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  #16  
Alt 04-02-2007, 19:40
Benutzerbild von Sebi89
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http://e-diss.uni-kiel.de/diss_1766/d1766.pdf

Da haste erst ma was zu lesen.^^
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  #17  
Alt 05-02-2007, 06:48
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Zitat:
Zitat von Peschi
und wie trainiert man das Explosivkraftdefizit? Mein trainer sagt um meine drückkraft zu trainieren soll ich ne Pyramide machen also zb 10 mal mit 60 7 mal 65 usw bis 1 mal maximal .... Ist das ok oder sollte ich lieber 7 mal das gewicht machen was ich beim 7 ten (manche sagen auch 12 oder 10 mal) mal grad so schaffe? und mars. schön erklärt.
1. Explosivsein trainierst Du beim Hanteltraining, indem Du den positiven("konzentrische Phase" der Bewegung) Anteil der Bewegung explosiv/ so schnell wie möglich ausführst. Beim Bankdrücken also schnell drücken (aber bitte nicht in die Gelenke "knallen"), dann kontrolliert absenken und wieder explosiv drücken.
Des weiteren sind Boxsack, Pratze und diverse andere Boxgeräte und -trainingsmethoden Deine Freunde.

2. Ich würde eher eine Abwärtspyramide empfehlen:
a) Selbes Gewicht und jedes Mal soviele Wiederholungen wie Dir möglich sind. (z.B. Gewicht für 10 Wiederholungen wählen. Dann erster Satz 10. Zweiter Satz wird etwas weniger sein, etc.) Zur Kombination von Maximalkraft- und Hypertrophietraining gibt es eine Anregung in diesem Thread:
Steigerung des Krafttrainings

3. Du kannst auch ein reines Schnellkrafttraining an den Anfang des Krafttrainingssetzen (FAQ). Dann musst Du nicht unbedingt mit sehr schweren Gewichten arbeiten.

Gruß
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  #18  
Alt 05-02-2007, 11:28
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Das Explosivkraftdefizit zu verringern keine Sache allgemeinen Schnellkrafttrainings.

Erstens verbessert Bankdrücken nicht die Schnellkraft oder die Explosivkraft. Man verbessert sich in der Fähigkeit "Bankdrücken" und andere Fähigkeiten, beispielsweise ein Boxstoß, sind bloß ähnlich genug, dass motorische Programme, die beim Bankdrücken verbessert wurden, auch beim Stoß eingesetzt werden können. Es gibt also nur zufällige Überschneidungen, die man nutzt.
Daher ist es wichtig zu variieren, denn umso mehr man die Fähigkeit "Bankdrücken" trainiert, desto geringer wird der Effekt auf den Stoß. Logischerweise, denn die Überscheidungen bleiben gleich. Also verbessert Bankdrücken nur bestimmte Teile des Stoßes. Wenn ich aber variiere und andere Druckübungen übe, werde ich gleichmäßiger bestimmte Teile des Boxstoßes verbessern und der Gesamtgewinn für den Boxstoß wird größer.

So ist das alleinige üben von einer frontalen Druckübungen nicht effektiv.

Zweitens kommt es auf die Spezifik an:

Last eins hat den grünen Effekt, während Last zwei entsprechend den roten hat.
Ein explosives Training mit einem bestimmten Widerstand veringert auch das Explosivkraftdefizit in der bestimmten Übung (s.o.) und nur in seinem Bereich der hillschen Kurve.
Je mehr man aber das Defizit verringert, desto geringer wird der Fortschritt (Akkomodation). Also ist es wichtig auch in Bereichen um den Zielbereich herum zu trainieren und langfristig in jedem Bereich. Dabei setzt man natürlich den Schwerpunkt auf den benötigten Widerstand.
Beim Boxen ist der Widerstand den es zu überwinden gilt anfänglich sehr gering. Er besteht nur in der Körpermasse der bewegten Glieder in Kraftwirkung der schlagenden Seite und gegen Kraftrichtung der nichtschlagenden Seite (Körperrotation --> Hüfteinsatz). Also ist das trainieren mit geringen Lasten boxähnlicher, also sollte dies auch der Schwerpunkt sein.
Andererseits wird der Widerstand schlagartig größer, wenn man den Gegner trifft. Also gewinnt das Training mit höheren Lasten für die Schlagkraft an Bedeutung.

Also kann man zusammenfassend sagen, dass Variation, Spezifik (Boxen ähnelt dem Kugelstoßen ziemlich ) und das Last-/Geschwindigkeitverhältnis gleichermaßen ihre Berücksichtigung finden sollten.

Gruß
Wursti
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  #19  
Alt 05-02-2007, 14:41
Benutzerbild von Sebi89
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Zitat:
Also ist es wichtig auch in Bereichen um den Zielbereich herum zu trainieren und langfristig in jedem Bereich.
Welchen Zielbereich meinst du? Den, den man beim Boxen benötigt, oder den den man sich beim Krafttraining festgesetzt hat.
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  #20  
Alt 05-02-2007, 16:11
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Zitat:
Zitat von Sebi89
Welchen Zielbereich meinst du? Den, den man beim Boxen benötigt, oder den den man sich beim Krafttraining festgesetzt hat.
Zielbereich=Punkt an der Hillschen Kurve, der der Zieltätigkeit am ähnlichsten ist. Also Boxen.

Gruß
Wursti
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  #21  
Alt 05-02-2007, 22:03
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WTF Allein 20 Seiten Inhaltsangabe und Anhang!!! Ich will auch später n Dr machen .

Und Wursti, dass is alles sehr schoen, jetzt gib uns aber bitte mal ein paar konkrete Trainingshinweise, welche Übung, Umfang, Intensität usw und welche weiteren Übungen um nicht in einen Bewegungsstereotypen zu verfallen.

Geändert von Jet Bruce chan (05-02-2007 um 22:08 Uhr).
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  #22  
Alt 05-02-2007, 23:48
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Zitat:
Und Wursti, dass is alles sehr schoen, jetzt gib uns aber bitte mal ein paar konkrete Trainingshinweise, welche Übung, Umfang, Intensität usw und welche weiteren Übungen um nicht in einen Bewegungsstereotypen zu verfallen.
Das kann man konkret nur an einem Menschen festmachen und nicht für alle, da sich alles gegenseitig bedingt. Trainiert man mit hoher Intensität sinkt der Umfang und umgekehrt. Auch ist das Verhältnis beider abhängig vom Periodisierungssystem, das man benutzt, wenn man eines benutzt. Auch ist die angewande Methode (Zirkeltraining, Satztraining, Leiter-/Pyramidensysteme, Clustering, Maximalkraft durch Hypertrophie oder IK,...) wichtig für das Gesamtkonzept.
Ich bin nicht der Meinung, dass es eine Grundübung für eine bestimmte Bewegung gibt, die immer beibehalten werden soll. Also gibt es keine weiteren Übungen, sondern nur Übungsgruppen.
Ich könnte einfach mal meine Übungsauswahl für die Druckübungen, die ich für mein Training (nicht nur Krafttraining) benutze (ich habe nur begrenztes Equipment zu Verfügung):
Einarmiger Liegestütz
Einarmiger Liegestütz mit Hand auf Basketball
Einarmiges Schulterdrücken (als Teil einer einarmigen Gewichtheberübung)
Einarmiges Bankdrücken
Einarmiges Bankdrücken auf Pezziball mit verschiedenen Winkeln
Planchetraining (Vorstufen) (googlebilder: planche pushup)
Liegestütz mit Klatschen
Handstandpushups
Einarmiges Schulterdrücken im Deuserband
Führ- und Schlaghand gegen den Widerstand eines Deuserbandes
Schulterdrücken mit Ellenbogen nach vorne und zur Seite (gilt für alle Schulterdruckübungen außer wenn als Teil des Gewichthebertrainings)
Insgesamt ca 15 Liegestützvariationen (zu faul nachzugucken)
Dips in den Ringen
Einarmige Bankdips
Diverse Medizinballwürfe (ein-/beidhändig, frontal/vertikal, etc.)
Kugelstoßen mit verschiedenen Gewichten/Gegenständen

Alle Übungen haben ihren Platz irgendwo in den Tiefen meiner Trainingseinheiten. (Natürlich nicht alle auf einmal)

Gruß
Wursti
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  #23  
Alt 06-02-2007, 07:30
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Natürlich muss man sportspezifische Belastungen durchführen. Das steht ja außer Frage. Die verbesserte IK unterstützt nur die spezifische Bewegung.
Allerdings spielt bei Schlagbewegungen auch die INTERmuskuläre Koordination auch eine große Rolle, daher auch die Wichtigkeit der Variation von sportspezifischen Übungen.

Ich denke die Liste von Wursti dürfte für die Praxis wohl reichen Vergesst aber die "alten Bekannten" wie Boxsack, Pratzen und andere Spielsachen nicht.

@Wursti
Du machst nicht alles auf einmal? Sowas.

Gruß
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  #24  
Alt 06-02-2007, 10:59
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Zitat:
Allerdings spielt bei Schlagbewegungen auch die INTERmuskuläre Koordination auch eine große Rolle
Ich bin mal so frei und behaupte, dass sie die Hauptrolle spielt.

Zitat:
Ich denke die Liste von Wursti dürfte für die Praxis wohl reichen Vergesst aber die "alten Bekannten" wie Boxsack, Pratzen und andere Spielsachen nicht.
Ich denke, dass man nicht genug variieren kann. Hätte ich noch mehr zur Verfügung würde ich auch alles nutzen.

Zitat:
@Wursti
Du machst nicht alles auf einmal? Sowas.
Ich habe mir angewöhnt den meisten Scheiß dazuzuschreiben, weil ich festgestellt habe, dass der Gegenüber im Internet sich immer größte Mühe gibt einen nicht zu verstehen.
Daher auch gut, dass du die sportnahen Mittel (Sandsack und co.) erwähnt hast.


Gruß
Wursti
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  #25  
Alt 06-02-2007, 15:32
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Ok danke Wursti
Leider schaff ich keinen einarmigen Liegestütz
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  #26  
Alt 06-02-2007, 16:44
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Dann such' dir einfach ein Lernprogramm raus. Das dauert nicht lange (Sowohl das Raussuchen als auch das Erlernen)

Kraftzuwächse durch das Erlernen einer Übung


Gruß
Wursti
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  #27  
Alt 06-02-2007, 21:41
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lol ihr glaubt net wirklich das ich normalo das alles versteh mit der hillschen kurve und umfang und so weiter ?
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  #28  
Alt 06-02-2007, 21:49
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wer schnell sein will, muss auch auf schnelligkeit trainieren.
wie man das im boxen macht, keine ahnung.
muskeln machen langsam?
ist maurice greene etwa langsam??? und der hat nun wirklich keine dünnen arme!

schweres training kann sich negativ auf die ausdauer auswirken.

ich frag mich eins:

seit wann hat bruce lee dicke muskeln? wenn ich jetzt 2 jahre nicht mehr trainiere und nichts esse sehe ich auch so aus, nein danke
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  #29  
Alt 06-02-2007, 23:25
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Zitat:
Zitat von Peschi Beitrag anzeigen
lol ihr glaubt net wirklich das ich normalo das alles versteh mit der hillschen kurve und umfang und so weiter ?
Wenn es dir wichtig ist, effektiv und sinnvoll zu trainieren, dann ändere das und lerne.
Wenn nicht, scheiß drauf und trainiere einfach drauf los. Ist ja auch kein Verbrechen.

An deiner Stelle würde ich mich nicht von vorne herein als "Normalo" abqualifizieren, sondern mit dem Gedanken "noch nicht" an schwierige Sachen herangehen. (Ja, Normalo empfinde ich als Abqualifizierung. Liegt vielleicht an meinem negativen Menschenbild)

Gruß
Wursti
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  #30  
Alt 06-02-2007, 23:56
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Unhappy

ja es ist ja bloß so ich bin grad in der lehre und trainiere wie oben genannten wenn möglich 7 mal die woche , und jetzt soll ich mich in der stunde die ich am tag noch damit beschäftigen wie ich am effektivsten trainiere klar als arbeitsloser hätte ich kein problem damit. aber nen biss ruhe brauch ich auch noch. deswegen wäre es für mich am einfachsten wenn ich hier brauchbare tips kriege wie ich am besten trainiere
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