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#16
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| Servus, ich stelle fest, es wir hier als Maß aller Dinge der Wettkampf genommen. Es zählt "was Punkte" bringt. Wenn dies das Kritierium ist, bitte sehr. Funktionalität kann man, nimmt man folgende Aussage zur Kenntnis: "Die Techniken sind funktional weil sie sich am sportlichen Wettkampf orientieren." meiner Meinung nach, in drei Kategorien einordnen. 1. Funktionalität i.S. von funktionieren im sportlichen Vergleich 2. Funktionalität in Sinne der funktionierenden Technik i.S. des Goshin-Jûtsu bzw. Jissen-Kumite 3. Funktionalität i.S. Bewegungen die sich nicht negativ auf den Körper auswirken. In meinen Augen ist beim MSK nur Punkt 1 gegeben. Ich rede vorwiegend von den Punkten 2 und 3. Denn wenn Techniken aus der Schulter geschlagen werden, dann kann das nicht gesund sein. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Für mich ist MSK ein Etikettenschwindel. Man geht hin, bezeichnet es Karate und lehnt die geschichtlichen Hintergründe ab und will etwas "deutsches" produzieren, nutzt aber japanische Begrifflichkeiten. Gleichzeitig verwendet man lateinische Worte. Sehr konsequent. Zitat:
Bzgl. des Wettkampfreglements, wenn ich mir die DKV-Wettkämpfe ansehe, dann muss ich schlicht und ergreifend feststellen, dass sich das Sanbon-Kumite immer weniger vom Taekwon-do unterscheidet. Ein sinnloses "rumgehüpfe" mit wild schreienden Leuten, bei denen man meint, sie hätten Gummibälle verschluckt. Und das will man als Fortschritt verkaufen? |
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#17
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Ich frage mich immer ob Leute die auf japanische Kultur bestehen keine eigene Kultur haben oder diese als minderwertig empfinden. |
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#18
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__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU |
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#19
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| @ Obelix1977 Ich kann mich ja irren, aber irgendwie verstehe ich Dich so, dass Du über das "alleinseeligmachende" Karate verfügst, und jeder, der sich nicht an Deinen Richtlinien orientiert, automatisch von Dir abgelehnt wird. Kannix hat das meiste ja schon beantwortet. Ich habe da nur noch 2 Anmerkungen: *Wenn ich mir Deine 3 Kategorien ansehe, so gibt es wohl haufenweise Dojos, die sich als urtraditionell darstellen, bei denen aber Punkt 2 und 3 kaum erfüllt werden. *Und die Ursrünge liegen nun mal eben nicht in Japan. Sie liegen auf Okinawa, dass starke chinesische Einflüsse genutzt hat. (Okinawa und Japan waren damals auch nicht ein und dasselbe.) Ein bisschen Fanatismus für seinen Sport/ seine Kunst ist - wie ich finde - nicht verkehrt. Geändert von FireFlea (14-03-2010 um 10:04 Uhr). |
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#20
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| Servus Kannix, Zitat:
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Und nochmal, ich rede nicht von der Kampfsportart Karate, sondern von der Kampfkunst Karate. Zitat:
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Dennoch muss man sich einerseits bewusst sein, dass der Wettkampf ein kleiner und geringer Teil des Karate ist und sich andererseits den historischen Fakten stellen. Und wenn ein Nishiyama Sensei selbst zugegeben hat, dass er mitverantwortlich dafür ist, dass sich das Karate verschlechtert hat (und das vor ca. rund 100 Zeugen), dann sollte das einem ein paar Gedanken wert sein. Zitat:
@ DiplomKarateka Zuersteinmal bitte ich diese polemischen Aussagen und Aussagen sowie die persönlichen Angriffe zu unterlassen. Was ich erwarte, ist die Tatsache, dass man sich (wenn möglich) mit den historischen Fakten vertraut macht. Würde man dies tun, würde man feststellen, dass das MSK in der Tat die Anzahl der im Wettkampf funktionierenden Techniken weiter reduziert hat. Nur darf man sich später nicht wundern, wenn diese Jungs (und Mädels) auf der Straße oder von anderen Karatekas die Hucke voll bekommen. Sagen wir so, das für den Wettkampf modifizierte Training mag für den Wettkampf "gut" sein, stellt aber in meinen Augen gleichzeitig den Höhepunkt der Kastration des Karate (im Ganzen und als solches) dar. Zitat:
Zitat:
Geändert von FireFlea (14-03-2010 um 10:04 Uhr). |
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#21
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| Zitat:
Aber auch im DKV sind (teilweise) zumindest Nage Waza und Atemi Waza bekannt. (Unser Verein war früher mal berüchtigt dafür das wir viel werfen. Kenne aber auch andere Vereine bei denen das so gegeben ist.) Beim Rest muss ich dir zustimmen: Kakie und Bodenkampf gibts zumindest im Shotokan nicht und für funktionales Bunkai muss man schon ziemlich suchen ums zu finden ![]() |
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#22
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| Zitat:
Was soll das Gewettere gegen den Wettkampf denn immer? Ich kenne keinen einzigen ernstzunehmenden SK-Wettkämpfer der für sich in Anspruch nimmt ein "komplettes" Karate zu betreiben, auf der Strasse der King zu sein oder mit irgendwelchen VK-Stilen im VK mitzuhalten, trotzdem wird aus der traditionellen Ecke immer wieder das gleiche Fass aufgemacht: "Nur traditionelles Karate ist richiges Karate bzw. darf sich Karate nennen", "Wettkämpfer haben alle nichts drauf, die hüpfen nur dumm durch die Gegend", "jeder Wettkämpfer bekommt von nem traditionellen auf den Sack", etc. pp. Warum? Sei doch einfach froh dass Du das richtige für Dich gefunden hast und lass die Wettkämpfer ihren Wettkampf machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du auf der Strasse mal an einen gerätst ist eh verschwindend gering, die Jungs sind nämlich meistens im Training...
__________________ So if you meet me, have some courtesy, have some sympathy, and some taste, use all your well-learned politesse, or Ill lay your soul to waste |
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#23
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| Das mache ich schon lange nicht mehr, für mich ist Nichtvollkontakt-Karate eine Art Ballett. Zitat:
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![]() Zitat:
Abgesehen davon gibt es ein Basisprogramm beim MSK was aber nicht mit der ganzen Bandbreite verwechselt werden darf. Genauso wie in traditionellen Dojos viele Schüler nur einen Ausschnitt kennen lernen. Die wenigsten wissen was alles Karate is, haben noch keine Schwerthände, Haken oder was weiß ich kennen gelernt. Na und? Auch beim Thaiboxen lernen viele nur einen kleinen Teil. deswegen kann ich darüber: Zitat:
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#24
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Wenn nicht solltest du dich evtl. mal mit historischen Fakten vertraut machen. |
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#25
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Ich denke bis 14. Jahrhundert kann ich noch nachlesen. Ich habe mir damals ein Buch gekauft von Werner Lind, Okinawa Karate. Ich halte es für gut recherchiert, jedenfalls wüsste ich nicht dass es etwas zuverlässigeres gibt. Ist auch egal. Wenn ich traditionell meine, dann Karate dass sich auf Japan beruft, dessen Tradition in der japanischen Kultur verwurzelt ist. Eine kampfkunst die Age Uke, Gyaku Tsuki mit zurückziehen der anderen Hand, Kreuzblocks und eine nicht endende Liste mit weiterem Unsinn lehrt, ist nicht SV-relevant. Und das aus Tradition![]() Aber das ist wirklich ein anderer Aspekt und sollte nicht hier diskutiert werden und auch nur wenn alle Diskussionspartner einen Bezug zu realer SV haben. Im MSK Schweiz findet man die Mahalla Familie( Fehmi Mahalla?), die bei vielen Diskotheken für Sicherheit sorgen. Es soll nur zeigen dass weder Sportkarate noch Kampfkunstkarate mehr geeignet ist für SV. Meiner Meinung nach sind beide es nicht, es kann kein Argument sein Sport oder nichtSportKarate zu bevorzugen. Das Ablehnen von Wettkämpfen ist meiner Meinung nach schon immer ein Zeichen davon dass man den Vergleich scheut, oder eine Fehlinterpretation von japanischer Kultur und Zen-Buddhismus. |
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#26
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![]() ![]() ![]() Moment mal, stimmt das "Tode" war zur sportlichen Unterhaltung des okinawanischen Adels gedacht. Da war nichts mit Selbstverteidigung und Effektivität. Das erklärt natürlich auch, warum es Kata gibt, die wollten sich nicht weh tun und Ihre schönen Klamotten dreckig machen. Das muss es sein, so hat sich entwickelt. Kopfschüttelnde Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#27
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| Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#28
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| Der junge Grashüpfer springt mal fröhlich ins Jahr 1900 und stellt fest, das Karate nicht in Japan gelehrt wird Er springt weiter ins Jahr 1930 und stellt fest, das ein komischer Lehrer alte Volkstänze aus Okinawa nach Japan brachte, die sich großer Beliebtheit erfreuen. ![]() |
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#29
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Und es ist mir total egal ob man damals auf einer fernen Insel der Held damit war nur weil , sehr provokant formuliert, alle anderen noch größere Flaschen waren. Im 19.Jahrhundert übersprang ein Mann beim Hochsprung 1,80m, heute sind wir bei 2,45. Alt ist nunmal kein Indiz für besser oder effektivität, das kann man nur durch Praxistests erfahren. Wer will ist für einen Praxistest bei mir immer willkommen. Hier geht es aber nun um Sport und da war Sportkarate effektiv. Wer sagt dass ist aber kein richtiges Karate schon allein weil man da charakterverderbende Wettkämpfe macht, und das macht man in einer Kampfkunst nicht, der sollte einfach ein paar Räucherstäbchen anmachen, in seinen Bambusslippern durch die Wohnung schlurfen und dabei mitleidig mit dem Kopf schütteln, weil keiner so viel von Karate versteht wie man selber und die aber einfach nicht hören wollen, die verdammten Langnasen, Ignoranten und Barbaren. Oder einfach in einem von den schönen Büchern lesen, damals, als Karate noch effektiv war, Tode usw. |
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#30
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| - Geändert von rambat (07-11-2010 um 20:22 Uhr). |
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