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#1
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| Hi Freunde! Kenn ihr das? Irgendwann im Kampfsportleben bekommt man eine Phase in der gar nix mehr geht und absolut kein Training mehr. Wann ist das bei euch aufgetreten?` Habt ihr euren "inneren Schweinehund" besiegt und habt durchgehalten??? die meisten menschen geben es ja leider dann auf. Wer durchhält bleibt dann jedoch meist noch sehr lange dabei . kennt ihr das? wenn ja wann war das bei euch und habt ihr durchgehalten?*OSS* |
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#2
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| Habe mal aus "Unlust" zwei Jahre nicht trainiert und habe im Nachhinein gemerkt, wie dumm es von mir war. Wenn ich jetzt sowas verspüre, erinnere ich mich sehr schnell an die Zeit und rappel mich wieder auf. Es kann natürlich mal passieren, dass ich ein Training nicht wahrnehmen kann, aus welchen Gründen auch immer, in dem Fall vesuche ich dann im nächsten Training das wieder aufzuholen. Gruß, Sven |
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#3
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| Ja, kenn ich sehr gut. Ich habe sogar mehrere Jahre nicht trainiert und erst später wieder weitergemacht. Aber so ist das halt. Wenn man einfach keine Lust mehr hat, muss man ja nicht auf biegen und brechen weitermachen.
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU |
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#4
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| Hallöööle, also bei mir war ne ziemlich großes loch nach meiner ersten Danprüfung da! Verdammt groß sogar. Ich bin oftmals in der Halle gestanden und wusste nicht was ich trainieren sollte. Mein Zeil -->Dan<-- war erreicht und somit hatte ich nix mehr auf das ich trainiern wollte. Aber zum Glück hat sich das mit der Zeit gelegt und ich trainier jetzt munter auf mein 2. Dan weiter aber es kommt auch oft vor dass ich einfach kein bock auf training hab......rappel mich dann aber doch durch hinzugehn und mein bestes zu geben weil es kommen (fast) immer bessere zeiten......so wars bei mir zumindest Grüßle Benny |
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#5
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| Wenn ich sowas mal habe, dann haue ich bewusst richtig rein und wenn ich dann nach dem Training nach Hause gehe, dann fühle ich mich immer ziemlich gut... Das geht auch.... |
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#6
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| @ Benny eigendlich schade, das du nur die Graduierungen als Trainingsgrund und Ziel siehst. Ich denke das ist die falsche Motivation Karate-Do zu betreiben. Irgendwann holt dich diese Einstellung ein. Spätestens, wenn du das Ende mit den Graduierungen erreicht hast. Entschuldige bitte, aber so hast du einfach die falschen Beweggründe Karate.Do zu betreiben. Gruß Hans-Jürgen |
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#7
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| ich muss Benny mal in Schutz nehmen. Ich glaube jeder mensch hat ein ziel das er ereichen will, und wenn es für den einen der Dan ist, dann ist dass halt das Ziel. Ich persönlich hab das selbe Ziel vor Augen, man will es eigentlich nicht wirklich als das Ziel sehen, aber bei mir z.B ist es ähnlich und das ist auch der Grund, warum ich seit 3 Jahren mit dem 1.Kyu herumlaufe, leider. Ich möchte mein Ziel noch nicht erreichen, weil ich dann genau das gleiche problem sehe, welches Benny hatte. ICh weiß, dass es nicht richtig ist so zu denken, aber ich hoffe einige verstehen mich!!!!??? ![]() |
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#8
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| Hallo Es kommt ja immer darauf an, ob man nur denkt, ich brauch den Gürtel, um die neue Graduierung auf die Visitenkarte zu schreiben, oder ob man sich mit dem nächsten Gürtel ein wirkliches Ziel setzt, indem man z.B. sagt: " zu meiner nächsten Prüfung arbeite ich besonders an den Hüften und an meiner Schlagtechnik." Dann ist es durchaus sinnvoll sich eine "Grenze" zu setzen, damit man auch wirklich effektiv und effizient trainiert. Wenn jemand das so macht ist es meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Bezüglich Trainingsfaulheit: Nach Möglichkeit trotzdem gehen und versuchen so gut wie möglich mitzumachen, dann kommt das gewisse Gefühl meistens mit. Falls nicht: eine Woche ganz bewusst nicht hingehen und sich richtig darüber ärgern, dass man jetzt eine Woche nicht da war, das wirkt! |
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#9
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| Hehe.... das war bei mir nach dem gelben Gürtel.... Hab den jetzt immer noch und hab die Phase grade so überstanden.... Neigt sich so langsam dem Ende zu! Nur Scheiße das ich die Fallübungen so gut wie verlernt habe... ![]() |
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#10
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| bei mir isses eher umgekehrt. ich war seit nunmahr fast vier monaten nicht mehr und ärger mich jeden tag aufs neue, wenns doch wieder nicht klappt. wir bauen mit meinen schwiegereltern zusammen und machen speziell im vorfeld viel bis fast alles selber. da, wo das neue haus hin soll, stand noch bis vor zwei wochen eine randvolle alte scheune. die haben wir leergeräumt und auch den gesamten abbruch selbst gemacht, und zwar so, dass z.b. das dachgebälk erhalten blieb ( aus einem teil der sparren haben wir einen doppelcarport gebaut ), zumal ja auch viel aus der scheune aufgehoben da noch gebraucht wird. jetzt, wo die rohbauphase anfängt und ich nicht mehr so viel zu tun hab, kann ich endlich heute das erste mal seit ende mai wieder mal hin. ich hab schon entzugserscheinungen... |
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#11
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| Zitat:
![]() Außerdem ist hier der Trainingsgrund vom Trainingsziel zu unterscheiden. Der Grund, dass ich trainiere, ist bei mir: Ich will mich verteidigen können und fit bleiben. Das Ziel ist aber ebenfalls der Dan. Und dieses Ziel hält die Motivation aufrecht, für meine Gründe ins Training zu gehen. @schalk: Wie wars denn? Hatte auch vier Monate Pause und hab mich erschreckt, wie die Kondition gelitten hat. |
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#12
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| Hallo, Zitat:
Tschüssi Ike |
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#13
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| @ joe82 Den Dan als Ziel ? Und dann ? Ich meine der Gürtel sagt nichts über Können und SV Fähigkeit aus. Und schon gar nix über geistige Reife usw. Ich denke Graduierungen werden nur benötigt; weil viele KK zum Massensport geworden sind. Vor 100+ Jahren war das alles nicht nötig.
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU Geändert von FireFlea (02-09-2004 um 09:34 Uhr). |
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#14
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| Fakt ist, dass kein Mensch ohne überprüfbare Ziele leben kann. Was auch immer man tut: Wer sich keine Nah- und Fernziele steckt, verliert Motivation. In der freien Wirtschaft zum Beispiel ist mangelnde Zielsetzung oft der Grund, warum sich die Mitarbeiter nicht mit dem Unternehmen identifizieren können. Das hab ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. Das ist in jedem Einführungsbuch über Psychologie nachzulesen. Auch im Kampfsport steigert das Stecken von überprüfbaren Zielen (z. B. nächster Gürtel) und das Erreichen derselben die Motivation. Der Grund fürs Training kann dabei ein völlig anderer sein. Beispiel: Bei mir ist der Grund, dass ich zusammengeschlagen wurde und mich verteidigen können will. Mein Ziel ist aber der nächste Gürtel. Dass ich meine Fähigkeiten während des Trainings darauf verbessere, steht für mich nicht zur Diskussion. Oder: Ihr macht in der Schule/Uni ein Referat. Grund: Der Lehrer/Prof hat es befohlen. Euer Ziel: Eine gute Note. Auch zwei völlig verschiedene Sachen. |
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#15
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| Zitat:
Eine Graduierung als Trainingsgrund und -ziel zu haben ist imho völlig legitim und zudem jedem persönlich überlassen. Die wenigsten werden dies exklusiv verfolgen, eine Mischung verschiedenster Gründe und Ziele ist meines Erachtens eher die Regel als die Ausnahme. Eine stetige Veränderung der Priorisierung innerhalb der persönlichen Trainingsgrund- und -zielkonglomerate ist zudem sicherlich ebenfalls gegeben. Und eben solche Umpriorisierungen führen dann zu Phasen geringerer Trainingsaktivitäten. Ich persönlich halte es da wie King Karl: jetzt erst recht. Und das mit dem guten Gefühl danach kann ich auch bestätigen. Rgds, Ryushin
__________________ Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben. |
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