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#1
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| Uns geht es gut. Wir sich frei und die Demokratie westlicher Prägung ist von allen denkbaren politischen Systemen das Beste. Das sind die Dogmen die unsere Gesellschaft prägen und die zu hinterfragen selbst kritische Geister kaum wagen. Und doch leben wir im schlimmsten Regime, das die Geschichte hervorgebracht hat. Ich beziehe das Wort Regime jetzt nicht auf einen bestimmten Staat. Schlimm deshalb, weil sich die Menschen ihrer Unfreiheit gar nicht bewußt sind. Es wird ihnen glaubhaft gemacht sie träfen ihre Entscheidungen selbst und frei. In Wirklichkeit sind wir in unserer Entscheidungsfindung ein enges Korsett aus Gesetzen, Verordnungen, Mode, Werbung und dergleichen gebunden, nie waren wir weniger frei. Unser Alltag gleicht teilweise einer Gehirnwäsche. Man muß nur einen Abend vor dem Fernseher verbringen und wirklich aufpassen, dann merkt man genau was ich meine. Und dieses Korsett wird millimeterweise zugezogen. Von Lobbys großer Konzerne und der Bürokratie die gerne alles regeln möchte. So langsam, daß es uns fast nicht auffällt aber doch mit tödlicher Konsequenz. All das läßt sich immer irgendwie begründen, Sicherheit ist ein häufiges Argument. Oder freier Wettbewerb und natürlich Geld. Doch wer seinen Blick nicht auf einzelne Dinge sondern auf das Ganze richtet wird erkennen daß wir auf dem Weg sind alle persönlichen Freiheiten aufzugeben zugunsten eines Systems das nur wenigen nützt. Wir denken zwar wir wären frei aber das ist eine Illusion. Was nützt mir mein Wahlrecht wenn ich stets von einer Mehrheit überstimmt werde die ihre Wahlentscheidung davon abhängig macht wer die meisten Kugelschreiber verteilt? Wir werden von Dummen beherrscht die wiederum von den Mächtigen beherrscht werden. Und die Mächtigen sorgen dafür, daß die Dummen nicht aussterben. Wieso setzen wohl die etablierten Groß(Wirtschafts)parteien den Sparstift am liebsten bei der Bildung an? Dieses System braucht oder besser will keine Massen, die Dinge kritisch hinterfragen. Der Konsumidiot ist die Basis unserer Wirtschaft. Man braucht Menschen die sich ein Los kaufen damit die Reichen sich ärgern und nicht solche die sich fragen ob es nicht reicht wenn man mit einem Handy nur telefonieren kann. Und dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Menschen der denkt daß man Terror mit Krieg eindämmen kann, der gar nicht auf die Idee kommt daß das dem Versuch gleicht einen Fisch zu ertränken. Was können wir gegen all das tun? Das Grundübel ist die Dummheit der Massen. Wir müssen mündig werden. Ein Mensch der sich über Werbeeinschaltungen ärgert und am nächsten Tag dieses Produkt kauft ist zum Beispiel sicher nicht mündig. Er fördert durch seine Kaufentscheidung das, was ihn ärgert. Und nebenbei schadet er allen anderen die die Werbung ja auch über sich ergehen lassen müssen. Und doch tun das Millionen. Und die dürfen alle wählen!!! Wir müssen sensibler werden Dingen gegenüber, die eigentlich alltäglich geworden sind aber nichtsdestoweniger der pure Wahnsinn sind. Wir müssen anfangen nachzudenken. Und wir sollten uns gegen übermäßige Bevormundungen von Wirtschaft und Behörden auch mal zur Wehr setzen! |
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#2
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| gut erkannt aber die existenz als 'glücklicher sklave' ist einfach zu bequem solange es den leuten besser geht, als irgendwo anders, wird jeder versuch von aufklärung sofort mit 'aber die anderen...!' im keim erstickt. ich wünscht' ich wär' ein huhn... |
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#3
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| Also als erstes . Cooler Nick . Aber warum hast du dich nicht Captain Future genannt ? ![]() So nun zum Text.Wenn ich deinen Text lese habe ich das Gefühl das du von Beobachtung und Erfahrung aus sprichts. Und das zeugt in der Qualität des Textes denn ich glaube ich nicht genauer verassen könnte ! Ich denke das Problem der Gegenwart ist weniger die Dummheit das wird das der Zukunft sein. Siehe die Jugend von heute ! Ich sehe es mehr darin das sich viele schon denken *Grummel....grummel * etc... aber es sich Schlichtweg nicht trauen was zu sagen. Weil ein ganzer haufen ein und das selbe denkt: " Ich als einzelner kann doch nichts verändern * Und warum ändert sich nichts ? Weil die Syncron geschaltet alle so denken ![]() Ach ja kann es sein das du das mit Leuten auch schon mal im Gespräch versucht hast ? Nach dem 20 versuch wirds echt langweillig nech ? ![]() Gruß!!!!! ![]() |
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#4
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| Guten Tag.... Der Mensch kann wohl tun was er will, aber nicht wollen was er will...mmhh Die Freiheit, lehrte man mich, ist um so beschränkter desto weniger man wählen kann. Steigt demnach die Frequenz, aus zu wählenden Möglichkeiten, dann ist der Einzelne um so freier.Nun es wurde einmal erkannt Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.Ich denke die Notwendigkeit unseres Systems hat sich längst bewiesen. Frage:du erkennst das Problem und nennst es Unfreiheit des Willens? Wenn man diese Gesellschaft nicht akzeptieren kann warum verlässt man sie nicht? Ich denke die meisten verwechseln Unfreiheit mit der Angst selbst Verantwortung zu tragen. Gruzz Baki |
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#5
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| Zitat:
![]() @ Baki the Grappler: Ich denke wer Angst vor Veantwortung hat ist in seiner Unfreiheit glücklich. Wer sich dadurch bevormundet fühlt würde gern mehr Verantwortung tragen. Ich bezweifle nicht die Notwendigkeit des Systems an sich, aber ich fühle mich vom System in einem Ausmaß bevormundet das mir nicht notwendig erscheint. @iron101headDareius: Wegen der heutigen Jugend mach ich mir keine übermäßigen Sorgen. Ich bin sicher daß noch jede Generation über die Nächste so oder ähnlich hergezogen ist. Und vielleicht kann ich nicht viel bewirken. Aber ich kann z.B. mal bei Nacht, wenn kaum Verkehr ist und es keiner sieht, ganz bewußt eine rote Ampel überfahren. Es bringt zwar objektiv nichts, aber ich habe dann doch irgendwie das befreiende Gefühl mich teilweise emanzipiert zu haben. Geht zumindest mir so. Geändert von captainplanet (19-12-2006 um 10:00 Uhr). |
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#6
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| @captainsplanet... du solltest hier auf jeden fall differenzieren, da die meisten hier aus deutschland kommen und deine bemerkungen @bildungsausgaben... somit schnell zu falschen rückschlüssen führen können(da germany -sofern ich mich jetzt nicht irre- seit 1998 die bildungsausgaben kontinuierlich erhöht hat). nichts für ungut, aber deine argumentation erscheint mir ziemlich dualistisch und beinhaltet zuviel persönliche hintergründe. ich versteh dieses ganze lammentieren wirklich nicht, ich mein dir gehts doch gut, du hast offenbar genügend nahrung, gute bildung, ne unterkunft und kannst auch noch deinen hobbys nachgehen. es gibt sicherlich über ne milliarde menschen, die tag für tag mit hunger, nicht behandelten krankheiten und/oder gewaltspezifischen übegriffen konfrontiert werden und gerne mit deinem "unterdrückungssystem" tauschen würden. was baki erwähnt und du sogut wie richtig erkannt hast... ist, dass freiheit eine illusion ist. nur betrifft dies natürlich auch die gedanken/entscheidungsfähigkeit an sich ;-) ... denn auch die mächten politiker etc. gehören der homosapiens-rasse an, die neurologisch darauf programmiert ist, angenehme gefühlszustände wahrzunehmen und unangenehme zu vermeiden. jeder von ihnen hat ein individuelles verknüpfungsmuster/background (und dabei sind selbst die kompensationsbestrebungen nach macht & finanziellem wohlstand gerechtfertigt, weil sie gar nicht anders können). dass es in einer gesellschaft verschieden geprägte bedürfnisse/interessen aufeinander prallen, lässt sich also nicht vermeiden. das einzige was du tun kannst ist: weniger kant zu lesen, es zu akzeptieren und das beste draus zu machen. mfg. |
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#7
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| @ Siddharta: Es stimmt daß ich vielleicht zu wenig differenziere wenn ich konkrete Beispiele nenne. Ich weiß nicht genau was sich bei euch im Norden so tut, ich dachte halt viel anders als bei uns wrds nicht sein. Und es stimmt auch daß meine grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind, aber das heißt noch lange nicht daß es mir wirklich gut geht. Ich fühle mich bevormundet wenn mir ein Werbespot einzureden versucht was ich kaufen sollte. Ich fühle mich verarscht wenn das auf eine Art und Weise geschieht als entspräche mein IQ etwa der Außentemperatur. Und es erfüllt mich mit Sorge wenn ich sehe daß es bei vielen Menschen trotzdem funktiniert... |
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#8
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| Zitat:
gruß... |
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#9
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| Zitat:
dass es anderen menschen schlechter geht rechtfertigt garnichts. sich mit seinen problemen auseinanderzusetzen ist auch vermutlich die bessere wahl, als alles zu verdrängen etwas zu verdrängen ist auch nicht das gleiche, wie etwas nicht zu wissen. das verdrängte macht einen trotzdem kaputt |
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#10
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| Sich nicht mit überflüssigem Ballast zu beladen und zu verdrängen ist doch nicht dasselbe. Man muß natürlich entscheiden ob einem ein Problem genug anzipft daß man darüber schimpft, dagegen demonstriert, auf die Barrikaden steigt, Amok läuft oder ob man es nicht einfach ignorieren kann weils eh wurscht is wie man in Österreich so schön sagt. Siddharta bewertet die von mir angesprochen Probleme für sich scheinbar anders. Das ist sein gutes Recht und hat nicht unbedingt was mit Verdrängung zu tun. |
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#11
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| such deine erfüllung bei Gott |
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#12
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| Zitat:
davon abgesehn finde ich es nicht besonders verantwortungsbewusst durch determinismus und götterglaube einen großen teil seiner eigenverantwortung auf eine idee namens gott abzuschieben. Zitat:
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#13
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| ich hab nicht von verdrängen geredet. verdrängung ist meist aktiv & zwanghaft... wohingegen die >>nichtbeachtung infolge der relevanten fokussierung<< passiv & harmonisch ist. Zitat:
Zitat:
mfg ps. es liegt mir eigentlich nicht soviel daran, mich über fremde weltbilder lustig zu machen... aber ich finds recht interessant, dass du über die transzendenten vorstellung anderer herziehst aber davon überzeugt zu sein scheinst, dass es ein übernatürliches bewusstsein gibt^^ Geändert von Siddhartha (19-12-2006 um 23:41 Uhr). |
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#14
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| Warst Du mal in einem Land mit einem totalitären, undemokratischem System? Warst Du mal in einem richtigen Armenviertel (in der dritten Welt)? Irgendwo habe ich mal das gelesen: "Demokratie ist schlecht - aber es gibt nichts besseres!" Ich glaube Dir geht's einfach zu gut... |
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#15
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| Freiheit kann man nicht essen. |
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