Ich versuche mich aus mir selbst heraus zu definieren. Während andere sich über ihre Musik und damit verbundene Moden definieren, wieder andere allein über ihren Sport oder anderes, versuche ich, äußere Einflüsse nur als Färbung meiner selbst zu betrachten. So hör ich z.B. Death Metal, aber lange Haare lass ich mir trotzdem nicht wachsen. Und nur, weil mein privates Umfeld mich als
KK-Freak wahrnimmt, heißt das noch lange nicht, dass ich nur diese eine Seite an mir lebe. Jeder Charakter hat aber einen Kern und diesen in seiner Reinform zu finden, ist die Suche nach sich slebst. Manche beschreiben diese Suche als Do, keine Ahnung, aber eine (Weiter-) Entwicklung sollte jeder erfahren, weil Stehenbleiben bekanntlich einem Rückschritt gleichkommt. Aber bin
ich nun ein von äußeren Einflüssen verfärbtes Abbild meines Ichs auf der Suche nach seiner Reinform, oder nur ein Idiot, der gar nicht weiß, was er da gerade schreibt? Beides wahrscheinlich. Jedenfalls versuche ich, meinen Gedanken passende Taten folgen zu lassen. Ich will nicht mehr (oder anders) schein', als sein. Mein Ich sehe ich aber nicht primär als Produkt meines Tuns, sondern eher umgekehrt, obwohl Persönlichkeit sicher aus einem Zusammenspiel von beidem entsteht.