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  #1  
Alt 18-11-2010, 11:00
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Kampfkunst: Extremes Sandsack-Kuscheln
 
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Thumbs down Effektiv/Richtig/Gesund Erwärmen?

Hallo Leute,

ich habe z.Zt ein Problem mit unserem Training und deswegen habe ich zur Zeit auch eine gewisse Unlust, zum Training zu gehen. Dabei gehts es nichtmal um die Partner- und Technikübungen, sondern um die Erwärmung.
Bevor ich mit meinem Trainer drüber spreche, will ich aber zuerst wissen, ob ich überhaupt Recht habe...

Bei uns sieht die Erwärmung folgendermaßen aus:
Rumhopsen, Knieheben, eifnache Jabs nach vorne etc. (ist ja noch ok). Allerdings werden so Sachen wie Armkreisen nur halbherzig ausgeführt (d.h. nicht der volle Bewegungsradius [was AFAIK nicht der Sinn der Sache nicht, denn diese Übungen dienen gleichzeitig zum Dehnen]). Dann kommen schon so Sachen wie extrem schnelles Schattenboxen (sog. "Sprinten) mit anschließenden Liegestütze oder anderem krafttraining.
D.h. der Puls (bzw meiner, und ich bin eigentlich ganz ordentlich trainiert) ballert schon ziemlich hoch und der Schweiß läuft in Strömen.
DANACH kommt das Stretchiung und es beginnen die Technik- und Partnerübungen.

Ich versteh ja, dass man mit der Erwärmung die Temperatur steigern soll, aber da wir uns natürlich auch eine Weile Dehnen kühle ich währenddessen ziemlich aus, und es wird nicht nur bei mir so sein.
Ausserdem kann es mMn auch nicht der Sinn sein, die Ausdauer- und Kraftübungen als Teil der Erwärmung zu sehen und schon in dne anaeroben Bereich zu schnellen, anstatt danach, wenn im Anschluss daran sowieso die anstrengenden und fordernden Übugen durchgeführt werden.

Habe ich Recht oder ist das weniger problematisch, als ich denke?

MfG Paul
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  #2  
Alt 18-11-2010, 11:06
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Du hast Recht. Sowas würde mich auch enorm ärgern. Das ist kein intelligentes Training.

Techniken lernt man am besten, wenn man körperlich noch frisch ist. Also gehört das Auspowern/Kraftzirkel/hartes sparring ans Ende der Trainingseinheit.

Aufwärmen sollte zwar den Kreislauf in Schwung und alle Gelenke auf Touren bringen, wenn der Schweiß aber in Strömen läuft, dann läuft nicht nur der, sondern auch was falsch.
Statisches Dehnen vor dem Training macht i.d.R. auch keinen Sinn, weil die Muskelspannung herabgesetzt wird und man so verletzungsanfälliger ist.

Am Schluss sollte noch ein cool down erfolgen.
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  #3  
Alt 18-11-2010, 18:40
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Kampfkunst: Extremes Sandsack-Kuscheln
 
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Danke dir!
Heißt das dann, dass statisches Dehnen am Schluss des Trainings kommen sollte?
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  #4  
Alt 18-11-2010, 21:39
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Kann man machen, ja.

Aber beachten: Intensives statisches Dehnen belastet die Muskulatur, d.h. die Regenerationszeit erhöht sich. Gerade nach Krafttraining mit hohen Lasten ist das nicht empfehlenswert.
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  #5  
Alt 18-11-2010, 22:27
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Ich spreche jetzt mal rein aus meiner Sicht.
Bei mir fließt der Schweiß nach kurzer Zeit und das recht heftig.
LS und solche Sachen mache ich auch zu beginn, aber nicht viele, sondern einfach nur um alle Muskeln einmal anzusprechen und entsprechend zu bewegen. Von daher die Frage, um bei den LS zu bleiben, wieviele macht ihr zu beginn?
Wenn ich Stresstraining mache, dann pumpe ich zu beginn auch mehr und pushe die Leute hoch.
Wird es ein sehr techniklastiges Training, z.B. Hebelprinzipien, dann wärme ich besonders die Bereiche auf, die gehebelt werden sollen und ansonsten eher piano!
Je nach dem, was ich im Training machen will.
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Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
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  #6  
Alt 19-11-2010, 01:32
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Ich spreche jetzt mal rein aus meiner Sicht.
Bei mir fließt der Schweiß nach kurzer Zeit und das recht heftig.
LS und solche Sachen mache ich auch zu beginn, aber nicht viele, sondern einfach nur um alle Muskeln einmal anzusprechen und entsprechend zu bewegen. Von daher die Frage, um bei den LS zu bleiben, wieviele macht ihr zu beginn?
Wenn ich Stresstraining mache, dann pumpe ich zu beginn auch mehr und pushe die Leute hoch.
Wird es ein sehr techniklastiges Training, z.B. Hebelprinzipien, dann wärme ich besonders die Bereiche auf, die gehebelt werden sollen und ansonsten eher piano!
Je nach dem, was ich im Training machen will.
Es sind i.d.R. nicht viel LS....so 5x5 Stück oder auch 10x5. Ich schwitze auch relativ schnell... aber ich hab halt das Problem, dass ich (vielleicht auch auf Grund dessen) in den langsameren Phasen (z.B. stretching) auskühle.
Das ist auch nicht abhängig vom weiteren Trainingsverlauf... egal ob danach Ausdauer-/ oder Partnertraining (Sparring) oder Techniktraining kommt. Die Erwärmung ist im Prinzip "Standard".
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  #7  
Alt 19-11-2010, 10:52
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Standart oder Gewohnheit ist schlecht!
Finde die Variation immer gut und dann halt auch immer bezogen auf das, was danach kommt.
Wenn du zu sehr auskühlst, kannst du zum Teil deine Muskulatur immer mal wieder kurz anspannen oder nach dem Dehnen dich kurz und schnell bewegen, um dich nochmal kurz hochzupushen!
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  #8  
Alt 19-11-2010, 23:18
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Ich halte es wie Schnüffler.

Allgemeines Aufwärmen (den Körper auf Arbeitstemperatur bringen) muss sein; das sich anschliessende spezifische Aufwärmen muss immer dem Schwerpunkt der jeweiligen TE angepasst sein.
Kraft-/ Ausdauertraining gehört ans Ende der TE, es sei denn, ich will meine Schüler absichtlich stressen/ unter Druck setzen, aber dann wird in der TE auch nichts Neues gemacht sondern nur vorhandenes Wissen 'unter Last' geprüft.
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Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
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  #9  
Alt 20-11-2010, 08:59
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Zitat:
Zitat von Paul2102 Beitrag anzeigen
Es sind i.d.R. nicht viel LS....so 5x5 Stück oder auch 10x5. ...
Naja, ich finde nicht, dass Liegestütze eine tolle Aufwärmübung sind, aber 5x5 oder auch 10x5 finde ich nicht zuviel.
Wichtig ist eben, Erschöpfung während des Aufwärmens zu vermeiden, soll noch Techniktraining folgen.
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  #10  
Alt 20-11-2010, 10:14
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Na da sind wir uns ja alle mal einig!
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