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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #1  
Alt 23-04-2009, 11:47
Benutzerbild von hashime
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Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
Registrierungsdatum: 15.09.2003
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Standard Trainingsintensität über Jahre aufrechterhalten

Hello,

was mich gerade beschäftigt: ich trainiere jetzt seit 10 Jahren ziemlich intensiv Kyokushin, bis vor kurzem meist drei mal manchmal viermal die Woche, dazu noch andere Dinge wie laufen, reiten, Yoga....
Kyokushintraining ist VK, sehr auf Stärke und Kampf ausgerichet und von der Intensität sicher mit Kickbox- oder Thaiboxtraining vergleichbar...es bringt einen so gut wie jedes Mal an seine körperlichen Grenzen....das ist grundsätzlich toll und ich liebe es, allerdings, wenn man das so lange Jahre macht, stellen sich gewisse Ermüdungserscheinungen ein....

Einerseits körperlich....mit Mitte dreißig wird (zumindest die gefühlte) Regenerationszeit länger, zwei Tage hintereinander auspowern lässt einen müde und ausgelaugt zurück.....ein Camp mit drei bis vier Trainings am Tag wird zum körperlichen Grenzgang, der vielleicht gar nicht mehr so gesund ist....man will seinem Körper auch nicht mehr jeden Blödsinn antun, schließlich braucht man ihn noch länger (was man in jungen Jahren vielleicht nicht so unmittelbar checkt)

Anderseits mental....man fragt sich, was man noch großartig weiterentwickeln kann, welche Ziele sich noch ergeben.....Wettkämpfe gehen schön langsam zu sehr an die Substanz, was kommt noch nach dem 1. DAN (den zweiten irgendwann vielleicht zu schaffen, bevor man am Stock geht, ist noch ein eher utoptisches Ziel)....ev. selbst lehren und ein Dojo aufmachen wäre eine Möglichkeit, allerdings braucht man dafür ziemlich viel Zeit, die auch nicht jeder hat....

Was also tun in der Kampfsport-Midlifecrisis?
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  #2  
Alt 23-04-2009, 12:24
Benutzerbild von bikergirl
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Kampfkunst: Okinawan Goju Ryu & MMA
 
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Such Dir ein neues Vorbild

Wir trainieren einmal im Monat mit Steve Morris (MMA), der Mann ist 64 und fitter als ich je sein werde. Auch VK. Die meisten, die da trainieren sind 35-45, denke ich. Es ist wirklich motivierend. Und wenn man ihn fragt, wie er noch so fit sein kann und soviel machen kann, dann sagt er immer "Ich hab' vergessen, aufzuhoeren"
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  #3  
Alt 23-04-2009, 12:33
Benutzerbild von hashime
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Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
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Zitat:
Zitat von bikergirl Beitrag anzeigen
Such Dir ein neues Vorbild

Wir trainieren einmal im Monat mit Steve Morris (MMA), der Mann ist 64 und fitter als ich je sein werde. Auch VK. Die meisten, die da trainieren sind 35-45, denke ich. Es ist wirklich motivierend. Und wenn man ihn fragt, wie er noch so fit sein kann und soviel machen kann, dann sagt er immer "Ich hab' vergessen, aufzuhoeren"
Klar kann man mit etwas Neuem anfangen....das wäre dann der letzte Ausweg....allerdings mag ich Kyokushin und halte es für meine Bedürfnisse auch für sehr gut geeignet (Auspowern, Vollkontakt, trotzdem auch traditionelle Aspekte wie Kata...) deshalb stellt sich mir eher die Frage, wie ich unter veränderten Umständen und nach so langer Zeit neue Ziele in einem bestehenden System finden kann....
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  #4  
Alt 23-04-2009, 13:11
Benutzerbild von XISIX
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Du brauchst ne Frau die Dich tröstet
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  #5  
Alt 23-04-2009, 13:17
Benutzerbild von XISIX
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Kampfkunst: Kyokushin Karate Wiesbaden/Frankfurt, Muay Thai, CrossFit
 
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Oder noch besser, mach mal Urlaub
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  #6  
Alt 23-04-2009, 13:22
Benutzerbild von Luggage
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Zitat:
Zitat von XISIX Beitrag anzeigen
Du brauchst ne Frau die Dich tröstet
Stimmt, Hashime, such dir ne Frau!

Was spricht denn dagegen, das Kyokushin langsamer anzugehen? Ewas seltener pro Woche zu trainieren, dem erhöhten Regenerationsbedürfnis Rechnung zu tragen und mehr dafür zu tun (Yoga, regenerationsläufe, Sauna etc)? Damit aufzuhören halte ich für Unsinn, das begleitet dich immerhin seit 10 Jahren. Was die Ziellosigkeit angeht - das musst du dir selbst beantworten. Ich trainiere seit jeher ohne Ziel, nur für den Spass an der Bewegung, Interesse an Kampfkünsten, Gesundheit usw. Graduierungen, objektive Leistungen, Anerkennung, Vorbilder - das alles war mir schon immer wurscht. Ich denke das kommt dem recht nahe, was man als Do-Gedanke bezeichnet, eben Weg, nicht Ziel. Jeder einzelne Zuki ist wichtig und immer gerade der, den man gerade macht, sonst nichts... Das ist mein Weg.
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  #7  
Alt 23-04-2009, 14:16
Benutzerbild von hashime
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Stimmt, Hashime, such dir ne Frau!

Was spricht denn dagegen, das Kyokushin langsamer anzugehen? Ewas seltener pro Woche zu trainieren, dem erhöhten Regenerationsbedürfnis Rechnung zu tragen und mehr dafür zu tun (Yoga, regenerationsläufe, Sauna etc)? Damit aufzuhören halte ich für Unsinn, das begleitet dich immerhin seit 10 Jahren. Was die Ziellosigkeit angeht - das musst du dir selbst beantworten. Ich trainiere seit jeher ohne Ziel, nur für den Spass an der Bewegung, Interesse an Kampfkünsten, Gesundheit usw. Graduierungen, objektive Leistungen, Anerkennung, Vorbilder - das alles war mir schon immer wurscht. Ich denke das kommt dem recht nahe, was man als Do-Gedanke bezeichnet, eben Weg, nicht Ziel. Jeder einzelne Zuki ist wichtig und immer gerade der, den man gerade macht, sonst nichts... Das ist mein Weg.
Hehe, XISIX, ich bin eine Frau Urlaub vom Karate wär nicht schlecht....allerdings nach wochenlangem Nichttraining wieder hineinzukommen, wäre die Hölle

Joa, Luggi, genau das habe ich vor einiger Zeit gemacht, zurückgeschalten auf zweimal die Woche, dafür einmal zusätzlich Yoga und laufen.....allerdings hab ich in drei Wochen Prüfung zum 1. DAN und bis dahin sollte ich genau das Gegenteil tun, nämlich so oft wie möglich trainieren und mich stählen und quälen, damit ich bei der Prüfung nicht vor die Hunde geh....ok, nach der Prüfung kann ich es dann lockerer angehen....aber was dann? Post-DAN-Depri?
Ich hab auch keine großartigen Vorbilder, versuch meinen eigenen Weg zu gehen, hab ein paar mal Turniere gekämpft, weil ich wissen wollte, wovon ich rede, bin körperlich und konditionell nicht schlecht drauf und kann sogar jemandem was beibringen, ok.....allerdings hab ich gerade das Gefühl, dass nicht mehr viel Neues kommen kann....

Außerdem will ich wissen, obs jemand hier ähnlich geht...
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Geändert von hashime (23-04-2009 um 14:19 Uhr).
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  #8  
Alt 23-04-2009, 14:29
Benutzerbild von noppel
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Zitat:
Zitat von hashime Beitrag anzeigen
... und kann sogar jemandem was beibringen,
dann tu das doch... im puncto didaktik gibts bestimmt auch noch unmengen zu lernen, du bleibst beim kyokushin und fit etc... klingt doch erstmal nicht schlecht...
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  #9  
Alt 23-04-2009, 14:40
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
dann tu das doch... im puncto didaktik gibts bestimmt auch noch unmengen zu lernen, du bleibst beim kyokushin und fit etc... klingt doch erstmal nicht schlecht...
Tja, auf das wirds vermutlich hinauslaufen....allerdings ist eigenes Dojo zeitintensiv....mal sehen, ob sich das irgendwie ausgeht überhaupt....
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  #10  
Alt 23-04-2009, 14:46
Benutzerbild von noppel
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Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
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erstma cotrainer spielen und schauen, obs gefällt...

und du hast ja immerhin tatkräftige unterstützung durch den liebsten luftverdränger
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  #11  
Alt 23-04-2009, 14:59
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
erstma cotrainer spielen und schauen, obs gefällt...

und du hast ja immerhin tatkräftige unterstützung durch den liebsten luftverdränger
Cotrainer machen ist nicht so einfach bei einem Trainer, der jeden Tag zwei bis drei Einheiten selbst unterrichet
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  #12  
Alt 23-04-2009, 15:03
Benutzerbild von noppel
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der hat trotzdem nur 2 augen und die schauen bei den meisten menschen in die gleiche richtung

bei mir übrigens nicht aber das lässt sich ja per nasenfahrrad korrigieren.

jedenfalls meinte ich im training an der seite des trainers bei anfängern und fortgeschrittenen die techniken korrigieren, wertvolle tipps geben etc...
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  #13  
Alt 23-04-2009, 15:11
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tja für jede midlifecrisis würde ich einen porsche empfehlen, aber was ist der porsche des karateka?
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  #14  
Alt 23-04-2009, 15:18
Benutzerbild von hashime
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
der hat trotzdem nur 2 augen und die schauen bei den meisten menschen in die gleiche richtung

bei mir übrigens nicht aber das lässt sich ja per nasenfahrrad korrigieren.

jedenfalls meinte ich im training an der seite des trainers bei anfängern und fortgeschrittenen die techniken korrigieren, wertvolle tipps geben etc...
Nene, das spielts da nicht....er sucht sich, wenn er welche braucht, seine Prügelknaben selbst aus....
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  #15  
Alt 23-04-2009, 15:25
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Zitat:
Zitat von hashime Beitrag anzeigen
...allerdings hab ich in drei Wochen Prüfung zum 1. DAN und bis dahin sollte ich genau das Gegenteil tun, nämlich so oft wie möglich trainieren und mich stählen und quälen, damit ich bei der Prüfung nicht vor die Hunde geh....ok, nach der Prüfung kann ich es dann lockerer angehen....aber was dann? Post-DAN-Depri?
Also nach der (bestandenen ) Dan-Prüfung kommt mit Sicherheit ein neuer Energie- und Motivationsschub von selbst. Das ist zumindest meine Erfahrung, auch wenn das schon einige Jährchen zurückliegt. Ich kenn auch einige Dan-Träger, denen das so ging. Das ist nicht nur 'ne neue Farbe, da fängt wirklich was Neues an.
Man fängt sehr viel selbstkritischer an, seine gesamten Techniken zu beurteilen und steht ja auch unter dem Druck, der neuen Stufe gerecht werden zu wollen. Mein Training (Inhalte, Intensität, etc...) hatte sich nach der Prüfung stark verändert.
Allerdings konnte ich auch öfter beobachten, dass Leute nach der 1. Dan-Prüfung sich 'ne Auszeit nehmen.

Viel Erfolg
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