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Karate, Kobudō Alles über die Kampfkünste von Okinawa



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  #31  
Alt 18-03-2016, 17:41
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Vielleicht denkst Du Dich mal in Fragestellungen hinein, statt reflexartig immer das gleiche an den leidgeprüften Leser zu bringen.
Oder verzichte einfach auf Antworten, wenn Du zu wenig Erfahrung mit dem, was in anderen Karatestilen unter Kakieroutinen verstanden werden könnte, hast.
Ich muss Kanken schon Recht geben. Kakie scheint einfach eine missverstandene Variante einer chinesischen Übungsform zu sein. Das ist vieles im Karate - häufig ergibt sich dadurch immerhin ein anderer (oder zumindest oberflächlicherer) Trainingseffekt als der ursprünglich intendierte, so das man seine Zeit nicht verschwendet. Beim Kakie in den allermeisten Stilen ist das allerdings nicht der Fall.
__________________
"Alles Geschmackssache!" - sagte der Affe, und biss in die Kernseife
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  #32  
Alt 18-03-2016, 19:41
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Kampfkunst: 長拳-
 
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kurz:

Es gibt z.B. Übungsarten mit Armen,Beinen,Waffen im Gong Fu.

https://www.youtube.com/watch?v=fvGN0FfQoxM

Übungen aus dem Beihequan.(weissen Kranich)

Glückskeksweisheit 6.
Bilder sagen oft mehr als Worte.

Geändert von Huangshan (18-03-2016 um 20:33 Uhr).
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  #33  
Alt 18-03-2016, 23:14
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Zitat:
Zitat von MagetaDerLöwe Beitrag anzeigen
Ich muss Kanken schon Recht geben. Kakie scheint einfach eine missverstandene Variante einer chinesischen Übungsform zu sein. Das ist vieles im Karate - häufig ergibt sich dadurch immerhin ein anderer (oder zumindest oberflächlicherer) Trainingseffekt als der ursprünglich intendierte, so das man seine Zeit nicht verschwendet. Beim Kakie in den allermeisten Stilen ist das allerdings nicht der Fall.
Wie wäre es denn eher mit der Theorie, dass die chinesischen Übungsformen an die okinawanischen Verhältnisse angepasst wurden (wie Gürteltier wohl auch schreibt), aber die Details den Stilbegründern schon bekannt waren?
Es wurden ja vielleicht nicht grundlos die okinawanischen Kampfkünste nicht Bagua, Tai Chi oder Xing Yi genannt.

Bspw. die Besonderheit Ryukyus mit der Annexion durch die Satsuma im frühen 17. Jh., verbunden mit deren Schutz des Königreichs. Wodurch kein Bedarf an eigener militärischer Kampfkunst bestand.
Oder die (bekannte) Vermischung mit eigenen Kampfmethoden oder denen der Satsuma?

Bei näherem Nachdenken erscheint es doch ziemlich ambitioniert zu glauben, dass heute im 21. Jh. Westler tiefe Geheimnisse der CMA kennen, aber in einigen Jahrhunderten unmittelbarer Nachbarschaft von Ryukyu zu China mit permanentem Austausch keiner der Okinawaner dieses Wissen erhalten haben soll.

Alternativ könnte es natürlich sein, dass im Lauf der Jahre die ehedem komplexe okinawanische Kampfkunst immer mehr vereinfacht wurde.

Grüße

Geändert von Nick_Nick (18-03-2016 um 23:17 Uhr).
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  #34  
Alt 19-03-2016, 07:42
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Kampfkunst: 長拳-
 
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Zitat:
Bei näherem Nachdenken erscheint es doch ziemlich ambitioniert zu glauben, dass heute im 21. Jh. Westler tiefe Geheimnisse der CMA kennen, aber in einigen Jahrhunderten unmittelbarer Nachbarschaft von Ryukyu zu China mit permanentem Austausch keiner der Okinawaner dieses Wissen erhalten haben soll.
Gedanken.

China:
Noch nicht vor langer Zeit(noch heutzutage in einigen Schulen) wurde oft das vollständige System nur an ausgesuchte innere Schüler weitergegeben, Laowei(Ausländer) hatten keine Chance in die inneren Kreise zu kommen.


Hatten im 19 Jh. in Südchina alle Leute von den Ryu Kyu Inseln die Chance das vollständige System zu lernen, innere Schüler zu werden?

China-->Ryu Kyu--->Japan-->Westen wieviel Wissen wurde lückenlos am Ende überliefert ?

Geändert von Huangshan (19-03-2016 um 09:06 Uhr).
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  #35  
Alt 19-03-2016, 09:29
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Was mich an dieser Denke immer stört ist die Hierarchisierung;
hier die tollen, höchsteffektiven chinesischen Methoden, dort die minderbemittelten, unwissenden Okinawaner/Japaner, die in ehrfürchtiger Demut den chinesischen Kram abkupferten, ohne ihn jemals wirklich zu begreifen...

Nur mal so als Denkanstoß: Es gab auf Okinawa auch vor der Entstehung des "Karate" landestypische Kampfmethoden und letztlich sind die "Te"-System wohl als Synthese aus chinesischen und landeseigenen Prinzipien entstanden. Vielleicht auch noch im Austausch mit Südostasien, wer weiß.

Ich glaube nicht, dass "richtig" und "falsch" oder "gut" und "schlecht" geeignete Vergleichsgrößen sind, um die Effizienz dieser Übungen zu erfassen.
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  #36  
Alt 19-03-2016, 09:39
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Nun einige Karate(Tang/China Hand).... Stile,Schulen(Ryu) berufen sich auf ihre chin. Wurzeln.

Einige Stilgründer gaben an, dass sie in Südchina(Fujian) oder auf den Ryu kyu Inseln von Chinesen Quan Fa/Kuen Fat gelernt haben.

usw.


Ich will keinen belehren,bekehren.......

Jedem das Seine.

Geändert von Huangshan (19-03-2016 um 13:41 Uhr).
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  #37  
Alt 19-03-2016, 15:23
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Zitat:
Zitat von Huangshan Beitrag anzeigen
Gedanken.

China:
Noch nicht vor langer Zeit(noch heutzutage in einigen Schulen) wurde oft das vollständige System nur an ausgesuchte innere Schüler weitergegeben, Laowei(Ausländer) hatten keine Chance in die inneren Kreise zu kommen.


Hatten im 19 Jh. in Südchina alle Leute von den Ryu Kyu Inseln die Chance das vollständige System zu lernen, innere Schüler zu werden?
Wirklich gute Frage.

Klingt eben nur etwas seltsam, dass die Chinesen früher ihren unmittelbaren Nachbarn nichts Wichtiges erzählt haben wollen, aber dafür heute (ausgesuchten) Westlern alles.
Aber vielleicht ist´s ja wirklich so, dass über die Zeiten sich da etwas geändert hat.

@Kensei



Grüße
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  #38  
Alt 20-03-2016, 11:22
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Nick_Nick:

Um eine Kampfkunst mit all seinen Facetten zu erlernen bedarf es Jahrelanger harter Übung,Arbeit (Kung Fu) .

Glückskeksweisheit 3:

Übung macht den Meister.

Situation Heute z.B. VR China:

Einige Stile haben sich mehr Westlern geöffnet, ob man jedoch als innerer Schüler akzeptiert wird,der Stil einem vollständig übermittelt wird, liegt im Ermessen des Lehrers.

Was Kampfkunsttouristen meist in überschaubarer Zeit gegen Bezahlung in kommerzielen Wushu Internaten zu sehen bekommen,sind Grundlagen, oft modernes show Wushu das ihnen von Einigen als traditionelle Kampfkunst verkauft wird


Am Ende.

„Jeder soll nach seiner Façon selig werden“

Geändert von Huangshan (20-03-2016 um 11:27 Uhr).
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  #39  
Alt 20-03-2016, 11:37
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Zitat:
Zitat von MagetaDerLöwe Beitrag anzeigen
Ich muss Kanken schon Recht geben. Kakie scheint einfach eine missverstandene Variante einer chinesischen Übungsform zu sein. Das ist vieles im Karate - häufig ergibt sich dadurch immerhin ein anderer (oder zumindest oberflächlicherer) Trainingseffekt als der ursprünglich intendierte, so das man seine Zeit nicht verschwendet. Beim Kakie in den allermeisten Stilen ist das allerdings nicht der Fall.
Nee, musst Du nicht.
Karate ist nicht chinesisch. Es geht nicht darum, was sie da falsch verstanden haben, sondern was sie daraus gemacht haben.
Karate ist anders. Es ist ein Mischmasch aus einigem wenigen schlecht kopiertem und quasi vorläufig Übernommen ( Miyagi Sanchin ) und wahnsinnig viel eigenem Entwickeln ( Körperprinzipien, Technikänderung ).
Letzteres überwiegt bei weitem. K. kennt z.B. die Goju Körperprinzipien nicht wirklich, das konnte ich aus 2-3 konkreten Ausstauschen in Threads schließen.

Er - Du scheinbar auch - denkt, wegen der unverstanden kopierten Fitzel sei das ganze falsches Chinazeug.

Um es die entzückende Naivität von Kanken bildhaft zu machen :

K. fährt auf der A7 und hört im Radio "Achtung, ein Geisterfahrer auf der A 7."
Und sagt : " Einer ? Hunderte !"

Hier geht es um Kakie und Karate.
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  #40  
Alt 20-03-2016, 11:42
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Zitat:
Zitat von Huangshan Beitrag anzeigen
Nun einige Karate(Tang/China Hand).... Stile,Schulen(Ryu) berufen sich auf ihre chin. Wurzeln.

Einige Stilgründer gaben an, dass sie in Südchina(Fujian) oder auf den Ryu kyu Inseln von Chinesen Quan Fa/Kuen Fat gelernt haben.

usw.


Ich will keinen belehren,bekehren.......

Jedem das Seine.
Sehe ich auch so. Ich denke, das war auch einfach ein damaliges KK-Prädikat.

Heute würden sie sagen " Hab in Albuqerque bei Greg Jackson gelernt " .
Dabei machen sie vielleicht vor allem Krav Maga... .
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  #41  
Alt 20-03-2016, 11:46
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Zitat:
Zitat von Huangshan Beitrag anzeigen
Nick_Nick:

Um eine Kampfkunst mit all seinen Facetten zu erlernen bedarf es Jahrelanger harter Übung,Arbeit (Kung Fu) .

Glückskeksweisheit 3:

Übung macht den Meister.
Genau. (Außer das ich das Genus ändern würde.)
Und auf Okinawa haben sie jahrelang hart gearbeitet. Auf IHRE Art mit IHREM Ergebniss.
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  #42  
Alt 20-03-2016, 11:55
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Zitat:
Zitat von Nick_Nick Beitrag anzeigen
Wie wäre es denn eher mit der Theorie, dass die chinesischen Übungsformen an die okinawanischen Verhältnisse angepasst wurden (wie Gürteltier wohl auch schreibt), aber die Details den Stilbegründern schon bekannt waren?
Es wurden ja vielleicht nicht grundlos die okinawanischen Kampfkünste nicht Bagua, Tai Chi oder Xing Yi genannt.
Wie weit z.B. Higaonna Kanryo den - unbekannten - Kung Fu Stil gemistert hat, der die Basis des Goju Ryu gebildet haben mag, kann ich nicht abschätzen.
Die Idee von innerer und äußerer Linie halte ich bei Karate für irrelevant.
Für mich ist es wurscht, ob man was nicht gewußt hat, oder es vielen nicht erzählt hat.
Für mich ist wichtig, wie man geübt hat und weiter übt.
Denn auch die innere Linie muss auf der äußeren Basis stehen.
Oder es sind eh ZWEI verschiedene KKs.

Hier geht es um die äußere Basis von Karate.
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Geändert von Gürteltier (20-03-2016 um 12:02 Uhr).
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  #43  
Alt 20-03-2016, 12:02
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Zitat:
Zitat von Huangshan Beitrag anzeigen
kurz:

Es gibt z.B. Übungsarten mit Armen,Beinen,Waffen im Gong Fu.

https://www.youtube.com/watch?v=fvGN0FfQoxM

Übungen aus dem Beihequan.(weissen Kranich)

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Danke. Ich muss zugeben, vieles davon sieht 1:1 aus wie schlechtes Goju Ryu.
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  #44  
Alt 20-03-2016, 13:27
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Unterhaltsamer Thread.
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Ich bin ein Blinder der das Sehen erklären will.
http://www.youtube.com/watch?v=Z02P1...ature=youtu.be
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  #45  
Alt 20-03-2016, 20:07
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Um zum Ausgangs Post zu kommen.

Welche Kaike Übungen gibt es noch im Karate?
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