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Trainingslehre Trainingsprinzipien, Methodik, Didaktik, Technik/Koordination, Kondition, Schnelligkeit, Motivation, Stabilisierung und Steigerung von sportlicher Leistung, Taktik, Innere Arbeit



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  #1  
Alt 30-03-2007, 13:37
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Kampfkunst: Thai/Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 189
Standard Faust abhärten

Hallo alle miteinander
Ich wollte mal fragen ob es gut ist wenn meine Faust jedes mal nach dem Training schmerzt und die Haut ein bisschen zerfleddert ist. Ist das gut als Abhärtung oder schadet das der Hand?
Gruß WoT@n
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  #2  
Alt 30-03-2007, 14:02
Benutzerbild von weber.michel
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Ort: Hamburg
Alter: 29
Beiträge: 210
Standard

dass hautabreibungen entstehen ist nicht schlimm dor kommt hornhaut.

Schmerzen in der Faust ist nicht gerade eine genaue Beschreibung
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  #3  
Alt 30-03-2007, 14:23
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Thai/Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 189
Standard

Naja mehr so oberflächlich sin halt weng blau die hände
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  #4  
Alt 30-03-2007, 14:38
Benutzerbild von Minotauro
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Kampfkunst: Boxing / JKD Concepts / FMA / Sebekkha
 
Registrierungsdatum: 26.02.2006
Ort: Oberhausen
Alter: 30
Beiträge: 14
Standard ...

hatte früher immer probleme mit den handgelenken beim pratzentraining sandsack sparring usw ... hab angefangen mit bandagen gegen meine wand zu haun anfangs leicht und dann immer härter jetzt bin ich an einem punkt wo ich mit voller kraft gegen die wand haun kann ohne das meine handgelenke einknicken (schmerzen). naja schürfungen sind normal...
__________________
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No. Try not. Do. Or do not. There is no 'try'. - Master Yoda
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  #5  
Alt 30-03-2007, 14:43
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Kampfkunst: Fuß, Hand, Stock
 
Registrierungsdatum: 27.01.2006
Ort: Erlangen
Beiträge: 2.908
Standard

Faustabhärtung a la Samurai85

nimmst eimer mit ! AQUARIUMKIES ! und machst deine Fauststöße da rein

das härtet deine Faust ab! man bräuchte halt ein richtiges Makiwara wie im Okinawa Te aber wer hat das schon ? das "richtige" Makiwara draußen im Garten
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Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung - Leonardo DaVinci
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  #6  
Alt 30-03-2007, 14:49
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Kampfkunst: Tan Kee Tze Wushu
 
Registrierungsdatum: 29.05.2006
Alter: 29
Beiträge: 24
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zur Handgelenkstärkung kannst du auch Liegenstützen auf den Fäusten machen, bringt zum Anfang auch schon was
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  #7  
Alt 12-04-2007, 09:37
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 09.02.2007
Alter: 28
Beiträge: 45
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Also ich hätte da auch noch ne Frage zur Faustabhärtung.

Man liest ja immer wieder, dass viele untrainierte Leute, Boxer o.ä. Kämpfer sich bei einem Faustschlag ohne Handschuhe sich leicht die Hand verletzen oder sogar brechen können, weil ihre Faust nicht gewohnt ist, ohne Handschuhe zu schlagen.

Kann man diese Verletzungsgefahr vermindern, also gezielt trainieren?
Könnten da solche Sachen wie Sandsacktraining mit blosser Faust oder so helfen? Oder gibt es andere Trainingsmethoden für das?

Versteht mich nicht falsch, ich hab nicht vor, meine Faust abzuhärten um auf der Strasse Leute verprügeln zu können
Aber erst gestern hatte ich mal wieder nen kleinen verbalen Konflikt mit ein paar Idioten und wenn ich mich dann mal verteidigen müsste, will ich mir ja nicht gleich die Hand kaputtmachen, nur weil ich mal ohne Handschuh zuschlage...
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  #8  
Alt 12-04-2007, 11:24
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Tan Kee Tze Wushu
 
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Alter: 29
Beiträge: 24
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klar, Boxsack ist hilfreich.. ansonsten gibt's auch noch den Boden oder die Wand
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  #9  
Alt 12-04-2007, 15:31
Benutzerbild von aevitas
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Kampfkunst: Ju-Jutsu
 
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Beiträge: 59
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Wandmakiwara?
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In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie.
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  #10  
Alt 12-04-2007, 22:28
Benutzerbild von Robby
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Kampfkunst: BJJ, SW
 
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Beiträge: 607
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Wandsandsack, Harter Sandsack...son Zeug....Härtere Pratzen kaufen oder Makiwaras....geht doch einiges!
Ob die "Schale mit Reis und dann reinzimmern"-Methode hilft weiß ich nich - der Rest hat bei mir zumindest bisher geholfen ^^

Rob
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  #11  
Alt 13-04-2007, 00:19
Da Mo
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

juhu faust abhärten mein Spezialgebiet.
Nun wenn du echt auf der Straße bouncen willst nimm lieber den Handballen da kannst du mit weniger training schellere Erfolge erreichen.
Willst du aber wirklich Fäuste aus Stein haben hau gegen Bäume, da bleibt der erste Erfolg zwar ziemlich lange aus aber wenns mal klappt spürst du fast nichts mehr. fang so mit 200 - 300 Schlägen an und arbeite dich dann so auf 2000 hoch.
Ich weiss wie viele jetzt kommen werden und meinen Beitrag bis aufs letzte Zerfetzen werden aber ich habe im Gegensatz zu den Kampfsportlern die ich kenne und darunter sind noch einige die sonst besser sind als ich die mit Abstand wiederstandsfähigsten Fäuste.
Und um Artrosevowürfen zuvorzukommen, Pferdebalsam nach dem Training hilft manchmal wunder

Peace Homeys

Da Mo
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  #12  
Alt 13-04-2007, 03:49
Benutzerbild von Da Gu kimm
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Kampfkunst: Kung Fu & Karate
 
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Ort: 63825 Westerngrund
Alter: 67
Beiträge: 38
Standard Faust abhärten

1. Drei Taschen, jeweils ca. 120 - 150 mm X 120 - 150 mm groß und gefühlt mit 1. Tasche Reis 2. Tasche Erbsen und die 3. wenn möglich mit Schrotkugeln 3mm.
2. Zwei runde Holzstücke, Länge ~ etwa handbreit, vom ausgestreckten Daumen bis zur Unterkante der Hand, Durchmesser: ca. 10 - 20 mm
Tieh chang / Tetsugeta

Die Eiserne Hand

Punk 1: Der Reishandsack

Der Reissandsack (auch Handsandsack genannt) dient zum Aufbau und zur Abhärtung der Hände und Füße. Seine Größe sollte etwa 12 x 12 cm, bzw. eine Handfläche betragen. Jeder Finger, auch in verschiedenen Kombinationen (z. B. Zeige- und Mittelfinger, Mittel- und Ringfinger, alle Finger usw.) sollte den Handsack einzeln und leicht schlagen, in der Anfangsphase 10 x pro Tag. Doch auch folgende Teile der Hand müssen trainiert werden:

1. Das zweite Gelenk des Mittel-, Zeige- und Ringfingers („Pantherpranke“)
2. Die Faustfläche des Mittel- und Zeigefingers
3.Die Faustfläche des Mittel-, Ring- und des kleinen Fingers („Sonnenfaust“)
4. Die Innenhandkante (Daumenseite)
5. Die Außenhandkante (Kleinfingerseite)
6. Die Handballen
7. Die Rückhand
8. Der Hahnen- bzw. Adlerkopf (bei dieser Handhaltung berühren sich Daumen sowie Zeige- und Mittelfinger mit den Fingerspitzen)
9. Der Kranichkopf (Handhaltung bei der sich alle 4 Finger und der Daumen mit den Spitzen berühren; während des Kranichkopfes auch die Rückseite des Zeige- und Mittelfingerknöchels, sowie die Innen- und Außenhandkante als Schlagfläche verwenden)
10. Die Handgelenk Ober- und Unterseite
11. Die Unterseite des kleinen Fingers und Daumens während des Kranichkopfes

Danach nimmt man den Reissack und knetet ihn abwechselnd erst mit fünf, dann vier, dann drei und schließlich zwei Fingern. Diese Übungen müssen solange ausgeführt werden bis problemlos 100 Schläge pro Tag ausgeführt werden können.

Treten Schmerzen oder auch nur ein leichter Muskelkater auf, so sollte man die Anzahl der Schläge verringern und die Abstände zwischen den Trainingseinheiten verlängern. Für die nächste Abhärtungsstufe wird kein weiteres Material benötigt:
Allein das Anspannen des Reissackes reicht völlig aus. Hiermit schafft man den Übergang zwischen einem entspannten und einem angespannten Muskel. Mit diesem „neuen“ Trainingsgerät verfährt man ähnlich:

Anfänglich sollten 20 leichte Schläge im Abstand von drei Tagen erfolgen, bis auch auf dem angespannten Reissack 100 Wiederholungen kein Problem mehr sind. Der Reissack entspricht gelockerten und angespannten Muskeln.

Punkt 2: Der Erbsenhandsack

Nach Durchführung des Reissacktrainings fertigt man einen zweiten, mit Erbsen gefüllten Handsack mit den gleichen Maßen an. Nun baut man langsam die Anzahl der Schläge auf dem Reissandsack ab und stattdessen erhöht man die Schläge auf den „noch entspannten“ Erbsensack (z. B. 20 auf den Erbsensack und 80 auf den Reissack, im Laufe der Zeit 30 auf den Erbsensack und 70 auf den Reissack usw.). Ähnlich wie beim Reissack immer weiter aufbauen bis man täglich 100 Schläge ausführen kann. Jetzt, genau wie zuvor, den Erbsensack anspannen und wieder auf 100 Schläge aufbauen.
Der Erbsenack entspricht in etwa einem ausgebildeten angespannten Muskel, der angespannte Erbsensack hingegen einem kleinen Knochen bzw. der Stärke der menschlichen Haut.

Punkt 3: Der Schrothhandsack

Wie vom Reis- zum Erbsenhandsack erfolgt nun der Wechsel vom mit Erbsen- zum mit Schroth gefüllten Handsack, wobei die Schläge auf den Erbsensack auf 50 reduziert werden. Beim Schrothsack beginnt man zuerst einmal mit 15 und steigert sich langsam wieder auf 100 Schläge. Hat man diese erreicht, so sollte der Handsack angespannt werden und auch hier langsam von 15 auf 100 gesteigert werden.

Besonders zu beachten ist beim Training mit dem Schrothhandsack, dass sobald Schmerzen auftreten die Anzahl der Schläge sofort gesenkt werden muss.

Punkt 4: Das Eimertraining

Nachdem die Ausbildung mit den Handsäcken beendet wurde, erfolgt nun die nächste Stufe der Abhärtung: Das Training mit Kieselsteinen. Zu Beginn sollte man tageweise abwechselnd in kalte und warme, wenn möglich heiße Kieselsteine schlagen. Die Anzahl der Schläge unterliegt dem eigenen Ermessen. Dann einen 10 – 15 Liter Eimer (möglichst hoch und schlank) mit kleinen Kieselsteinen und einen zweiten mit zerstanztem Glas füllen und einen dritten mit Sand, in diese abwechselnd hineinschlagen.

Es ist sehr wichtig vor den Kieselsteinübungen die Hände mit speziellen Hautölen einzureiben.

Punkt 5: Aufbau der Füße

Dieses Training erfolgt zuerst mit den verschiedenen schon vorbereiteten Handsäcken: Man hängt sie auf verschiedene Höhen und tritt sie dann leicht mit allen Teilen des Fußes (Ferse, Ballen, Zehen, Innen- und Außenkante, Spann und Mittelfuß, usw.). Später sollten die Säcke vergrößert und schwerer gemacht werden (nur für die Füße). Nicht vergessen, dass man seine Füße noch zum Laufen braucht!!!!!!

Punkt 6: Erweitertes Abhärtungs- und Koordinationstraining

Nun werden die Säcke auf verschiedene Höhen gehängt, die Teilen eines Körpers entsprechen sollen (z. B. Kniehöhe, Magenhöhe, Kopfhöhe). Zunächst alle Säcke mit dem gleichen Inhalt füllen, anfangs nur Reis, dann nur Erbsen und schließlich nur Schroth. Später werden in die Säcke verschiedene Materialien hinein gegeben.
have a lot of fun.
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  #13  
Alt 13-04-2007, 07:36
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
Ort: Pullach bei München
Beiträge: 10.302
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Viel Spaß mit der Arthrose im Alter.

Gruß
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  #14  
Alt 13-04-2007, 17:38
Benutzerbild von Mario78
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Kampfkunst: Abwarten und Tee trinken...
 
Registrierungsdatum: 08.01.2007
Alter: 39
Beiträge: 140
Standard

Zitat:
...und einen zweiten mit zerstanztem Glas füllen...
Ach so geht das...
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  #15  
Alt 13-04-2007, 21:07
Benutzerbild von .Hel
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Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 09.07.2006
Ort: Ingenbohl brunnen
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mann, was heir einige leute so machen.


ihr nmacht euch die hände kaputt für nichts.

wichtig ist ein starkes handgelenk, daas solte man vielleicht trainieren.


aber die hände derart zu deformieren ist unsinn, udn dient keinem legitimen zweck, ausser ihr macht bareknucklefights, braucht die hände für nciths anderes, udn wollt eh nur 40 jahre alt werden, weil ab dann werdet ihr sie merken.



jklar man kann sich einbilden es bringe einem viel, gegen wände zu hauen, aber mehr als ein kaputtes handghelenk(extreme belastung) und deformierte knöcel bringts NICHT.



mach besser sandsacktraining, und zieh dir faustschützer an oder bandagier wenigstens die hände.


Zitat:
Die Eiserne Hand
was du die eiserne hand nennst, ist es nicht so ganz.

1. nicht schlagen in die emer, sondern handballen nach vorne stossen, und mir fingern wieder zurückgraben, oder mit handrücken das gleiche.

2. sollte immer dit da jow benutzt werden beim iron palm training, udn deswegen auf das training verzichtet werden, wenn die hände wund sind, denn dit da jow kann tödlich sein, wenn es in wunden eindringt, oder gegessen wird.

stütze mich da auf was ich immer gehört habe, und auch auf brian gray, der wohl eingien ein begriff sein dürfte die iron palm skill praktizieren.


und eben, stellt euh die frge, ob es sich lohnt hände zu hämmern zu machen, denn man kann auch mit händen schlagen, udn heutzutage braucht man die hände auch noch für andere dinge, z.B: klavierspielen.

Geändert von .Hel (13-04-2007 um 21:13 Uhr).
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