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Alt 16-04-2008, 16:53
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Hallo Senz,

sehr interessante Ansätze die du mit einbringst.

Die Übung mit dem Stock hab' ich in dieser Form so noch nie gesehen. Letztendlich beruht sie aber auch nur darauf möglichst viele Techniken, sauber, in einem möglichst kurzen Zeitfenster auszuführen.
Natürlich wird es durch den Stock interessanter und man verliert nicht so schnell das Interesse an der Trainingsform.
Was ich daran, wie an anderen Übungen die in diese Gruppe fallen, allerdings problematisch finde, ist, dass die Techniken wohl oft aufgrund der Schnelligkeit unsauber ausgeführt werden. Dies wird vorallem im Anfängerbereich der Fall sein, in welchem die Bewegungsschablonen noch nicht besonders gut hervorgebildet sind. Hierbei wird dann die Technik oft abgewandelt um sie schneller ausführen zu können.
Deshalb würde ich empfehlen diese Übung nicht allzu oft auszuführen, bzw. nicht nur solche und ähnliche Übungen in meinem Trainingsprogramm einzubauen.
Um die verbesserte inter- und intramuskuläre Koordination, welche Grundlage für unser Schnelligkeitstraining ist, zu erreichen bietet sich ja ebenfalls Training über Maximalkraft an. Allerdings gestaltet sich dabei das Training entsprechend schwieriger, da sportartspezifische Bewegungsmuster möglichst ohne allzugroße Umwandlung des Bewegungsablaufes in eine Übung mit veränderbarem Widerstand eingebaut werden muss.
Im Kraftraum gibt es dafür einige Geräte, welche gut passen; im Training bietet sich auch die Möglichkeit die Übungen mit Thera-Bändern o.ä. auszuführen, wobei hier natürlich auf maximale Krafteinsätze geachtet werden muss und auf das erhöhte Verletzungsrisiko.

Du sagst, Angst sei das beste Trainingsmittel. Im folgenden Satz meinst du man solle also nicht vorher abstoppen, halbherzig angreifen, o.ä. Ist das nicht widersprüchlich?
Angriffe mit den von dir beschriebenden Attributen, sind meines Erachtens so, aufgrund der Angst. Wenn ich Angst habe, traue ich mich nicht stark anzugreifen, hart durchzugreifen, etc.
Ich finde es allerdings auch problematisch, da Angst als negativer Verstärker den Lernprozess eher senkt. Wenn ich ständig damit rechnen muss, dass mir mein "Partner" beim Angriff den Kopf weghaut, reagiere ich vielleicht schneller, allerdings haben die meisten dann wohl auch bald keine Lust mehr.

Und: Muss ich wirklich in Extremsituationen trainieren um in diesen auch reagieren zu können?
Natürlich gehört es dazu, mal solche Situationen zu trainieren; wird das Training aber ständig in solchen durchgeführt, entsteht die Gefahr, dass ich mich in einer wirklichen "realen" Situation verletze, weil ich sie nicht ernst genug nehme. Mir fehlt meinetwegen das Adrenalin, ich erkenne die Gefahr nicht mehr, da ich schon oft genug mit ihr im Training konfrontiert war, etc. Aber das geht jetzt dann auch über das Schnelligkeitstraining hinaus.
__________________
(˙sıuqnɐlɹǝ ǝuɥo uǝɹǝısıʇıɹʞ pun uǝɹǝıʇız 'uǝpuǝʍɹǝʌ uıǝʞ ˙uǝʇlɐɥǝqɹoʌ ǝʇɥɔǝɹ ǝllɐ ˙8002 'p˙uıʇɹɐɯ© ƃuıʇsod)
˙ǝsuǝs ǝʞɐɯ oʇ sɐɥ uoıʇɔıɟ ¿ʎʇılɐǝɹ puɐ uoıʇɔıɟ uǝǝʍʇǝq ǝɔuǝɹǝɟɟıp ǝɥʇ
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  #32  
Alt 17-04-2008, 09:43
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Hallo Senz,

sehr interessante Ansätze die du mit einbringst.

Die Übung mit dem Stock hab' ich in dieser Form so noch nie gesehen. Letztendlich beruht sie aber auch nur darauf möglichst viele Techniken, sauber, in einem möglichst kurzen Zeitfenster auszuführen.
Natürlich wird es durch den Stock interessanter und man verliert nicht so schnell das Interesse an der Trainingsform.
Was ich daran, wie an anderen Übungen die in diese Gruppe fallen, allerdings problematisch finde, ist, dass die Techniken wohl oft aufgrund der Schnelligkeit unsauber ausgeführt werden. Dies wird vorallem im Anfängerbereich der Fall sein, in welchem die Bewegungsschablonen noch nicht besonders gut hervorgebildet sind. Hierbei wird dann die Technik oft abgewandelt um sie schneller ausführen zu können.
Deshalb würde ich empfehlen diese Übung nicht allzu oft auszuführen, bzw. nicht nur solche und ähnliche Übungen in meinem Trainingsprogramm einzubauen.
Um die verbesserte inter- und intramuskuläre Koordination, welche Grundlage für unser Schnelligkeitstraining ist, zu erreichen bietet sich ja ebenfalls Training über Maximalkraft an. Allerdings gestaltet sich dabei das Training entsprechend schwieriger, da sportartspezifische Bewegungsmuster möglichst ohne allzugroße Umwandlung des Bewegungsablaufes in eine Übung mit veränderbarem Widerstand eingebaut werden muss.
Im Kraftraum gibt es dafür einige Geräte, welche gut passen; im Training bietet sich auch die Möglichkeit die Übungen mit Thera-Bändern o.ä. auszuführen, wobei hier natürlich auf maximale Krafteinsätze geachtet werden muss und auf das erhöhte Verletzungsrisiko.

Du sagst, Angst sei das beste Trainingsmittel. Im folgenden Satz meinst du man solle also nicht vorher abstoppen, halbherzig angreifen, o.ä. Ist das nicht widersprüchlich?
Angriffe mit den von dir beschriebenden Attributen, sind meines Erachtens so, aufgrund der Angst. Wenn ich Angst habe, traue ich mich nicht stark anzugreifen, hart durchzugreifen, etc.
Ich finde es allerdings auch problematisch, da Angst als negativer Verstärker den Lernprozess eher senkt. Wenn ich ständig damit rechnen muss, dass mir mein "Partner" beim Angriff den Kopf weghaut, reagiere ich vielleicht schneller, allerdings haben die meisten dann wohl auch bald keine Lust mehr.

Und: Muss ich wirklich in Extremsituationen trainieren um in diesen auch reagieren zu können?
Natürlich gehört es dazu, mal solche Situationen zu trainieren; wird das Training aber ständig in solchen durchgeführt, entsteht die Gefahr, dass ich mich in einer wirklichen "realen" Situation verletze, weil ich sie nicht ernst genug nehme. Mir fehlt meinetwegen das Adrenalin, ich erkenne die Gefahr nicht mehr, da ich schon oft genug mit ihr im Training konfrontiert war, etc. Aber das geht jetzt dann auch über das Schnelligkeitstraining hinaus.
hallo martin

natürlich hast du recht- diese art von übungen nicht ständig zu machen.
aber sie haben noch einen anderen effekt- der stock lenkt die aufmerksamkeit des schülers auf sich- techniken werden daher vielmehr nebenbei-also unbewusst ausgeführt. diese übungen bringen sich den schüler dazu sich auf nichts zu fixieren und auch unbewusst zu handeln. die grundschule bleibt meist dabei auf der strecke klar. hier muss dann der lehrer einsetzen und zu mehr sauberkeit zu ermahnen,was den schüler anfangs wiederum vom stock ablenken wird. deshalb muss er erkennen, dass es nur sinn macht sich nicht auf den stock und nicht auf die technik zu fixieren. das mit der geschwindigkeit hast du schon richtig erkannt.

kraftraum- wenn meine schüler mich fragten,wie kann man was verbessern? halte ich für die einzig sinnvolle antwort- in dem du genau das übst. wir sollten nicht unsere zeit für andere details verschwenden- eine technik ist ein komplexes system. wenn ich daraus wieder nur einen teil des systems speziell trainiere- heisst das noch lange nicht dass dann das ganze system besser funktioniert. besser ist es doch das system als ganzes zu trainieren. eine stärkere muskulatur kann mich zum beispiel schon wieder im bewegungsablauf stören. warum übst du nicht was du lernen willst?

ausserdem sollten auch im training genügend übungen gemacht werden um den körper dahinzubringen effektive techniken zu machen. in der zeit wo du im kraftraum bist- könntest du schon wieder deine kampfkunst üben.

angst- nicht stark anzugreifen rührt nicht aus der angst- unsere hemmungen,jemanden womöglich zu verletzen sind wohl eher dafür verantwortlich. aber auch hemmungen sind nur anerzogen. wenn man dir in aussicht stellt,selbst mit kumade volle kanne eins auf den rücken zu bekommen,wenn du den gegner nicht getroffen hast, dann sind deine hemmungen sehr viel kleinlicher- probier es aus.

als angegriffener- kommt der faktor angst dazu,ganz klar.erst recht wenn man weiss- es könnte aua machen. aber das ist das was trainiert werden sollte. deine natürliche reflexe- normal schlägst du aus angst doch auch ganz schnell die hände überm kopf zusammen um dich zuschützen. und du bist dabei erstaunlich schnell. sinn des trainings ist nur diese bewegung in eine saubere technik umzuwandeln -also umprogrammieren.
glaub mir wenn du die angst einmal kennengelernt hast-wird sie dich nicht loslassen. du kannst sie nicht wegtrainieren,weil sie ein teil von dir ist und dich zu schützen hat. nur wenn du nie gelernt hast, deinen gegenüber ernst zu nehmen, woher soll dann die angst kommen. du kennst doch die folgen gar nicht. du weisst nicht wie es ist, eine geballert zu bekommen.
die routine kannst du besiegen,indem du dir jeden gegner als größer, stärker, schneller, und fieser vorstellst. trau ihm einfach mehr zu als dir. dann wirst du automatisch aufmerksamer und konsequenter.
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  #33  
Alt 17-04-2008, 13:26
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hallo martin

natürlich hast du recht- diese art von übungen nicht ständig zu machen.
aber sie haben noch einen anderen effekt- der stock lenkt die aufmerksamkeit des schülers auf sich- techniken werden daher vielmehr nebenbei-also unbewusst ausgeführt. diese übungen bringen sich den schüler dazu sich auf nichts zu fixieren und auch unbewusst zu handeln. die grundschule bleibt meist dabei auf der strecke klar. hier muss dann der lehrer einsetzen und zu mehr sauberkeit zu ermahnen,was den schüler anfangs wiederum vom stock ablenken wird. deshalb muss er erkennen, dass es nur sinn macht sich nicht auf den stock und nicht auf die technik zu fixieren. das mit der geschwindigkeit hast du schon richtig erkannt.

kraftraum- wenn meine schüler mich fragten,wie kann man was verbessern? halte ich für die einzig sinnvolle antwort- in dem du genau das übst. wir sollten nicht unsere zeit für andere details verschwenden- eine technik ist ein komplexes system. wenn ich daraus wieder nur einen teil des systems speziell trainiere- heisst das noch lange nicht dass dann das ganze system besser funktioniert. besser ist es doch das system als ganzes zu trainieren. eine stärkere muskulatur kann mich zum beispiel schon wieder im bewegungsablauf stören. warum übst du nicht was du lernen willst?

ausserdem sollten auch im training genügend übungen gemacht werden um den körper dahinzubringen effektive techniken zu machen. in der zeit wo du im kraftraum bist- könntest du schon wieder deine kampfkunst üben.

angst- nicht stark anzugreifen rührt nicht aus der angst- unsere hemmungen,jemanden womöglich zu verletzen sind wohl eher dafür verantwortlich. aber auch hemmungen sind nur anerzogen. wenn man dir in aussicht stellt,selbst mit kumade volle kanne eins auf den rücken zu bekommen,wenn du den gegner nicht getroffen hast, dann sind deine hemmungen sehr viel kleinlicher- probier es aus.

als angegriffener- kommt der faktor angst dazu,ganz klar.erst recht wenn man weiss- es könnte aua machen. aber das ist das was trainiert werden sollte. deine natürliche reflexe- normal schlägst du aus angst doch auch ganz schnell die hände überm kopf zusammen um dich zuschützen. und du bist dabei erstaunlich schnell. sinn des trainings ist nur diese bewegung in eine saubere technik umzuwandeln -also umprogrammieren.
glaub mir wenn du die angst einmal kennengelernt hast-wird sie dich nicht loslassen. du kannst sie nicht wegtrainieren,weil sie ein teil von dir ist und dich zu schützen hat. nur wenn du nie gelernt hast, deinen gegenüber ernst zu nehmen, woher soll dann die angst kommen. du kennst doch die folgen gar nicht. du weisst nicht wie es ist, eine geballert zu bekommen.
die routine kannst du besiegen,indem du dir jeden gegner als größer, stärker, schneller, und fieser vorstellst. trau ihm einfach mehr zu als dir. dann wirst du automatisch aufmerksamer und konsequenter.

Zum Thema Kraftraum: Ich denke es kommt ganz darauf an, von welchem Ausgangsniveau wir sprechen. Gehen wir von einem Anfänger aus, bei dem die Techniken noch nicht besonders gut sitzen und viele technische Fehler vorhanden sind, wäre Kraftraum wohl eher kontraproduktiv.
Haben wir allerdings bereits einen erfahrenen Athleten, der schon lange Zeit seinen Sport betreibt, ist eine Verbesserung der Schnelligkeit durch das Ausfeilen der Technik nur noch schwer möglich, da diese bereits auf einem sehr hohen Niveau ist.
Sich dann von den noch stark technikbezogenen, frequenzschnellen Übungen zu lösen, halte ich durchaus für angebracht, da durch die "neuen", ungewohnten Trainingsreize und -methoden bessere Ergebnisse erreicht werden. Natürlich muss dies stehts in Kombination mit dem eigentlichen Training geschehen.
Auch habe ich nicht von Muskelhypertrophie, sondern durch Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination gesprochen.
Ich halte eine Kombination aus den verschiedenen Trainingsmethoden für am effektivsten.

Das Problem mit der Definition Hemmung / Angst beim Angreifen liegt wohl auch darin, dass wenn ich meinen Partner im Training angreife, ich dann später auch mit seinen Angriffen rechnen muss.
Er ist also keine Übungspuppe, auf die ich hemmungslos einschlagen kann, sondern ein Mensch der genauso hart zurückschlagen wird.

Ich sprach auch nicht unbedingt von Angst in Extremsituation, sondern von einer durch das oftmalige Training dieser aufkommenden "Sicherheit", welche einen die Situationen nicht mehr als ganz so gefährlich wahrnehmen lassen kann und einen zu Fehlern verleiten kann.
Wenn ich beispielsweise sehr oft irgendwelche Übungen zur Abwehr von Messerangriffen o.ä. übe, werde ich in einer solchen Situation vielleicht eher mich dem Angreifer stellen, als wie ich "normalerweise" (ohne Training) weggereannt wäre.
Aber eben nicht nur das Vermeiden von solchen Situationen sondern auch Fehler innerhalb des Kampfes, da ich die Gefahr nicht mehr als ganz so gefährliche wahrnehme.
__________________
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  #34  
Alt 03-05-2008, 07:23
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Zum Thema Kraftraum: Ich denke es kommt ganz darauf an, von welchem Ausgangsniveau wir sprechen. Gehen wir von einem Anfänger aus, bei dem die Techniken noch nicht besonders gut sitzen und viele technische Fehler vorhanden sind, wäre Kraftraum wohl eher kontraproduktiv.
Haben wir allerdings bereits einen erfahrenen Athleten, der schon lange Zeit seinen Sport betreibt, ist eine Verbesserung der Schnelligkeit durch das Ausfeilen der Technik nur noch schwer möglich, da diese bereits auf einem sehr hohen Niveau ist.
Sich dann von den noch stark technikbezogenen, frequenzschnellen Übungen zu lösen, halte ich durchaus für angebracht, da durch die "neuen", ungewohnten Trainingsreize und -methoden bessere Ergebnisse erreicht werden. Natürlich muss dies stehts in Kombination mit dem eigentlichen Training geschehen.
Auch habe ich nicht von Muskelhypertrophie, sondern durch Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination gesprochen.
Ich halte eine Kombination aus den verschiedenen Trainingsmethoden für am effektivsten.

Das Problem mit der Definition Hemmung / Angst beim Angreifen liegt wohl auch darin, dass wenn ich meinen Partner im Training angreife, ich dann später auch mit seinen Angriffen rechnen muss.
Er ist also keine Übungspuppe, auf die ich hemmungslos einschlagen kann, sondern ein Mensch der genauso hart zurückschlagen wird.

Ich sprach auch nicht unbedingt von Angst in Extremsituation, sondern von einer durch das oftmalige Training dieser aufkommenden "Sicherheit", welche einen die Situationen nicht mehr als ganz so gefährlich wahrnehmen lassen kann und einen zu Fehlern verleiten kann.
Wenn ich beispielsweise sehr oft irgendwelche Übungen zur Abwehr von Messerangriffen o.ä. übe, werde ich in einer solchen Situation vielleicht eher mich dem Angreifer stellen, als wie ich "normalerweise" (ohne Training) weggereannt wäre.
Aber eben nicht nur das Vermeiden von solchen Situationen sondern auch Fehler innerhalb des Kampfes, da ich die Gefahr nicht mehr als ganz so gefährliche wahrnehme.
die schnelligkeit der techniken sollte bei einem erfahrenem schüler aus der entspannung kommen. das ist eigentlich die aufgabe, woran der erfahrene schüler arbeiten sollte- den wechsel zwischen entspannung und extremer spannung. ich spreche natürlich immer aus der perspektive karate bzw. auch kungfu was auch immer. also die traditionellen. da geht es nicht um die schnelligkeit eines einzelnen armes. die techniken sind mit geschwindigkeitsfaktoren aufgebaut, die eine größtmögliche beschleunigung ermöglichen. im karate schlägt zum beispiel nicht nur der arm,sondern die gesamte bewegungsenergie des körpers wird genutzt. die dann in der trefferfläche mündet. deiner physischen schnelligkeit sind sowieso grenzen gesetzt. wenn du die verbesserung der inter, intra....koordination erreichen willst, hast du doch die technik, bei der du das bestens trainieren kannst. zur not kannste die techniken auch mal mit nem ziegelstein in der hand machen oder was auch immer. auch die unterschiedlichsten arten von liegestützen sind zu empfehlen. mal die hände in höhe der hüfte, wo der stoss herkommt. da kannste die fäuste zum beispiel so eindrehen, wie du sie beim stoss normal an der hüfte hältst. also die faustinnenseite zeigt nach vorn.
in höhe der schultern. du kannst aus dem liegestütz springen und wieder landen. es gibt soviele möglichkeiten, deinen körper kennenzulernen wie er als ganzes funktioniert. du solltest deinen körper als ganzes verstehen und nutzen lernen, nicht nur einzelne muskelpartien. das ist nicht im sinne der kampfkunst.
dein körper bietet dir die besten möglichkeiten zu trainieren.
du hast dich doch fürs dojo entschieden ,also trainiere da und nicht im kraftraum. die schnelligkeit der kampfkünste ensteht aus der harmonie der bewegung, der harmonie des ganzes systems mensch. nicht aus der nutzung dieses und jenes muskels.

hemmung: warum möchtest du denn nicht von deinem partner trainiert werden. bzw. warum enthältst du deinem partner aus angst vor seinen
späteren angriffen das training.
ich kenn diese einstellung, sie ist sehr weit verbreitet. aber wozu gehst du dann ins dojo, wenn du nicht lernen willst. es geht doch nicht darum theoretisch sich wehren zu können,wenn der angriff mit so und soviel kraft und geschwindigkeit kommt. sobald der angriff jedoch dieses übersteigt ist aus.
auf der strasse hast du angst ganz bestimmt. die meisten reagieren dann mit lähmung.die angst hat sie gelähmt. daher solltest du im training schon diesen zustand kennenlernen und lernen unter diesen umständen zu reagieren. und dein trainingspartner hat das selbe recht darauf. also nix mit wenn ich dir nix tue, darfst du mir auch nix tun.

dei gefahr wird immer da sein ,sobald ein messer aufblitzt. das ist ganz normal. wenn man nicht zu dumm ist und sich einblidet man wäre unsterblich, ist sie da. sie kann dich aber lähmen oder dir mehr energie, mehr aufmerksamkeit und reaktionschnelligkeit bringen. nur das musst du dir antrainieren und vor allem die richtigen reaktionen. dafür lernst du kampfkunst.
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  #35  
Alt 07-05-2008, 18:03
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Kampfkunst: KungFu, Capoeira
 
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Ort: Pott
Alter: 27
Beiträge: 207
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Das, was die Anderen schon geschrieben haben, mag auch helfen, aber du darfst auch das Ding zwischen deinen Ohren nicht vergessen.
Mit anderen Worten: Du musst schnell sein wollen! + perfekte Technik

Praktisch sieht das so aus, dass du zB Fauststösse übst und dir bei jedem Fauststoss denkst: So, den Nächsten mach ich schneller! Beim Nächsten wieder und so weiter und so fort..
Hilfreich ist auch, dir deine Faust als einen Punkt vorzustellen und dir das Ziel (egal ob imaginär oder am Sandsack) als einen zweiten Punkt. Dann schlägst du mit deiner Faust ein Gerade zwischen den beiden Punkten. Vermeide jede unnötige Bewegung und Muskelanspannung.
Wenn du das ne zeitlang machst, merkst du erstmal, wie unkoordiniert deine Technik vorher war..
__________________
"Von allen Athleten der Welt können es sich nur die Kampfsportlehrer erlauben, fett und mit einer erbärmlichen Kondition aufzutreten."
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