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  #1  
Alt 03-01-2009, 18:32
Benutzerbild von K4in
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Kampfkunst: Chinese Boxing / BJJ
 
Registrierungsdatum: 29.07.2004
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Alter: 24
Beiträge: 786
Lightbulb HILFE: Neuen Trainingsplan erstellen.

Hey Leute...

Ich möchte im April an einem Jujutsu-Allkampf-Turnier teilnehmen und habe deshalb vor, mir einen Trainingsplan aufzustellen.
Da sich allerdings in meinem Leben viel geändert hat, komme ich mit meinem alten plan nicht mit hin, und wollte euch hier um rat fragen.

Früher hab ich in der woche 2x2 studen Aikido gemacht und zusätzlich am Wochenende Schnellkraft und Kraftausdauer.
Da ich durch einen Wachstumsfehler Probleme mit Rücken und Schultergelenken habe, durfte ich keine schweren Gewichte (Hanteln) heben und mach das auch jetzt noch ziemlich ungern.

Jetzt betreibe ich "Chinese Boxing" (Eine Mischung aus Wing Chun und Muay Thai) und lerne Autodidaktisch ein bisschen über Innere Methoden, Systema und Bodenkampf, was ich grade in die Finger bekomme. Außerdem gibt mir der Vater von meiner Freundin etwas unterricht im Judo.

Da meinem Verein blöderweise die Hallenzeit stiften gegangen ist, bin ich gezwungen viel auf eigene Faust zu trainieren, zumal wir nur noch Freitags eine überdachte Trainingszeit bekommen.
Dort machen wir dann hauptsächlich Techniktraining und Sparring.

Mein trainingsziel liegt in der Verbesserung meiner Schnellkraft und meiner Ausdauer im Kampf.

Nun also meine Fragen:

1. Wie oft sollte ich min-/maximal in der Woche trainieren?
2. Wie soll ich das Training unterteilen?
3. Was muss ich Ernährungstechnisch beachten?
4. Wenn ich draußen trainiere und es kalt ist: Soll ich zum dehen reingehen?

Danke schonmal für eure Hilfe...

K4in
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  #2  
Alt 04-01-2009, 08:51
Moderator
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
Ort: Pullach bei München
Beiträge: 10.218
Standard

Gerade weil Du diese Probleme hast, solltest Du ein Kräftigungsprogramm mit ausreichend Last/ Intensität durchführen. Ansonsten wären intensivierte Körpergewichtsübungen eine Alternative.

Für die Grundlagen (die Links kennst denke ich schon):
FAQ- Regeneration und Ernährung

Krafttraining FAQ

Fitness für KK und KS


Für die Wettkampfvorbereitung kannst Du Dich hier inspirieren lassen:

Makrozyklus, Trainingsperiodisierung

vorschläge für Trainingsgestaltung Wettkampfvorbereitung

So bleiben eigentlich nur 1. und 4. unbeantwortet:
1. Neben den zur Fitness gehörigen Regenerationszeiten solltest Du wissen, dass Koordination (ohne große Anforderungen an Kraft und Ausdauer) eigentlich täglich trainiert werden kann. Aber es gibt auch mentales "Übertraining," dass durch monotones Wiederholen auftritt. Also auch hier aufpassen. Ein Tag Pause die Woche ist Minimum.
4. Da ist der Boden wenigstens sauber Im Ernst: Nach dem Dehnen sollest Du ohnehin nichts anderes mehr tun. Also kannst Du ruhig reingehen. Die höhere Temperatur ist auch förderlich für die Muskelentspannung und die Prävention einer Erkältung.
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  #3  
Alt 04-01-2009, 12:41
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Raufen & Rangeln
 
Registrierungsdatum: 22.04.2004
Ort: Hamburg - St. Pauli
Beiträge: 1.848
Standard

Zitat:
Zitat von K4in Beitrag anzeigen
Ich möchte im April an einem Jujutsu-Allkampf-Turnier teilnehmen und habe deshalb vor, mir einen Trainingsplan aufzustellen.
(...)
Früher hab ich in der woche 2x2 studen Aikido gemacht und zusätzlich am Wochenende Schnellkraft und Kraftausdauer.(...)
Jetzt betreibe ich "Chinese Boxing" (Eine Mischung aus Wing Chun und Muay Thai) und lerne Autodidaktisch ein bisschen über Innere Methoden, Systema und Bodenkampf, was ich grade in die Finger bekomme. Außerdem gibt mir der Vater von meiner Freundin etwas unterricht im Judo.

Da meinem Verein blöderweise die Hallenzeit stiften gegangen ist, bin ich gezwungen viel auf eigene Faust zu trainieren, zumal wir nur noch Freitags eine überdachte Trainingszeit bekommen.
Ich finde auch, dass man genau das was man machen möchte (JJ-AK) bloß nicht trainieren und sich wegen allen anderen Feinheiten große Gedanken machen sollte Berichte mal, wie das Turnier gelaufen ist...
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  #4  
Alt 04-01-2009, 16:10
Benutzerbild von K4in
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Chinese Boxing / BJJ
 
Registrierungsdatum: 29.07.2004
Ort: Hamburg
Alter: 24
Beiträge: 786
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Hey Kudos..

Ich weiß nicht, ob dein Post jetzt ironisch gemeint war, aber JJ-AK kann man bei uns in der Gegend nicht trainieren. Ich bin schon froh, dass ich ne Vollkontakt-Sportart gefunden habe.
Ansonsten gibts hier: Judo, Karate, Wushu, Aikido. Toll, oder?

Was das Turnier betrifft, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich auf den Sack bekomm. Aber wenn ich schon verliere, dann will ich noch genug Luft haben um zu sehen warum, und nicht japsend durch den Ring eiern.


@Mars:

Was hälst du von folgendem Plan:

Montag: Joggen
Dienstag: Nix (da sehr lange Uni)
Mittwoch: Kraftausdauertraining (den ganzen Tag frei, deshalb viel Zeit)
Donnerstag: Nix (Zuviel Uni)
Freitag: Chinese Boxing (Sparring/Technik)
Samstag: Techniktraining (zur Festigung des erlernten)
Sonntag: Schnellkraft

Kraftausdauertechnisch hatte ich so Sachen im Kopf, die man im freien machen kann: Liegestütze, Situps, Klimmzüge, Crunches, etc. Reicht das? Oder müssen wirklich gewichte her?

Wie führ ich mir nachm Training am besten die Kohlenhydrate zu? KH-haltiges Getränk? Feste Nahrung krieg ich danach immer schlecht runter.
Das Gleiche Problem stellt sich, wie ich heute mitbekommen habe, beim Frühstück.
Cornflakes mit Soyamilch haben nicht wirklich viele Proteine (dafür massig Kohlenhydrate). Sollte man da evtl. auf Eiweißpulver zurückgreifen?

Danke schonmal für die Hilfe.

C ya
K4in
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  #5  
Alt 05-01-2009, 08:47
Moderator
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
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Beiträge: 10.218
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1. Einmal die Woche Joggen ist zu wenig. Zwei - bis dreimal sollte es schon sein. Einmal Intervalle oder GAII (siehe "Fitness in KK und KS").
2. Auch einmal die Woche Kraftausdauer ist zu wenig. Da sollte es circa zweimal die Woche sein.
3. Ein- bis zweimal solltest Du allerdings ein intensives Krafttraining (erschwerte Körpergewichtsübungen/ Hanteltraining) durchführen. Vor dem Kraftausdauertraining und/oder nach Schnellkraft. Kraftausdauer alleine ist zu wenig. Deine "Vorschädigung" ist keine Entschuldigung, da Du ja auch ohne Bedenken Kraftausdauerübungen trainierst. Kurz Gewichte müssen her.
4. Cornflakes (Mais)mit Flüssigkeit haben einen recht hohen GI, sind also also als "Post-Exercise- Meal" zu gebrauchen. EInfacher geht es mit Dextrose (Traubenzucker), die Du in jedem Supermarkt bekommst: In Wasser oder Milch reinrühren. Damit Dir nicht schlecht wird, achte auf ausreichend Verdünnung.
5. Mit dem bisschen Kampfsporttraining wirst Du beim Allkampf nicht gut aussehen. Einmal Sparring die Woche. Zweimal sportartfremde Techniktraining. Das wird so nichts. Überlege Dir, wie Du zu mehr und vor allem wettkampfnahem Training kommst. Ansonsten solltest Du die Veranstaltung eher vergessen.
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  #6  
Alt 05-01-2009, 19:12
Benutzerbild von K4in
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Chinese Boxing / BJJ
 
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Ort: Hamburg
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Beiträge: 786
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Hey Mars.

Danke für deine ehrliche Meinung.

Ich bin im Forum auf die Techniksammlung von Fighterfitness gestoßen. Die übungen kann ich alle ohne Probleme ausführen.
Gewichte habe ich noch im Keller entdeckt (samt Hantelbank), aber ich werd erstmal die BWE intensivieren, bevor ich mit Hanteln anfange.

Mo: Vormittags Joggen / Nachmittags BWE oder Technik
Di: Nix
Mi: Morgens Joggen (Intervalle) / Nachmittags BWE
Do: Nix
Freitag: Sparring, Technik
Samstag: Joggen, Technik / Sparring (Wenns wetter wieder besser ist.)
Sonntag: Schnellkraft, BWE / Hanteln

Mehr Wettkampfnahe einheiten lassen sich vorerst nicht organisieren. Aber wenns wetter wieder besser ist, kann man auch draußen ordentlich sparren.
Schattenboxen mach ich jeden tag 30 min. Liegt wohl daran, dass ich ein Narzist bin

Hoffe das passt so.

Ich werde auf jeden Fall an dem Turnier teilnehmen. Auch wenn ich auf den Latz bekomme, hier in der Stadt schmore ich schon zu lange im eigenen Saft.
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