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#1
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| Moin, es scheint ja in einigen Verbänden Pflicht zu sein, ab einem bestimmten Kyu oder Dan zu den Prüfungen etwas schriftliches abzugeben. Dazu ein paar Fragen: - welche Verbände machen das? - warum? - macht das im Google & Wiki-Zeitalter überhaupt noch Sinn? X
__________________ FA: Fortgeschrittener Anfänger; BA: Blutiger Anfänger |
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#2
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| Hallo, bei uns gibts das zwar aber ich bin irgendwie immer drum rum gekommen. ![]() Zum Shodan musste ich aber 3-4 Seiten für den "Chef" schreiben aber das war mehr eine Art Selbstvorstellung und warum man Karate betreibt bzw. was Karate für einen darstellt, damit er die größtenteil unbekannten Prüflinge etwas besser kennen lernt.
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU |
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#3
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| Soweit ich weiss gibt es dass im DKV im stiloffenen Karate ab 4. Dan. Einen Karate-Lebenslauf braucht man wohl für die Zulassung zur Prüfung ab 5. Dan im Shotokan. |
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#4
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| Macht schon Sinn. Sich etwas mehr intellektuel mit den Inhalten zu befassen. N bekannter der Karate in Amerika macht, muss das schon ab Grüngurt nen Test schreiben oder Ausfüllen. Aber wie bei allem kommt es aufdie Art an. Im Teakwondo ist es wohl auch keine seltenheit Schreibe ich eine Zusammenfassung unter Quellenangaben. Verfasse ich eine eigene Karate Essay einen Lebenslauf. Oder seine Erkenntnisse und AUffassungen. Schreibe ich Lehranweisungen etc etc pp Beim EWTO WT und auch anderen Verbänden iost es ZB pflicht je nach TG Artikel, Bücher und oder Lehrvideos zu verfassen. wenn es Interessiert. Ich habe zB das Karate Training Advises von M.Glad zur seiner 6. Dan Prüfung beim Fudokan SHotokan bei dem Ilja Jorga auf PC
__________________ Mit Atzen einen HEBEN, dass bedeutet LEBEN!!! |
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#5
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| Kämpfen ist Praxis, wie hat man sich denn das vorzustellen, über was man da gefragt wird. Zur Geschichte? Ein Kampfsportlebenslauf ist ja kein Test für mich.
__________________ Wer Bohnen sät, wird Wind ernten! "And if you listen very hard, The The truth will come to you at last" |
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#6
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| Es sind viele Fragen möglich: Begriffserläuterungen, Pädagogik und Trainingsmethodik (Was ist zu beachten beim Kindertraining oder Seniorentraining etc.), Ausarbeitungen zu einzelnen Techniken, grundlegende Prinzipien darstellen (Hikite/Tsukite, Kime, Ibuki etc.), rechtliche Aspekte (Notwehr, Nothilfe), erste Hilfe im Dojo, Betrachtungen zu (einzelnen) Kata (Geschichte, Sinn, wichtige Akzente), Stilbetrachtungen (man kann auch mal über den Tellerrand schauen...), und vieles vieles mehr. Im Grunde soll ein Fundament an Wissen erarbeitet und dargestellt werden, das wichtig ab gewissen Stufen ist. Man kann trainieren, aber man kann auch falsch trainieren bzw. auch gar nicht wissen, was oder wozu man da etwas trainiert Und wenn man bspw. einen Schwarzgurt eine relativ einfache (zB technische) Frage stellt, dann sollte er die auch ansatzweise beantworten können.
__________________ Die Wissenden reden nicht, die Redenden wissen nicht. |
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#7
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| Bin zwar kein Karateka, kenne das mit den Ausarbeitungen aber auch, mir wurden Themen vorgegeben, zu denen etwas zu verfassen war, bei mir zum ersten Dan "Philosophie im Kampfsport", zum zweiten Kampfsport/Kunst Anforderungen an einen Meister" sind dann jeweils so zwischen 30 und 40 Seiten geworden. Bei uns ist die Begründung gewesen, daß man sich als Danträger auch mit dem Drumherum auseinandersetzen sollte.
__________________ [B]achwas hier sind viele so open minded dass sie über andere KK alles wissen |
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#8
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| Aus dem Karate in D-Land kenne ich das nicht. Beim Arnis im Arnis de Mano Deutschland e.V. kommt das vor. Da heißt es zum 1. Dan "Eine schriftliche Arbeit über ein Thema im Kampfsport, aus der Sicht eines Arnissportlers" zu verfassen.
__________________ Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen! |
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#9
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| @Zingultas, würde mich interessieren was Ilga Jorga geschrieben hat. Kannst Du mir das Schicken oder hier nen DL posten?
__________________ Es ist das Los des Menschen, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die andern wissen. Johann Heinrich Pestalozzi |
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#10
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| Bei uns ist es ab der Prüfung zum 5. Kyu Pflicht, mit steigendem Umfang. Zunächst "nur" Geschichte, dann Anatomie und ab 3. Kyu dann Reporte zum "persönlichen Karate". Zusätzlich natürlich noch 1. Hilfe Ausbildung und Wissen über Trainingsführung. Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#11
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| neidisch. |
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#12
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| Was mir etwas komisch vorkommt, ist die Tatsache, dass man über Trainingsmethodik schreiben muss. Warum das denn? Das sollte ja vom Verband dann gefordert werden, wenn man einen Trainerschein macht. Aber wieso muss man sowas z.B. als Bestandteil einer Dan-Prüfung machen? 40 Seiten?!? Mit Literatur und Zitaten? Ist ja fast vom Unfang wie eine Bachelor-Abschlussarbeit an der Uni. Keine Ahnung, ob ich mir das antun würde. Erste Hilfe find ich aber gut. Sollte eh viel öfters wiederholt werden. Sind da in Deutschland auch etwas hintendran, was sowas angeht.
__________________ Wer Bohnen sät, wird Wind ernten! "And if you listen very hard, The The truth will come to you at last" |
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#13
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| bei uns sind texte über karate zu verfassen, die themen sind vorgegeben. ich finde das gut, da so dargestellt wird, dass der schwarzgurt sich wirklich mit seiner kampfkunst über das training hinaus beschäftigt hat. karate ist ja nicht nur im dojo !
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=JeudRwg5-AE |
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#14
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| Weil man irgendwann schon wissen sollte, wie man und ein Training führt und worauf man achten muss. Insbesondere als Dan-Träger sollte man Wissen weitergeben können.
__________________ Die Wissenden reden nicht, die Redenden wissen nicht. |
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#15
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| Danke für die bisherigen Beiträge, sehr interessant. Ich denke die meisten Sachen kann man seinen "Seniors" aber am besten im Training zeigen und beweisen (bis auf Historie [ob das wiederum wichtig zur Ausübung ist... andererseits habe ich schon einige Leute getroffen, die sowas von gar keine Ahnung hatten, Schwarzgurte zB, die noch nie was von Okinawa gehört haben - hauaha!]). Was ich evtl. sinnvoll finde, ist so eine persönliche Vorstellung bei unbekanntem Prüfer. Aber auch das ist nicht wirklich nötig, wenn der Trainer sagt, wann geprüft wird, oder wenn zB eine Prüfung am Ende eines Lehrgangs / Camps / Special Trainings ist, so dass die Prüfer die Prüflinge ein paar Tage beobachten und kennenlernen können.
__________________ FA: Fortgeschrittener Anfänger; BA: Blutiger Anfänger |
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