trefferzone ist im Kihon immer der Fußballen. Beim Wettkampf sind auschließlich Tritte mit dem Spann erlaubt. Um Wirkungstreffer erzielen zu können rate ich ehr vom Spann ab da die Belastung im Fußgelenk zu groß werden kann. Da also entweder mit dem Ballen oder mit dem Schienenbein. Bewegungsführung in der Grundform als Halbkreisfußtritt. Das Knie wird an der Seite nach oben gezogen, dabei Fuß auf höhe des Knies (nie höher!). Fußoberkannte paralel zum Boden. Knie kommt vor den Körper, ob es dabei über die Körpermitte hinaus geführt wird oder nicht ist durchaus Diskussionsthema. Dann klappt das Knie aus, aber nicht voll durchstrecken zum Schutz des Gelenks. Zurückschnappen des Knies, und jetzt solltest du in der Lage sein das Knie auf genau dem selben Weg (Fuß auf Kniehöhe) zurückzuführen. Auch wenn normalerweise vorne abgesetzt wird. In der Grundschule gehört der Standfuß nicht nach hinten abgedreht. Im Wettkampf oft zu sehen wegen der größeren Reichweite und weil es so leichter ist hoch zu treten. Macht es aber schwieriger sich nach dem Tritt wieder dem Gegner zuzuwenden. Aber ganz ehrlich: Mit der Beschreibung würde ich den Tritt garantiert nicht richtig ausführen... Geändert von Michael1 (07-03-2004 um 17:59 Uhr). |
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#8
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| die sig, die micheal1 zitiert hat, hat auf jeden fall nen waren kern. mein trainer meinte mal zu uns, wenn er kritisiert, ist er der ansicht, dass es korrekturmöglichkeit gibt, d.h. dass du auf dem weg bist, es korrekt zu erlernen. allerdings ist es wichtig, dass er auch konkrete kerrekturen deiner techniken angeben kann. so von wegen "probiers mal so....." und sowas. |
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#9
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| Um es mal auf den Punkt zu bringen, bei uns ist das so: Kihon Mawashi-Geri chudan = Ballen Mawashi-Geri jodan = Spann Kumite Mawashi-Geri chudan = Spann Mawashi-Geri jodan = Spann Denn im Kihon kommt es auf eine richtige Ausführung an, da ist der Ballen eine gute Übung. Im späteren Partnertraining will man seinen Gegenüber nicht verletzen, also ist dort der Spann mit weniger Verletzungsgefahr besser. |
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#10
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| Mit Verlaub: Ob man mit Spann oder Ballen trifft ist keine Frage der Höhe oder Kihon/Kumite. Es ist eine Frage der sinnvollen Anwendung. Man kann durchaus auch im Kihon einen Mawashi-geri mit dem Ballen zum Kopf üben...oder im Kumite zum Bauch einsetzen. Beim Kumite besteht das Problerm nur darin, das es beim Blocken sehr unangenehm werden kann. Mit Schuhen auf der Staße bestünde dieses Problem vermutlich nicht. Was die Trefferfläche angeht, sollte man flexibel (nicht unkontrolliert) sein. Wichtiger ist allerdings der korrekte Hüfteinsatz. Mein Trainer hat diesen einmal treffenderweise mit "Hintern zeigen" beschrieben. Dabei ist allerdings die Grundform gemeint (kihon). In der Praxis gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten, einen Mawashi-Geri zu treten. Manche davon sind ziemlich ungesund. Aber alle basieren auf dem richtigen Verständnis der Grundform. Ich kann mich meinen Vorpostern da nur anschließen: Vor Ort mit dem Trainer üben. Beschreibungen aus dem Internet leiten nur fehl. Oss |
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#11
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| ganz klar im Kihon und in der SV immer mit Ballen und im Kumite mit Spann.
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#12
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| Wo wir hier schon gerade beim Mawashi Geri sind: wie haltet ihr die Arme? Unser jetziger Trainer will immer den Arm, auf der Seite, wo das Bein kickt, vorne sehen und den anderen Arm komplett zur Hüfte zurückgezogen. In meinem alten Verein habe ich gelernt: beide Arme zur Deckung vorne. Scheint mir auch logischer, weil mir sonst eine Hand zur Deckung fehlt. Auf die zurückgezogene Hand für einen eventuell folgenden Gyaku Zuki kann ich meiner Meinung nach zu diesem Zeitpunkt eher verzichten als auf eine gute Deckung, da ich mich durch den Tritt ja nicht unwesentlich öffne. Wie seht ihr das? |
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#13
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| ich halte beide Arme zur Deckung vorne und kann dann schneller einen Kizame-Tsuki starten, kommt aber auf die Situation an. Man kann die Hand auf Standbeinseite auch komplett zurückziehen, was dann einen besseren Gyaku-Tsuki ermöglicht. Jeder hat da so seine eigene Präferenz würde ich sagen.
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#14
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| Zitat:
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#15
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| also wir sollen im kihon beide arme zur deckung verwenden. habs auch noch auf keinem lehrgang anders gesehn. und gyaku tzuki geht auch aus der haltung gut, sofern man die hüfte vernünftig einsetzen kann. |
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