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  #46  
Alt 28-01-2012, 13:12
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Zitat:
Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen
heißt oi zuki nicht einfach nur seitengleich (also fuß und hand)? im shotokan steht man halt meist im tiefen zenku dachi :/
Nein. Im Stand mit der Hand (des vorderen Beins) einen Tsuki zu schlagen ist kein Oi-Tsuki (Mae Te Tsuki). "Oi" ist das "Voranstürmen", also der Schritt gehört zwingend dazu, um es einen Oi-Tsuki zu nennen.

Grüße
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  #47  
Alt 28-01-2012, 13:23
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Zitat:
Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen

Als älterer würde ich vermutlich noch stärker den Fokus auf one-punch-one-kill legen , Weil wenn ich 60 bin und ein KK-erfahrener 20 Jähriger will sich mit mir Duellieren, hätte ich eh (fast) keine Chance mehr, wenn ich versuchen würde mit ihm "mitzuhalten". Dann lieber auf Erfahrung, "Finishing move" und das Quentschen Glück setzten

Gruß
KeineRegeln
Gerade das wird nicht mehr funktionieren.
Du hast nicht mehr die Muskelkraft, wie zu jüngeren Zeiten.
Da würde ich eher auf miese Schweinereien zurückgreifen, um ihn zu überraschen.
Warum fair bleiben, wenn man weiß der Gegner ist stärker?
__________________
Ich würde kämpfen, wenn ich es könnte.
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  #48  
Alt 28-01-2012, 14:41
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Zitat:
Zitat von icken Beitrag anzeigen
Gerade das wird nicht mehr funktionieren.
Du hast nicht mehr die Muskelkraft, wie zu jüngeren Zeiten.
Da würde ich eher auf miese Schweinereien zurückgreifen, um ihn zu überraschen.
Warum fair bleiben, wenn man weiß der Gegner ist stärker?
Warum denn nicht von vornherein drauf zurückgreifen?
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  #49  
Alt 28-01-2012, 14:48
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Zitat:
Zitat von Sprawler Beitrag anzeigen
Warum denn nicht von vornherein drauf zurückgreifen?
Mach ich ja, deswegen will keiner mit mir spielen.
Na ja einmal schon, aber dann reicht`s auch.
__________________
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  #50  
Alt 28-01-2012, 15:43
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Zitat:
Zitat von Luce Bree Beitrag anzeigen
@Yabu_Kentsu:
Da sprichst Du mir geradezu aus der Seele
Und - wie gesagt - nicht zu vergessen: Timing!!!
Wenn ich in der Lage bin, eine Technik des Gegners nicht nur zu lesen, sondern erst kurz vor dem "Eintreffen" zu beantworten, dann habe ich immer die besseren Karten. Dazu sind dann aber in der Konsequenz auch Schnelligkeit und Kime wesentlich.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, aber im Sportkarate fehlt mir gerade das Kime doch etwas. Hier wird mehr mit Speed der Treffer und damit der Punkt gesucht. Das wird schon im Vergleich der früheren JKA-Kumite-Wettkämpfe mit heutigen Wettkämpfen deutlich. Oder schaut Euch mal die Katas der erfolgreichen Wettkampf-Karateka diverser Stilrichtungen (wie z. B. Luca Valdesi, Antonio Diaz, Lucio Maurinio etc.) im Vergleich zu den alten Meistern an...Speed, Speed, Speed...und alles verbunden mit wenig Kime und unvollständigen Techniken. Das ist im traditionellen Karateumfeld oder auch in der SV etwas ganz anderes. Insofern ist Dein Hinweis "Du musst mit der Faust im Ziel sein, bevor der Fuss am Boden ist. Sonst geht die Kraft verloren" absolut essentiell für das Verständnis.
Das hintere Bein ist hier entscheidend, da das explosive "Durchdrücken" des hinteren Beins den Kraftvektor wesentlich mitbestimmt...und der soll nun mal in das Ziel oder noch besser bis hinter das Ziel zeigen. Optimaler Zeitpunkt für die maximale Kraftentfaltung sollte also eher kurz hinter dem Ziel sein.
Im Sportkarate kommen hier aufgrund der etwas anderen Ausrichtung auch andere Aspekte ins Spiel - durchaus mit Berechtigung, da das Ergebnis ja ein anderes sein soll. Also nicht klassisch "itchigeki hissatsu", sondern "Ippon"
Sorry...jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen
Sportkarate ist immer eine Sache für sich. Problem ist, dass hier im Froum immer alle polarisieren. Leute, "es gibt nur ein Karate" Es macht doch keinen Sinn, hier immer zu erklären, warum Wettkampf-Kumite schlechter in der Sv funktioniert als reines SV-Training. Sportler wollen Wettkämpfe gewinnen und passen ihr Training entsprechend an die Regeln an. Würde Kime als Wertungskriterium wieder stärker hervorgehoben, würde auch wieder stärker auf Kime trainiert.
Und trotzdem sind nach meiner Erfahrung die meisten Wettkämpfer besser für die SV vorbereitet, als ganz viele die immer das klassische Karate beschreien. Ganz einfach, weil die ständig gegen unkooperative Gegener trainieren und somit ein super Auge und Fitness haben. Nach der Wettkampfkarriere hole ich dann gerne den ein oder anderen ab und zeige ihm richtiges Karate. Das ist nicht schwer, Makiwara-Training, kleinere Bewegungen, etwas Biomechanik usw. So bekommt man gute Kämpfer! Machida ist da ein super Beispiel. Der hat 20 Jahre lang Ippon-Karate gemacht. Aber wie lange hat er gebraucht, um sein Karate für's UFC fit zu machen? Ich meine jetzt nur das Karate, nicht sein BJJ-Training usw. Ein Jahr vielleicht, etwas Training mit Thaiboxern usw. Und dann konnte ihm jahrelang keiner das Wasser reichen. Mit dem Video das ist gepostet habe ist es das Gleiche. Da sieht man eine Methode um unglaublich Power in den Technik zu bekommen. Aber hier machen alle sofort dicht und tun das als Sportkarate ab.
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  #51  
Alt 28-01-2012, 15:57
Benutzerbild von Yabu_Kentsu
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Zitat:
Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen
Als älterer würde ich vermutlich noch stärker den Fokus auf one-punch-one-kill legen , Weil wenn ich 60 bin und ein KK-erfahrener 20 Jähriger will sich mit mir Duellieren, hätte ich eh (fast) keine Chance mehr, wenn ich versuchen würde mit ihm "mitzuhalten". Dann lieber auf Erfahrung, "Finishing move" und das Quentschen Glück setzten
Das ist der normale Prozess, Karate entwickelt und verändert sich im Lebensablauf. Erfahrene Kämpfer zeichnen sich durch ein gutes Timing und viel Erfahrung aus. Da braucht man keine Rumgehampelei (mehr). Mach mal Randori mit Günther Mohr, Wolfgang Hagge oder Siggi Wolf. Da siehtst du was ich meine.
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  #52  
Alt 28-01-2012, 16:09
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Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu Beitrag anzeigen
Und trotzdem sind nach meiner Erfahrung die meisten Wettkämpfer besser für die SV vorbereitet, als ganz viele die immer das klassische Karate beschreien.
Das kleine Problem ist nur, das was man trainiert, wird man auch nur im E Fall abrufen können.
Wenn man Glück hat.
Wenn du nur immer auf Ippon trainierst, wird dann auch in der SV nicht mehr kommen.

Aber grundsätzlich sollte man mit dem Wettkampfgehampel, wehrhafter sein wie Ungeübte.
Wegen dem geschultem Auge usw...
Da gehen die Meinungen aber weit auseinander.
Eingeschliffene Bewegungen wieder auszumerzen, dauert oft sehr lange.
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Ich würde kämpfen, wenn ich es könnte.
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  #53  
Alt 28-01-2012, 16:17
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Kampfkunst: Shotokan Karate, Asai-ha Shotokan-ryu Karate
 
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Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu Beitrag anzeigen
Sportkarate ist immer eine Sache für sich. Problem ist, dass hier im Froum immer alle polarisieren. Leute, "es gibt nur ein Karate" Es macht doch keinen Sinn, hier immer zu erklären, warum Wettkampf-Kumite schlechter in der Sv funktioniert als reines SV-Training. Sportler wollen Wettkämpfe gewinnen und passen ihr Training entsprechend an die Regeln an. Würde Kime als Wertungskriterium wieder stärker hervorgehoben, würde auch wieder stärker auf Kime trainiert.
Und trotzdem sind nach meiner Erfahrung die meisten Wettkämpfer besser für die SV vorbereitet, als ganz viele die immer das klassische Karate beschreien. Ganz einfach, weil die ständig gegen unkooperative Gegener trainieren und somit ein super Auge und Fitness haben. Nach der Wettkampfkarriere hole ich dann gerne den ein oder anderen ab und zeige ihm richtiges Karate. Das ist nicht schwer, Makiwara-Training, kleinere Bewegungen, etwas Biomechanik usw. So bekommt man gute Kämpfer! Machida ist da ein super Beispiel. Der hat 20 Jahre lang Ippon-Karate gemacht. Aber wie lange hat er gebraucht, um sein Karate für's UFC fit zu machen? Ich meine jetzt nur das Karate, nicht sein BJJ-Training usw. Ein Jahr vielleicht, etwas Training mit Thaiboxern usw. Und dann konnte ihm jahrelang keiner das Wasser reichen. Mit dem Video das ist gepostet habe ist es das Gleiche. Da sieht man eine Methode um unglaublich Power in den Technik zu bekommen. Aber hier machen alle sofort dicht und tun das als Sportkarate ab.
Ich habe ja bewußt darum gebeten, nicht falsch verstanden zu werden
Und dass beides seine Berechtigung hat.
So gesehen hat z. B. Asai Sensei das Shotokan-Karate auch immer in alle Richtungen weiterentwickelt und fast einen neuen und universelleren Stil kreiert. Sein Einfluß aus dem Judo, Kung Fu und noch anderen eher exotischen aber sehr effektiven Budo-Arten waren unübersehbar. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann geht es Dir in erster Linie auch um situationsangepasste Effektivität. Da bin ich sofort dabei...
In meinem Dojo gibt es in der Trainerschaft auch Weltcup- und Europameister-Titel. Nach dem Ende der aktiven Wettkampfphase wendet man sich nun mehr den Wurzeln des Shotokan-Karate zu...mit allen Schwierigkeiten, wie man sich vorstellen kann. Allerdings macht es auch Freude, bei diesem Prozess dabei zu sein.
Was man als Wettkämpfer definitiv der "Allgemeinheit" voraus hat, ist die Erfahrung, mit den unterschiedlichsten Rahmenbedingungen klar zu kommen.

Aber ich merke schon: Du kannst aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen
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  #54  
Alt 28-01-2012, 16:35
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Zitat:
Zitat von icken Beitrag anzeigen
Das kleine Problem ist nur, das was man trainiert, wird man auch nur im E Fall abrufen können.
Wenn man Glück hat.
Wenn du nur immer auf Ippon trainierst, wird dann auch in der SV nicht mehr kommen.

Aber grundsätzlich sollte man mit dem Wettkampfgehampel, wehrhafter sein wie Ungeübte.
Wegen dem geschultem Auge usw...
Da gehen die Meinungen aber weit auseinander.
Eingeschliffene Bewegungen wieder auszumerzen, dauert oft sehr lange.
Ich bin absolut der Meinung, dass ein Wettkämpfer, der nur 3 Techniken wirklich gut beherrscht, jedem Durchschnittsmenschen überlegen ist, der zwar immer SV Trainiert, aber nie Sparring macht (und ich meine Sparring und nicht den ganzen Pseudokram!).

Ein Trainer hat mir bei der Weihnachtsfeier erzählt (weil er dachte, ich glaube Semikontaktler können automatisch nicht Kämpfen, was ich aber nich tue!), das er mal mit seinem Bruder und nem weiteren Spitzenkarateka (zugegeben, der war ebenfalls in der damaligen Nationalmannschaft) nachts unterwegs war.

Sie wurden von drei Typen dumm angemacht und als der erste den Spitzenshotokaner geschuppst hatte (so hab ich die Geschichte zumindest in Erinnerung (Alk^^)), schlug dieser innerhalb von Sekunden 3x zu. Alle drei lagen auf dem Boden^^.

LIEBER ganz wenige Techniken wirklich gut beherrschen und in jeder Sit abrufen können, als Tausend halbgare Techniken zu können und psychisch nicht mit einer solchen Situation klar zu kommen.

Gruß
KeineRegeln
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  #55  
Alt 28-01-2012, 16:47
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Zitat:
Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen
Ich bin absolut der Meinung, dass ein Wettkämpfer, der nur 3 Techniken wirklich gut beherrscht, jedem Durchschnittsmenschen überlegen ist, der zwar immer SV Trainiert, aber nie Sparring macht (und ich meine Sparring und nicht den ganzen Pseudokram!).

Gruß
KeineRegeln
Ein Durchschnittsmensch trainiert nicht SV, der raucht, trinkt und pfeift Frauen hinterher.
Jemand der SV trainiert ist auch KK`ler, wie die Sportwettkämpfer.
Da sind nur die Ziele und Trainingsmethoden anders.
Und SVler sollten schon regelmäßig sparren, um dann auch mal Ziele zu treffen die sich bewegen.
__________________
Ich würde kämpfen, wenn ich es könnte.
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  #56  
Alt 28-01-2012, 17:02
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Hörmal, ich sehe mich auch als Kampfkünstler, weiß aber aus eigener Erfahrung, das Kampfsportler sich auch auf der Straße wehren können. Meiner Auffassung nach muss ein "SV-ler" auch viel Sparren oder sollte gar Wettkampferfahrung haben (wie ich beim TKD :P ). Aber damit (zumindest laut dem Feedback in diesem Forum) scheine ich zu einer Minderheit zu gehören... Viele "SV-ler" scheinen gar kein ordentliches Sparring zu machen. Die Schnelligkeit, (vorallem) das Timinggefühl, die "Kaltschneuzigkeit", die Reaktionsschnelligkeit, trainieren Leute die Sparren, das sind Wettkämpfer und Leute wie ich^^.

Ich würde zwar nicht immer recht haben, aber ich würde immer auf einen Wettkämpfer tippen, als auf einen "SV-ler" der nur Kihon-Kumite oder Chi Sao macht. Optimal ist für die Straße für mich ein Kampfkünstler, der auch Sparrt wie es ein Wettkämpfer (Kumite) machen würde oder noch besser, Sparring mit der selben Intensität aber mit weniger Regeln als Wettkampfsparring (Randori)

Die Reihenfolge ist eigentlich klar (für mich persönlich)
1. Kampfkünstler der gleichzeitig auch Kampfsportler ist oder mit der selben Intensität sparrt. (EDIT: das geht natürlich auch anders rum: Kampfsportler, der auch SV trainiert)

2. Kampfsportler, der sich nur auf Kampfsport beschränkt

3. Kampfkünstler, der nie freies Sparring macht.

Um Kämpfen zu lernen, muss es wenigstens an und ab mal weh tun im Sparring. Meine Meinung^^

Gruß
KeineRegeln

Geändert von KeineRegeln (28-01-2012 um 17:04 Uhr).
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  #57  
Alt 28-01-2012, 17:09
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Zitat:
Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen
Hörmal, ich sehe mich auch als Kampfkünstler, weiß aber aus eigener Erfahrung, das Kampfsportler sich auch auf der Straße wehren können.
Die Schnelligkeit, (vorallem) das Timinggefühl, die "Kaltschneuzigkeit", die Reaktionsschnelligkeit, trainieren Leute die Sparren, das sind Wettkämpfer und Leute wie ich^^.

Um Kämpfen zu lernen, muss es wenigstens an und ab mal weh tun im Sparring. Meine Meinung^^

Gruß
KeineRegeln
Dazu kommt noch, an keine Regeln halten.
Ich kneife auch gerne mal, drehe die Nasenspitze rum und mach andere Nettigkeiten.
Das ergibt immer ein kleines Zeitfenster, um am Partner zu arbeiten.
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  #58  
Alt 28-01-2012, 17:16
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Hähä, da fällt mir meine Posts beim Thema im Grapplingforum ein *hähä* "...haben uns gegenseitig gezeigt, dass wir mit dem Mittelfinger in der Kehle rumdrücken konnten.." oder ".... habe ich gemacht, aber er hat mir dann in den Unterarm gebissen.."

Trotzdem, paar Fiese Tricks zu lernen ist nicht schlecht

Aber wir sollten Back to topic gehen!

Gut, dass ich jetzt weiß, das beim oi zuki der Schritt nach vorne unabdingbar ist um als oi zu gelten^^
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  #59  
Alt 28-01-2012, 17:45
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Das kleine Problem ist nur, das was man trainiert, wird man auch nur im E Fall abrufen können.
Wenn man Glück hat.
Wenn du nur immer auf Ippon trainierst, wird dann auch in der SV nicht mehr kommen.
Hast du schon mla drüber nachgedacht, dass den meisten Wettkämpfern Sv erstmal egal ist? Genauso wie Fußballern oder Skispringern SV egal ist.
Übrigens: Wenn du Ippon richtig trainierst, muss in der SV auch nicht mehr kommen.

Zitat:
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Aber grundsätzlich sollte man mit dem Wettkampfgehampel, wehrhafter sein wie Ungeübte.
Wegen dem geschultem Auge usw...
Da gehen die Meinungen aber weit auseinander.
Eingeschliffene Bewegungen wieder auszumerzen, dauert oft sehr lange.
Willst du mir jetzt erzählen, dass Ungeübte wehrhafter als Wettkämpfer sein sollen?
Mal eine ganz offene Frage: Mit wie vielen Top-Karateka hast du schon mal gekämpft? Egal ob auf Turnieren oder Lehrgängen. Hier wird nämlich auch ganz oft über Sportkarate gelästert, weil viele schlicht neidisch sind oder selsbt nicht den Ehrgeiz haben.
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  #60  
Alt 28-01-2012, 17:55
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Zitat:
Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen
Hörmal, ich sehe mich auch als Kampfkünstler, weiß aber aus eigener Erfahrung, das Kampfsportler sich auch auf der Straße wehren können. Meiner Auffassung nach muss ein "SV-ler" auch viel Sparren oder sollte gar Wettkampferfahrung haben (wie ich beim TKD :P ). Aber damit (zumindest laut dem Feedback in diesem Forum) scheine ich zu einer Minderheit zu gehören... Viele "SV-ler" scheinen gar kein ordentliches Sparring zu machen. Die Schnelligkeit, (vorallem) das Timinggefühl, die "Kaltschneuzigkeit", die Reaktionsschnelligkeit, trainieren Leute die Sparren, das sind Wettkämpfer und Leute wie ich^^.

Ich würde zwar nicht immer recht haben, aber ich würde immer auf einen Wettkämpfer tippen, als auf einen "SV-ler" der nur Kihon-Kumite oder Chi Sao macht. Optimal ist für die Straße für mich ein Kampfkünstler, der auch Sparrt wie es ein Wettkämpfer (Kumite) machen würde oder noch besser, Sparring mit der selben Intensität aber mit weniger Regeln als Wettkampfsparring (Randori)

Die Reihenfolge ist eigentlich klar (für mich persönlich)
1. Kampfkünstler der gleichzeitig auch Kampfsportler ist oder mit der selben Intensität sparrt. (EDIT: das geht natürlich auch anders rum: Kampfsportler, der auch SV trainiert)

2. Kampfsportler, der sich nur auf Kampfsport beschränkt

3. Kampfkünstler, der nie freies Sparring macht.

Um Kämpfen zu lernen, muss es wenigstens an und ab mal weh tun im Sparring. Meine Meinung^^

Gruß
KeineRegeln
Das ist genau der Punkt! Diese Esoterik-SV mit Hebelchen hier und Vitalpunkt da bringt gar nix. Dann lieber ein paar Techniken die gut funktionieren.
80% der Karate-Vereine wo ich je Makiwara- und Pratzen-Training gemacht habe, hatten einen starken Wettkampf-Fokus und entspechende Erfolge. Alleine schon deshalb war das Training dort auch konditionell sehr viel fordernder.
Ganz viele SV-Karatevereine mache so ein Training leider gar nicht. Da gibt's nur praxisferne Bunkai und Gequatsche.
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