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  #16  
Alt 13-10-2001, 08:56
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Kampfkunst:
 
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Zitat:
Man sollte auch an die Kondition denken. Nach der Kata kommt noch Kumite und da müssen auch noch kraftvolle Techniken gezeigt werden.
Wie meinst du das mit der Kondition?
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  #17  
Alt 13-10-2001, 19:32
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Kampfkunst: Karate, etwas Luta Livre
 
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Kata's sollten vom timing her richtig ausgeführt werden, dh. zum einen zusammenhängende Techniken auch wirklich zusammenhängend auszuführen, zum anderen aber auch die einzelne Technik sauber und schnell auszuführen.
Wer das tut braucht sich um die gesamtzeit seiner Kata eigentlich keine Sorgen zu machen, das schielen nach der Uhr (mist, schon wieder 3 sekunden zu langsam...) hat dann höchstens zu Folge das man den Ablauf zugunsten der "Durchlauf-Zeit" verhunzt...
Allenfalls um eine Vorstellung für eine neue Kata zu bekommen ist die Angabe einer Gesamtzeit sinnvoll, zum perfektionieren hilft sie nicht.

Für Shotokan gibt einige Bücher wo auch ungefähre Dauer drinsteht (Albrecht Pflügler,Fiore Tartaglia,..), bei Hejan (Pinan) Shodan sind wohl 25-30 Sekunden normal.
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  #18  
Alt 14-10-2001, 17:08
Benutzerbild von blue Flower
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Kampfkunst: Karate (Shotokan, 2. Kyu)
 
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Alter: 29
Beiträge: 49
Standard Kondition

Zitat:
Original geschrieben von hoernchen


Wie meinst du das mit der Kondition?
Ich meine, um so schneller du die Kata vorführst, um so abgehetzter bist du nachher. Und wenn du dann gleich Kumite machen mußt, dann werden die Techniken viel schwächer.

Ciao!
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  #19  
Alt 17-11-2002, 11:06
Benutzerbild von Hausmeister
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Das Wichtigste ist, daß die Techniken, Bewegungen und Pausen in der Geschwindigkeit einen Sinn ergeben. Sich vorstellen, was mache ich da, und wie schnell muß ich das machen, damit es klappen würde. Zumindest für das nicht-wettkampfmäßige Training einer Kata.
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  #20  
Alt 17-11-2002, 11:30
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Kampfkunst: Karate/Shotokan
 
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Hi Ede,

bei den letzten Wettkämpfen, die ich gesehen habe, haben die das auch so gemacht.
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  #21  
Alt 08-02-2004, 20:14
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hi

also auf der deutsch habe ich gesehen dass die meinten nach den kiais lang pausen machen.

ansonsten hat jede kata ihr eigenes tempo. aber es kommt vor allem auf kime und ausstrahlung an.

oss
Bushido
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  #22  
Alt 08-02-2004, 20:41
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Katas werden oft zu schnell ausgeführt. Ein perfekter Ablauf sieht schnell aus, ist aber auf die Techniken und das Kime dazu spezialisiert. Zügig also, aber nie so schnell, das Verluste bei der Qualität entstehen würden.

Am besten ist da üben, üben, üben. Irgendwann hat man es einfach raus und es wird immer schneller bis es irgendwann zufriedenstellend ist.
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  #23  
Alt 08-02-2004, 22:54
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ich hab schon divers schlecht gelaufene katas gesehn. die sahen aufn ersten blick nicht allzu schlecht aus, weil die techniken zusammenhängend waren und alles recht flott ging, aber bei näherem hinschaun kam einem fast das kotzen, um es mal umgangssprachlich auszudrücken.
also die techniken waren zwar schon in timimnggruppen zusammengefasst, aber die gingen so ineinander über, dass jede technik für sich einfach nicht abgeschlossen sondern scheiße war. die sind da durchgehetzt, als wenn se n zeitlimit hätten und bei überschreitung erschossen werden würden. son scheiß.
ich für meinen teil lauf katas so, dass ich durch kime und an sinnvollen stellen durch ein kiai die techniken unterstütze und jede technik präzise und komplett laufe, d.h., dass jede technik für sich abgeschlosen wird. trotzdem halte ich natürlich die timing-gruppen ein, damit das ganze auch nen sinn ergibt. und erst wenn ich meine, dass es wirklich gut aussieht, bin ich halbwegs zufrieden damit. ich finde, man sollte schon mit ergeiz zur perfektion daran gehen.
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  #24  
Alt 09-02-2004, 08:58
Benutzerbild von keksi
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Zitat:
Zitat von hoernchen
Ich hab da mal eine Frage: Mit welchem Tempo soll man die Kata vorführen? Aus den Worten meines Senseis hab ich herausgehört "Egal wie schnell, hauptsache man kann einigermaßen erkennen, dass es eine Kata sein soll." Wortwörtlich hat er das nicht gesagt, aber dem Sinn nach.
Aber auf der Seite http://www.karate-augsburg.de/kata.htm steht ganz unten Kata werden oft zu schnell geübt oder vorgeführt. Außerdem hab ich mal gelesen, dass man für die Pinan Nidan 25 Sekunden brauchen soll. Bei meiner Prüfung habe ich allerdings so 7- oder 8-jährige gesehen, die für die gleiche Kata nicht mal 10 Sekunden gebraucht haben. Das da kein Kime drin war ist doch wohl klar. Wie soll ich denn die Pinan nidan machen? 25 Sekunden mit viel kime oder 5 Sekunden mit gar keinem Kime? Oder ist das wirklich egal? Ich hoffe mir kann jemand eine Antwort geben, denn bei meiner nächsten Prüfung will ich eine perfekte Kata vorführen.

Zunächst einmal immer das Timing einhalten. Am besten ist es (z.b: in der Heian Shodan) eine Athmung vorzugeben und danach die Techniken mit reinzubringen. Kata Ansagen, nach links schauen, erste Technik schnell Gedanbarai und den Tsuki so schnell und sauber es geht hinterher...blablubb...und dann Kiai (5 oder 6 Sekunden warten). Ich denk aber das haben wir alle schon in der Grundschule gelernt ^^.

Zum Timing:
man soll die Kata schon fließend vorführen mit viel Kime und gleichmäßig verteilter schnelligkeit. Wenn man die Kata vorführt wie ne Schlaftablette ist sie von vornehinfalsch. Am besten ist es so ein Mittelding zu finden also schnell sein in den EINZELTECHNIKEN, so dass die Kata nicht gerannt wird sondern schnell in ihren Elementaren Bestandteilen ist, und viel Kime.

Viele Grüße
Keksi
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  #25  
Alt 09-02-2004, 15:57
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Beiträge: 90
Standard tztztz.....

also leudetz was soll denn des? Auf das richtige Timing achten, möglichst schnell, möglichst langsam, pausen machen, da wo pausen hin gehören blablabla

machs halt so, wie du lust hast! einfach nach gefühl. Wenn du während der Kata grad lustig bist ne Technik richtig hinzuhämmern, dann tus. wenn dir grad nach ner Pause is, dann mach eine. wenn du dafür bist, dass du jetzt 2,3 Techniken schnell die nexte in Zeitlupe machen willst, warum nicht???

Was soll den dieser mist, von wegen, die Kata muss man in der Geschwindigkeit machen, die Kata hat da und da ne pause, bei der Kata braucht man dann und dann nen Kampfschrei? bah wiederlich!
wobei eigentlich stimmts schon, wenns jeder gelich macht, muss man nimmer so genau hinsehen, hat auch vorteile.

Es gibt nur eine Kata, die man beherschen sollte, und das ist die Freikata.
Rhythmus heist das Zauberwort.

in diesem Sinne gl&hf
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  #26  
Alt 10-02-2004, 11:41
Benutzerbild von keksi
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Kampfkunst: Shôtôkan-Karate-Do
 
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Beiträge: 195
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Zitat:
Zitat von Rawn
machs halt so, wie du lust hast! einfach nach gefühl. Wenn du während der Kata grad lustig bist ne Technik richtig hinzuhämmern, dann tus. wenn dir grad nach ner Pause is, dann mach eine. wenn du dafür bist, dass du jetzt 2,3 Techniken schnell die nexte in Zeitlupe machen willst, warum nicht???

Was soll den dieser mist, von wegen, die Kata muss man in der Geschwindigkeit machen, die Kata hat da und da ne pause, bei der Kata braucht man dann und dann nen Kampfschrei? bah wiederlich!
wobei eigentlich stimmts schon, wenns jeder gelich macht, muss man nimmer so genau hinsehen, hat auch vorteile.

Es gibt nur eine Kata, die man beherschen sollte, und das ist die Freikata.
Rhythmus heist das Zauberwort.

in diesem Sinne gl&hf
das sollte man während des Trainings machen aber nicht in der Prüfung die bald bevorsteht. Das ist ein sehr schlechter Tipp finde ich die kata einfach so zu machen wie man Lust hat. Wenn man das tut kann man nur während der Prüfung auf die Schnauze fallen. Dann kann man sich nämlich gleich beim Training hinstellen und sagen: auf die Kata ha ich kein Bock, und die mach ich ganz langsam und die andere ja da lass ich mal ein Paar wichtige Techniken weg.
Konzentrier dich einfach und Trainier die Kata normal wiese alle trainieren. Alles ist wichtig und keine Technik oder Athmung sollte vergessen werden.

Keksi
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  #27  
Alt 10-02-2004, 13:01
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@keksi

das ist ja das problem. In da Prüfung fall ich damit auf die Schnauze, weil jeder meint, dass diese und diese kata so und so auszusehen hat. aber warum? warum soll ich eine Kata in dem und dem Tempo machen, obwohl mir garnicht danach ist? Wieso soll ich ne kata machen auf die ich keine Lust habe? Weil ich sie iner Prüfung brauch? soweit kimmts noch!
Ich habe eine kata gelernt, und die auch schon wieder vergessen. Und dabei solls auch bleiben. Wenn dir Katas spaß machen, dann lauf sie. Lauf sie vorwärts, rückwärts seitwärst wie du willst. Aber vergiss nicht, dass es nur vorgegebene Bewugungsabläufe sind, und DU darinn nicht vorkommst.
Die Kampfkunst ist für den Menschen da, und nicht der Mensch für die kampfkunst!
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  #28  
Alt 10-02-2004, 13:50
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Zitat:
Zitat von Rawn
warum soll ich eine Kata in dem und dem Tempo machen, obwohl mir garnicht danach ist?
Weil der Gegner dich auch nicht dann angreift, wenn dir danach ist ^^ Und Kata ist ein Kampf gegen einen imaginären Gegner, indem man selbst somit ganz sicher vorkommt.

Ich bin der Meinung die wichtigsten Dinge wurden hier schon gesagt: Die Kata sollte in dem Tempo erfolgen, dass die Einzeltechnik präzise, kraftvoll und vorallem vollständig ausgeführt und nicht etwa überrannt wird, und nach vollständigem Ausdruck ('auf den Punkt bringen') sofort in die nächste übergeht.

Extreme Gegenbeispiele sind meiner Erfahrung nach (! sollen keine Verallgemeinerungen sein) oft jüngere Leute, die schnell fertig werden wollen und die Techniken durchrasen und ältere Leute, die die Techniken zwar kraftvoll ausführen, aber nach der Beendigung einer Technik immer kleinere Pausen einlegen.

Wichtiger ist wie auch schon mehrmals gesagt der Rhythmus. Denn dieser ist tatsächlich vorgeschrieben (stichwort sanbon oder pause nach dem kiai)


Zitat:
Zitat von Rawn
Wieso soll ich ne kata machen auf die ich keine Lust habe? Weil ich sie iner Prüfung brauch? soweit kimmts noch!
Ich glaub dir gehts hier einfach darum, dass du Kata generell nicht magst ^^ Tja, was soll ich dazu sagen? Ausser: gehört nunmal dazu! Bockig zu werden und sich nich an gewisse vorgaben halten zu wollen, ist übrigens nicht unbedingt förderlich um generell irgendeine prüfung zu bestehen.


Zitat:
Zitat von Rawn
Die Kampfkunst ist für den Menschen da, und nicht der Mensch für die kampfkunst!
Es ist doch nicht so, als beherrsche dich das System der Kata ^^ Es gibt durchaus genug Spielraum dich selbst individuell in einer Kata auszudrücken, auch wenn es dir zunächst nicht so scheinen mag (schon allein, dass du Kraft, Schnelligkeit und Koordination sämtlicher Teilbewegungen deines Körpers räumlich und zeitlich zu einem großen Teil selbst bestimmen kannst) katavorführungen sehen doch auch immer recht unterschiedlich aus... nicht umsonst bewertet man ja u.a., wie jemand eine kata "interpretiert" hat.... Ich würde also immernoch sagen, die kampfkunst ist zwar für den menschen da, aber er kann sie nur verwenden, indem er sich durch sie ausdrückt ^^ (so in etwa )

Geändert von Zotaro (10-02-2004 um 13:54 Uhr).
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  #29  
Alt 10-02-2004, 15:38
Benutzerbild von D_Invader
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Also Rawn, wenn ich mir deine Beiträge so durchlese, würde ich dir eher raten, auf was anderes umzusteigen...

Wenn es dir nicht passt, die Katas so wie sie vorgeschrieben sind, durchzuführen, dann solltest du das nicht machen, richtig, aber was machst du dann im karate ? Wenn ein richtiger Gegner vor dir steht, denkst du dir auch "Ach ne, ich mach erstmal ne Pause" ?!
Klar kann man Pausen machen in den Katas, dafür gibt es ja die einzelnen Kombinationen. Aber sich eine Kata einfach so zurechtbasteln wie man gerade lustig ist, entgeht jeglichem sinn und zweck dieser übung...

Kein Mensch muss den Trainingsablauf bzw. Prüfungsablauf begrüssen, aber wenn man damit so wenig anfangen kann, dann wechselt man zu Kickboxen oder sonstwas, da hat man keine Katas.
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  #30  
Alt 10-02-2004, 20:48
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Kampfkunst: Karate, Iaido
 
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Also irgendwie wird hier offensichtlich wieder ein wenig aneinander vorbei geredet. Wie ich schon öfters erwähnt habe, gibt es nun einmal nicht DAS Karate sondern verschiedene Auffasssungen, die alle ihre Berechtigung und Richtigkeit haben.

Natürlich ist es korrekt, dass man für Prüfungen oder Wettkämpfe nicht nur die Ausführungen der Techniken sondern auch Geschwindigkeit, Timing und Rhythmus einzuhalten hat (so diese vorgegeben sind). Hier ist Kata eine Art von Kür, deren Gesamteindruck beurteilt wird.

Steht allerdings die praktische Anwendung der Katatechniken im Vordergrund, so verlieren diese Dinge doch stark an Bedeutung und sind nur noch so weit relevant, als deren Nichtbeachtung zu einem Verlust der Anwendbarkeit führen würde. Dies setzt allerdings voraus, dass man tatsächlich auch über eine funktionierende Anwendung bescheid weiß.

Geht es um den eher meditativen Aspekt so würde ich diese Dinge sogar als gänzlich belanglos bezeichnen...
__________________
Gruß
Weudl
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