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  #1  
Alt 01-12-2010, 16:27
Benutzerbild von Mr. Nice Guy
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Standard Schwarztee Urban Legend?

hey folks,

ich habe öfters gehört, dass Schwarztee kontraproduktiv ist beim Muskelaufbau.

Ist das ein Mythos, oder ist da was dran? Weiss jemand bescheid?

Danke
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  #2  
Alt 01-12-2010, 17:02
Benutzerbild von Björn Friedrich
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Schwarztee enthält Koffein. Koffein lässt dich nicht schlafen. Zu wenig Schlaf behindert den Muskelaufbau, von daher, stimmt es.:-)

Tschüß
Björn Friedrich

P.S.: Deshalb ist Bier da besser, gerade in großen Mengen sorgt es für einen langen Schlaf und baut damit viel Muskeln auf.:-)
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  #3  
Alt 01-12-2010, 17:28
Benutzerbild von F3NR1R
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Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen

P.S.: Deshalb ist Bier da besser, gerade in großen Mengen sorgt es für einen langen Schlaf und baut damit viel Muskeln auf.:-)
Wird man von alkoholfreien Bier auch schläfrig ?
,ansonsten war das jetzt echt ne Luftnummer Björn
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  #4  
Alt 01-12-2010, 17:39
Benutzerbild von Kreuzkuemmel
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Ja, Hopfen macht müde.
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  #5  
Alt 01-12-2010, 17:48
Benutzerbild von F3NR1R
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Also ist der Faktor Schwarztee eher vernachlässigbar , je nach Koffein empfindlichkeit ?

Naja, seien wir milde: Der Spruch ist schon recht offtopic ;-)



@Mods
Wenn der Spruch zu offensichtlich und/oder zu anstößig ist,dann bitte löschen
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Geändert von Mars (02-12-2010 um 07:38 Uhr).
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  #6  
Alt 01-12-2010, 18:43
Benutzerbild von Mr. Nice Guy
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Mir wurde gesagt, dass bei konsum von Schwarztee der Körper Eisen nicht mehr gut aufnehmen kann. Darauf bezog sich mein "öfters gehört". Nicht auf Schlaf.
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  #7  
Alt 01-12-2010, 23:31
Benutzerbild von Björn Friedrich
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Ich trinke Literweise grünen Tee und ab und zu auch schwarzen und es hat meinen Muskeln nicht geschadet.:-)

Tschüß
Björn Friedrich
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  #8  
Alt 01-12-2010, 23:47
Benutzerbild von Trinculo
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Ort: Land der tausend Hügel
Alter: 41
Beiträge: 18.755
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Hier ein kleines Experiment: Schwarzer Tee - ein "Eisenräuber"

Und jetzt von der Theorie zur Praxis

http://www.teeverband.de/texte/download/wit2-03_2.pdf
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Geändert von Trinculo (01-12-2010 um 23:49 Uhr).
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  #9  
Alt 02-12-2010, 10:39
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Und jetzt von der Theorie zur Praxis

http://www.teeverband.de/texte/download/wit2-03_2.pdf
Ein chemisches Experiment (also harte Wissenschaft) ist für Dich Theorie und Studienergebnisse, die von der Teelobby veröffentlich werden Praxis?
Kann es sein, dass Du gerne Tee trinkst?

Warum wird der Verlauf der Parameter nicht graphisch dargestellt, sondern nur besprochen?

Zitat:
Das Speichereisen (Ferritin) war der einzige Parameter, der bei einigen Personen nach vier Wochen Teekonsum signifikant reduziert war. Dieser Parameter reagiert als erster auf eine schlechter werdende Eisenversorgung und ist ein Indiz für prälatenten Eisenmangel bzw. Speichereisenmangel.
Aha, also Ferritin (sehr wichtiger Indikator für die Eisenversorgung, da dann die Eisenspeicher sinken, während das freie Eisen noch unverädnert ist. So ähnlich, wie wenn jemand von seinem Ersparten lebt.) signifikant bei manchen
erniedrigt.

Zitat:
Im Gegensatz zu den eigenen Befunden bei den männlichen Probanden sanken bei den Mischköstlerinnen bereits nach 2-wöchigem Konsum von schwarzem Tee die Ferritingehalte im Plasma signifikant.
Aha, zwei Wochen schwarzer Tee und Mischköstlerinnen bauen Eisenspeicher ab


Zitat:
Auch bei 4-wöchigem Konsum von einem Liter Grüntee pro Tag änderten sich die Ferritingehalte bei Vegetarierinnen (n = 7) nicht signifikant. Das gleiche gilt für Mischköstlerinnen (n = 8).
Hä? Zwei Wochen machen was, vier nicht?


Zitat:
Daraufhin wurden die weiblichen Probandinnen noch einmal auf ihre Ausgangswerte an Ferritin im Plasma hin betrachtet. Zu Beginn der Interventionsstudie hatten 60 Prozent der Mischköstlerinnen und 70 Prozent der Vegetarierinnen Ferritingehalte im Plasma unter 25 μg/l. Wird nun nur für diese Teilgruppe der Probandinnen der Einfluss des Teekonsums (grüner bzw. schwarzer Tee) geprüft, so zeigte sich nach 2-wöchigem Konsum von einem Liter Tee pro Tag eine signifikante Reduktion der Ferritingehalte im Plasma.
Komisch, die Vegetarierinnen in Gesamtheit zeigten angeblich keine Ferritinreduzierung durch 2 Wochen Teekonsum, die Mischköstlerinnen schon.
Nun stellt sich heraus, dass auch 70% Vegetarierinnen nach 2 Wochen eine Reduzierung zeigen?
Diese Reduzierung bei 70% hatte keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis der Vegetarierinnen, aber die Reduzierung bei 60% hatte einen Einfluss auf das Gesamtergebnis bei den Mischköstlerinnen?
Zeigten die Mischköstlerinnen eine höhere Reduzierung als die Vegetarierinnen?

Zitat:
Somit lag bei diesen Frauen nach 2-wöchigem Konsum von einem Liter grünen bzw. schwarzen Tee ein prälatenter Eisenmangel vor.
Also, wenn jemand schon wenig Speicher-Eisen hat, dann kriegt er innerhalb von zwei Wochen durch Tee eine Reduzierung des Speichereisens.
Bei genügend Eisen halten die Speicher wohl länger als vier Wochen.

Zitat:
Bei den Probandinnen mit adäquatem Eisenstatus hatte hingegen weder der Konsum von schwarzem noch von grünem Tee einen wesentlichen Einfluss auf die untersuchten Parameter.
Also: Genug Eisen => dann schaden auch vier Wochen Teekonsum nicht.


Zitat:
Hurrel et al. [3] beschrieben eine dosisabhängige Hemmung der Eisenresorption aus radioaktiv markiertem Eisen durch den Gehalt an Polyphenolen aus polyphenolreichen Getränken. Eine Tasse schwarzer Tee (∼200 mg Polyphenole) zu einer Mahlzeit führte aufgrund des hohen Gehaltes an Galloylestern zu einer besonders ausgeprägten Behinderung der Nichthämeisen-Aufnahme (79-94 Prozent). Der Einfluss von Grüntee wurde nicht untersucht.
Also ganz klar gezeigt: Auch in menschlichen Organismus binden die Phenole des Tees das Eisen der Nahrung, sofern Tee und Nahrung eingenommen werden.


Zitat:
In der Caleur-Studie konnte hingegen kein Zusammenhang zwischen dem Teekonsum und dem Eisenstatus von Frauen festgestellt werden [5]. In einer in fünf Regionen von China durchgeführten Studie wurde bei 405 Frauen ebenfalls kein Zusammenhang zwischen hohem Teekonsum (Grün- und/oder Schwarztee: 2-38 g/d an Teeblättern, die zum Aufbrühen verwendet wurden; Ermittlung mit 3-Tage-Wiegeprotokoll) und einer damit verbundenen schlechteren Eisenaufnahme aus der Nahrung gefunden [4].
IMO kein Widerspruch zu Hurrel et al. Hier ist wahrscheinlich, dass die untersuchten Personen
genug Eisen aufnahmen, um die Bindung zu kompensieren, oder den Tee nicht zu den Mahlzeiten tranken.


Zitat:
Der Eisenstatus vor Beginn der Humanstudie war ausschlaggebend für die Effekte des Teekonsums. Bei einem adäquaten Eisenstatus sind die Auswirkungen eines täglichen Konsums von einem Liter Tee – egal, ob grüner oder schwarzer Tee – zu vernachlässigen.
Diese Formulierung halte ich für ungeschickt. Denn es ist wohl nicht der Status wichtig, sondern die dauerhafte Zufuhr.
Wenn jemand einen guten Status hat und eine Zufuhr, die den Status gerade aufrecht erhält, dann kann
es IMO wohl bei beginnendem Teekonsum sein, dass durch die aufgrund der Bindung des Eisens an den Tee veringerte Aufnahme allmächlich die Speicher aufbraucht und schließlich langfristig zu einem Mangel führt

Zitat:
Personen mit kritischer Eisenversorgung sollten darüber hinaus den Tee nicht zu den Mahlzeiten sondern mit ein bis zwei Stunden Abstand dazu trinken, da der Tee dann keine Wechselwirkungen mit der Eisenaufnahme entfaltet.
Das ist wohl der wesentliche Satz
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  #10  
Alt 02-12-2010, 12:07
Benutzerbild von Björn Friedrich
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Ihr macht euch doch nicht ernsthaft darüber Gedanken ob schwarzer Tee Muskeln abbaut?.......OMG;-)

Tschüß
Björn Friedrich

P.S.: Grüner Tee ist ein krasser Fatburner sagt man, trotzdem kriegt man von 5 Liter täglich keinen Sixpack.:-)
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  #11  
Alt 02-12-2010, 12:30
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Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
Ihr macht euch doch nicht ernsthaft darüber Gedanken ob schwarzer Tee Muskeln abbaut?.......OMG;-)

Tschüß
Björn Friedrich

P.S.: Grüner Tee ist ein krasser Fatburner sagt man, trotzdem kriegt man von 5 Liter täglich keinen Sixpack.:-)
Is Grüner Tee nicht das selbe wie schwarzer Tee nur halt nicht fermentiert ?
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  #12  
Alt 02-12-2010, 12:38
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
Ihr macht euch doch nicht ernsthaft darüber Gedanken ob schwarzer Tee Muskeln abbaut?.......OMG;-)
ich nicht, weder Gedanken und ernsthaft schon gar nicht
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  #13  
Alt 02-12-2010, 17:47
Benutzerbild von John Preston
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Kampfkunst: Weng Chun, Shaolin Qigong, Bat'leth- und Stockkampf
 
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Zitat:
Zitat von Suntukan Jackson Beitrag anzeigen
Is Grüner Tee nicht das selbe wie schwarzer Tee nur halt nicht fermentiert ?
Nein schwarzer und grüner Tee können nie das selbe sein, aber das gleiche schon

Aber ich denke es gehört in den Bereich Mythos^^
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"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."(Klaus Kinski)
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  #14  
Alt 02-12-2010, 21:13
Benutzerbild von Trinculo
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Es handelt sich im Wesentlichen um die gleiche Pflanze.
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  #15  
Alt 02-12-2010, 22:43
bluemonkey
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Wird doch in Trinculos Link erklärt:


Zitat:
Während der Herstellung von Grünem und Schwarzen Tee erfahren die Teeblätter eine unterschiedliche Behandlung. Beim Grünen Tee werden die an Catechinen reichen Blätter nicht fermentiert. Die frisch gepflückten Blätter lässt man welken und verhindert durch kurzes Erhitzen oder Dämpfen der Teeblätter den Fermentationsprozess. (...)
Bei der Herstellung des Schwarzen Tees werden die zerkleinerten Blätter einem Fermentationsprozess unterworfen. Während der Fermentierung erfahren die monomeren Flavanole eine Oxidase-abhängige oxidative Polymerisation, die zur Bildung von Theaflavin und Thearubigin führt. Diese Verbindungen verleihen dem Schwarzen Tee seine charakteristische Farbe und sein Aroma.
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