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#1
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| Hallo KKB Mitglieder! Hat wer ein paar Tipps für mich wie man in ernsten Situationen gelassener wird? Vielleicht auch im allgemeinen gelassener. Komm mir in ernsten Situationen vor wie ein Hähnchen das wie aufgescheucht umher lauft.(Metapher). Hilft da Mentales Training oder was anderes? Danke! |
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#2
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| Sparring und Schattenboxen! Je öfter du eine Situation erlebst,desto schneller wird sie zur Routine. Vollkontakt hat mir irre dabei geholfen den Fluchtreflex des Körpers auszuschalten und das frei werdende Adrenalin zum eigenen Vorteil zu nutzen. Grüße & Viel Erfolg!
__________________ Pain is the best instructor -but no one wants to go to his class... |
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#3
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| Zitat:
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#4
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| Zitat:
für alle Situtionen gillt für mich, dass du dir bewußt machen musst, dass die "Hähnchentaktik" eher kontraproduktiv ist. Sammle deine Sinne und versuche das Problem aus der Warte eines neutralen Beobachters zu lösen... Kenne ein solches Verhalten von vielen, man macht sich schon stress, bevor die Situation überhaupt richtig überblickt wurde... |
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#5
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Prüfungsstress, Stress auf der Arbeit usw. |
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#6
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| dann wie gesagt. Mach dir dein Verhalten bewußt. "was bringt es, sich über aufzuregen und rumzuflattern?" Versuche die Situation neutral zu betrachten... Im Zweifel, kann auch so ne Art mentales Training schonmal helfen. Habe vor Jahren mal Autogenes Training gemacht..das kann einen schon beruhigen... trotzdem halte ich nicht zu viel davon... sich sammeln und einfach mal tief durchatmen reicht meistens genauso aus... sicher ne typsache...aber in panik geraten ist meine art nicht...weil es einfach nichts bringt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! |
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#7
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| "...weil es nichts bringt..." ist natürlich gut. Der reagiert ja nicht so, weil er meinen würde es sei adäquat + er erkennt, dass es das offensichtlich nicht ist, sonst hätte er ja den Thread nicht eröffnet. Normalerweise kann man sich selber "einfangen", wenn man das bei sich beobachtet und einfach weiter tut, was man gerade tut. Einfach nur tun - ist vllt. der angesprochenen neutrale Beobachter. Möglicherweise eine Frage der Übung. Möglicherweise sinnvoll auf Aufputscher zu verzichten. Möglicherweise hilft regelmäßiges Joggen. Möglicherweise ist das ein Symptom. Wenn du das meinst wäre ein Arzt nicht schlecht. Entspannungsübungen sind vllt. ganz sinnvoll, wirken aber nicht sofort. Der User Kanken (nicht Kraken!) hatte mal irgendwo einen link zu progressiver Muskelentspannung reingestellt. Musst du mal suchen.
__________________ Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du. |
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#8
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| Danke an die ersten Antworten bis jetzt! |
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#9
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| ist mir soweit klar..aber das einem das bewußt ist, heißt noch lange nicht, dass man es sich in der Situation auch bewußt macht, oder?? |
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#10
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| hi, versuch´s mal mit "den Füßen spüren", auf Fußsohlen achten - und ruhig ausatmen, einatman, ausatmen ...... es gibt viele verschiedene Methoden, die das noch weitergehend zu erläutern. Achtsamkeit/Body Scan als Suchwort - weiterghend hilft Yoga etc Aber auf jeden Fall hilft mir das mit den Füßen in Verbindung mit atmen sofort - egal ob ich vor Dreissig Politikern reden muss oder mit einem durchgeknallten. egal ob Präsentation oder kurz vorm "Gang durch Watschenwald" Gruß & Viel erfolg |
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#11
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| Routine hilft oft Situationen zu bestehen, egal ob es sich um was für eine art Situation es sich handelt, ob nun SV, Wettkampf, Vorstellungsgespräch, Geschäftsleben oder ein Date. Für alle möglichen Situationen hilft Training und Rollenspiele, du übst den ablauf der Situation und Möglicher verläufe ein später erinnert sich dein gehirn an das eintrainierte und du kannst es in Bausteinen abrufen. Beispiel Geschäftswelt, du musst das erste mal ne Präsentation beim Kunden halten vorher übst du das Präsentationsgespräch mit deinen kollegen die dumme fragen stellen, beim Kunden Beispiel SV, ein typ der grösser ist als du, nimmt dich in schwitzkasten. Im training hast du verschiedene berfreiungsaktionen gelernt, du wendest sie also nun an. Gute vorbereitung ist also wichtig und schafft sicherheit, sei also von anfang an auf mögliche Verläufe der ernsten Situation vorbereitet oder habt entsprechend das improvisieren geübt. Gute Selbstsicherheit ist immer hilfreich, ich finde auch Sport kann helfen "Im Wettkampf habe ich das ja auch gemeistert, dann schaffe ich auch das schwierige gespräch mit meinem chef" Mentales training kann denke ich auch helfen ruhiger zu bleiben, insgesamt sollte man sich halt darauf konzentrieren die situation zu lösen. |
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#12
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| Guter Beitrag, FunFirst. Da kannst du noch so viel theoretisch üben, wirklich was ändern tut nur eines: Erfahrung. Viel davon.
__________________ There is awakening, but not one awakened. There is the path, but not one walking it. ~ Visuddhi Magga |
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#13
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| ich wollte das Gesagte eigenlich gar nicht weiter diskutieren und bin mit dem Thema soweit durch. Ich habe dir ja im Prinzip auch zugestimmt, falls das von Bedeutung sein sollte. Ich sehe, dass man im Karussell sitzen kann, sich dessen klar sein kann (zumindest meint), und dennoch nicht weiß wie man da raus kommt. Mit dem bewusst machen ist das so eine Sache... was da abläuft ist ein Automatismus, der nicht verschwinden muss, dadurch, dass man den bemerkt - um in deiner Terminologie zu bleiben, kein unbeteiligter Beobachter möglich. Wie das hier ist weiß ich nicht. Ich finde da kann man nicht viel zu sagen. Kommt vllt. auch darauf an, ob man sich denkt, dass man daran vllt. mal arbeiten könnte, oder ob man sich davon im Alltag tatsächlich eingeschränkt fühlt. In letzterem Fall würde ich evtl. meinen vierten Vorschlag in Erwägung ziehen. ciao
__________________ Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du. |
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#14
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| Routine, also viel Sparringserfahrung, um das nötige Selbstbewußtsein zu haben. Bewegung - um überschüssiges Adrenalin abzubauen (fight or flight) d.h. gestikulieren, bewegen (muss nicht zwangsläufig aggressiv sein/wirken) , um nicht in eine "Schreckstarre" zu verfallen. Verhaltenstraining...mit Partnern bzw. mental die Situationen durchspielen und mental vorbereitet sein, auf möglichst jede Eventualität..... Gefahr meiden im Vorfeld, so simpel das klingt....so effektiv ist es auch.. ![]() Angst und Stress haben wir alle (sofern man nicht unter einer Störung leidet) - lernen damit umzugehen..
__________________ "A martial art without a belt system is like a monkey directing a musical...." http://www.kampfkunst-graz-bruck.at |
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#15
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| Wie so immer macht es die Mischung aus vielem... in etwas Routine zu bekommen, ist aus meiner Sicht schon ein Superlativ, dass es eigentlich zu vermeiden gilt. Routine bedeutet nämlich auch, grundsätzlich zur Unvorsichtigkeit zu neigen. Ich weiß, wie es hier gemeint ist, wollte aber dennoch auf diesen Nachteil hinweisen. Ich glaube, dass - wie es chun tian in seinem ersten Posting erwähnt - Sparring eine gute Möglichkeit bietet, vor allem geht es hier um die Annäherung bzw. Gewöhnung an Situationen, die für einem selbst unausweichlich sind. Wie der Mensch so ist, wird er dann gefordert, ökonomischer und angemessener zu arbeiten. Chun tian beschreibt es so, dass sein Fluchtreflex ausgeschaltet wurde, ich vermute eher, dass der Fluchtreflex durch andere - bis dahin nicht präsente - Handlungsstrategien ersetzt wurde. Bedeutet: Nur indem man sich diesen unangenehmen Situationen stellt, zwingt man sich gleichfalls (versetzt sich in die Lage) Lösungen zu finden. Dieser Druck ist m. E. DIE Motivation schlechthin. Andererseits muss man eben auch lernen, die unausweichlichen Dinge des Lebens nicht zu bekämpfen, sondern sich mit ihnen zu arrangieren. Dies fängt oft damit an, dass man sich fragt, was genau an dieser oder jener Sache gerade für so ein Problem sorgt. Ist so etwas erstmal analysiert, ergeben sich dadurch weitere Möglichkeiten. Oft erkennt man, dass die Probleme doch nicht so groß sind. Dennoch: Probleme müssen gelöst werden, sonst subsumieren sie sich und werden nach und nach zu einem unüberwindbaren Berg. Wenn allerdings Stress so mächtig wird, dass man zu nichts mehr in der Lage ist, sollte man sich professionelle Hilfe suchen.
__________________ Immer gut drauf - wenn nicht, dann schlecht drauf. Geändert von AndyLee (22-11-2011 um 17:49 Uhr). |
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