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#1
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| Hallo Leute! Ich würde von euch gerne wissen, was sich eurer Meinung nach am Krafttraining von Bodybuildern und Kampfsportlern (insbesondere MMA) unterscheidet und warum. Wenn Ihr Bücher zu dem Thema empfehlen könnt oder Links zu Artikel die sich mit dem Thema beschäftigen habt, dann wäre ich dafür sehr dankbar! Was ich dazu u.A. habe ist folgendes: Combatgrappler - gladiator training manual - Zach Even-Esh T-Nation - Authors Krafttraining für KK und KS Ich muss ein Referat zu dem Thema an der Uni halten. Eine gewisse Idee habe ich schon aber ich hoffe auf euer Expertenwissen und eure Empfehlungen! Ich danke Euch schon mal recht herzlich!!! Lieben Gruß
__________________ "Auch Männer aus Stahl gehören eines Tages zum alten Eisen." http://www.fight-academy-muelheim.de |
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#2
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| Den hier gepinnten Thread zum Krafttraining in KK und KS kennst Du? |
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#3
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| Ja! Siehe unten... Der von Dir angesproche Thread gibt aber nen guten Gesamteindruck!
__________________ "Auch Männer aus Stahl gehören eines Tages zum alten Eisen." http://www.fight-academy-muelheim.de |
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#4
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| Kurz: Beim BB gehts nur um reinen Massezuwachs (form over function). Beim Krafttraining für KS kommt es mehr auf Schnellkraft und Kraftausdauer oder auch nach Schwerpunkt auch auf Maxkraft oder Massezuwachs an. Es geht primär darum, den Körper als ganzes möglichst funktionsfähig zu machen. |
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#5
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| @ Bronco Als Grundlage empfehle ich Dir den "dimensionsanalytischen Ansatz zur Strukturierung von Kraft" nach Bührle. Desweiteren (vom selben Autor) siehe Dir den "Vergleich des isometrischen Kraftanstiegs" an (Abb.). Dort findest Du den Anstieg von Hussing (Boxer) und Reichenbach (Gewichtheber). Der Vergleich zeigt, dass der Boxer im Gegensatz zum Gewichtheber primär eine hohe Start- und Explosivkraft produzieren muss, anstatt einer hohen Maximalkraft. Bei Güllich/Schmidtbleicher findest Du wissenschaftliches zum Thema Krafttraining. Quelle: Neubert, A. (1999). Zur Diagnostik und Trainierbarkeit des reaktiven Bewegungsverhaltens. Seite 10. Köln. Quelle: Güllich, A. & Schmidtbleicher (1999). Struktur der Kraftfähigkeiten und ihrer Trainingsmethoden. DZfS, 50, Heft 7/8, 223-234. Den Rest musst Du schon selbst machen ![]() Geändert von Tripple B. (27-04-2011 um 18:01 Uhr). |
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#6
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| Entschuldige, dass ich so schlampig gelesen habe. Im Kern trifft es Brezlmeier ganz gut. Das Stichwort lautet "Funktionalität." Einem KSler würde es nie in den Sinn kommen, sich "unbeweglich" zu stoffen oder nach rein optischen Kriterien seine Kraftübungen auszuwählen. Er würde aber alles darauf ausrichten, seine Attribute für eine Wettkampf zu steigern. |
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#7
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| Und damit ist das Thema eigentlich schon durch! ![]()
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#8
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#9
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| Zitat:
Zitat:
Ich weiß nur nicht mehr wo ich das mal gelesen habe! Mit anderen Worten suche ich noch die Quellenangabe warum die Übung möglichst Sportartenspezifisch sein muss! Und warum Kampfsportler mehr (Kraft-)Ausdauer brauchen lässt sich mit den Anforderungen der Sportarten erklären. Zudem ist im Buch von Zatsiorsky „ Krafttraining – Praxis und Wissenschaft“ auch eine Vergleich zwischen Gewichthebern und Ringern zu finden (S.109). Wenn da noch jemand eine Quelle zu hat, bitte her damit. Die richtige Quelle warum hohe Start- und Explosivkraft von Kampfsportlern benötigt wird habe ich ja dank Tripple B! Danke!! Zitat: Aber danke!Macht garnix! Danke schon mal an ALLE!
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#10
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| @ Bronco AW : Bücherschrank Aktuell sind es bei mir 10 (Novagenics-Bücher) ![]() Gruss, Ralph Geändert von Ralph Leuthold (28-04-2011 um 15:03 Uhr). |
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#11
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| Bankdrücken, Kniebeugen, Liegestützen, Klimmzüge, Sprints, etc. Sportspezifisch ist nur was man daraus macht. Vom reinen Krafttraining unterscheiden sich Footballspieler und MMA'ler nur minimal. Da jeder normale Körper gleich ist (zwei Arme, zwei Beine, Rumpf und Kopf), wird auch Kraft immer gleich erzeugt: Kontraktion und Entspannung. Ob dies durch einen Tritt oder Sprint geschieht, interressiert den Muskel herzlichst wenig. Auch bei anderen Sportarten wird mit verschieden Wiederständen, bzw. "oldschool" trainiert. Die einzelnen Sportarten unterscheiden sich in ihren Anforderungen nur durch die Gewichtung einzelner Attribute. Ein Powerlifter braucht vorrangig nur Maxkraft, Kraftausdauer würde ihm sehr wenig nützen, ein Ringer findet Maxkraft zwar auch anz nett, geht aber ohne nötige Kondition gnadenlos unter. PS:Ich stütze mich hier auf Leute wie Joe Defranko, Mark Phillipi und Martin Rooney. |
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#12
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| Zitat:
Michael Boyle widmet sogar ein ganzes Kapitel in seinem Buch „Functional Training for Sports“ den olympischen Gewichterheberübungen, weil er die für besonders wertvoll hält. Verweist aber auch auf den Nutzen von z.B. einbeinigen Übungen! Da ein Athlet selten in seiner Sportart eine Bewegung mit beiden Beinen gleichzeitig ausführt. (Zudem bist Du in aller Regel einbeinig (summiert) deutlich stärker als zweibeinig! Damit meine ich wenn Du mit beiden Beinen 100kg schaffst, dann schaffst Du einbeinig mehr als 50kg z.B. 65kg. Was einen größeren Trainingsreiz darstellt...) Die Essence von "Functional Training" ist ja Übungen zu wählen die den Muskel möglichst so ansprechen wie die Sportart selbst ihn beansprucht.
__________________ "Auch Männer aus Stahl gehören eines Tages zum alten Eisen." http://www.fight-academy-muelheim.de |
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#13
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| Du schlägst mich um 2 Stück! ;-)
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#14
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| @Bronco Ich weiß, es ging mir nur um die Aussage, das im Kampfsportberreich mit exotischen Methoden (Bändern, Hämmern) gearbeitet wird, da sich das als besonders wettkampfnah empfindet. Aber ich glaube wir können uns darauf einigen, dass es primär darum geht, den Körper als funktionfähige Maschine zu sehen und dementsprechend zu trainieren, also das die Big Five nicht umsonst so heißen ![]() PS: Ich kann dir noch diesen Artikel und den User Irongriffon mit dem gleichnamigen Youtube-Channel und seiner Seite ans Herz legen |
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#15
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| Zitat:
Mir ging es z.B. nur darum, warum überhaupt so Sachen benuzt werden, die im BB ja absolut keine Anwendung finden. Danke für den Link! Habe den grade zwar nur überflogen, finde den aber gut und werde ich mir gleich mal ausdrucken!
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