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| Was ich immer wieder feststelle, wenn es zu solchen Diskussionen kommt, ist das sich die Fronten schnell verhärten. Ein mir bekannter erfahrener Chirurg meinte mal das wichtigste für ihn sei den Leuten die Angst vor dem Eingriff zu nehmen. Weil er für sich festgestellt hat das Patienten mit einer positiven Einstellung auch weniger Komplikationen entwickeln und sich schneller erholen. Für mich Persönlich habe ich festgestellt das sich unter den Alternativmedizin Anhängern viel Leute sammeln die die Schulmedizin generell in Frage stellen. Oft nur wegen Hören sagen. Der Punkt ist das man die Selbstheilungskräfte des Körpers auf der einen Seite nicht unterschätzen darf und auf der anderen Seite auch anerkennen muss das es viele Krankheitsbilder gibt die schulmedizinisch nur schwer fassbar sind . Zu letzterem hat sich übrigens das Fachgebiet der Psychosomatik etabliert. Vielleicht fehlt in der Schulmedizin ja noch ein Fachgebiet, nennen wir es mal "Illusionssomatik" das die Bedürfnislücke schließen kann und diese Grabenkämpfe beendet.
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#92
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| hi, Zitat:
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der kombinationsansatz von schulmedizin und alternativmedizin, den ich auch bei dir herauslese, ist mir unverständlich, entweder ich glaube an die wirkung der alternativmedizin, dann mach ich das. dann nehm ich zuckerkügelchen, trinke urin, lasse die kraft der steine wirken, piekse in voodoopüppchen etc. warum soll ich dann zu einem dodeligen arzt gehen und mir irgendwelche tabletten oder spritzen geben lassen? wenn ich der auffassung bin, menschliche körper funktionieren nach naturwissenschaftlichen prinzipien, weshalb soll ich dann zusätzlich oben genannte therapiemassnahmen einleiten? also entweder oder, katz oder koder. warum sollen irrationale theorien und ideen patienten zu einer positiveren einstellung gegenüber krankheit und heilungsprozess verleiten als vernünftige? wer seinen urin trinken mag, der solls halt machen, das muss jeder selbst entscheiden, wir leben ja in einem freien land. viele grüsse vitor b. |
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#93
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man kann ein symptom auf zellulärer oder chemischer ebene ansprechen, mit einem medikament, das entweder irgendeine chemische reaktion des metabolismus verstellt oder irgendeinen zellrezeptor blockiert usw. das ist eine objektive, nachweisbare wirkung. sie hat nur meistens den nachteil, dass man damit erstens den ganzen körper überschwemmt (um die kopfschmerzen loszuwerden, schluckt man ein medikament, das über den blutkreislauf in den ganzen körper transportiert wird, in konzentrationen, die ausreichen, um am kopf den kopfschmerz zu lindern). diese wirkmöglichkeiten des medikaments außerhalb der beabsichtigten sind meistens unerwünscht. und man hat das problem, dass jeder mensch ein bisschen anders funktioniert, weshalb die dosierungen recht grob geschätzt werden müssen, wiederum mit dem risiko unerwünschter wirkungen und/oder zu schwacher therapeutischer wirkung. dazu kommt, dass der körper meistens versucht, einwirkungen zu kompensieren - dreht man ihm einen mechanismus ab, findet er gerne einen anderen mechanismus, den er ausgleichsweise höherdreht, um die medikamentwirkung auszugleichen (mit sehr unterschiedlichem erfolg und auch da können unerwünschte wirkungen durch überschußaktivitäten neben der torpedierung der medikamentwirkung entstehen). diesem problem begegnet man auch in der schulmedizin oft dadurch, dass man nicht eine komponente mit einem medikament stark beeinflusst, sondern zwei (oder mehrere) medikamente verwendet, die alle gemeinsam haben, dass sie auf das vorhandene symptom wirken, obwohl sie verschiedene wirkmechanismen haben (jedes verstellt eine andere komponente des körpersystems). das hat den vorteil, dass man insgesamt den vollen erwünschten therapeutischen effekt erreicht, aber sich die unerwünschten wirkungen auf mehrere jeweils leicht ausgeprägte auswirkungen verteilen. diese methode ist wiederum dadurch begrenzt, dass - z.b. aufgrund der schon erwähnten kompensierungstendenz des körpers sowie aufgrund der begrenzten köperressourcen zur metabolisierung von fremdstoffen und daraus resultierenden enzymatischen engpässen, wenn zuviele fremdstoffe gleichzeitig abgebaut werden müssen - man nicht beliebig viele medikamente in einem patienten mischen kann. die treten sich irgendwann gegenseitig auf die füße, haben miteinander unvorhersehbare chemische reaktionen im zusammenspiel mit den chemischen reaktionen des körpers, usw. auch wird die jeweilige dosierung irgendwann mörderisch unübersichtlich. an diesem punkt kann man sich vielleicht daran erinnern, dass der körper nicht nur die biochemische, sondern auch psychosomatische und rituelle sprachen versteht und umsetzen kann. bei schmerzen, diversen befindlichkeitsstörungen (insbesondere verdauungsprobleme, schlafprobleme, konzentrationsprobleme) und bei der immunmodulation verfügt der körper über sehr wirksame regulationsmechanismen, die über die internen kommunikationsmechanismen (nervensystem, botenstoffe, verstärkende und abschwächende regelkreise) organisiert werden und eben über die mental-emotionale schiene ansprechbar sind. die kann man absichtlich und gezielt triggern, z.b. durch psychotherapie bei einem magenkranken oder durch intensive vorstellungen dessen, was der körper abwehren oder leisten soll. das sind bitteschön keine schwachen wirkungen - man kann sich psychosomatisch zum wrack machen oder hochsignifikante verbesserungen errreichen. und die eigenen regelmechanismen des körpers arbeiten differenzierter als ein medikament, mit dem so ziemlich alle körperstrukturen in wirksamer konzentration versorgt werden. es wäre idiotisch, dieses machtvolle instrument nicht zu nutzen, nur weil man sich auf ein einheitliches system einer als einzig wahr verteidigten lehre versteifen will. das triggern erwünschter psychosomatischer wirkungen ist ein gebiet, auf dem magische systeme große erfahrung und weitreichende kenntnisse haben, ist doch magie per definition die steuerung der materie durch den geist. welches magische system man anwendet (oder auch welches psychologische, wenn einem magie widerstrebt) ist ziemlich beliebig, solange es das tut, was der kern jeder magie ist: den "wahren willen" des patienten mobilisieren und so stark in der vorstellung fokussieren, dass die gewünschten regulierungen allerlei körpereigener fähigkeiten erreicht werden. in bezug auf krebs kann das der unterschied zwischen leben und tod sein, wenn ein patient nach allen geschützen der schulmedizin (bei krebs auch niemals einseitig: operation + radiotherapie/chemo/hormontherapie) noch ein paar verstreute krebszellen im körper hat, die den durchlaufenen therapien wiederstanden haben, aber durch magische oder psychologische mobilisierung der immunkräfte des patienten - nun, da die hauptmasse des tumors weg ist - eher erledigt werden können als ohne eine solche mobilisierung. das immunsystem konnte mit einem ganzen ausgewachsenen tumor nicht fertigwerden, die therapie konnte vielleicht mit den letzten verstreuten zellen nicht fertigwerden, aber beide gemeinsam könnens vielleicht (mit einer deutlich besseren chance) schaffen. ich hab jetzt leider nicht mehr die studienzahlen dazu, wie stress und depression das immunsystem beeinträchtigen und wie hoffnung und gesundungswille es fitmachen können, aber das war hochoffizieller lehrstoff an einer medizinuni und die zahlen waren beeindruckend (irgendwas mit 30-50 % unterschied). |
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#94
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| hi, Zitat:
darüber hinaus mag es auch individuelle unverträglichkeiten geben, keine frage, es steht in der regel in der packungsbeilage, dass ein medikament bei leuten bestimmte nebenwirkungen haben kann. es kann auch völlige unverträglichkeiten geben. na und? sowas muss getestet werden und dann halt auf ein anderes medikament umgestiegen werden. ich seh die probleme einfach nicht, die du da heraufbeschwörst. es gibt auch lebensmittelallergien, ohne dass deshalb "nahrung aufnehmen" an sich kritisiert werden muss. nicht mal die konkreten lebensmittel an sich müssen kritisiert werden. warum auch. jetzt aber mal was anderes. wenn du schon die nebenwirkungen der schulmedizin hier so massiv angreifst, wie schauts denn dann eigentlich mit den "nebenwirkungen" der alternativheilbehandlung auf? was sagst du eigentlich zu all den menschen, die sich zusammenschliessen in vereinen oder sonstigen gruppen organisieren, die sich als "therapiegeschädigte" bezeichnen? leute, die von in der regel selbsternannten heilern, medien oder sonstigen erleuchtern in ihrer naiven hilfesuche abhängig gemacht wurden, ausgenommen wurden wie weihnachtsgänse und irgendwann nicht nur körperlich sondern auch noch seelisch-psychisch am absoluten ende ihrer kräfte angelangt sind. leute, die den ganzen magischen psychomarkt durchgemacht haben, von pendeln bis was weiss ich, dabei ein vermögen verloren haben und hinterher genauso schlau und gesund sind wie vorher. also nur mal von wegen nur schulmedizin hat nebenwirkungen. Zitat:
Zitat:
weil ich es für wichtig halte, möchte ich zum schluss nochmal drauf hinweisen, dass das all die alternativen heilmethoden mehr negative nebenwirkungen in sich haben, als viele gemeinhin denken. es gibt sehr viele betroffenenorganisationen, welche die einzelnen leidenswege sehr gut dokumentieren und interessiert sind, dies öffentlich zu machen. die menschliche psyche ist ein sehr sensibler bereich, so gesehen sollte man sich gut überlegen, wen man da rumschrauben lässt. die ausbildungen im alternativmedizinsektor sind bekanntlich häufig etwas zweifelhaft. tsange, ich finde, wir beide sollten die diskussion jetzt langsam abschliessen, es macht irgendwo keinen sinn & ich hab keine lust mehr. trotzdem: nix für ungut! vg vitor b. |
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__________________ Es ist ein Mißverständnis, die Gedankenfreiheit bis zur Unabhängigkeit vom Verstande voranzutreiben. Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. |
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....erinnert obendrein an die Schiene "wenn es funktioniert, ist es WT/kein_WT, wenn es nicht funktioniert ist es kein_WT/WT" (je nach Vortragendem) Sorry, das mußte raus ![]() |
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| hi Sportler, falls das jetzt wirklich stimmt und kein joke ist, wovon ich selbstverständlich ausgehe, so freut mich das sehr! hab mich auch bemüht. ![]() ![]() viele grüsse vitor b. |
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#98
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| Grad wenig Zeit. Aber noch mal Grundsätzlich es geht weniger darum ob das eine jetzt schlechter oder besser ist oder darum wie viele Kurfuscher hier und Scharlatane drüben Praktizieren, die es ohne Frage zu auf beiden Seiten zu genüge gibt sondern die Mechanismen zu entdecken die Helfen können oder eventuell das letzte Glied einer Kette sein könnten die dann bezogen auf das eingangs Thema die Heilungsrate von Krebs tatsächlich signifikant verbessern. Scheuklappen runter der Menschliche Körper wenn auch auf physikalischen Gesetzen basierend ist im Zusammenspiel äußerst Komplex. Der Supercomputer ist noch lange nicht Gebaut der das Zusammenspiel einzelner Faktoren exakt vorhersagen kann. Von der Schulmedizinischen Illusion einer rein auf Erkenntnis basierenden Medizin sind wir nach ganz weit entfernt "Try and Error" trifft es viel besser. Eine Therapie ist immer nur solange gut bis man etwas besseres findet und gerade an der Stelle muss man sehr aufpassen das man nicht Opfer seiner Scheuklappen wird. Noch was zum Nachlesen "Narrative Medizin" hoch Aktuell und Schulmedizinisch. Ich fand tsang s letzten Beitrag sehr Gut und treffend. Und auch sein Magie Ansatz gefällt mir. Oder mal so ich denke das das Handauflegen eines liebenden Menschen tatsächlich einen Unterschied machen kann. Und selbst wenn es nicht Hilft macht es doch einiges erträglicher. Nur mal so zum Nachdenken.
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#99
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ich bin in keiner weise anti-schulmedizin (tatsächlich ist pharmakologie eines meiner lieblingsfächer, weils wirklich spannend ist, was alles möglich ist und durch welche mechanismen) und es gefallen mir bei weitem nicht alle alternativmedizinen, aber tatsachen müssen tatsachen bleiben. ich habe auf deine ausdrückliche frage vollkommen sachlich geantwortet, indem ich dir die wirkweise beschrieben habe. dass du diese ganz einfachen tatsachen, die selbstverständliches allgemeinwissen sein sollten und von keinem mediziner abgestritten würden, für einen angriff hältst, find ich sehr erstaunlich. das war eine stinknormale kurzbeschreibung der art, wie medikamente funktionieren. Zitat:
die indirekte unerwünschte wirkung des verzichts auf eine wirksame therapie ist eine kopfgeschichte und hat wenig mit der methode an sich zu tun. dieselbe unerwünschte wirkung kannst du ebenso haben, wenn medizinern ihren patienten eine zusätzliche alternativtherapie ausreden. das konkurrenzdenken und der alleinanspruch sind hier das problem, nicht die verfahren. Zitat:
endlose leidensgeschichten mit sinnlosen therapien gibt es auch im schulmedizinischen bereich. das ist nicht der fehler der schulmedizin, sondern das sind fehlleistungen einzelner personen im zusammenspiel mit der vorstellung, ärzte müssten, weil sie ärzte sind, unfehlbar richtig handeln. woher du nimmst, dass alle leute, die alternativmedizin für sich nutzen, zwingend der schulmedizin den rücken kehren müssen und dann auch noch in jeder hinsicht das schlimmste aller schicksale erleiden, ist mir nicht ganz klar. natürlich ist es unvernünftig, auf schulmedizin zu verzichten, wenn sie notwendig ist, und natürlich gibt es auf der welt unvernünftige menschen. aber wenn dich sosehr ärgert, dass für alternativmedizin geld ausgegeben wird, warum ärgert dich nicht ebenso, dass für schmerz-, beruhigungs- und abführmittel (frag einen apotheker: das sind die am meisten verkauften präparate) sowie für massenhaft narhrungsergänzungspräparaten soviel ausgegeben wird? schmerzmittel, die du so harmlos findest, selbst über die dosierung zu befinden, stehen bei den stark gesundheitsbeeinträchtigenden bis lebensgefährlichen unerwünschten wirkungen übrigens ganz oben auf der liste. da wurde zwar versucht, weil das weltweit als sehr ernstes medizinisches problem betrachtet wird, die klassischen nichtsteroidalen antiphlogistika durch modernere, selektivere schmerzmittel zu ersetzen, aber dummerweise haben die dann durch andere unerwünschte wirkungen auch keine besseren werte gehabt. es hat tradition in unseren breiten, dass leute sich selbst schmerzmittel verordnen und nach belieben schlucken, deshalb hältst du es für harmlos. Zitat:
krebs ist in vielen fällen völlig heilbar, eben deshalb, weil die schulmedizin mehrere strategien kombiniert, und innerhalb einer strategie (chemotherapie) wiederum mehrere medikamente kombiniert, um ein maximum an wirkung bei noch erträglichen nebenwirkungen zu erreichen. da, wo das zusammenwirken von op + radiotherapie/radioimmunotherapie + chemotherapie noch nicht ausreicht, kann eine alternativtherapie das zünglein an der waage sein. was ist daran so exotisch oder schwer zu verstehen? Zitat:
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ich habe ein paar postings früher beschrieben, wie eine krebstherapie in den meisten fällen abläuft: man vernichtet alle krebszellen, die man vernichten kann, und hofft, dass keine überlebensfähige krebszellen vorhanden sind. manchmal klappt das, manchmal nicht. wenn es nicht geklappt hat, wächst der tumor wieder nach und besteht aus krebzellen, die die früher verabreichte therapie aushalten. dann versucht man die nächste therapie, die wiederum einen großteil der krebszellen besiegt, aber (da der krebs in diesem stadium schon sehr verändert ist) vermutlich nicht alle. undsoweiter. es ist daher extrem wichtig, der ersten therapie so viele chancen wie möglich zu geben - sprich alles aufzufahren, was irgend imstande sein könnte, den krebs in einem möglichst frühen und therapie-unerfahrenen stadium völlig auszumerzen. wenn bei einer bestimmten krebsart in einem bestimmten stadium die heilungschancen mit der erstwahltherapie der schulmedizin 60-80% sind, ist einfach jedes zusätzliche prozent, das man kriegen kann, sinnvoll, auch wenn man sich dabei verkneifen muss, auf konkurrenztherapeuten zu schimpfen. wenn man daher - aus der schulmedizin - weiß, das das immunsystem sehr sensibel auf psychische faktoren reagiert und dass das intensive bildhafte vorstellen, wie der körper den krebs besiegt, die heilungsschancen signifikant erhöht, ist eine trotzreaktion gegenüber methoden, die das immunsystem auf nichtmedikamentösem weg ansprechen können, zum schaden der patienten. Zitat:
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#100
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| hi, ![]() aber mal was anderes: hier z. b. ist so eine seite, die sich ganz vernünftig mit dem ganzen kram beschäftigt. bildet euch selbst ein urteil. AGPF Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn solltet ihr aus versehen mal nen vertrag mit einem wie auch immer gearteten scharlatan abgeschlossen haben, so interessiert euch vielleicht diese seite hier: Der Psycho-Vertrag: Mängel keine Seltenheit vg vitor b. |
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Ich kenne die Seite auch, die haben schon viele Schlimme Leute bei sich aufgelistet, was sie aber nicht machen ist groß differenzieren. Und dann schreiben sie sehr Meinungsbetont. Für mich macht das in manchen Artikeln von ihnen jetzt nicht auf den Bezogen, Meinungsbildung unmöglich. Viele grüße, iron |
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#102
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| fanatische sekten sind widerlich, weil sie fanatisch sind, nicht weil sie irgendwas glauben, was du oder ich oder sonstwer hier im forum nicht glaubt. zum glück für die patienten haben onkologen für gewöhnlich besseres zu tun, als irgendwelche eifersuchtsdramen à la betrogene ehefrau zu konstruieren, wenn sich ihre patienten irgendeine zusätzliche hilfe organisieren, solange die organisierte hilfe ihrerseits den patienten nicht in loyalitätskonflikte treibt oder ihn von der notwendigen therapie abhält. wer täglich schwerkranke patienten betreut, hat für sowas weder sinn noch zeit. da gehts einfach darum, was für den patienten in seiner situation am besten ist. wenn ein patient dadurch, dass er [sich vom pfarrer segnen lässt / bachblüten einnimmt / eigenurin trinkt / beschwörungen auf altetruskisch deklamiert / zum psychologen geht / sich frisch verliebt / was auch immer ihm persönlich hilft] die strapazen der krebstherapie besser durchsteht, weniger entmutigt oder weniger erschöpft ist, gehts im erstens besser und hat er zweitens bessere chancen, nicht zuletzt weil er weniger gefährdet ist, sich aufzugeben. das zählt mehr als die mißbilligung irgendwelcher forum-user, die meinen, es ginge bei der behandlung kranker menschen darum, die welt in freund/feindkategorien einzuteilen und sich durch frontenbildung zu profilieren. Geändert von tsange (13-07-2008 um 17:29 Uhr). |
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#103
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| hi iron101headDareius, viele grüsse vitor b. |
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#104
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Buddha soll zu seiner Erleuchtung nur Hanfsamen gegessen haben. Zum Tranke Soma und zum Essen Hafergrütze und Früchte. Das war es schon. Dazu noch Vitamin B12, weil das sonst fehlt. Das hat auch seine Grundlage. Hanfsamen enthalten perfekte Kombination der essentiellen Fettsäuren und sind für jegliche Heilungsprozesse unbedingt erforderlich. Alle essentiellen Fettsäuren. Dazu leicht verdauliches Eiweiß und ein paar Kohlehydrate. Hafer ist ein gesundes Getreide mit B-Vitaminen, Eisen und Zink unter anderem, außerdem enthälts langsame Kohlehydrate und bisschen Eiweiß. Früchte sind auch unglaublich wichtig, wegen Eisen und den ganzen Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper braucht. Das ganze hat auch den Vorteil, dass kaum gesättigtes Fett und absolut kein Cholesterin, körperfremdes aufgenommen wird, und dass es die Verdauung sehr leicht hat und daher nicht so viel Energie dafür verbraucht wird. Fleisch stört in dieser Hinsicht nur, damit kann man keinen Krebs heilen, Fleisch kann sogar mitspielen bei der Entstehung von Krebs. (30-60% erhöhtes Risiko) also ich würds weglassen, wenn ich vorhab, Krebs zu heilen. Buddha sagte: Wer ein reines Leben führen möchte, soll sich von Hafergrütze und Früchten ernähren, und zum Tranke Soma (+ Hanfsamen gabs im alten Indien auch schon)
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#105
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| Weißt du Buddha soll eine Menge gesagt haben, bedenkt man dann noch das der Buddhistische Kanon eine bedeutende Zeit später enstanden ist nach seinem vergehen ist es um so erstaunlicher ist wieviel von seinem gesagten überliefert worden soll, weil doch ein paar Generationen dazwischen liegen. Geschichtlich betrachtet erachte ich diese Aussage entweder für nicht von ihm oder aber für den Weg der Erleuchtung minder relevant, da du davon ausgehen kannst, dass du zu der Zeit eher an Fleisch gekommen bist als an andere Lebensmittel. Viele grüße, iron |