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#1
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| Mir geht es hier darum mal verschiedene Meinungen einzuholen, wüsste auch gern wie viel Wert da in den einzelnen Schulen darauf gelegt wird. Der Mawashi-Geri wurde mir mal 90° Standfußdrehung beigebracht, inzwischen kick ich ihn mehr wie bei LK, also 120°-Drehung, damit die Hüfte sich noch mehr öffnet und man mehr Druck entwickelt. Beim Mae-Geri bleibe ich in der Ausgangsposition, obwohl auch hier ein eindrehen nicht als "schädlich" empfinden würde, vor allem durch die erhöhte Reichweite. Ist halt die Frage was die Hüfte dazu sagt. Der Yoko-Geri ist für mich eine Kontroverse, also ich dreh 180°, öffne die Hüfte also komplett. Schaut man sich Bilder an ist alles von 90°-180° vertreten. Unser Meister meinte auch da gibt es verschiedene Überzeugungen. Beim Ushiro-Mawashi-Geri ist die 180°-Drehung denk ich die einzige Option. Wo seht ihr Vorteile, welche Stellungen bevorzugt ihr? |
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#2
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| Also ich drehe beim Mawashi-Geri meist über 90°. In der Regel so geschätze 120, um mehr Kraft in den Tritt zu legen. Beim Mae-Geri drehe ich das Steinbein überhaupt nicht, da er dadurch schneller wird, und die Hüfte kann man trotzdem mit rein bringen. Bei dem Yoko-Geri drehe ich FAST 180°, also nicht komplett 180. Hat sich bei mir durch das Training so ausgebildet und ich komme damit gut zurecht. Allgemein ist es eine Frage deines eigenen Körpers (/Körperbaus). Wenn du in den Beinen nicht flexibel bist oder allgemein Probleme mit Tritten und vor allem dem Gleichgewicht hast solltest du es vermeiden das Standbein ZU stark zu drehen. Bei zu schnellen drehen habe ich schon öfters gesehen das sich manche Leute selbst nach hinten oder zur Seite umwerfen, weil sie ihre Balance nicht mehr halten können. Wenn man das Standbein weiter dreht ( unter vorraussetztung das gleichgewicht halten zu können natürllich ) bekommt man dadurch in der Regel mehr Kraft in den Tritt, allerdings muss man bedenken das der Fuß den ganzen Weg auch wieder zurück muss. Das kann dich in manchen Situationen angreifbar machen, wenn du zu langsam bist oder die Deckung nicht richtig halten kannst. Dragon
__________________ Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do. |
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#3
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| Also beim Yoko-Geri nimmt es deine Schule auch nicht so eng? Ich habe das Gefühl das ich beim völligen eindrehen eine größere Kraft entwickle, aber es hat keinen Einfluss auf die Höhe der Kicks Ich finde grade für Anfänger ist es wichtig die Hüfte weit zu öffnen, da so ein höherer Kick ermöglicht wird. Also die Gleichgewichtsprobleme habe ich so nur bei absoluten Anfängern gesehen, wenn am Anfang genug Wert auf Technik gelegt wird, sollte dies in der Folge kein Problem sein. Mich interessiert aber mehr ob es bei verschiedenen Stilen klare "Regeln" gibt. Den letzten Punkt finde ich interessant, ich bin dazu übergangen den Mawashi-Geri auch mal durchzudrehen... ist ein bisschen ungewohnt, aber die Drehung kann denk ich mindestens genau so schnell sein wie ein zurückziehen. Ja die Deckung rudert vor allem am Anfang rum, noch interessanter für die Kampfsituation ist sicherlich die Ansatzlosigkeit von Kicks, diese kann man aber schlecht diskutieren. |
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#4
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| Auf die Fußstellung wird bei meinem Verein schon geschaut, aber nicht auf 1° genau. Wie gesagt, bei mir sind es fast 180°, es fehlt wirklich nicht viel, nicht so viel das ein Trainer einen Aufstand deswegen machen würde. Durchdrehen mache ich beim Mawashi-Geri nicht, weil ich denke, das, wenn man sich das angewöhnt, das schnell vom Gegner erkannt wird und er einem im wahrsten Sinn des Wortes in den Rücken fallen kann. Ich drehe lieber zurück und behalte dafür mein Gegenüber im Blick und die Deckung dazwischen. Fordert natürlich etwas mehr Kontrolle wenn man gleichzeitig viel Kraft reinlegen will, und dabei trotzdem darauf achten muss nicht zu weit zu treten und dem Gegner nicht die Rückseite aufzumachen. Ansatzloses Treten ist natürlich ein anderes Thema, aber meiner Meinung nach unverzichtbar wenn man wirklich kämpfen will. Dragon
__________________ Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do. |
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#5
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| Also ich habe mit Wado-Ryu angefangen und dann zum Shotokan gewechselt und kann dabei keine großen Unterschiede feststellen wenn es um das Standbein während eines Trittes geht. Die unterschiedlichen Stellungen von denen du am anfang gesprochen hast werden vermutlich auch von den Schulen/Vereinen und ganz besonders den Leuten ausgehen, die den Tritt durchführen.
__________________ Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do. |
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#6
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| So hab ichs gelernt, und im Shotokan-Karate wirds auch so gemacht ![]()
__________________ September 11 Memorial: http://edition.cnn.com/SPECIALS/2001...lists/by-name/ |
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#7
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| Genau so machen wir das auch. Wobei jetzt nicht 100% auf 1° genau geschaut wird. |
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#8
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| Am Sandsack ausprobieren. Jeden Kick variieren, und testen was am meisten Power bringt - wenn du das willst. Zu weites drehen wenn die Hüfte nicht mitkommt ist nicht gut für die Knie.
__________________ FA: Fortgeschrittener Anfänger; BA: Blutiger Anfänger |
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#9
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| Beim mawashi geri dreh ich den Fuß fast/bis ganz 180° Beim mae geri gar nicht bis minimal (macht den eh nur als getretenen Push-Kick), je nach dem was ich bezwecke Beim yoko geri 180° Frage: ich hab den Eindruck das Karatekas i. d. R. mit dem Standbein (zumindeste einem Teil davon) immer Bodenkontakt halten. Ist das Richtig oder ist das ein Fehleindruck? Ich mach immer nen (absolut minimalen) "hopser", wenn ich mein Standbein eindrehen muss. Schont meine Knie (wichtig ^^), ist schneller, einzig es benötigt mehr "Balance-Gefühl". Macht ihr das auch? Gruß KeineRegeln |
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#10
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| Über den Sinn gibt es geteilte Meinungen. Hängt mE davon ab, mit welchem Kick ich was bewirken will, ist also nicht immer wichtig. Du merkst ja selbst, ob deine Kicks auch ohne Bodenkontakt funktionieren oder nicht.
__________________ FA: Fortgeschrittener Anfänger; BA: Blutiger Anfänger |
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#11
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| Zitat:
Durchs Kickboxen und Jiu Jitsu stehe ich mittlerweile mehr auf dem Ballen. Aber das ist so kurz und wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt. Einen "hopser", wie du es nennst, mache ich nicht. Durch einen Hopser verliert man Bodenkontakt und man kann während des Tritts leichter von außen beeinflusst werden. Zum Beispiel, wenn der Gegner während des Trittes in den Infight geht und einfach ganz garstig schubbst ![]() |
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#12
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| Dieser kleine Hüpfer mache ich auch, der findet aber vor der Hüftbewegung statt, verkürzt die Distanz und dreht den Standfuß schon leicht ein. Ich denke nicht das man dadurch sonderlich instabil wird, also habe dadurch noch keine großen Nachteile in dieser Hinsicht bemerkt. @keine Regeln: Beim Mawashi-Geri so weit einzudrehen... da ich diesen Kick mit sehr viel Kraft ausführe, wäre mir das zu instabil. Hast du da denn keine Probleme? Ist das für dich von Vorteil, weil du höher kommst oder hast es dir so antrainiert? Geändert von JonasB (18-08-2011 um 10:35 Uhr). |
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#13
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| nen Hüpfer? Ich drehe auf Ferse oder Ballen je nach Wunsch Wenn der Kick mein Ziel erreicht ist mein Fuss am boden. ist er das nicht, kann ich nicht die maximale Kraft übertragen.Mein Winkel hängt von der Technik ab. Würde schätzen zwischen 90 und 120 grad, je nach Mawashi Ausführung (eng oder weit). @keineregeln, die antwort auf Jonas Frage würde mich auch interessieren. Geht mir da wie Ihm. Der Unterschied zum Ushiro Geri läßt sich dann wohl auch nicht mehr so herausarbeiten wenn Du so weit eindrehst oder? Die Höhe des Kicks hängt vorallem von der Hüftstellung ab.
__________________ Es ist das Los des Menschen, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die andern wissen. Johann Heinrich Pestalozzi |
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#14
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| Moin, ich habe mal gelernt, es richtet sich danach, wohin die Kraft übertragen werden soll. Wenn es allerdings LK/ SK ist, dann gibt man das natürlich wieder für Geschwindigkeit oder Reichweite auf. Bas hat da ein schönes Tutorial zu gemacht Grüße
__________________ Amendt: Liebe ist die Fantasie, dass der andere einem die Großartigkeit widerspiegeln möge, die man in sich selbst wähnt. |
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#15
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| Den Bodenkontakt brauchen die Beine während der Beschleunigung, nicht während des Einschlags. Außer man möchte etwas "schieben" - was leider zu oft genau so getestet wird.
__________________ FA: Fortgeschrittener Anfänger; BA: Blutiger Anfänger |
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