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#1
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| Wie in der Medizin hat auch das Wissen in der Trainingslehre nur eine gewisse Halbwertzeit. Heute noch bekommen viele Trainer in Wettkampfsportarten Risse in den Augen wenn Ihre Schützlinge mal bei einer anderen Sportart mittrainieren. Es heißt dann „Du machst Dir die Technik kaputt“.Gerade in den Kampfsportarten ist diese Haltung häufig vertreten. Neuere Ergebnisse aus anderen Sportarten (z.B. Fußball) scheinen dieser Argumentation zu widersprechen. Es scheint sogar nicht nur –nicht zu schaden- sonder auch noch die Leistung in der jeweiligen Hauptsportart zu verbessern wenn man ab und zu mal „fremd trainiert“. Konkret: Ein Boxer macht 1-2 Trainingseinheiten im Monat z.B. Ringen, Escrima oder SV. Oder der Boxer besucht 1-2 Kurse z.B. Krav Maga oder MMA im Jahr. Früher undenkbar, heute nicht weiter dramatisch bis eher empfehlenswert? Mehr noch als über persönliche Meinungen würde ich mich freuen wenn jemand etwas fundiertes Wissen zu dieser Frage beitragen könnte. Diese Frage sollte den Freizeitboxer nicht weiter interessieren, es geht hier primär um den aktiven Wettkampfsportler. ![]() |
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#2
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#3
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| Es kommt darauf an ob ein Übertrageffekt zustande kommt bzw. zustande kommen kann. Kickboxer besonders im Leichtkontakt haben was ich erlebt habe beeindruckende Fähigkeiten was das "Raus und rein" gehen angeht, also Kontakt finden und wieder lösen und ihre Jabs haben extrem viel Reichweite. Die Gefahr einen Tritt abkriegen zu können verbessert die Agilität der meisten Leute erheblich. Wie bei allen anderen Sportarten auch machen zusätzliche "Übungen" immer dann Sinn, wenn sie 1. ein Teil der ursprünglichen Bewegung sind (Bankdrücken - > Board Press, Floor Press) oder 2. eine andere Variante der ursprünglichen Bewegung (Überkopfdrücken -> Push Press) oder 3. eine der beteiligten Strukturen leistungsfähiger machen (Kreuzheben -> Shrugs) Ich denke das lässt sich so auch auf andere Sportarten übertragen. Dass ein Boxer von Fussball profitiert würde ich bezweifeln. Die erreichten Fitnessaspekte (Ausdauer, Kraft im Unterkörper, Agilität) lassen sich sicher besser mit Kickboxtraining erreichen. Die Gefahr ist hier einfach den Fokus zu verlieren und zu allgemein zu werden. Mal abgesehen davon ist das Verletzungsrisiko teilweise einfach zu groß. |
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#4
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| als erstes, sollte man den Sport im Vordergrund stellen und sich der "Sportart" hingeben.(dies insbesonderem wenn ich den Sport noch im Wettkampf betreibe) Mal abgesehen davon ob Wettkämpfer oder nicht. Die größte Rolle spielt hier, ob mann gut ist und wie gefestigt man in einer Disziplin ist. Das andere ist, es ist fast immer gut über seinen eigenen Tellerand zu schauen. Zitat:
Das ist fast immer, imho das Übel dieser Fragestelltung. Jedoch nicht nur, weil! man hatt es im Kampf von Arthur gesehen. Der Typ war nicht 100% auf sein Kampf Focussiert. Das hatte wahrscheinlich was mit seiner Vorbereitung zu tun. Also wenn ich mehr "Freizeit" für was habe, dann ist das Fremdgehen ok. Aber wie ich finde, hingt der Vergleich von Fußball und Kampfsport/kunst auch etwas. |
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#5
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| Ein Boxer wird eher vom fußball profitieren als von Karate oder Leichtkontakt |
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#6
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| Als Boxer würde ich dann lieber Sachen trainieren, die ich irgendwie auch fürs Kämpfen nutzen kann. Also warum z.B. TKD oder Fußball, wenn ich auf meinen Oberkörper fokusiert bin. Die alten Ringer wie Karl Gotch haben z.B. Handball für Ihre Reflexe gespielt. Ich würde sagen Tisch Tennis oder Hacksack gehören in so eine Kategorie, die für Boxer interessant werden könnte. Ringen eventuell auch, zumindest Greco für den Clinch, wobei man da einen guten Trainer braucht und sich als Boxer nicht im Ringertraining sinnlos verbiegen lassen muss. Yoga, Pilates, Chi Gung, usw. zur aktiven Regeneration und Verbesserung der Beweglichkeit sind auch o.k. das gleiche gilt für Sachen wie Kettlebell Training, usw. Tschüß Björn Friedrich |
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#7
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| Ist es nicht so, dass sich neue Bewegungsimpulse ab einem bestimmten Leistungslevel positiv auf die Koordination eines Sportlers auswirken können?
__________________ Sojobo Goju-Ryu Karate und Combat Sambo in Dortmund ก้้้้้้้้้้้้้้้้้้้้ ก็็็็็็็็็็็็็็ |
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#8
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| Ähnliche Sportarten, die aber das Kampfverhalten falsch prägen sind oft kontraproduktiv. Z.B. Semikontakt oder TKD fürs Boxen. Dagegen sind Sportarten die gemeinsame motorische/konditionelle Fähigkeiten fördern oft sehr effektiv. Schwimmen z.b. sagt man für azyklische Schnellkraftorientieren Sportarten einen negativen Effekt nach |
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#9
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| Der Wettkampfsportler hatt in der Regel keine Zeit sich neben Beruf und seinem Kampfsport noch groß mit anderen Sportarten zu beschäftigen. |
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#10
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| Du meinst, weil es meist ausdauerorientiert ist? Dann wäre ein Training mit Hilfsmitteln, die mehr Krafteinsatz erfordern, hilfreich (Paddles, Pullbuoy, Flossen usw). |
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#11
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| Nein, das ist noch am ehesten hilfreich |
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#12
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| Soetwas habe ich vor kurzem auch im TV gesehen. Dort ging es um neue Trainingsmethoden in der Fussball-Bundesliga.
__________________ The "Greatest of all time" war nicht Ali! http://www.youtube.com/watch?v=9_hVJ...eature=related |
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#13
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| obwohl das Schwimmen heute noch, in Box/Sportcamps zum Training dazugehört, ist es tatsächlihc so, dass Schwimmen fürs Boxen nicht unbedingt Förderlich ist, sondern es einen langsamer macht, und dann Ausgleichsport betreiben muss um wieder seine Explosivität zu bekommen. Brinzipiel muss man immer die Person sehen und auf die Person eine abgestimmte und ergänzende Sportart wählen. Was fürs Boxen gut ist sind fast alle Sportarten, nur sollte es für den Trainierenden hilfreich sein. Sicherlich findet mann bei jeder Sportart was Positives fürs Boxen. Zitat:
Wenn ich Sparre tue ich dies fast immer im Semikontakt, wenn man so will. Körberbeherschung, kurz vor dem Impact stoppen, dies Fördert sehr die Schnelligkeit und Treffsicherheit. Und mit Kompos weitermachen. Grüße |
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#14
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| Ich meine die Kampf und Wertungsweise, Punkte machen, der Kampf wird gestoppt bei nem Treffer. Geschwindigkeit geht vor Wirkung. |
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#15
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| Bitte die Fragestellung richtig lesen. Ich habe nicht von einem Crosstraining Boxen/Fußball gesprochen. Die Fortschritte welche beim DFB, dem größten Profisportverband der Welt, gemacht worden sind, sollten auch auf andere Sportarten übertragbar sein. Nur das wollte ich zum Ausdruck bringen. Schon seit einiger Zeit streuen die groben Klubs ab und zu andere Sportarten ins Training ein oder sie betreiben LIFE KINETIK. Joe Louis war übrigens auch recht erfolgreich als Golfspieler. Das ist weder ein Indiz dafür das er seinen ersten Kampf gegen Max Schmeling verloren hat, noch ist es der Grund dafür das er über 12 Jahre Weltmeister war. Auch wenn mein Beispiel in eine andere Richtung zielt, Basketball wird von vielen Boxtrainern als Ausgleichssportart empfohlen. Fußball eher nicht, wegen der Verletzungsgefahr. Geändert von likas (26-12-2010 um 21:03 Uhr). |
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