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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



Umfrageergebnis anzeigen: Kannst du auf einem Bein mit geschlossenen Augen stehen?
Nein, gar nicht 2 3,17%
10 Sek 10 15,87%
30 Sek 20 31,75%
Unbegrenzt, schlafe dann aber ein 31 49,21%
Teilnehmer: 63. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #31  
Alt 16-06-2017, 19:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 13.08.2015
Beiträge: 92
Thumbs up

Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
[...] Auch wenn der Fuß, Hüfte und Knie mehr wie Yoko Geri in der Treffposition stehen, ist das keine Sünde. Hin- und Rückweg definieren technisch den Ushiro Geri, die Auftreffposition ist am Gerät und Partner zu finden. [...]
So langsam habe ich den Eindruck du wärst ein verdammt guter Sensei, du beantwortest nicht nur meine Frage direkt und unkopmpliziert, sondern auch gleich die Fragen die sich durch deine Antworten im weiteren ergeben.

Beim Zielen gibt´s wohl verschiedene Meinungen.hier wird - wenn ich das richtig verstanden habe - vor der Drehung erst einmal grob auf den Gegner gezielt und nach der Drehung mit Blickkontakt dorthin wo gerade keine Deckung ist oder dorthin wo der Gegner sich hinbewegt hat (zur Seite, ect.).
Ich werde das mal mit einem seitlich schwingenden Sandsack Probieren, sobald ich in der lage bin den ruhenden Sandsack zuverlässig dort zu treffen wo ich es möchte.

Du hast recht, was funktioniert ist richtig soll der Verband doch machen was er will . Ich mache mir jetzt keine Gedanken mehr um die Fußstellung. Beim Bahnen rennen mach ich´s mit den Zehen nach unten wie der Sensei das gerne hätte und am Sandsack (später wenn ich sicherer bin auch am Gegner) mit den Zehen zur Seite, weil´s so Funktioniert.
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  #32  
Alt 16-06-2017, 20:35
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
Registrierungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 2.487
Standard

Zitat:
Zitat von L0KI Beitrag anzeigen
Beim Zielen gibt´s wohl verschiedene Meinungen.hier wird - wenn ich das richtig verstanden habe - vor der Drehung erst einmal grob auf den Gegner gezielt und nach der Drehung mit Blickkontakt dorthin wo gerade keine Deckung ist oder dorthin wo der Gegner sich hinbewegt hat (zur Seite, ect.).
...
Glaube nicht, dass das so gemeint war.

Wenn man nach der Drehung über Blickwahrnehmung noch was korrigieren will, ist man im Freikampf i.m.E. nicht in der Lage, zu treffen.

Gezielt wird halt mit dem Körper und dann alles in die Schnelligkeit gesteckt.

Alles was noch mehr als instinktiv über Gefühl zielt, ist meist den Bruchteil zu langsam. Dann trifft man mit Ushiro Geri allenfalls das erste Mal im Kampfverlauf.

Oder wird gar mit Vorgehen und Auffang-Ausheber gekontert. Zumindest von Leuten, die einen regelmäßig sparren... .

Gerade auch alles gedrehte - z.B. zweimal Ushiro Chudan und den dritten als Ushiro Ura Mawashi Jodan - muß maximal schnell und mit einem gewissen Druck kommen.
(Im Randori mit "Normal-Karateka" würde ich aus Sicherheitsgründen immer nur von der Seite Jodan kommen - aus der Rückwärtsdrehung zumindest.)
Sonst geht es nur bei Anfängern, die noch denken "Huch, was ist denn das ?".


Durch Komplimente schwatzhaft geworden :

Das Ex-sensei Tier
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  #33  
Alt 16-06-2017, 23:09
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 13.08.2015
Beiträge: 92
Standard

Ich dachte immer die Zeitverzögerung beim Zielen kommt daher weil ich es noch nicht genug trainiert habe, aber wenn man so drüber nachdenkt hat man da ja immer eine kleine Pause (oder verlangsamung) die Zeit und Kraft kostet.

Dann stellt sich mir zuerst die Frage wozu dann den blickkontakt zum gegner halten?

Wird das gemacht um während dem Tritt sehen zu können wie der Gegner darauf reagiert, also beim absetzen bereits weiss wie man nachsetzen oder - falls es noch nicht zu spät ist - abwehren kann?

Oder ist das weil man dorthin Zielt wo man hinsieht?
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  #34  
Alt 16-06-2017, 23:56
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
Registrierungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 2.487
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Ich persönlich will vor allem möglichst bald wieder sehen, was der andere treibt. Nach meinem Tritt.

Es gibt Leute, die das Gefühl haben, mit der schnellen Kopfdrehung die Körperdrehung einzuleiten und zu stabilisieren.

Mit dem Blick hat Ushiro Geri selber in der Praxis nicht viel zu tun.

Allgemein monitore ich auch eher die Angriffsgliedmaßen des anderen und nicht meine Zielregionen. Außer ich versuche mich an Blicktäuschungen.

Darum halte ich es auch nicht für gut, in die Augen zu sehen im normalen Freikampf. Damit verschiebe ich meine eh perifäre Sicht ja weg von den wichtigen Signalen.

Für Ushiro gucke ich auch schon mal länger auf die Füße.
Mir macht das die Drehung ohne Kopfsignal leichter und ich krieg vielleicht eher noch ein Stepsignal seines Bewegungsimpulses mit. Aber nicht bewußt.
Außerdem senkt das nach unten gucken den Oberkörper etwas in die für Ushiro nötige leichte Vorlage.
Im Karate will man bisweilen ja sogar möglichst aufrecht bleiben.
Aber nur völliges Kippen ist für die meisten Treter ungünstig.

Auf die Füße gucke ich auch bei mehr als einem Gegner. Nicht wegen Ushiro. Durch die Verschiebung der perifären Sicht sieht man auch zur Seite mehr, wo die sind und die sehen nicht so leicht, wen man angreift.

Sieht, dass es abschweift :

Das Gürteltier
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  #35  
Alt 17-06-2017, 16:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 13.08.2015
Beiträge: 92
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Das war sehr viel information, ich beschränke mich erstmal darauf die Blickrichtung wie üblich zu halten.

Ushirogheri finde ich ohnehin schon riskant, bei mehreren Gegnern (bin ich nicht gewohnt) würde ich mich das erstmal nicht trauen.
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  #36  
Alt 17-06-2017, 18:35
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Budo
 
Registrierungsdatum: 13.04.2013
Beiträge: 624
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na ja. wenn einer von ... hinter dir steht, was gott verhindern möge, ist das ein durchaus probates mittel der wahl ... mit gutem schuhwerk und hartem absatz ...
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  #37  
Alt 12-08-2017, 13:51
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 13.08.2015
Beiträge: 92
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kleines Update:
Ich bin sicherer geworden und nicht umzufallen ist kein Problem mehr für mich. Ich kann den Tritt bereits deutlich schneller ausführen, das weglassen der Pause die sich zwischen Drehung und Tritt eingeschlichen hatte hat sehr geholfen.

Ich bin gerade dabei die Geschwindigkeit weiter zu erhöhen, um sicherzustellen dass ich dabei immernoch das Ziel treffe mache ich das am Sandsack. Aus Linksauslage Treffe ich weiter links desto schneller ich trete, aber ich arbeite daran. Ich kann den Tritt erstaunlich hoch ansetzen, eigene Brusthöhe ist kein Problem. Wenn ich mit der Geschwindigkeit zufrieden bin (d. h. ich mich nicht mehr ausbremsen muss um mein Ziel zu treffen) versuche ich mal Jodan zu trainieren.

Wie würdet ihr an das Ushirogheri geschwindigkeitstraining herangehen? Ich sehe da 2 Möglichkeiten:
1. Geschwindigkeit langsam erhöhen, so dass die Trefferrate immer gut bleibt.

2. Gleich mit Höchstgeschwindikeit trainieren und die Trefferrate im Training verbessern.

Habe bisher nach Möglichkeit 1 Trainiert, weil 2 zum einen Frustrierend ist (ständig vorbei zu treten) und zum anderen für meinen Fuß bei falschem Auftreffen nicht ganz ungefährlich ist. Mir ist aufgefallen, dass das Treffen deutlich leichter ist wenn ich mich näher am Ziel befinde, also bleibe ich möglichst weit weg (ich will ja nicht schummeln).

Wie habt ihr die Geschwindigkeit trainiert? Könnt ihr den Tritt mit voller geschwindikeit ausführen, oder müsst ihr euch auch immer etwas zurückhalten um zu treffen?
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  #38  
Alt 12-08-2017, 19:26
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan-Karate
 
Registrierungsdatum: 26.06.2017
Ort: Hunsrück
Alter: 52
Beiträge: 198
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Auch ich bedanke mich an dieser Stelle für die zahlreichen Erklärungen hier im Faden. Die bringen auch mich weiter.

@Loki: Ich persönlich wähle bei so etwas immer Methode 1. Das senkt das Risiko. (Ich tu mir vorrangig dann selbst weh, wenn ich mal wieder zu schnell für mein Können ;-) bin.)
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  #39  
Alt 14-08-2017, 18:19
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
Registrierungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 2.487
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Zitat:
Zitat von L0KI Beitrag anzeigen


Wie habt ihr die Geschwindigkeit trainiert? Könnt ihr den Tritt mit voller geschwindikeit ausführen, oder müsst ihr euch auch immer etwas zurückhalten um zu treffen?
Durch das sehr nahe treten. (Ich finde das nicht geschummelt. Lange Ushiros sind für mich in der falschen Distanz getroffen. Die Drehung gibt mehr Impuls. Beinstrecken dient nur dem Treffen in meinen Augen.) Nahe kann ich das Treten im lockeren Randori oft auch ganz weglassen.
Der Partner muß dann vielleicht mal kurz auf ein Knie, aber ich kann über die Distanz die Härte ja kontrollieren. Drehung maximal schnell und stabil ohne Tritt auzufahren stehen, wenn einem einer reinrennt.

Und öfter auch flach springen. Schult das Senken auch im normalen Ushiro beim Treffen. Die schnelle Drehung ist das A und O für mich.
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  #40  
Alt 17-08-2017, 18:50
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 13.08.2015
Beiträge: 92
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Das werde ich gleich ausprobieren!

Ich hatte mir gedacht, ich lerne die schwierigste Variante (längere Distanz), wenn ich die kann kann ich die einfacheren (kürzere Distanz) automatisch. ich hatte dabei völlig vergessen auf welche Distanz ich den Tritt später mal im Kampf einsetzten möchte.

Edit:
Das macht sich echt gut, auf Armlänge Abstand kann ich sehr viel schneller un Härter treffen. Nach dem Treffer ist aber sämtlicher Schwung weg und ich brauche relativ lange bis ich mich wieder zum Gegner gedreht habe, aber das kommt noch.

Geändert von L0KI (17-08-2017 um 22:00 Uhr).
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