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#16
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| Ich bin der Meinung, dass Schnelligkeit zu einem nicht unerheblichen Teil einen psychologischen Hintergrund hat. Soll heissen: Habe ich die Basics wirklich verinnerlicht, bin ich technisch auf einem guten bis sehr guten Stand, sind meine Attribute, wie Koordination, Timing, Reaktionsfähigkeit, etc. pp., trainiert und "geschliffen", wird sich hieraus eine Selbstsicherheit ergeben, die mich "locker" sein lässt. Heisst: keine unnötigen Muskelkontraktionen und Verkrampfte Bewegungsabläufe durch Unsicherheiten und Ängste, die auf technische und kämpferische Defizite zurückzuführen sind, sondern Lockerheit/Entspannung und daraus resultierend: Schnelligkeit. Bei mir funktionierts' Bis dann... Marcel |
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#17
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| Wie kann ich Schnelligkeit trainieren? - Schnelligkeit ist angeboren (Vererblich/Gene) und hängt von der Art der Muskelfasertypen ab. - Sie ist daher nur geringfügig und bedingt trainierbar. - Durch Automation (Automationstraining/Drill) kann der Reaktionsweg verkürzt werden und dadurch die Aktionen schneller. Unbewusstes Arbeiten – Wer denkt hat verloren! Wichtige Voraussetzungen für die Schnelligkeit sind die Beweglichkeit der Nervenprozesse, die Schnellkraftleistung, die Dehnbarkeit, Elastizität und Entspannungsfähigkeit der Muskeln, die Qualität der sportlichen Technik, die Willensstoßkraft und biochemische Mechanismen. Die Dehnbarkeit, Elastizität und Entspannungsfähigkeit der bei Schnelligkeitsübungen wechselweise als Synergisten oder als Antagonisten arbeitenden Muskeln sind Grundvoraussetzungen für eine einwandfreie sportliche Technik und für eine hohe Bewegungsfrequenz. Sind diese Eigenschaften ungenügend entwickelt, so kann die erforderliche Bewegungsamplitude nicht erreicht werden, und die Synergisten müssen im Verlauf der Bewegung - und besonders an den Umkehrpunkten der Bewegung - einen zu starken Widerstand überwinden. Dehn- und Entspannungsübungen müssen daher ständiger Bestandteil des Trainings zur Ausbildung der Schnelligkeit sein. Das erreichen der höchstmöglichen Schnelligkeit hängt entscheidend von der maximalen Anspannung des Willens ab. Daher sind durch hohe Anforderungen im Training große Willensleistungen vom Sportler abzufordern. Eine unerlässliche Voraussetzung dazu ist, den Sportler durch exakte Zeitmessung über die erreichte Geschwindigkeit zu informieren. Außerdem sind äußere Anreize zu schaffen. Das geschieht am besten im Kampftraining (Sparring), wobei der Sportler konkrete Aufträge erhalten muss: Halten oder Aufholen eines Vorsprungs, mit einem etwas stärkeren Gegner möglichst lang mithalten, eine bestimmte Zeit erreichen usw. Einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Schnelligkeitstrainings haben auch die Intervalle zwischen wiederholten Belastungen. Sie müssen eine optimale Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit sichern. Dazu ist es erforderlich, dass der Milchsäuregehalt (Laktatwert) in den Muskeln, der etwa bis drei Minuten nach der Belastung den höchsten Wert erreicht, erheblich reduziert wird. Andererseits darf der Intervall nicht so lange sein, dass die Erregung des Nervensystems übermäßig abklingt. Auszug aus dem Buch "TRAINERAUSBILDUNG PROGRESSIVE SELF DEFENCE SYSTEM" bzw. "Trainerausbildung Kickboxen der Bayerischen Amateur Kickbox Union e.V. (Mitglied im BLSV)"
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#18
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| Ich gehe mal davon aus, dass das thema schnelligkeit immer noch im bezug auf kampfkunst ist. für mich ist schnelligkeit relativ. gerade im kampfkunst. ich muss gar nicht "schnell" sein, wenn ich gewisse bewegungen des gegners voraussehen (erfahrung ist hier entscheidend), und entsprechend reagieren/agieren kann. ich muss gar nicht schnell sein, wenn ich in der lage bin, bestimmte schläge/tritte einzustecken (schachspiel, bauern opfern und dame köpfen - risiko!!) und es gibt sicherlich noch mehr solche argumentationen. schnelligkeit setzt auch gewissen geistige kompetenz voraus. ich kann aus erfahrung sagen, dass ich die hucke voll bekommen habe, weil ich manchmal ZU schnell war . zu schnell unnötig auf etwas reagiert und bumms hat es gemacht.... damit will ich nicht sagen, dass man gar nicht drauf hintrainieren soll. das training auf die schnelligkeit hat sehr schöne nebenwirkungen.... aber ich kann marcel voll zustimmen. gut, dass nicht immer der schnellste gewinnt ;-) Aber um den bogen zurückzuspannen: auf die frage, ob bruce lee´s schnelligkeit angeboren war oder nicht...kann ich leider nicht beantworten ;-) sorry gruss ossi |
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#19
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| Hi Ossi, Zitat:
Zitat:
Selbstverteidigung? Nicht unbedingt ... ich denke hier auch an das vermeintlich schwächere Geschlecht, dass von Haus aus 40% weniger Muskelmasse aufweist ... so ist "einstecken können" ebenso relativ. Das Risiko, es eben doch nicht wegstecken zu können, ist sehr hoch. Lieber lernen einen Angriff bereits in der Startphase zu erkennen (siehe Deine Erklärung) und ihn unterbrechen (direkt Kontern bzw. ausweichen/meiden und Kontern = aktive Verteidigung). Zitat:
Definition der Schnelligkeit "Schnelligkeit ist die Fähigkeit, aufgrund der Beweglichkeit der Prozesse des Nerv-Muskel-Systems und des Kraftentwicklungsvermögens der Muskulatur, motorische Aktionen in einem unter den gegebenen Bedingungen minimalen Zeitabschnitt zu vollziehen (vgl. FREY 1977, 349 in WEINECK 1994, 395). Die Schnelligkeit wird in 3 Formen aufgeteilt: 1. Die Reaktionsschnelligkeit, als die Zeit vom Auftreten eines Reizes bis zum Reagieren. "Eine gute Reaktionsschnelligkeit befähigt den Sportler, auf Außenreize mit einer minimalen Zeitverzögerung zu reagieren. " Zitat - WEINECK 1988, S. 220 2. Die Schnelligkeit bei azyklischen (azyklische Schnelligkeit) Bewegungen, also bei Bewegungen wie Schlag oder Tritt (Einzelbewegungen). Bei verschiedenen Autoren findet man dafür auch den Begriff Aktionsschnelligkeit. 3. Die Schnelligkeit bei zyklischen Bewegungen (zyklische Schnelligkeit), also fortlaufenden Bewegungen, wie z. B. beim Sprint. Zu der Unterteilung gehören noch die Bewegungskombination von zyklischer und azyklischer Schnelligkeit (Kombinationsschnelligkeit) und die Schnelligkeitsausdauer. Leistungslimitierende Faktoren sind die Reizleitungsgeschwindigkeit (über das ZNS läuft das Auftreffen eines Reizes, die Überführung ins Gehirn und die Befehlsübertragung an den Muskel). Weiterhin sind das Verhältnis von schnellen (FT) und langsamen (ST) Muskelfasern , die Dehnungsfähigkeit der Antagonisten und die intra- und intermuskuläre Koordination leistungslimitierend. Des weiteren spielen die Technik und anthropometrische Merkmale (Längen- und Hebelverhältnisse sowie Ansätze von Muskeln) eine Rolle. Die leistungslimitierenden Faktoren bei einer hohen Bewegungsgeschwindigkeit mit geringen äußeren Belastungen liegen im Bereich der Beweglichkeit der Nervenprozesse. Bei einer Bewegungsgeschwindigkeit mit hohen äußeren Belastungen liegen sie im Bereich der Kraft. Die Erfahrung lehrt uns, dass es außerordentlich schwierig ist, das Niveau der Maximalgeschwindigkeit wesentlich zu verbessern. Die Aufgabe das Kraftvermögen zu erhöhen, ist einfacher zu lösen (vgl. ZACIORSKIJ 1972, Seite 63 in MARTIN 1979, Seite 105). Ich gehe davon aus (belegen kann ich es nicht), dass bei Bruce Lee eine hohe Reaktiongeschwindigkeit vorlag, die er auch, weil er die Möglichkeiten diese zu trainieren erkannte, verbessern konnte. Desweiteren dürfte der Anteil seiner schnellen Muskelfasern sehr hoch gewesen sein. Das er seine Dehnungsfähigkeit (der Antagonisten) und die intra- und intermuskuläre Koordination trainiert hat dürfte durch noch vorliegende Trainingspläne leicht beweisen zu sein. Hier wäre Frank gefragt, der hier bestimmt mehr Informationen hat als ich. Gleiches gilt für das Technik Training.
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#20
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| hi mike, du hast recht. ich hab alles auf wettkampf bezogen. und du hast auch recht, was definition des begriffes "schnelligkeit" betrifft. aber drauf wollte ich gar nicht eingehen. ich wollte mehr der subjektiven bedeutung von "schnell" eingehen. bei selbstverteidigung spielt wohl mehr oder weniger alles eine rolle - (wie fit bin ich, was hab ich grad gegessen, bin ich ausgeschlafen, welche klamotten hab ich grad an, bin ich in stimmung, wie ist mein gegner so drauf, gewicht, grösse, erfahrung, psychische konstitution, emotinaler verfassung und stärke, wetter, die situation an sich.... ))...usw.), die meine schnelligkeit in einer situation der selbstverteidigung beeinflussen können.ausserdem weiss ich nicht, ob sich bruce lee jemals sich im klassischen sinne selbstverteidigen musste . in dem sinne ... wie hat ein guter freund von mir aus kersbach immer gesagt: no pain, no.... gruss ossi |
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#21
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| Moin mein Freund, Zitat:
Zitat:
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#22
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| Hi Leute, macht es doch nicht so kompliziert. Für mich ist Schnelligkeit die Kraftentfaltung innerhalb einer best. Zeit (Lexikon für Sport und Spiel,Manfred Gröning). Schnelligkeit ist trainierbar mittels Techniktraining und Hanteltraining (Schnellkraft+Maximalkraft). Fertig aus und die Birne ist geschält. Also, in diesem Sinne... |
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#23
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| @ catse tja ... das ist nun mal nur BEDINGT richtig ... ![]()
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#24
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| Ich hatte Schelligkeitswechel vergessen! Es gibt mehrere Arten von Schnelligkeit. a) Geistigeschnelligkeit b) Körperliche/ Explosiverschnelligkeit c) Visuelleschnelligkeit d) Reaktionsschnelligkeit e)Schnelligkeitswechel: das sofortige wecheln einer Richtung Ich hatte das Timing vergessen! Schnelligkeit u. Timing ergänzen sich gegenseitig So verliert die Schnelligkeit einen Großteil ihrer Wirksamkeit, wenn die Aktion kein richtiges Timing hat. Bruce L. www.balkan-sports.de www.jkd-gwoon.de Geändert von Ahmet (18-06-2004 um 22:35 Uhr). |
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#25
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| Hi Ahmet, was ist Geistigeschnelligkeit? Was ist Visuelleschnelligkeit? Zitat:
![]()
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#26
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| Hi Michael Kann, die Schnelligkeit des Auges soll geschult werden.Das erkennen von Gelegenheiten zu zu schlagen / treten. Geistige Schnelligkeit ist , wenn der Geist sofort eine andere Wahl/ Richtung trifft bei der ausführung deiner Aktion. [ wenn Du ein Schlag langsam beginnst und Dich immer steigerst gleichmäßig beschleunigten von der Schnelligkeit werden dann unnötige Kontraktion der Muskel ausgeschaltet und Du entspannst Dich .Eine unglaubliche Schnelligkeit kannst Du damit erreichen.Diese Theorie wollte ich mit dieser Aussage Wissenschaftlich beweisen. Geändert von Ahmet (18-06-2004 um 22:34 Uhr). |
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#27
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| Zitat:
![]() Zitat:
Zweitens bezweifle ich sehr, dass mit zunehmender Beschleunigung die unnötige Muskekontraktion ausgeschaltet wird. |
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#28
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| @Ahmet Such einfach mal in den vorherigen Postings, vielleicht wirst Du fündig bzgl. der (geltenden) Begriffe ![]()
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#29
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| Das Fach Chinesisch Checkt eh keiner werde es also raus nehmen!! Grüsse ![]() |
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#30
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| Genau *lol* ![]()
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