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#466
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| Lieber califax....seh ich genau so! Aber andere nicht! Der Begründer selbst ist es, der das so formuliert! „Budo-Pädagogik ist ein pädagogisches Konzept, das auf Philosophie und Methode asiatischer Kampf- und Bewegungskünste aufbaut. In ihm verbinden sich sportpädagogische, sozialpädagogische und therapeutische Ansätze zu praxisorientierten Zielen, Handlungs- und Übungsmustern. Budopädagogik zielt vor allem auf Ich-Stärkung, Körperbewusstsein, soziale Kompetenz ab, und ist deshalb besonders geeignet zur Arbeit mit randständigen, sozial benachteiligten und/oder gewaltbereiten Jugendlichen.“[3] In der Budopädagogik werden also der Inhalt und die Methoden des Budo zur pädagogischen Anwendung überarbeitet. Wie schon zuvor dargestellt wurde, stellt das Budo bereits ein System zur psycho-physischen Persönlichkeitsentwicklung dar, dessen Subjekt der Mensch als bio-mental-soziales Wesen ist." Also sagst du mir jetzt den Teil mit der gleichen Sosse?? |
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#467
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| Zitat:
budou wird von Japanern bei allem möglichen mit angeführt, dass mit Kämpfen zu tun hat. Das reicht dann bis hin zum 2. Weltkrieg, Raketen und Flugzeugträgern und das natürlich kontextbezogen oft auch weltumgreifend. Wer es nicht glaubt, sollte einfach mal zum Beispiel spaßeshalber mit den Kanji für budou auf japanischen Seiten herumsurfen. Bei der Budopädagogik ist es lediglich aus dem Kontext heraus ersichtlich, dass unter budou die Werte der japanischen Systeme verstanden werden, wirklich zwingend japanisch ist da aber nichts, allein nur weil es budou im Namen hat. |
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#468
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| "Bei der Budopädagogik ist es lediglich aus dem Kontext heraus ersichtlich, dass unter budou die Werte der japanischen Systeme verstanden werden, wirklich zwingend japanisch ist da aber nichts, allein nur weil es budou im Namen hat." ...aber beginnen wir hier nicht wieder von Neuem? ..und wenig konkret, weil nicht klar ist, was du damit sagen willst....oder ich versteh es einfach nicht |
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#469
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| Ist es nicht unendlich nutzlos, auf Worten wie "Budo" in all ihrer Bedeutungsvielfalt rumzureiten? Die real greifbaren Inhalte und deren Umsetzungen sind das Wichtige. An der Uni hatten wir den Spruch: Nimm dem Prof. XY seine aufgeblasene Fachsprache weg, drücke es "normal deutsch" aus und es bleibt nichts mehr von ihm übrig. |
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#470
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| er dr wolters,kommt wohl aus dem umfeld des aat. dementsprechend wohl auch die ausrichtung. trainingsmethodik wird sicherlich ein bestandteil sein. steht aber auch da,erfahrung als trainer,trainierender oä ausserdem zusatzquali für erzieher und artverwandte berufe. kannste also auch nich einfach mal so machen. wo da der sinn liegt,ob die maßnahmen,gerade therapieunterstützend,auch tief genug greifen....naja. auch die sache ob die jugendlichen die werte die ja vermittelt werden sollen im training,auf ihren alltag transferieren.... kritisch finde ich drogenberatung uä.... |
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#471
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| Tut mir leid... Trainingsmethodik immerhin rudimentär am Beispiel anderer (z.B. Brendel, der seine Arbeit immerhin sehr gut vorgestellt hat), Didaktik leider gar nicht, ausser du machst das selbst. ...und "erfahrung als trainer, trainierender..) ist weit gegriffen. Ich lernte auch TeilnehmerInnen kennen, die Anfänger im Bereich Kampfkunst waren und dennoch teilgenommen haben, geschweige denn Trainer waren. Intern haben wir darüber auch schon gerätselt. Es kamen immer wieder Stimmen auf, wie.... wenn der Kurs gefüllt werden soll wird die Auswahl einfach grosszügiger gehalten. Ja und dann das leidige Thema Werte...ist ja nicht klar worauf diese basieren, geschweige denn diskutiert werden. Der Budopädagoge wird irgendwo zwischen Meister und Guru verortet.... Ähää, ist klar und wichtig für die Jugendarbeit. |
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#472
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| hast du das gemacht? ich hab mich für das thema interessiert weil der weiterbildungsmarkt so groß ist und es auch einen haufen unseriöse oder unpraktikable bildungsangebote gibt. Es is natürlich für jeden reizvoll sein "Hobby" auch beruflich nutzen zu können.(bei mir ja eh in Jugendarbeit..aber auch "professionell"...) ich schaue sehr kritisch und fand tatsächlich nix,das die "zertifizierung" zu einem wert für mich machen würde...schade eigentlich. ich sehe keine neuen arbeitsweisen, also keine die in einer erzieherausbidung mit schwerpunkt xy nicht vermittelt würde...wem der transfer schwerfällt und keine eigenen konzepte erarbeiten kann, is denk ich eh falsch in dem beruf. also was hälst du davon? ich will das angebot um gottes willen nicht schlecht machen,nur für mich ises denk ich nix.was ich sehr schade finde... |
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| Falls du Fragen hast, dann gerne über PN. Will ich nicht noch hier im Forum diskutieren. Ja, war auch bei der WB... |
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#475
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| boah junge. komm mal wieder runter. dann is der begriff halt umgangsprachlich, eingedeutscht oder deupanisch wenn du so willst. mir gings doch gar nich darum hier etymologische grundsatzdiskussionen zu führen.mich interessieren die inhalte und der nutzen der ausbildung,mehr nicht. welche qualität einzelne lehrer haben is doch vollkommen uninteressant. vllt möchte man auch gar kein lehrer,sifu,sensei oder sonstwas sein sondern einfach die mittel die einem der KS/KK gibt professionell im beruf einsetzen zu wollen/können.dabei geht es mir grundsätzlich nicht um sportarten sondern geisteshaltungen und körperschulung,bestimmt auch techniken aber da sollte doch jeder halbwegs gut ausgebildete pädagoge jedweder colour selbst in der lage sein ein projekt,ein angebot oder sogar eine seminarreihe zu erstellen.dafür brauch ich keine ausbildung,allerdings wenns ums fachspezifische verknüpfen bestimmter inhalte in einem "geschützten",erfolgversprechenden programm geht,sieht die sache anders aus.wenn ich dadurch neue berufsfelder vllt im therapeutischen bereich dazugewinnen kann.mehr kompetenzen...dann bringts was.dabei gehts mir nichmal nur ums geld... lg @undayag klar,danke ![]() |
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Warum soll man "einfache Fakten" mit faktisch leeren Wörtern aufblasen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass schon mit allgemein verständlichen Worten genug Diskussionsmöglichkeiten bestehen. Natürlich stehe ich dann nicht auf dem Posten des Obergurus, sondern bin "gewollt angreifbar". Das können einige Leute absolut nicht ertragen, vielleicht brauchen sie genau deshalb ihre Spezialsprache. |
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O.K. habs jetzt verstanden und stimme dem zu! In diesem thread sind schon sehr ausführliche historischen wie auch inhaltliche Diskussionen zum Thema Budo zusammengekommen. Es wendet sich etwas zu den methodisch/didaktischen Aspekte zu (was ich als sehr wichtig und interessant finde). Mir gefällt eben die Anmerkung von Vollkorn84 "vllt möchte man auch gar kein lehrer,sifu,sensei oder sonstwas sein sondern einfach die mittel die einem der KS/KK gibt professionell im beruf einsetzen zu wollen/können.dabei geht es mir grundsätzlich nicht um sportarten sondern geisteshaltungen und körperschulung,bestimmt auch techniken aber da sollte doch jeder halbwegs gut ausgebildete pädagoge jedweder colour selbst in der lage sein ein projekt,ein angebot oder sogar eine seminarreihe zu erstellen.dafür brauch ich keine ausbildung,allerdings wenns ums fachspezifische verknüpfen bestimmter inhalte in einem "geschützten",erfolgversprechenden programm geht,sieht die sache anders aus.wenn ich dadurch neue berufsfelder vllt im therapeutischen bereich dazugewinnen kann.mehr kompetenzen...dann bringts was.dabei gehts mir nichmal nur ums geld..." und da sind wir bei meiner Ausgangs- bzw. Eingangsfrage, die bisher eben NICHT beantwortet worden ist. Meine persönliche Erfahrung ist genau die, dass ich selbst in der Lage war (und bin) diese Angebote zu konzipieren und durchzuführen. Inhalte seitens der WB kann ich persönlich dazu eben nicht verwenden! Diese werden aber als Ziel formuliert. Ziele Vor diesem fachlichen und praxisorientierten Hintergrund befähigt die Weiterbildung zur Budo-Pädagogin / zum Budo-Pädagogen: im Medium der Kampfkunst zielgruppen- bzw. einrichtungsbezogene Konzepte/Projekte zu entwickeln die Lernprozesse je nach Zielgruppe methodisch-didaktisch zu strukturieren und zu reflektieren Es interessiert mich eben, ob dieses Manko inzwischen reflektiert, bzw. angegangen wurde. (....was ich allerdings nicht glaube) |
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#478
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| mmhhh ich denke die weiterbildung is nix für mich. ich nehme an du bist selbst erzieher,sozialpäd oder ähnliches... wenn du selbst sagst das du die dinge die du dort gelernt hast auch hättest selbst umsetzen können,spar ich mir das ![]() mal ne frage zu einrichtungsbezogen: heißt das ein auf der konzeption aufbauendes programm mit klarer zielsetzung eines internen mitarbeiters?oder ein externer trainer der mit der einrichtung von der er "gebucht" wird ein projekt erarbeitet? das für 1 brauch ich nix für 2 vllt ne weiterbildung, die dir die mittel in die hand geben.vllt sogar marketing und betriebswirtschaft wenn ich mich vermarkten möchte. |
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#479
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| Zitat:
wer zahlt für wen wie viel und wie lange? was soll wem wie intensiv vermittelt werden? Bei jeder möglichen anderen Konstellation fallen de Antworten ganz unterschiedlich aus. Beispiel: Ich (Studienrat im Förderschulbereich) konnte sofort ohne Probleme mit meinen Schüler in unserer Schule und auch mit den Partnerklassen der Mittelschule einen differenzierten Sportkurs Kae-In-Sog-In als Unterrichtsfach geben. das läuft jetzt schon 6 Jahre lang. Für einen Kurs Gewaltprävention sind wir zwar 2 Lehrer mit entsprechenden Ausbildungen, aber für einen Wochenendkurs haben wir lieber einen externen Ausbilder "eingekauft".... der Prophet im eigenen Land... |
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#480
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| Zitat:
![]() war denn ein gewaltpräventionsprogramm überhaupt sinnvoll? is das gebiet denn gefährdet? hat man entwicklungen in der hinsicht wahrgenommen? |
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