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  #1  
Alt 09-12-2003, 17:51
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Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
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Standard Perfekter Charakter?

Hallo Nikos,

Zitat:
... man sollte unter anderem die perfektion des charakters anstreben ...
Was ist denn ein perfekter Charakter? Wie soll der aussehen?

Zitat:
karatedo sollte das werkzeug fuers leben sein.
Wenn möchtest Du denn gerne im Leben mit einem Schlag töten?

Tschüssi
Ike
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  #2  
Alt 09-12-2003, 18:15
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hallo ike!

ich glaube du hast mich total falsch verstanden.mit "werkzeug" meine ich ,dass die karateuebung die noetige geistige kraft gibt ,um mit alltaeglichen problemen fertigzuwerden.

die perfektion des charakters ist eins der ideale, die man durch die karateuebung anstreben sollte!niemand ist oder wird perfekt.der weg dahin ist das ziel.

bye
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  #3  
Alt 09-12-2003, 18:26
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Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
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Hallo Nikos,

Zitat:
Zitat von nikos
die perfektion des charakters ist eins der ideale, die man durch die karateuebung anstreben sollte!
Das ändert aber nichts an der Frage: Was ist der perfekte Charakter??

Tschüssi
bis morgen
Ike
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  #4  
Alt 09-12-2003, 20:51
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hi!


ich weiss es nicht ,ob es jetzt sinn macht dir diese frage zu beantworten.das ist ein sehr allgemeines thema und dazu muesste ich sehr viel schreiben.ausserdem habe ich in meinem thema eine andere frage gestellt.

wuerde mich freuen ,wenn du deine meinung zu der grundfrage aeussern wuerdest!

bye
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  #5  
Alt 10-12-2003, 10:49
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Hallo Freunde,

die Vervollkommnung des Charakters ist das große Thema des Budo. Wer glaubt, Budo zu betreiben und nicht danach strebt, die eigene Persönlichkeit zu vervollkommnen, unterliegt einem schweren Irrtum.

Der Begriff „Do“ weist grundsätzlich darauf hin, daß ein Mensch in der Ausübung einer Kunst oder eines Berufes das Ganze zu erkennen / zu erfahren sucht. So sprechen die alten Texte auch über andere Wege (Weg des Schreibens, des Blumensteckens, den Tee - Weg, Weg des Priesters, des Zimmermanns, des Staatsführers etc.)

Dabei geht es immer darum, die Aufgaben der jeweiligen Kunst / des jeweiligen Berufes im Kontext des großen Ganzen zu sehen. So leitet ein Zimmermann aus der Art, wie er an die Aufgaben seines Berufes geht einen Lebensentwurf ab (Prinzipien: Genauigkeit, Ordnung, Qulitätsbewußtsein etc.) Der Teemeister erkennt im Konzept der Teezeremonie ebenfalls Hinweise für die Ausrichtung des eigenen Lebens; Schlichtheit, Stille, Konzentration etc.

Der Terminus DO sagt immer aus, daß es hier um eine ganzheitliche, die gesamte Persönlichkeit betreffende Suche nach Sinn, Ordnung, Inspiration und Erkenntnis geht.

Das bedeutet, wer Kampfkunst übt, ohne die gewonnenen Erfahrungen bewußt auf das Leben zu übertragen, steht erst ganz am Anfang des Weges. Wer nicht nach der geistigen Lehre sucht, geht nicht den Weg, sondern erlernt lediglich Techniken. Das ist etwas anderes. Ungefähr so, wie das Erlernen der Technik, eine Waschmaschine zu bedienen oder den Videorekorder zu programmieren. Praktisch gesehen nützlich, spirituell gesehen wertlos.

Beste Grüße
Thorre
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  #6  
Alt 10-12-2003, 10:59
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Hallo Thorre,

Zitat:
Zitat von Thorre
die Vervollkommnung des Charakters ist das große Thema des Budo.
Kannst Du mir sagen, wie der Vollkomme Charakter aussieht?

Tschüssi
Ike
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  #7  
Alt 10-12-2003, 11:39
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Zitat:
Zitat von CeKaVau
Hallo Thorre,



Kannst Du mir sagen, wie der Vollkomme Charakter aussieht?

Tschüssi
Ike

Ich denke, das kann keiner, da es den Vollkommenen Charakter nicht gibt. Es gibt nur den ewigen Weg, den Charakter zu entwickeln und zu verbessern.

Alle Charakterlichen Züge aufzuzählen, die ein solcher "Bilderbuchcharakter" haben sollte wäre eine langwierige Angelegenheit, aber um nur einige zu nennen: Ehrlich, Höflich, Hilfsbereit, Tolerant etc. sollte ein "sauberer" Charakter sicherlich sein.

Grüße

Mick
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  #8  
Alt 10-12-2003, 12:08
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Ich stimme Mick zu. Man sagt, daß das Lernen auf dem Weg des Kriegers nicht endet. Damit wird auch ausgedrückt, daß die Perfektion, die Vollkommenheit ein letztlich unerreichbares Ziel bleiben wird. Ein vollkommener Charakter ist nicht definierbar. Ein finales Ziel des Kriegerweges ist nicht definierbar. Aus diesem Grunde kann man niemals davon ausgehen, Vollkommenheit erlangt oder das Ziel erreicht zu haben.

Trotzdem kann man zwischen verschiedenen Charakterqualitäten unterscheiden: Wir erkennen, ob jemand eher ehrlich oder eher unehrlich ist. Wir erkennen ob es einem Menschen an Mitgefühl mangelt oder nicht.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Charakterqualitäten es zu entwickeln oder zu stärken gilt, ist schon ein Bestandteil des Weges der Vervollkommnung.

Ein Problem in der Praxis der Kampfkünste entsteht, wenn dem Schüler keine Methoden der Auseinandersetzung mit der geistigen Lehre angeboten werden. Dort wo nur Techniken geübt werden, ohne die geistige Arbeit zu stimulieren kann jemand 10 Jahre Karate üben, ohne auch nur einen einzigen Tag Karate zu üben.
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  #9  
Alt 10-12-2003, 13:45
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Hallo Thorre,

Zitat:
Zitat von Thorre
Damit wird auch ausgedrückt, daß die Perfektion, die Vollkommenheit ein letztlich unerreichbares Ziel bleiben wird. Ein vollkommener Charakter ist nicht definierbar

Hier stimmt doch irgend etwas nicht.

Wie soll ich nach einem Ziel steben, dass ich nicht erkennen kann?

Versteh' mich nicht falsch - ich weiß, dass Perfektion nicht zu erreichen ist. Aber wenn ich schon danach strebe, muss ich doch zuminest wissen wonach GENAU ich eigentlich strebe.

Wie aus meiner ganzen (sicherlich nervenden) Posterei zu entnehmen ist, stehe ich der "Perfektion des Charakters mittels Karate" doch skeptisch gegenüber.

Die Vorstellung eines perfekten Charakters (oder sagen wir besser: perfekter Charaktereigenschaften) hat sich doch mehrfach grundlegend geändert.

Nehmen wir zu Beispiel die Samurari. Deren höchstes Streben lag doch im bedingungslosen Dienen. Ist das (aus häutiger Sicht) erstrebenswert? Soll ich jede Anweisung, den mein Chef mir gibt ohne Denken und zögern ausführen, egal wie blöd sie ist?

Wie wäre es mit den Nazis? Deren höchste Charaktereigenschaft "unsere Ehre heißt Treue" liegt doch gar nicht soweit davon entfernt. Gepaart mit äußerster Rücksichtslosigkeit und Menschenverachtung gab das den idealen Deutschen.

Sagen wir mal, die Samurai haben ihr Budo ausgeübt, um ihren Charakter zu perfektionieren. Heißt das dann, wenn wir auch Budo betreiben, dass wir einen ähnlichen Charakter entwickeln? Heißt das, wir entwickeln uns zu urteilslosen Killermaschinen?

Tschüssi
Ike
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  #10  
Alt 10-12-2003, 14:35
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Zitat:
Hier stimmt doch irgend etwas nicht.
Doch, doch...alles in Ordnung.

Zitat:
Wie soll ich nach einem Ziel steben, dass ich nicht erkennen kann?
Wenn Du das Ziel bereits "Erkennen" kannst, dann wärst Du der Perfektion ja schon verdammt nahe. Daher ist der WEG das Ziel.

Zitat:
Versteh' mich nicht falsch - ich weiß, dass Perfektion nicht zu erreichen ist. Aber wenn ich schon danach strebe, muss ich doch zuminest wissen wonach GENAU ich eigentlich strebe.
Und das ist ja gerade Deine Aufgabe, herauszufinden, wie Deine Charakterzüge im Leben "ankommen". Ohne Erfahrungen zu sammeln geht es nicht, und aus Erfahrung wird man bekanntlich klug. Machst Du eine negative Erfahrung mit einer Deiner Charaktereigenschaften, so kannst Du Diese Eigenschaft entsprechend "Verändern", also perfektionieren und anpassen. Der ewig Lange weg geht über Erfahrungen.

Zitat:
Wie aus meiner ganzen (sicherlich nervenden) Posterei zu entnehmen ist, stehe ich der "Perfektion des Charakters mittels Karate" doch skeptisch gegenüber.
Schon gemerkt. :wink:

Zitat:
Die Vorstellung eines perfekten Charakters (oder sagen wir besser: perfekter Charaktereigenschaften) hat sich doch mehrfach grundlegend geändert.
Grundsätzlich ist es schwierig, nach der, ich nenne es mal "Budo- Mentalität" in Europa zu leben. Die meisten Leute kommen damit nicht zurecht, in Japan schon eher, da die entsprechende Mentalität vorliegt.

Zitat:
Nehmen wir zu Beispiel die Samurari. Deren höchstes Streben lag doch im bedingungslosen Dienen. Ist das (aus häutiger Sicht) erstrebenswert? Soll ich jede Anweisung, den mein Chef mir gibt ohne Denken und zögern ausführen, egal wie blöd sie ist?
Natürlich nicht. Ich sagte ja schon, das man imstande sein muß, seinen Charakter anzupassen. An unsere Verhältnisse.

Zitat:
Wie wäre es mit den Nazis? Deren höchste Charaktereigenschaft "unsere Ehre heißt Treue" liegt doch gar nicht soweit davon entfernt. Gepaart mit äußerster Rücksichtslosigkeit und Menschenverachtung gab das den idealen Deutschen.
Den Idealen Deutschen haben "die" das genannt....

Zitat:
Sagen wir mal, die Samurai haben ihr Budo ausgeübt, um ihren Charakter zu perfektionieren. Heißt das dann, wenn wir auch Budo betreiben, dass wir einen ähnlichen Charakter entwickeln? Heißt das, wir entwickeln uns zu urteilslosen Killermaschinen?
Nein. Wir sind ja nicht mehr im Mittelalter. Und Ihr Budo ist nicht unbedingt das heutige.

Grüße

Mick
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  #11  
Alt 10-12-2003, 16:12
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Hallo Mick,

Zitat:
Zitat von Mick
Wenn Du das Ziel bereits "Erkennen" kannst, dann wärst Du der Perfektion ja schon verdammt nahe. Daher ist der WEG das Ziel.
Nee, nee, so einfach kann das nicht sein.

Nehmen wir mal an, ich will einen perfekten Zuki erreichen.
Das wird natürlich nicht möglich sein, da ich auch nur ein Mensch bin und daher von Natur aus nicht perfekt. Aber ich kann trotzdem auf die Perfektion hinarbeiten, sprich: Ich kann mich bemühen, einen perfekten Zuki hinzulegen.

Auf dieses Ziel kann ich aber nur hinarbeiten, wenn ich überhaupt weiß, wie ein perfekter Zuki auszusehen hat.

Wenn dem nicht so wäre, könnte ich jeden X-Beliebigen von der Straße holen und ihn auffordern, an einem perfekten Zuki zu üben. Das kann er natürlich nicht tun, weil er gar keine Ahnung hat, was ein Zuki überhaupt ist. Wenn er mich dann fragt, was das sei kann ich nicht antworten:
"Das mußt Du nicht wissen, wenn Du einfach übst, klappt das schon."

Das ist natürlich Mist, aber genau das soll der Budoka machen? Er soll auf einen perfekten Charakter zuarbeiten, ohne zu wissen, was das ist??

Wie gesagt, das stimmt 'was nicht.

Zitat:
Machst Du eine negative Erfahrung mit einer Deiner Charaktereigenschaften, so kannst Du Diese Eigenschaft entsprechend "Verändern", also perfektionieren und anpassen...
Auch hier ist, glaube ich, was faul.

Nehmen wir mal an, ich bin ein hilfsbereiter Kerl - nur mal so, rein theoretisch.
Jetzt helfe ich jemanden aus einer Klemme und der gibt mir dafür einen Tritt. Wenn es nach obigem Quote geht, würde das heißen, ich passe mich der Erfahrung an und verzichte zukünftig darauf hilfsbereit zu sein.
Habe ich dann meine Charakter perfektioniert?

Zitat:
Grundsätzlich ist es schwierig, nach der, ich nenne es mal "Budo- Mentalität" in Europa zu leben. Die meisten Leute kommen damit nicht zurecht, in Japan schon eher, da die entsprechende Mentalität vorliegt.
Warum? Selbstperfektionierung ist in Europa nicht geächtet.
Ich glaube, was viele Europäer abstößt (und auch mich) ist ein künstlich-japanisches Gehabe, das Budomentalität vorspiegeln soll.
Es ist zum Beispiel nicht notwendig das Dojokun auf japanisch 'runterzuleiern zu können, man muss wissen, was es bedeutet. Die Sprache ist egal.

Zitat:
Natürlich nicht. Ich sagte ja schon, das man imstande sein muß, seinen Charakter anzupassen. An unsere Verhältnisse.
Also gibt es keinen perfekten Charakter per se, sondern immer nur einen zeit- und umständeabhänigen perfekten Charakter?

Zitat:
Den Idealen Deutschen haben "die" das genannt....
Korrekt. Das ist genau das, was ich sagen wollte.

Zitat:
Und Ihr Budo ist nicht unbedingt das heutige.
Worin unterscheiden sich die Budoauffassungen von damals und heute?

Tschüssi
Ike
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  #12  
Alt 11-12-2003, 10:27
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Hallo Freunde!

Ich habe das ursprüngliche Thema mal geteilt.
Für den "Nicht-von Anfang-an-Leser" ist vielleicht nicht alles nachzuvollziehen, aber ich denke, dass die Diskussion so weitergeführt werden kann, ohne dass die ursprüngliche Frage von nikos untergeht.


Oss

Dojokun
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  #13  
Alt 11-12-2003, 11:15
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Hallo Ike,

ich verstehe Deine Verwirrung nicht. Die Tatsache, daß ein vollkommener Charakter nicht zu definieren ist, bedeutet nicht, daß uns alle Maßstäbe fehlen. Auch wenn sich ethische Vorstellungen im Laufe der Zeit ändern, heißt das nicht, daß sie unwichtig oder unverbindlich sind.

In der Kampfkunst – Ausbildung, so wie wir sie praktizieren, beginnt der Lehrer irgendwann, den Schüler aufzufordern, sein eigenes Verhalten (das umfaßt auch Denken und Fühlen) zu beobachten. Es werden Prinzipien erläutert (z.B. Achtsamkeit, Gelassenheit) und der Schüler erfährt in der Selbstbeobachtung, wie er ohne und mit Berücksichtigung dieser Prinzipien lebt. Daraus zieht er seine Schlüsse.

Der erste Schritt ist immer die kritische Selbstbeobachtung, damit kommt der gesamte Prozeß in Gang. Welche Charakterqualitäten ein Schüler beeinflußen (d.h. stärken oder schwächen) wird, liegt letztlich bei ihm. Der Lehrer / die Lehre unterbreiten Anregungen (z.B. daß Gelassenheit oft stärker ist als Anspannung), aber der Schüler muß den Weg selbst gehen.

Deine Fragen legen nahe, daß man in Deinem Dojo keine Unterweisungen in der geistigen Lehre praktiziert. Das ist schade, aber ziemlich verbreitet. Es gibt aber gute Literatur zu diesem Thema. Das wäre zumindest ein guter Anfang.

Beste Grüße
Thorre
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  #14  
Alt 11-12-2003, 13:51
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( 'tschuldingung bin heute 'n bischen albern)

gruß.
kioopi.



Stimmt.
Deshalb an dieser Stelle: So geht es net.
Herzlich Willkommen, aber bitte vernünftig.....

Oss

Dojokun

Geändert von Dojokun (11-12-2003 um 21:20 Uhr).
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  #15  
Alt 12-12-2003, 09:45
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Hallo Thorre

Zitat:
Zitat von Thorre
Hallo Ike,

ich verstehe Deine Verwirrung nicht.
Ich bin auch nicht verwirrt - ich stelle nur Fragen.


Zitat:
Die Tatsache, daß ein vollkommener Charakter nicht zu definieren ist, bedeutet nicht, daß uns alle Maßstäbe fehlen.
Dann nenne doch mal ein paar Maßstäbe.

Zitat:
In der Kampfkunst – Ausbildung, so wie wir sie praktizieren, beginnt der Lehrer irgendwann, den Schüler aufzufordern, sein eigenes Verhalten (das umfaßt auch Denken und Fühlen) zu beobachten. Es werden Prinzipien erläutert (z.B. Achtsamkeit, Gelassenheit) und der Schüler erfährt in der Selbstbeobachtung, wie er ohne und mit Berücksichtigung dieser Prinzipien lebt. Daraus zieht er seine Schlüsse.
Das heißt dann also, dass der Meister dem perfekten Charakter näher ist, ihn demzufolge kennen und auch definieren können müßte, oder?

Zitat:
Deine Fragen legen nahe, daß man in Deinem Dojo keine Unterweisungen in der geistigen Lehre praktiziert. Das ist schade, aber ziemlich verbreitet.
Das stimmt nicht ganz. Auch bei uns ist das üblich - hindert mich aber nicht daran, Fragen zu stellen. Sollte auch nicht so sein, oder?

Tschüssi
Ike
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