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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #1  
Alt 19-07-2006, 20:51
Benutzerbild von Tobi 90
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate (Shotokan)
 
Registrierungsdatum: 23.06.2006
Ort: Mayen
Alter: 27
Beiträge: 124
Question Wichtig: Wie Bindet man sienen Gürtel?

Wir hatten eben Training, als plötzlich jemand fragte: "sagt mal, wie bindet man eigentlich seinen Gürtel?" die Disskusssion hat sich so ausgeweitet, dass wir mit zehn mann-von grün bis braun alles vertreten- etwa 20 verschiedene Knoten zusammen hatten . dann meinten manche plötzlich es gibt keine Feste regel (im Karate) weiss jemandmehr darüber wie bindet ihr die Gürtel? wenn es geht, beschreibt es durch abbildungen, Photos, etc...
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Die Goldene Regel des Kampfes:
Vermeide ihn!!
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  #2  
Alt 19-07-2006, 21:15
Benutzerbild von Nahot
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 09.05.2004
Ort: Ravensburg
Beiträge: 2.540
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http://uploader.kitzingen.de/schwarz...gemein/knoten/
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Dewey hör zu, wir sind hier vielleicht in der Wüste, aber wir sind trotzdem noch ziv. Menschen u ziv. Menschen errichten willkürlich Grenzen, für deren Schutz sie dann bis zum Tode kämpfen werden. Hal
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  #3  
Alt 19-07-2006, 22:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate Do
 
Registrierungsdatum: 19.06.2006
Alter: 39
Beiträge: 94
Standard

Ich binde mir den Gürtel zweimal um den Bauch so das die (von mir) linke Seite unten ist und die rechte oben auf liegt. Dann ziehe ich das rechte aufliegende Ende komplett unter alle Lagen unterdurch von unten nach oben. Jetzt schaut oben das Ende nach linke und das untere Ende nach rechts. Das untere und obere Ende wird jetzt zueinander eingeschlagen übereinander (obere auf untere) gelegt und das obere Ende zurück durch das entstandene Loch wieder nach oben gezogen.
Besser kann ich das nicht schriftlich erklären.
Wenn alles richtig ist sieht der Knoten so aus wie die Rückseite eines Krawattenknotens.
Also viel Spaß deim Verknoten!

gruß
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manchmal ist alles nicht genug
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  #4  
Alt 19-07-2006, 23:20
Benutzerbild von JollyJo
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ponyreiten und Karate
 
Registrierungsdatum: 18.06.2006
Ort: Osnabrück
Alter: 39
Beiträge: 49
Standard

Moment, ich versuch es mal:
Ich lege die Mitte des Gürtels auf den Bauch und schlinge die Enden einmal rum, dann ist das linke Ende oben (von mir aus gesehen natürlich) und das rechte unten.
Dann das obere (also linke) Ende von unten nach oben unter beiden Lagen durch und noch mal festziehen (das untere Ende nach unten links und das obere noch oben rechts)
Dann das untere Ende "hochklappen", das obere Ende darüberlegen und durch die entstandene Lücke ziehen.
Zum Schluss alles noch mal kräftig festziehen. Bei uns hieß es immer, "wenn es aussieht wie ein Entenschnabel, ist es richtig" (Das ist allerdings mindestens zehn Jahre her und war außerdem im Jiu Jitsu) Ob man das im Karate auch so macht, weiß ich nicht, ich mach es jedenfalls weiter so, bisher hat auch noch niemand gesagt, dass es falsch ist. Und die Knoten meiner Trainingspartner sehen auch ungefähr so aus. Bin allerdings Linkshänder, ob der Knoten bei den anderen andersrum ist, keine Ahnung, da habe ich noch nie drauf geachtet. Außerdem bin ich auch nur ein höchst bescheidener Weißgurt.
Gibt es da eigentlich ein offizielles Regelwerk zu? Oder gilt die Devise: was ungefähr richtig aussieht und hält, ist erlaubt? Das kann ich mir ja eigentlich kaum vorstellen. Wo müsste man nachgucken, wenn man en richtig machen will? Ist festgelegt, ob links oder rechts oben sein müssen?
Interessante Frage, auf jeden Fall.
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Geduld ist das Zugpferd der Hoffnung
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  #5  
Alt 20-07-2006, 14:27
19_nonchalant_78
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Erstmal vorweg: sorry für die großen Bilder...

Wikipedia sagt das hier...

Ich mache es aber wie folgt (einfacher Knoten - wie in Sarstedt gelernt):

ich halten den Obi (Seite mit Etikett nach links aussen) vor mir, so dass beide Enden gleichlang zum Boden hängen (bzw. das linke Ende eine Idee länger als das rechte), lege ihn an den Bauch an



und hole mir die Enden nach vorne



Alles schön glattlegen; das linke Ende kommt dann vorne unterm Gürtel hervor (nach unten) und das rechte kommt glatt (aufliegend) nach vorne.



Dann das rechte Ende nehmen und unter den Gürtel von unten nach oben hochschlagen, das ganze etwas festziehen



und zu guter letzt noch eine Schlaufe



und fertig ist der Obi



Gruß
NC

Bilder vom Bushido SV Club

EDIT
Das dürfte im weitesten Sinne JollyJos Anleitung entsprechen...

EDIT2:

Noch ne Grafik, die das von mir betriebene Binden zeigt (nur der Unterschied, dass bei mir das Ende an der (vom Träger aus) rechten Körperseite glatt aufliegend vom Rücken her rauskommt und auf dem Bild halt das (vom Träger aus) linke...

Ansonsten entspricht das wie gesagt meiner Gürtelbindung (die ich allerdings bei uns im Dojo auch als einziger so mache; alle anderen verfahren nach dem Prinzip des "Gürtel an einer Seite anlegens und rumziehen - siehe oben - etc.)


Geändert von 19_nonchalant_78 (20-07-2006 um 15:13 Uhr).
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  #6  
Alt 20-07-2006, 20:29
Benutzerbild von Nomarior
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate (Kyokushinkai)
 
Registrierungsdatum: 12.07.2004
Ort: Schweiz (AG)
Alter: 35
Beiträge: 230
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Bei uns wurde meiner Meinung nach die Methode von 19_nonchalant_78 gelehrt, allerdings die Version, wo das linke Gürtelende (aus Sicht des Bindenden) oben liegt. Aber ich beobachte, dass nicht alle auf dieses Detail achten.
Natürlich gibt es noch die Variante, dass man nicht in der Gurtmitte am Bauch beginnt und dadurch das überkreuzen am Rücken vermeidet. Ist für mich aber zu umständlich.

Wie wichtig ist es, auf welche Seite die Knotenöffnung zeigt?

update:
was sicher wichtig ist: die Enden müssen auf den Seiten aus dem Knoten herauskommen (nicht oben und unten) und beide enden sollte etwa gleich lang sein.

Grüsse
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