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  #1  
Alt 25-09-2007, 14:28
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
Exclamation The Physics Of Karate Strikes

Salut,

Jon Chananie
University of Virginia, Physics Of Karate Strikes


Grüsse,
A.D.

Geändert von Dubois (25-09-2007 um 14:33 Uhr).
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  #2  
Alt 25-09-2007, 14:35
Benutzerbild von martin.d
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: 松濤館 空手
 
Registrierungsdatum: 22.08.2007
Ort: dir immer einen Schritt vorraus
Alter: 19
Beiträge: 1.125
Standard

Hi,

erstmal danke dafür! Kenn das Dokument zwar schon, ist aber trotzdem in einigen Bereichen noch "lehrreich" - dieses Teil hat mich damals dazu veranlasst meine Facharbeit über Karate schreiben zu wollen!
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  #3  
Alt 25-09-2007, 15:23
Benutzerbild von Vegeto
Moderator
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 926
Standard

Die Prinzipien sind mir zwar bekannt, aber jetzt wo ichs nochmal höre stellt sich mir eine Frage.

Man hört ja öfters das die Faust erst im letzten Moment gedreht werden soll bei einem Gyaku Tsuki. Damit sie sich wie ein Projektil "hineinbohrt".

Aber in dem Artikel steht ja auch das man den Endpunkt ein paar Zentimeter hinter dem Ziel setzen soll. Das heißt doch das die Faust im Moment der Berührung noch nicht richtig eingedreht ist. Ist das bei härteren Zielen nicht gefährlich?
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  #4  
Alt 25-09-2007, 15:32
Benutzerbild von Schuck Mugg
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Gareji Ryu
 
Registrierungsdatum: 03.02.2002
Ort: Dauslengge
Alter: 28
Beiträge: 279
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hat das nicht eher was mit dem beschleunigungsmoment zu tun?
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  #5  
Alt 25-09-2007, 15:33
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
Standard

Die Hand sollte meiner Meinung nach genau zum Zeitpunkt des Einschlages ihre Drehung beendet haben, weil man sich sonst das Handgelenk ruhinieren könnte.
Ausserdem liegen zwischen Theo uns Exp eh Welten, daher darf man nicht jedes Wort sofort für Bare Müntze nehmen und muss erst mal differenzieren, in welchem System man sich überhaupt befindet.

Ich finde den Text jedoch trotzdem als sehr gelungen

Grüsse,
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  #6  
Alt 25-09-2007, 15:39
Benutzerbild von Vegeto
Moderator
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 926
Standard

Zitat:
Die Hand sollte meiner Meinung nach genau zum Zeitpunkt des Einschlages ihre Drehung beendet haben, weil man sich sonst das Handgelenk ruhinieren könnte.
Die Befürchtung habe ich nämlich auch, also würde das bedeuten das man den Zielpunkt höchstens 2-3 cm hinters Ziel setzen sollte.

Trotzdem scheint was dran zu sein, durch das Ziel durchzuschlagen... die Erfahrungen der Bruchtest Leute zählt ja auch etwas.
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  #7  
Alt 25-09-2007, 15:42
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
Standard

Im Tameshi Wari musst du auch durch das Ziel durch schlagen wollen, aber trotzdem vorher eingedreht haben.

Wir reden hier ja konkret vom Seiken Tameshi Wari. Wenn man da nicht genau mit dem Seiken aufschlägt, kann das sehr schwer in die Hose gehen.
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  #8  
Alt 25-09-2007, 21:51
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
Exclamation Impuls und Energie eines Seiken Gyaku Tsukis beim Einschlag

Salut,
um die Überlegungen von Vegeto und mir weiter zu führen, hier ein paar Gednaken von mir, zum Moment des Einschlages des Tsukis.
Muss das morgen erst noch abklären, aber ich denke es stimmt.
Grundlegenste Mathematik setze ich einfach vorraus. Auch weil ich nur 20 Grafiken setzen darf und ohne, die Übersicht völlig für die Katz wäre :-( Quelle der Bilder ist das Archiv von Wikipedia Mechanik ;-)

Impuls und Energie eines Seiken Gyaku Tsukis beim Einschlag.

Impuls:
Der Impuls der konkret bei der Trefferfläche Seiken (Faustknöchel Zeigefinger,Mittelfinger) absofort mit O abgekürzt wirkt, sollte die Summe zweier Gleichungen im euklidschen Raum sein. Der Seiken O ist die Summe aus konkreten Massenpunkten ohne Ausdehnung. Unsere gewollte Trefferfläche ;-)

Einmal der Drehimpuls des Schwerpunktes G, versehen mit der Gesamtmasse M des Systems:

und
der Eigendrehimpuls des Systems, der mit dem in (R) bezüglich des Punktes G berechneten Drehimpuls des Systems identisch ist:
Das muss so sein, weil der Gesamtimpuls an Massenpunkten im System, bei einer Translation des Koordinatensystems verschwindet. Um darauf genauer einzugehen:

Der Gesamtimpuls ist ja:

oder ausgedrückt mithilfe des Schwerpunktes G:

und zwar mit der Gesamtmasse:

deswegen ist:

Damit ist bewiesen, dass der Schwerpunkt bei einer Translation des Raumes ruht.

Der Gesamtdrehimpuls ist: , wobei das mit der Addition der Geschwindigkeiten als Summe ergibt.

Der Klu dabei ist jetzt:

Da man weiss, dass gilt, und gilt, muss zwangsläufig gelten.


Damit sind die ersten zwei Gleichungen bewiesen und es muss für den Gesamtimpuls und zwar konkret am Seiken gelten:




Energie:
Im Moment des Einschlags, also genau dann, wenn die Faust ihre Drehung beendet hat und der Tsuki auf das Ziel einschlägt, müsste folgendes im euklidschen Raum Gelten:

Die kinetische Energie des Tsukis in diesem Moment sollte auch hier die Summe zweier Einzelenergien sein.

Der kinetischen Energie des Schwerpunktes G, versehen mit der Gesamtmasse M des Systems:

und

der inneren kinetische Energie: E*k


Ergibt als Summe:

Der Beweis hierfür ist einfach:
Wenn wir in die allgemeine Gleichung einsetzen, bekommt man:



Das ist nichts anderes als E*k mit der Masse und weil gilt, haben wir wieder die obige Energiesumme. ;-)

Ich hoffe ich habe keine Fehler... oO
Müsste aber eigentlich richtig sein. ;-)
Falls doch einer drinnen ist, einfach schreien. Ich werde das meinem Theo Prof. schenken und ihn bitten das mal zu korrigieren.

Grüsse,
A.D.

Geändert von Dubois (25-09-2007 um 22:10 Uhr).
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  #9  
Alt 25-09-2007, 22:51
Benutzerbild von Tori
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Karate (Shotokan), Crossover
 
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Beiträge: 426
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aarrggghhhh.....
__________________
Dum spiro spero (Solange ich atme, hoffe ich).
"politically incorrect - and proud of it"
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  #10  
Alt 25-09-2007, 23:04
Benutzerbild von ZoMa
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Kampfkunst: Karate Jutsu, Kobudō
 
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Beiträge: 625
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Zitat:
Zitat von Vegeto Beitrag anzeigen
Die Befürchtung habe ich nämlich auch, also würde das bedeuten das man den Zielpunkt höchstens 2-3 cm hinters Ziel setzen sollte.

Trotzdem scheint was dran zu sein, durch das Ziel durchzuschlagen... die Erfahrungen der Bruchtest Leute zählt ja auch etwas.
2-3cm reichen vielleicht am Kopf, für Körpertreffer ist das m.M.n. etwas wenig..
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www.Bunkai.org
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  #11  
Alt 25-09-2007, 23:24
Benutzerbild von noppel
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Kampfkunst: Da fuck?!
 
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für bewegende gegner auch

adriens rechnung ist völlig für das südliche ende einer nach norden gehenden kuh, weil jedes einzelne element in den gleichungen unbekannt ist
__________________
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learn thai the easy way
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  #12  
Alt 25-09-2007, 23:26
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
weil jedes einzelne element in den gleichungen unbekannt ist
Das spielt doch gar keine Rolle. Es geht ja nur um die Theorie
In real ist das so eh nicht möglich, aber die Theo dahinter ist doch spannend
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  #13  
Alt 25-09-2007, 23:30
Benutzerbild von noppel
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Kampfkunst: Da fuck?!
 
Registrierungsdatum: 12.11.2006
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Zitat:
Zitat von Adrién Dubois Beitrag anzeigen
Das spielt doch gar keine Rolle. Es geht ja nur um die Theorie
In real ist das so eh nicht möglich, aber die Theo dahinter ist doch spannend
ich find den moment des einschlags spannender als den moment davor
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  #14  
Alt 25-09-2007, 23:38
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Kampfkunst: Keine
 
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
ich find den moment des einschlags spannender als den moment davor
Ja, das ist auch cool

Von der Physik her, ist das sicher auch spannend, aber den Moment nach dem Einschlag kann ich in frühstens einem 3/4 Jahr beschreiben. Ein zweiter Körper, der deformiert wird und in Bewegung ist Da fehlt es noch an physikalischem Hintergrund wissen meinerseits
Aber das werde ich ändern, hoffe ich zumindest....

Wenn man ganz genau ist, müsste man eigentlich noch Reibung und Gravitation mit einbeziehen. Wuah, mir wird schlecht
Sprich mich da lieber in nem Jahr nochmal drauf an. Bin noch zu doof für so viele Faktoren
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  #15  
Alt 25-09-2007, 23:45
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
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Beiträge: 2.337
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
weil jedes einzelne element in den gleichungen unbekannt ist
P.S.
sieh dir mal ein Aufgabenblatt zu Theo an. Die einzigsten Zahlen in den ganzen Aufgabenblättern sind die Nummerierungen der Aufgaben. Traurig aber wahr
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