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  #61  
Alt 06-10-2006, 15:04
Benutzerbild von Drake
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Zitat:
Zitat von Michael Kann
Nicht nur klassisches Karate - nach meiner Auffassung beschäftigt sich jede vernünftige KK/KS lange mit dem Erlernen von Techniken - die Basis ist immer wichtig. Letztlich kommt es aber dann auch noch darauf an wo Du Dich hinentwickelst - z.B. braucht der Wettkämpfer ein vollständiges "Fundament" und das besteht eben nicht nur aus Technik, sondern u.a. auch aus Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Wille.
So siehts aus; ich starte ja selber auch auf Wettkämpfen. Da ich die Einzige bin, wird das Training nicht darauf ausgerichtet, weil ich mir "Kondition, Kraft, und Schnelligkeit ja auch alleine erarbeiten" kann.
Kann ich nachvollziehen; aber ein bisschen davon brauchen auch "normale Karateka", warum können dann nicht auch enstprechende Übungen Teil des Trainings sein?
"Weil sich dann die anderen langweilen...."
__________________
Bevor du jemanden kritisierst, lauf einen Kilometer in seinen Schuhen. Wenn du ihn dann kritisierst, bist du einen Kilometer weit weg und hast seine Schuhe.

Geändert von Drake (06-10-2006 um 15:10 Uhr).
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  #62  
Alt 06-10-2006, 18:04
Benutzerbild von Yabu_Kentsu
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Zitat:
Zitat von Michael Kann
Welche Tradition meinst Du?
Die in den asiatischen Kampfkünsten stark ausgeprägten Rituale und Zeremonien.

Zitat:
Zitat von Michael Kann
Kommt ggf. von Weisheiten wie dieser "Der Weg ist das Ziel!"
Ja wahrscheinlich. Trotzdem sollte Grundlagentraining nie zum Selbstzweck werden. Kihon zu üben, nur um besser im Kihon zu werden finde ich halt überzogen.

Zitat:
Zitat von Michael Kann
Auch hier hat doch jeder andere Frustrationen warum er/sie abbricht - siehe Drake, ich kann ihre Argumentation nachvollziehen und hat ähnliche Erlebnisse.
ja klar, die Argumente sind eigentlich immer nachvollziehbar. Da kann man auch niemandem einen Vorwurf machen.

Zitat:
Zitat von Michael Kann
Ist das so?
Von welchem Karate Stil schreibst Du?
Was ist für Dich "richtiger" Freikampf?
Verallgemeinerungen sind immer schwer, aber tendenziell dauert das schon lange. Wenn man von Vollkontakt-Stilen absieht, ist das eigentlich meistens der Fall. "richtiger Freikampf" heißt hier, selbstständiges Kämpfen nach den Karateregeln. Also keine abgesprochenen Partnerformen.

Zitat:
Zitat von Michael Kann
Auch da halte ich meine Erfahrungen dagegen:
1. hab ich in den Jahren genug reine Karate-Klopper-Vereine bzw. Dojoleiter kennenlernen dürfen und?
Ja ich auch. Ich will auch keinem einen Heiligenschein verpassen.

Zitat:
Zitat von Michael Kann
2. einfach nur Kloppen klingt so als wenn alle, außer natürlich Karate, nur "kloppen" würden.
Keinesfalls. Du weißt aber doch auch, dass es zahlreiche Schulen, Trainer und Systeme gibt, in denen die technische Komponente und der Respekt vor dem Partner nicht so deutlich ausgeprägt sind. Ist halt Geschmackssache.

Zitat:
Zitat von Michael Kann
3. mit einfach nur Kloppen kommt keiner recht weit.
Da ist die Frage, wo man hinwill. Wenn man nur "kloppen" lernen will, kommt man mit "einfach nur kloppen" oft schon ganz schön weit.

Geändert von Yabu_Kentsu (06-10-2006 um 18:06 Uhr).
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  #63  
Alt 06-10-2006, 18:12
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Zitat:
Zitat von Kudos
Z.B. wurde mir lange Zeit indoktriniert die Hand an der Hüfte zu parken. Wie sinnvoll das im Sparring ist, sollte man einfach mal ausprobieren...

Die meisten Grundschul-Blocks sind in praxi nicht durchführbar. Usw. ...
nun mir scheint als hättest du überhaupt nichts verstanden das ist doch klar das du einen block oder sonst was nie so wie im kihon anwenden kannst und wirst aber dazu ist kihon da um dich möglichs nah an diesen zustand herazubringen denn wenn du wirklich mal im randori aufpassen würdest würdest du feststellen das dies alles grunschulblocks sind was du da machst blos sind die schlampig weil man unter stress steht...

das mit der hand zur hüfte hat auch seinen sinn und zwar das du stabieler stehst aber natürlich kannst du hier kihon und kumite wieder nicht vergleichen weil im kumite stehst du gewiss nicht so tief wie wenn du kihon machst genau so ist es mit der hand zur hüfte nehmen denn hier muss man ein zischen ding finden zwischen der hand weitzurücknhemen = stabieler und der hand weiter vornehmen = schnelleres reagieren...
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  #64  
Alt 06-10-2006, 21:33
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Zitat:
Zitat von Drake
"Kondition, Kraft, und Schnelligkeit ja auch alleine erarbeiten" kann.
Wer sagt das?
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  #65  
Alt 06-10-2006, 21:38
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Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Die in den asiatischen Kampfkünsten stark ausgeprägten Rituale und Zeremonien.
Muß ich nochmal nachhaken, welche sind dies und warum sollte man die in anderen KKs nicht auch praktizieren können, auch wenn dort ggf. VK gekämpft wird? Schließt das eine das andere aus?

Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Verallgemeinerungen sind immer schwer, aber tendenziell dauert das schon lange. Wenn man von Vollkontakt-Stilen absieht, ist das eigentlich meistens der Fall. "richtiger Freikampf" heißt hier, selbstständiges Kämpfen nach den Karateregeln. Also keine abgesprochenen Partnerformen.
Klingt wieder so als wurden die VK Stile schneller erlernbar sein, versteh ich nicht - warum sollte das so sein?
Karateregeln? Gibt es einheitliche Regeln?

Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Keinesfalls. Du weißt aber doch auch, dass es zahlreiche Schulen, Trainer und Systeme gibt, in denen die technische Komponente und der Respekt vor dem Partner nicht so deutlich ausgeprägt sind. Ist halt Geschmackssache.
Vermutlich eher TRAINERsache - sprich weder Stil noch Systembezogen

Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Da ist die Frage, wo man hinwill. Wenn man nur "kloppen" lernen will, kommt man mit "einfach nur kloppen" oft schon ganz schön weit.
Das sehe ich anders ... es mögen sich kurzfristig Erfolge einstellen bei dem der von anfang an kloppt, aber auf Dauer setzt sich derjenige mit dem besseren Fundament durch.
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  #66  
Alt 06-10-2006, 21:57
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Zitat:
Zitat von Michael Kann
Muß ich nochmal nachhaken, welche sind dies und warum sollte man die in anderen KKs nicht auch praktizieren können, auch wenn dort ggf. VK gekämpft wird? Schließt das eine das andere aus?
Das hat mit Vollkontakt oder nicht doch gar nichts zu tun! Praktizieren kann man vieles. Aber du wirst mir doch zustimmen, dass die zahlreichen Rituale (Kleidung, Verbeugungen, Meditation) in den meisten japanischen Kampfsystemen stärker ausgeprägt sind, als etwa beim Wing Tsun oder Kickboxen. Ist keine Wertung, nur eine Beobachtung.


Zitat:
Zitat von Michael Kann
Klingt wieder so als wurden die VK Stile schneller erlernbar sein, versteh ich nicht - warum sollte das so sein?
So ist es ja nicht. Das habe ich auch nicht gesagt. Man trainiert nur in den VK Stilen deutlich schneller am Partner. Auch wenn die Technik vielleicht noch nicht super ist. Und für den Anfänger dürfte das feste Zuschlagen erstmal einfacher zu lernen sein, als die Technik mit voller KRaft zu schlagen und dann Millimeter vor dem Ziel abzustoppen. (Natürlich könne gute VK-Kämpfer das auch!)

Zitat:
Zitat von Michael Kann
Karateregeln? Gibt es einheitliche Regeln??
Zumindest ein paar die der Mehrheit der Karateka bekannt sind. Etwa das Reglement der WKF oder WKC

Zitat:
Zitat von Michael Kann
Das sehe ich anders ... es mögen sich kurzfristig Erfolge einstellen bei dem der von anfang an kloppt, aber auf Dauer setzt sich derjenige mit dem besseren Fundament durch.
Zweifellos setzt sich das bessere Fundament durch. Da sind wir einer Meinung. Aber es geht doch gar nicht um besser und schlechter. Vielleicht will der "Klopper" ja gar nicht besser werden?

Geändert von Yabu_Kentsu (06-10-2006 um 22:00 Uhr).
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  #67  
Alt 06-10-2006, 22:45
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Zitat:
Zitat von Michael Kann
Wer sagt das?
Nicht Oliver und Silvia, sondern einige der anderen Trainer.
Nur leider können die Schnabels auch nicht dauernd Training halten, sonst würde ich bestimmt dabei bleiben.
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Geändert von Drake (06-10-2006 um 22:52 Uhr).
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  #68  
Alt 06-10-2006, 22:53
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Zitat:
So siehts aus; ich starte ja selber auch auf Wettkämpfen. Da ich die Einzige bin, wird das Training nicht darauf ausgerichtet, weil ich mir "Kondition, Kraft, und Schnelligkeit ja auch alleine erarbeiten" kann.
Kommt mir bekannt vor..

Ich war in unserem Verein der erste und lange der einzige (Jugendliche) der auf Wettkämpfen in Kumite gestartet ist. Dazu muss ich sagen, dass unser Verein damals sehr erfolgreich auf Wettkämpfen vertreten war. Unsere Jungs und Mädels räumten regelmässig bayerische, deutsche und int. Turniere ab, aber eben nur in Kata. Neben dem normalen Training, wo auch zum Großteil nur Kihon trainiert wurde, fand auch spezielles Kata-Wettkampftraining statt. Leider fehlte das Kumitetraining. Da Not erfinderisch macht, bin ich nach jeder Trainingseinheit länger geblieben und hab in Eigenregie den Sandsack bearbeitet, hab mit dem Sprungseil gearbeitet, am Makrwara trainiert oder mir einfach einen Trainingspartner geschnappt und ihm klar gemacht, dass er mit mir jetzt KUMITE macht.

Als ich in meinem ersten Wettkampfjahr niederbayerischer und bayerischer Meister wurde und die deutsche Meisterschaft nur knapp verpasst hab, erweckte langsam das Interesse für Kumite in unserem Dojo.
Einige der Kata-Leute versuchten sich sogar in der Kumite-Disziplin, nach und nach wurde ein Kumite-Wettkampftraining eingeführt und nach dem Training standen auch mehrere Sparringspartner zur Verfügung.

Trotzdem überwog das Training der Grundschule und Kata und Kumite blieb weiterhin nur "Nebensache"

Das war einer der Gründe, warum ich mich nach was anderem umgesehen habe und mich - so finde ich - weiter entwickelt habe.

@Drake: reisende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten. Lass dir nichts einreden und dich zu irgendetwas zwingen, was dir keinen Spaß macht.
Klar ist es nicht einfach seinen geliebten Sport aufzugeben, wenn man mehrere Jahre mit Leib und Seele dabei war. Mir ist der Abschied nach 7 Jahren Karate auch sehr schwer gefallen. Im Nachhinein bereue ich nichts.

Du musst ja nicht von heut auf morgen komplett aufhören. Schau dich um, probier aus. Trainier die sachen Parallel. Früher oder später wirst du dich für eines Entscheiden. Wer weiß, vielleicht ist ja Karate das richtige für dich und du bleibst dabei. Ansonsten findest du womöglich etwas was dir mehr Spaß bereitet und wo du dich wohler füllst.

Die Dieselstr. 2 ist übrigens eine sehr gute Adresse, hab ich mir mal sagen lassen

Grüsse
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  #69  
Alt 07-10-2006, 08:26
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Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Das hat mit Vollkontakt oder nicht doch gar nichts zu tun! Praktizieren kann man vieles. Aber du wirst mir doch zustimmen, dass die zahlreichen Rituale (Kleidung, Verbeugungen, Meditation) in den meisten japanischen Kampfsystemen stärker ausgeprägt sind, als etwa beim Wing Tsun oder Kickboxen. Ist keine Wertung, nur eine Beobachtung.
Zitat:
Zitat von wiki
Ein Ritual (von lateinisch ritualis = "den Ritus betreffend") ist eine nach festen Regeln durchgeführte, eher feierliche Handlung mit hohem Symbolgehalt. Sie kann religiöser oder weltlicher Art sein. Eine festgelegte, zeremonielle Ordnung von Ritualen oder rituellen Handlungen bezeichnet man als Ritus.
Auch hier ist es letztlich der Trainer, wobei ich gerne Recht geben will, bei den meisten Trainern treten Rituale wie Verbeugung und Meditation in den Hintergrund bzw. wurden aus dem Training gänzlich entfernt. In wie weit aber beim Karate (ohne Stile zu benennen) eine wirkliche Meditation noch stattfindet hängt ebenfalls wieder vom jeweiligen Trainer ab. Gleiches gilt für den Bereich der Höflichkeit. Mich beschleicht oftmals das Gefühl, wenn ich zu Besuch bei Leuten bin die auf Traditionen pochen, dass sie oft überhaupt keine Ahnung haben um was es überhaupt geht - woher die ganze Rituale stamen die sie zelebrieren. Oftmals erscheint es mir wie die Pflege einer Ersatzreligion. Die Kleidung gehört, so meine ich, überhaupt nicht zum Ritual sondern wurde als Uniform eingeführt und der Sinn dürfte klar sein.

Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
So ist es ja nicht. Das habe ich auch nicht gesagt. Man trainiert nur in den VK Stilen deutlich schneller am Partner. Auch wenn die Technik vielleicht noch nicht super ist. Und für den Anfänger dürfte das feste Zuschlagen erstmal einfacher zu lernen sein, als die Technik mit voller KRaft zu schlagen und dann Millimeter vor dem Ziel abzustoppen. (Natürlich könne gute VK-Kämpfer das auch!)
Da hab ich andere Erfahrungen.

Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Zumindest ein paar die der Mehrheit der Karateka bekannt sind. Etwa das Reglement der WKF oder WKC
Es gibt mehr als 400 Stilarten weltweit und von einer gemeinsamen Regelung kann nicht gesprochen werden, zumindestens sehe ich das so.

Zitat:
Zitat von Yabu_Kentsu
Zweifellos setzt sich das bessere Fundament durch. Da sind wir einer Meinung. Aber es geht doch gar nicht um besser und schlechter. Vielleicht will der "Klopper" ja gar nicht besser werden?
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  #70  
Alt 07-10-2006, 08:27
Benutzerbild von Michael Kann
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Zitat:
Zitat von Drake
Nicht Oliver und Silvia, sondern einige der anderen Trainer.
Hab ich mir schon gedacht ... doch die beiden werden auch nicht mehr all zu viel Zeit einbringen können.
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  #71  
Alt 07-10-2006, 13:06
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Gehört zwar nich ganz zum Thema hier, aber kann mir mal kurz jemand erklären, was es mit diesem 'Okinawa Karate' auf sich hat? Gibt es tatsächlich einen selbstgestrickten Stil der sich so nennt?
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Gruß
Weudl
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  #72  
Alt 07-10-2006, 14:41
Benutzerbild von Drake
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Zitat:
Zitat von weudl
Gehört zwar nich ganz zum Thema hier, aber kann mir mal kurz jemand erklären, was es mit diesem 'Okinawa Karate' auf sich hat? Gibt es tatsächlich einen selbstgestrickten Stil der sich so nennt?
Hier die Homepage des Vereins: Klick!

Geschichte des Okinawa Karate

Nachdem, was ich sehen durfte, bestehen Katas aus drei-bis vier Schritten und Dreizehnjährige laufen mit Dan durch die Gegend.
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Bevor du jemanden kritisierst, lauf einen Kilometer in seinen Schuhen. Wenn du ihn dann kritisierst, bist du einen Kilometer weit weg und hast seine Schuhe.

Geändert von Drake (08-10-2006 um 01:20 Uhr).
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  #73  
Alt 07-10-2006, 15:25
Moderator
Kampfkunst: Karate, Iaido
 
Registrierungsdatum: 01.05.2002
Ort: Wien
Beiträge: 1.997
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Zitat:
Zitat von Drake
Hier die Homepage des Vereins hier: Klick!
Danke für die Info. Jetzt ist mir klar wovon hier die Rede ist. Das Ganze schaut mir aber weniger nach Okinawa Karate als eher einem Mix aus diversen KK aus. Auch die dargestellten Kata passen irgendwie überhaupt nicht zu den angegebenen Namen...

Natürlich soll und kann jeder tun und lassen was er will, aber das Karate auf dieser Seite erinnert mich an keinen der mir bekannten Okinawa Stile. Ganz abgesehen davon, dass der Begriff 'Okinawa Karate' grundsätzlich kein Karatestil ist, sondern ein Überbegriff für all die Stile die auf Okinawa praktiziert werden.

Unter Okinawa Karate stelle ich mir eher das vor: http://www.wonder-okinawa.jp/023/eng/001/001/index.html, und das sieht schon ein bisschen anders aus (und das nicht nur, weil man dort üblicherweise nicht mit schwarzen Gi und Turnschuhen trainiert )...
__________________
Gruß
Weudl
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  #74  
Alt 07-10-2006, 19:46
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Zitat:
Zitat von Drake


Dass ich allein aus Selbstdisziplin vier- bis fünfmal die Woche trainieren gehe?
chill mal. ohne scheiss, hört sich für mich wie ein burnout syndrom an. reduzier mal die häufgkeit. ne zeitlang vielleicht nur noch 1 oder 2 mal die woche hin. Es sei denn du stehst auf so nen scheiss

und mach vielleicht was anderes nebenbei: schwimmen, radfahren, joggen, krafttraining hin und wieder.

die phase geht vorbei. Karate folgt halt gewissen Prinzipien und man muss sich damit abfinden das man nich nur zum kloppen hingeht sondern das das spektrum viel grösser ist.

ansonsten solltest du zum kickboxen oder muay thai wechseln. als frau vielleicht eher kickboxen.

schonmal darüber nachgedacht das dir kumite mehr spass macht, weil es technisch anspruchsloser ist als kata? kann ja sein, weiss ich auch nicht. aber 4 oder 5mal die woche is schon heftig.
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  #75  
Alt 08-10-2006, 01:19
Benutzerbild von Drake
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Zitat:
Zitat von Polymorph
chill mal. ohne scheiss, hört sich für mich wie ein burnout syndrom an. reduzier mal die häufgkeit......

......aber 4 oder 5mal die woche is schon heftig.
Ich bins nicht anders gewohnt; ich sitze oft bis fünf uhr nachmittags in der Schule, da hab ich das Training echt nötig.

Zitat:
Zitat von Polymorph
schonmal darüber nachgedacht das dir kumite mehr spass macht, weil es technisch anspruchsloser ist als kata?
Ja, darüber hab ich schon nachgedacht. Aber dass mir Kihon und Kata keinen so großen Spaß machen, liegt nicht daran, dass es zu anspruchsvoll ist.
Mir gefällt es einfach besser, selber mitgestalten zu dürfen und kreativ zu werden wie es bei Bunkai und Kumite der Fall ist.
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Geändert von Drake (08-10-2006 um 01:34 Uhr).
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