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  #1  
Alt 26-02-2005, 21:19
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: JUDO
 
Registrierungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 49
Standard Wettkampfjudospezifische Ausdauer....

Wie trainiere ich am besten meine Ausdauer für einen Judowettkampf?
Welche Traingsformen bieten sich an (Joggen, Schwimmen, Zirkeltraining etc.)?
Wie intensiv sollte ich die einzelnen Formen betreiben (z.B. Joggen 5 km, oder nur 2km?)?
Wie sollte das Verhältnis von Kraftausdauertraining (anaerobe Ausdauer) und aerober Ausdauer sein?

Im moment versuche ichs mit Schwimmen, Joggen und Trimmdichpfadtraining, wobei mir Schwimmen am liebsten ist. Hier ist auch die Frage: Ist Schwimmen wirklich geeignet? Oder ist Joggen sinnvoller?

Ich habe schonmal nach Trainingsplanentwürfen gesucht, ( für Leistungssportler) habe aber noch kein Profil gefunden, dass die Ausdauererfordernisse von Judo genau beschreibt.

Für nicht Judoka: Ein Kampf dauert brutto ca. 7 Minuten. Würfe erfolgen mindestens im 30 Sekundentakt, wobei sowohl beim Abwehren/ Kontern als auch beim Werfen selber alle Muskeln komplett, häufig auch mit Maximalkraft, eingesetzt werden. Wirkliche Erholung gibt es nicht, da der Griffkampf ebenfalls Kraftausdauer erfordert. Würfe bzw. Wurfabwehr erfolgen mit maximaler Schnelligkeit.
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  #2  
Alt 26-02-2005, 23:01
Benutzerbild von Litschi
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Kyokushin-Kai Karate und Kissenschlacht
 
Registrierungsdatum: 19.12.2004
Ort: Dintikon (CH)
Alter: 22
Beiträge: 307
Standard

Keine Ahnung, wie der Körper beim Judo so belastet wird, aber als ich angefangen habe regelmässig zu joggen (im aeroben Bereich!) hat sich auch meine Wettkampfausdauer verbessert. 3 Min Kampf, nach denen ich früher total ausgepowert war, kamen mir plötzlich halb so schlimm vor! Also ich denke, dass Jogging auch dir was bringen würde.

Ich würde allerdings weniger auf die Länger der Strecke achten, als viel mehr auf die Dauer, die du läufst. Mindestens ne halbe Stunde sollte es schon sein. So zwei bis vielleicht dreimal pro Woche. (ich mach je nach Wetter und vorhandener Zeit 45-60min zweimal bis max. dreimal pro Woche, renne aber nicht so, dass ich total aus der Puste bin, sondern so, dass ich immer noch mit ner Freundin beim rennen etwas plaudern kann, das ist dann normalerweise so im aeroben Bereich)
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  #3  
Alt 27-02-2005, 12:12
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 18.09.2004
Ort: Kiel
Alter: 32
Beiträge: 37
Standard

Was Du brauchst ist Power für 7 Minuten, daher schneide den Plan darauf zu. 40 Minten Laufen ist nicht der richtige Weg. Aerobe Ausdauer ist für Dich nicht entscheident.
Wenn Du läufst, mache Intervalltrainig, Belastung so lang wie der Kampf, dann Pause, Belastung, Pause. Beginn mit 2 Minuten Laufen (und zwar Laufen, volles Rohr, nicht Joggen) und einer Minute Pause, mach davon 6 Sätze. Steigere die Minuten.
Dann schaue Dir mal die Seite fighter-fitness.com an. Trainier mal so, dass Du 10 Minuten Kniebeugen machen kannst. Dann bist Du schon gut davor. Schau Dir auch unbedingt mal die Liegestützvariationen an.
Generell:BWE sind genau das richtige für Dich. Für die Griffkraft: Klimmzüge und häng Dich an Deine Judejacke so lange Du kannst.
Bedenke: Du willst nicht Stadtmeister im 10 km Lauf werden sondern auf der Matte siegen.
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  #4  
Alt 27-02-2005, 12:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 18.09.2004
Ort: Kiel
Alter: 32
Beiträge: 37
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Soll Judojacke heißen bevor dir Gutmenschen aufschreien, vertippt.
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  #5  
Alt 28-02-2005, 09:48
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: JUDO
 
Registrierungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 49
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Danke für euer Beiträge...
@Boxhandschuh
Das ist die Frage, die ich mir teilweise stelle: Ist es sinnvoll, die Belastung zu imitieren, für die man trainiert (also eben die Belastung eines Kampfes) oder nicht.
Die Seite fighterfitness scheint interessant zu sein. Die Idee mit dem Treppenlaufen war auch einer der ersten von mir. Aufgrund von Treppenmangel werde ich aber auf Steigungen ausweichen.
Was bedeutet BWE?
Ich finde Kniebeugen nicht sehr sinnvoll, das sie fast nur die Beinkraft fordern und kaum Sauerstoff verbrauchen, also ich komme dabei nicht besonders ausser Atem. Und nach 10 Minuten hab ich nur noch Gummibeine....gg
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  #6  
Alt 28-02-2005, 14:41
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
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Ort: Kiel
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Es ist sinnvoll, die Belastung zu trainieren, die auch im Kampf auftritt. Schwimmen und Joggen ist nicht schlecht. Da aber unser aller Zeit begrenzt ist, solltest Du ähnliche Belastungen wie im Kampf trainieren.
BWE steht für bodyweight excercise, Übungen, bei denen Du Dein Körpergewicht benutzt.
Wenn Du nach 10 Minuten nonstop Kniebeugen nicht außer Atem bist, meine Hochachtung. Ich kann das nicht.
Wenn Dir normale Kniebeugen nicht reichen, dann mach mal 4x30 gesprungene, ich prophezeihe Dir, dass Du dass nicht schaffst (es sei denn, du wiegst gerade mal 70 Kilo).
Oder mach mal sieben Minuten den Knastworkout: Stand, runter in die Hocke, Beine nach hinten werfen, Liegestütz, Beine wieder anziehen, aufspringen und von vorne.
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  #7  
Alt 28-02-2005, 15:39
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Zitat:
Zitat von gada
Wie trainiere ich am besten meine Ausdauer für einen Judowettkampf?
-Immer wieder Randori, empfehle ich...Klimmzüge an der Judojacke sind auch sehr gut, wie schon gesagt wurde. -die Greifmuskeln sind oft das schwächste Glied..
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  #8  
Alt 28-02-2005, 17:30
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Kampfkunst: JUDO
 
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Klimmzüge an der Judojacke???
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  #9  
Alt 28-02-2005, 18:35
Benutzerbild von Kung-fuWurst
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He, he, he ein kleiner Tipp als ich früher an Judowettkämfen teilgenommen habe, habe ich immer meinen Gürtel so lasch gebunden das er nach ca. 1 minute aufgegangen ist. Diese Pause kann man ganz sinnvoll einplanen da der Gegner nicht mit ihr rechntet und mir hat sie immer ganz gut geholfen auch wenn sie nur 10 Sekunden lang waren.
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  #10  
Alt 28-02-2005, 23:22
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Zitat:
Zitat von gada
Klimmzüge an der Judojacke???
ja. -so wie von "Boxhandschuh" in Beitrag nr.3 beschrieben.
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  #11  
Alt 01-03-2005, 13:25
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Kampfkunst: JUDO
 
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Beiträge: 49
Standard

Ja, ich verstehe nur gerade nicht, wie ich mich an meine Judojacke hängen soll..? Wie soll das funktionieren?
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 01-03-2005, 14:10
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Indem Du die Jacke über eine Klimmzugstange wirfst und Dich dann daran hängst.
Zur Klimmzugstange: Es gibt welche zum Einklemmen in den Türrahmen, halten aber nur ein bestimmtes Gewicht. Besser: Zwei ordentliche Haken in die Wand und Langhantelstange rauf.
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  #13  
Alt 01-03-2005, 19:14
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Kloppen, Systema, Trixen/Akrobatik
 
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Beiträge: 335
Standard

Zitat:
Zitat von gada
Ja, ich verstehe nur gerade nicht, wie ich mich an meine Judojacke hängen soll..? Wie soll das funktionieren?
Das ist eine Übung für die Griffkraft...Also hängt man z.B. schon mal nicht mit den Füssen an der Jacke...-und mit dem Hals auch nicht...
Achso: und die Jacke mußt Du ausziehen, bevor Du sie über die Stange hängst...
-Entschuldige bitte meinen Humorflash auf Deine Kosten, aber ich kann gerade nicht anders!

Geändert von knudolf (01-03-2005 um 19:17 Uhr).
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  #14  
Alt 01-03-2005, 19:37
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Zitat:
Das ist eine Übung für die Griffkraft...Also hängt man z.B. schon mal nicht mit den Füssen an der Jacke...-und mit dem Hals auch nicht...
Achso: und die Jacke mußt Du ausziehen, bevor Du sie über die Stange hängst...
-Entschuldige bitte meinen Humorflash auf Deine Kosten, aber ich kann gerade nicht anders!
Ja, ich merk schon...du kleiner Scherzkeks...
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