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  #61  
Alt 13-07-2010, 16:17
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Zitat:
Zitat von Helmut Gensler Beitrag anzeigen
@sven
wenn ich -beispielsweise bei unseren Kursen- zusammen mit den Leuten etwas erarbeite, so ist es mir ziemlich piepegal, was die Vollprofis von sich geben , die nicht dabei waren und somit aus einem Elfenbeinturm heraus quasseln.
ich mache die Erfahrung, dass "ich weiß, dass ich nichts weiß" und im Zusammenspiel mit anderen Engagierten neue Aspekte zutage treten.
Also mache ich das.... und gebe es gesammelt an die Mitarbeiter weiter.
Notorische Besserwisser kenne ich, ... no comment.
Na wenn du mir so Mut machst.

Ich werde mir mal überlegen wie man so was aufziehen kann. Vermutlich in
einer Art FAQ, mit extra Thread zum Meckern ? Oder eventuell als Block ? Wird
dann wohl einiges an Text kommen. Vermutlich auch nur von 3-4 Leuten. Der
Rest liest nur.

Ich grüble mal etwas. Kann aber dauern bei der Hitze.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #62  
Alt 13-07-2010, 19:13
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Kampfkunst: shodokan, kae-in-sog-in
 
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Alter: 59
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o.k. mach mal...
Worte statt Taten, wie schon Urban Priol so lästert.
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  #63  
Alt 31-07-2010, 13:37
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Unverschämt,Blödsinn,Volksverarsche

Ursprung:Asien hingehen selber lernen,verstehen und seinen Mitmenschen KOSTENLOS Budo in der Theorie näher bringen,das ist nähmlich wesen des Budo!!!
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  #64  
Alt 16-08-2010, 22:08
Wilf
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Wir hatten das Thema vor so ca. 1,5 Jahren auf einem anderen Forum.

Ich persönlich stehe der Budo-Pädagogik sehr skeptisch gegenüber,
denn wenn die Pädagogik so "gut" ausgearbeitet wurde wie
die dargebotenen Texte zum Budô, dann gute Nacht.
Da wissen Leute nicht, was Budô eigentlich ist
& bieten diese Unkenntnis auch noch gleich
im Verbund mit hochtrabenden Titeln an
- Titeln auf Gebieten (Budo-Pädagogik),
wo wie gesagt der erste von 2 Teilen
schon von vornherein durchfällt.


Ich las hier ein-, zweimal, dass sich Jeder Budo-Pädagoge nennen könnte.

Zitat:
Zitat von http://www.bvbp.org/budopaedagogik.html
.

Budo-Pädagogik, Budo-Pädagoge und Budo-Pädagogin sind als Begriff und als
Dienstleistung geschützt. Die Anmeldung der Marke beim Bundespatentamt
erfolgt. Die Methode »Budo-Pädagogik« im Rahmen von Erziehung und
Ausbildung (s. Kl.41 NKA) ist urheberrechtlich geschützt.
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  #65  
Alt 17-08-2010, 15:22
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Ort: Osterholz-Scharmbeck
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Beiträge: 8.752
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Zitat:
Zitat von Wilf Beitrag anzeigen
Wir hatten das Thema vor so ca. 1,5 Jahren auf einem anderen Forum.

Ich persönlich stehe der Budo-Pädagogik sehr skeptisch gegenüber,
denn wenn die Pädagogik so "gut" ausgearbeitet wurde wie
die dargebotenen Texte zum Budô, dann gute Nacht.
Da wissen Leute nicht, was Budô eigentlich ist
& bieten diese Unkenntnis auch noch gleich
im Verbund mit hochtrabenden Titeln an
- Titeln auf Gebieten (Budo-Pädagogik),
wo wie gesagt der erste von 2 Teilen
schon von vornherein durchfällt.


Ich las hier ein-, zweimal, dass sich Jeder Budo-Pädagoge nennen könnte.
Jein. Pädagoge darf sich jeder nennen- BUDOpädagoge ist geschützt.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
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  #66  
Alt 18-08-2010, 00:29
rambat
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Richtig, Wilf ...


Vor etwa 2 Jahren rezensierte ich das - nach meinem Dafürhalten - zu großen Teilen unsagbar verschwurbelte und sehr fehlerbehaftete Buch "Der friedliche Krieger", in welchem u.a. der "Erfinder" der "Budopädagogik" so abläßt, was er unter "Budô" versteht ...

Zu Heulen!
Der Mann hat von Budô nicht die geringste Ahnung.
Als ich das recht pointiert in jenem anderen Forum darstellte, drohte er mir per PN mit einer Klage ...




Was dieser Mensch an angeblichem "historischen Wissen" über Budô in seinem Buch verbreitet, ist zu großen Teilen einfach nur Unsinn, der jeden Japanologen auf die Palme treiben dürfte ..

Zitat:
Naja, die Budopädagogik ist auf Zen als "spirituelles Gefährt" aufgebaut.
Hier sollen Lerninhalte drin gebettet sein. Einschliesslich "Meditationen" und sog. Mondos also Lehrgespräche.
Richtig.
Und diese angeblich, fiktive Verbindung des Zen mit den japanischen KK des feudalen Japan ist Grundlage für das unsinnige Zeug, welches in jenem Buch und auf der entsprechenden HP verbreitet und behauptet wird.

Bei Interesse kann ich die allerschlimmsten Stellen gern zitieren ...


Zur Einstimmung vielleicht mal mein absoluter Lieblingssatz:

Zitat:
Die tugendhaften und nach hohen ethischen Prinzipien u8nd strengem Ehrenkodex handelnden japanischen Samurai oder gar die chinesischen Kriegermönche, die nun trotz oder sogar gerade wegen ihrer bis zur Perfektion getriebenen und hochkultivierten kämpferischen Fähigkeiten und ihrer Lebensphilosophie (Zen) ausgerechnet gewalttätige Auseinandersetzungen vermieden und vielmehr für den Frieden und die Wertschätzung allen Lebens eintraten, stehen eindrucksvoll für das asiatische Paradoxon, Kämpfen zu können und es -deswegen - auch sein lassen zu können.
("Der friedliche Krieger", Ulf Neumann / Matthias von Saldern / Ralf Pöhler / Peter-Ulrich Wendt (Hrsg.)
S. 102, Jörg-Michael Wolters: "Budo-Pädagogik")

Ich habe selten so einen Stuß gelesen.


Da wird wieder die olle Legende vom Bushidô bemüht ...
Und es wird behauptet, daß die Samurai ja eigentlich gaaaanz friedlich waren.
natürlich nur, weil Kampfkünste und Zen praktisch dasselbe sind, eh' klar.


Übrigens - Matthias von Saldern übersetzt "Budô" so:
Zitat:
Budô setzt sich zusammen aus dô und bu.
Bu wiederum enthält zwei Ideographen, nämlich Speer und Stop.

Bu bedeutet also: Stoppe den Speer, beende den Konflikt.
(ebenda, S. 30)

... was mal ein Quatsch ist.
Zwar sieht sich Herr von Saldern genötigt, dies zu ergänzen:
Zitat:
Friday & Humitake weisen allerdings darauf hin, daß dieser Zusammenhang der beiden Ideographen in der Geschichte der Kanji ... nicht nachzuweisen ist.
(ebenda)

Die Bedeutung: "Stoppe den Speer, beende den Konflikt!" ist also eine durch nichts gerechtfertigte Interpretation.
Dennoch schreibt von Saldern weiter:
Zitat:
Wie dem auch sei: Vielleicht ist dieser Wandel in der Interpretation parallel gelaufen wie der Wandel des Begriffes Bujutsu zu Budô.
(ebenda)

AUTSCH!



Soweit ich das in Erinnerung habe (bitte korrigier' mich, Wilf, wenn ich danebenliege) bedeuten die beiden Ideographen in "Bu" soviel wie "Speer" und "senken".

Wann aber senkt man einen Speer ...?
Richtig - wenn man damit zustoßen will.
Bu heißt soviel wie "militärisch".
Daß die "friedlichen Krieger" daraus das Gegenteil machen wollen, läßt mich vermuten, daß es schön sein muß, in einer rosaroten Traumwelt zu leben.

Egal.
ich halte den ganzen Kram, der sich "Budopädagogik" nennt, für alles andere als empfehlenswert.

So - und nun bin ich mal gespannt, wann Herr Dr. Jörg-Michael Wolters hier auftaucht und damit droht, mich für den vorliegenden Beitrag zu verklagen ...


FG
Rambat

Geändert von rambat (18-08-2010 um 00:32 Uhr).
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  #67  
Alt 18-08-2010, 11:42
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Da das ja alles so schön auf Zen aufbaut hatte ich damals in einem Faden hier im KKB mal gefragt, welche Zen-Richtung das denn sei und wer der Zen-Lehrer von Herrrn Wolters ist. Von verschiedenen Zenrichtungen hatte der Schüler des Budopädagogen noch nie etwas gehört und den Lehrer konnte er mir auch nicht nennen.

Grüße

Kanken
__________________
Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch.
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  #68  
Alt 18-08-2010, 13:31
rambat
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Aber, aber, Kanken ...

Ts, ts, ts!

"Tßänn" ist eben ... "Tßänn".
Und "Tßänn" ist nun mal die Grundlage des Buh-Doh.
Daran können auch deine kleinlichen Fragen nach irgendwelchen angeblichen "Richtungen" im "Tßänn" nix ändern, sieh das endlich ein!


Hauptsache: "Tßänn"!

FG
Rambat
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  #69  
Alt 18-08-2010, 13:36
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
Übrigens - Matthias von Saldern übersetzt "Budô" so:
Was für eine Gülle Ursprünglich bedeutete das Zeichen "Fuß", nicht "stoppen". Die Bedeutung mit dem Beenden der Gewalt stammt wohl aus dem Film "Karate Tiger"

? - Wiktionary

Zitat:
Etymology

Ideogrammic compound (會意): 止 (“stop”) + 戈 (“spear”)

From the characters 戈 and 止. The character 戈 means spear. While the character 止 means “to stop” in modern times, it originally meant “foot” in Oracle script, according to the Japanese dictionary Kanjigen (漢字源). The character 武 may therefore have originally referred to “a man on foot with a spear”. Due to the modern meaning of 止, 武 is sometimes believed to denote “to stop a weapon” or “to stop violence” (止戈为武). This definition is mentioned in the 1985 film No Retreat, No Surrender.
__________________
But if they tell you that I've lost my mind
Baby it's not gone just a little hard to find
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  #70  
Alt 18-08-2010, 13:42
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Beiträge: 2.467
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Also ist Budo eigentlich der Weg des Mannes zu Fuß mit dem Speer. Also entweder eine endlos langweilige Roadtrip-Verfilmung oder schlicht die Kunst des einfachen Fußsoldaten
__________________
If we're focused on judgements, right and wrong, good or bad, we're going to be in pain, and so will the people around us.
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  #71  
Alt 18-08-2010, 14:32
rambat
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Interessant vielleicht auch, daß die "friedlichen Krieger" in ihrer wunderhübsch rosaroten Traumwelt eine "Veränderung" des Bujutsu "hin zu einer Kunst der Selbsterkenntnis" durch "Orientierung auf DÔ" postulieren.


Gut, das ist nicht auf deren Mist gewachsen.
Aber es hält sich eben hartnäckig die alberne Mär, die man schon bei W. Lind nachlesen kann:

Zitat:
Budô (jap): Überbegriff für die japanischen Kampfkunstmethoden (-> Ryû), die sich unter dem Aspekt des Weges (-> ) aus dem ->Bujutsu (Technik des Kriegers) entwickelten.
Als tödliche Kampfmethoden haben sich die Techniken des Bujutsu über Jahrhunderte hinweg geformt, doch erst durch die Verbindung zum -> Zen (Anfang des 17. Jh., -> TAKUAN) erhielten sie einen ethischen Inhalt und konnten sich zum Budô (Weg des Kriegers) entwickeln.

(...)

Die Erkenntnis über die Existenz dieser Gegenpole im Menschen entstand aus der tiefgehenden Überlegung der alten Meister, deren Ziel es war, sich durch die Übung der Kampfkünste von der grundlegenden Angst vor dem Tod (-> Budô-Psychologie) zu befreien.
Sie erkannten, daß das Töten, wie es im alten Bujutsu gelehrt wurde, dieses Problem nicht zu lösen vermochte, und so fanden sie in der angewendeten Philosophie des Zen das Mittel, ihr Ziel zu erreichen.
Sie beendeten den Kampf gegen ihre Gegner und richteten ihn gegen das eigene Ich (-> Shin budô).
Darin besteht auch heute noch der große Wert des Budô für seine Übenden.
(W. Lind, Das Lexikon der Kampfkünste, S. 85)

Ja, meine lieben Übenden, so war das damals!
Jedenfalls in der Phantasie all der Möchtegern-Samurai, die von so profanen Dinge wie dem Überleben in einer von 300 Jahren Bürgerkrieg zerrissenen japanischen Gesellschaft (Sengoku-Jidai-Zeit) nichts hören möchten.
So unappetitliche Dinge wie Schmerz, Dreck, blutende Wunden durch Speere, Pfeile und Schwerter ... langsames, qualvolles, gänzlich würdeloses Verrecken im Dreck eines Schlachtfeldes, nach einem Speerstich in den Bauch ...
Sowas wollen sie nicht wissen, nicht hören, nicht erklärt bekommen.

Sie gestehen das, wenn überhaupt, dann dem irgendwie pfuipfui Bujutsu zu, aber Näheres dazu möchten sie gar nicht wissen.

Denn sie träumen ja von einem sauberen Budô, das von irgendwelchen "alten Meistern" ersonnen wurde, die allesamt eine Kreuzung aus Mr. Miyagi, Meister Yoda, Rabindranath Tagore und dem Daily Lama gewesen sein müssen.

Also die Schölerlein dieser "alten Meister" waren dann - natürlich durch Tßänn - derartig er- und beleuchtet, daß sie wie Weihnachtsbäume funkelten.
Und sie trugen ihre Beleuchtung hinaus in alle Welt, derselben die große Gnade der Erkenntis teilhaftig werden lassend.

Und da sie nicht gestorben sind, müssen wir heutzutage ihre Pamphlete lesen ...


FG
Rambat
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  #72  
Alt 18-08-2010, 15:48
rambat
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Vielleicht zum besseren Verständnis ...
Damit man weiß, mit welcher Art von ... Kriegern ... man es zu tun hat - Herr Dr. Jörg-Michael Wolters, der (soweit ich weiß) die "Budopädagogik" begründete, schuf auch die sogenannt "Aidokan-Union Friedvoller Krieger".



Zitat:
Wer mal lesen möchte, worum es da so geht - bitte sehr:


Das Bekenntnis des Friedvollen Kriegers in der Aidokan-Union

Der "Friedvolle Krieger" ist ein zum Sanftmut fähiger und Gewaltverzicht entschlossener "Ritter".

Er wird auch "Herzenskrieger", "Innerer" und "Spiritueller Krieger" genannt.

Sein Gegner ist das eigene Ich: Seine Gier, Selbsttäuschung und Wut.

Den Kampf mit sich selbst führt er nicht nur im Dojo - sein Schlachtfeld ist der Alltag als Übung.

Sein Schwert ist der rechte Geist - und er führt es allein zum Zwecke des Sieges über sich selbst, des Friedens mit sich und der Welt.

Seine Rüstung ist die aufrechte innere und äußere Haltung - er trägt sie mit Würde.

Seine Burg ist die Gelassenheit, seine Festung der Mut.

Seine Standarte ist die Fahne der Liebe, Barmherzigkeit und Wertschätzung allen Lebens.

Seine Heimat ist die Ethik, sein Zuhause die Moral. Er verteidigt sie vorbildlich.

Seine Freunde sind Anfängergeist, Bescheidenheit und Demut, Bewußtheit und Zuversicht.
Laberlaberrhabarberrabarber ...


Von so viel triefendem Pathos kann einem ja richtig übel werden.


Oder sind das einfach nur ganz wundervolle Koan?

Ich dachte mir, ich stell das mal hier rein, damit euch klar wird, wes' Geistes Kind ihr da vor euch habt ...


FG
Rambat

PS:
Demut? Gelassenheit? Tja ... klang nicht danach, als Herr Dr. Wolters mir vor knapp zwei Jahren im anderen Forum drüben drohte, mich zu verklagen, nachdem ich das Buch "Der Freidvolle Krieger" und insbesondere SEINEN Beitrag darin rezensiert hatte ...
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  #73  
Alt 18-08-2010, 16:47
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Zitat:
Zitat von rambat
Demut? Gelassenheit? Tja ... klang nicht danach, als Herr Dr. Wolters mir vor knapp zwei Jahren im anderen Forum drüben drohte...
da hat sicher "Sein Freund der Anfängergeist" ihn übermannt
aber jetzt nach weiteren 2Jahren der Übung wird das bestimmt nicht mehr vorkommen
__________________
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  #74  
Alt 18-08-2010, 17:43
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Schade ist eigentlich, das mindestens EIN User hier eine Ausbildung zum
Budopädagogen gemacht hat und trotzdem nichts dazu sagt.
Würde mich wirklich interessieren.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
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  #75  
Alt 18-08-2010, 19:21
rambat
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Sven, was soll er denn sagen?

Ihm ist für einen angemessenen Betrag (nehme ich an) eine Ausbildung zuteil geworden, die ... zumindest umstritten ist.
Was also soll er dazu sagen?
Was kann man mit einer solchen Ausbildung anfangen ...?
In Konkurrenz zu den Pädagogen mit Universitätsausbildung treten?
In einem Kampfsportverein mal so richtig was über Zen in den japanischen KK erzählen?
Sich mit Japanologen über die Bedeutung der Ideogramme im Kanji "Bu" streiten?
Das "Bekenntnis des Friedlichen Kriegers" öffentlich aufsagen?



Eine sinnvolle und effektive Ausbildung im ernsthaften Kämpfen - da lege ich mich mal fest - bekommt man bei Herrn Dr. Wolters meiner Meinung nach auch nicht.

Was also bringt diese ganze verschwurbelte, esoterisch angehauchte Windbeutelei?

Nichts!

Alles nur heiße Luft.
Was also soll jemand, der so eine sache mitgemacht hat, uns darüber erzählen?
Entweder er glaubt an den Mist, der ihm da erzählt wurde.
Dann hat er uns nichts zu sagen.
Weil wir ja keine Ahnung haben ...

Oder er hat inzwischen erkannt, daß das Mist ist, was ihm da erzählt wurde.
Dann hat er uns sicher auch nichts zu sagen.

Warum also sollte er sich äußern?


FG
Rambat

Geändert von rambat (18-08-2010 um 19:25 Uhr).
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