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#61
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| und warum wird sowas des öfteren verfälscht? Weil sie unwissend sind ![]() und es sich nicht anders erklären können. Endlich mal beim Thema Wahrheit hier! ![]()
__________________ "Fange niemals einen Tiger mit bloßen Händen..." |
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#62
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__________________ Mein Abnehmthread |
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#63
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Man kann die Existenz Gottes nicht widerlegen, das ja. Darüberhinaus wurde im Philosophischen bereich die aus sich selbst heraus existierende Individualseele Atman "abgeschafft". Im Hinduismus ist es (bei allen Göttergeschichten) das Ziel, dass sich die Individualseele mit der Weltseele Brahman vereinigt. Im Buddhismus gibt es keinen unsterblichen Kern, der die Inkarnationen durchläuft, wohl aber ein Bewusstseins-Kontinuum, das über den Tod hinaus existiert. Darüber hinaus gibt es im Buddhismus noch die allem zugrunde liegende Buddahnatur, die es zu erkennen gilt und genauso ungeschaffen ist, wie die Weltseele oder Gott. Gott wird allerdings in unserer Kultur gerne als Person missgedeutet, die dann auch noch in die Einzelschicksale eingreift..Auch wenn man sich kein Bild von Gott machen soll Zitat:
Das Nirvana erreicht man dagegen durch eigenes Bemühen. Das Versprechen des Himmelreichs fördert Anhaftung an die Belohnung. "Jetzt geht es euch schlecht->bald wird es euch besser gehen" Nirvana erreicht man durch loslassen der Anhaftungen "Es geht mir schlecht, weil ich unwissend bin und Dinge erreichen oder vermeiden möchte" Das "Ziel" liegt allerings auch jenseits der Dualität Nirvana-Samsara/Form-Leere. Die Leere ist auch nicht einfach nur "Nichts", nur leer von Dauer und unabhängiger Existenz, dafür voller Möglichkeiten. Zitat:
Die Kirche hat gerade jene verfolgt, die versucht haben, wie Jesus und seine Jünger zu leben (Jesus war Jude und wurde von jüdischen Priestern, denen es um Status und Macht ging, verfolgt). Buddhismus ist ursprünglich eine praktische Lehre, die Techniken zur Geistesschulungen aufzeigt, explizit auffordert, alles zu prüfen und sich ansonsten metaphysischen Spekulationen enthält. |
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#64
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| Finde ich sehr treffend beschrieben, bluemonkey! Man erkennt, dass Du dich intensiv damit beschäftigt haben musst.
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. |
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#65
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__________________ Mein Abnehmthread |
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#66
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| Interessant finde ich, dass das was manche im Buddhismus als atheistische Grundhaltung sehen, oder ich eben als Ignoranz, laut der Bhagavad Gita eine Form der Gottesandacht darstellt und die Erkenntnis der höchsten Realität gleichzeitig auch die Erkenntnis Gottes ist. Wer diesen in Allem sehen würde, gleichmütig wäre, andächtig bleibt, würde schon auf der Erde den Himmel erreichen und nach dem Tod ganz verwehen. Nirvana halt. Jedenfalls wenn ich es richtig verstanden habe. Naja naja. Ich glaub's ja nicht ![]() Geändert von dcmak (31-03-2010 um 19:03 Uhr). |
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#67
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| Der Buddhismus ist voll von Gottheiten von Atheismus zu sprechen ist da vollkommen fehl am Platze.. Liebe grüße, Shin |
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#68
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Allerdings bin ich kein Buddhist! Ich bin ein Interessierter aber ich lege mich nicht fest. Ich will erfahren und nicht an etwas glauben was irgendwelche Menschen in Schriften vor langer Zeit mal behauptet haben. Es war auch im Sinne Buddhas alles zu prüfen und alleine diesen Aspekt finde ich schon richtig toll!
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. |
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#69
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| Das bedeutet nicht, das es mich nicht gibt, nur das es mich lediglich bedingt gibt. Und zumindest im Mahayana gehen eingie wie gesagt von einer unsterblichen Essenz aus: Zitat:
Wenn nun also auch im Hinduismus der Atman von vorneherein identisch mit Brahman ist, wo wäre dann noch der Unterschied? Auch die "Götter" sind ja in beiden Systemen existent, aber haben eher untergeordnete, eventuell metaphorische oder volkloristische Bedeutung. So wie es auch den griechischen Göttern an der Allmacht des jüdisch/christlich/islamischen Gottes mangelte, waren sie doch dem Schicksal unterworfen, so wie die buddhistischen Götter dem Karma. |
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#70
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kennst Du den Film die Insel? Ein beliebtes Argument der Atheisten ist ja das Theodizeeproblem, kurz: warum gibt es Schlechtes in der Welt, wenn Gott doch allmächtig und allgütig ist, bzw. warum erhört er nicht meine Gebete? (Tsunami -> Bildzeitung: "Wo war Gott?") Das zentrale Gebet des Christentum ist das "Vater unser". Dort bittet man um die Vergebung der Sünden und die Erfüllung der Grundbedürfnisse ("tägliches Brot") ansonsten aber "Dein Wille geschehe". D.h. der Gläubige unterwirft sich dem Willen Gottes. Gott ist in diesem Sinne kein Versandhaus, das (egoistische) Bestellungen ausführt, im Gegenteil, Gott weiß von vorneherein schon, was der einzelne braucht und gibt es ihm, selbst wenn es dem gerade nicht gefällt. Da sehe ich durchaus Paralellen zu den östlichen "Religionen", wo man Begierden und Abneigungen als leidbringend erkennt und den Augenblick annimmt, auch wenn der gerade nicht angenehm ist oder sich dem Wirken des Dao "überlässt". Die einzige Hilfe, die Du IMO in schweren Zeiten von Gott (oder Deinem Glauben an ihn ) erhalten kannst, ist, die Situation anzunehmen und die Geborgenheit in seiner Liebe und das ist einge ganze Menge . |
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#71
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| Man kann keinen allmächtigen und allwissenden Gott um etwas bitten, z.B. "bitte bitte, mach daß ich den Job kriege und mein Mitbewerber weiter auf der Straße liegt" oder "bitte bitte, laß mein Kind genesen (laß lieber ein paar andere sterben)". Solch ein Gott kennt alle Ereignisse und hat sie schon einberechnet. Natürlich könnte Gott den Eintritt von Ereignissen an das Absetzen des Bittgebets Richtung Himmel knüpfen, aber was macht er, wenn in Fall 1 beide Bewerber beten? Bittgebete werden daher von vielen christlichen Richtungen auch für sinnlos gehalten. Eigentlich machen nur Dankgebete, bzw. Gemeinsamkeitsbezeugungen Sinn. Das Problem des Bösen in der Welt ist kein Argument nur für Atheisten. Es ist ein brennendes (imho unlösbares) Problem für jede Religion, die von einem allmächtigen und guten Gott ausgeht. Ich finde die neuplatonische Antwort am einleuchtendsten, bzw. alternativ den Verweis auf die Willensfreiheit des Menschen (der das Böse erzeugt) möglich, wobei letzteres der Allmacht Gottes widerspricht, wie sie die lutherische Seite sieht. Oder man verzichtet auf die Güte Gottes, was auf eine Welt als Selbsterfahrung Gottes hinausläuft. Vielleicht kann uns der wissende helfen? |
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#72
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| Zitat:
Dass sich Hinayana und Mahayana nicht unbedingt grün waren, darüber müssen wir denke ich nicht diskutieren. Mit den Jahrhunderten änderten sich viele Ansichten, ich denke hierbei nur an den Vorwurf der Mahayana-Buddhisten, dass die Hinayana-Anhänger Egoisten wären, da sie sich nur um ihre eigene Erlösung kümmerten. Dennoch halte ich es für einen der Hauptunterschiede, dass der Buddhismus die Existenz einer unsterblichen Seele, im Menschen wie in der Welt, leugnet, hingegen der Hinduismus diese Seele für tatsächlich existent hält. Die Gemeinsamkeit ist hierbei aber trotzdem, dass "Innen wie Außen" und "Oben wie Unten" gilt. Ich halte es für schwierig, diesen Unterschied nicht zu betonen, denn durch die Ablehnung der Seelenvorstellung ist erst der Buddhismus entstanden - es war die zentrale Lehre des Siddhartha Gautama. Zitat:
__________________ Mein Abnehmthread |
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#73
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| Bluemonkey Zitat:
Könnte sein, dass das ganze irgendwie auf das selbe hinausläuft denn daraus entsteht bedingungslose Liebe und Mitgefühl zu allen Lebewesen. Betrachtet man das Christentum aus diesem Blickwinkel dann kann auch hier Kraft entstehen. Kraft die einem im Leben weiterhilft. Mitgefühl und Barmherzigkeit sind sicherlich bis zu einer gewissen Ebene das selbe. Leider scheinen aber viele das Christentum dann falsch zu verstehen und sie beten und glauben an einen Schöpfer der aktiv in das Geschehen eingreift. Das führt irgendwann zum Frust. Geht man aber hin und vertraut und glaubt aus reinem Herzen an Gott dann findet man auch Kraft. @Tiju Zitat:
Stichwort Naturkatastrophe: Glaubt man an einen guten Gott der so etwas verhindert dann läuft man Gefahr ihn irgendwann dafür verantwortlich zu machen, dass er es nicht verhindert hat. Das wiederum ist schlecht denn man sucht einen schuldigen und somit sind wir wieder bei den Gefühlen die leiden und das Böse verursachen. Das alles ist kein leichter Weg! Aber ich denke das Böse geht immer von uns aus. In unserem Geist und in unserem Gefühlsleben...
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. Geändert von LoneWolf (01-04-2010 um 17:57 Uhr). |
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#74
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| Alles ist Dukkha,vernichte es. Lege das verdeckte offen,mach das unsichtbare sichtbar und leuchte da wo dunkelheit herrscht ![]()
__________________ "Fange niemals einen Tiger mit bloßen Händen..." |
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#75
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| – Siddhartha Gautama ![]()
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. |
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