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  #1  
Alt 30-01-2009, 21:39
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Beiträge: 474
Standard Kampf des Lebens

Hab auf Wikipedia grad nen ziemlich interessanten Artikel über den Zusammenhang von Kampfkunst und Philosophie entdeckt:

http://www.abenteuer-philosophie.com...des_lebens.pdf

Ich finds gut wie der Mann die Bedeutung der KK in unserer heutigen Gesellschaft begründet und rechtfertigt. Was haltet ihr davon?
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  #2  
Alt 31-01-2009, 04:18
Benutzerbild von Shining
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Kampfkunst: MT
 
Registrierungsdatum: 31.05.2007
Ort: Rhein und Neckar
Alter: 37
Beiträge: 2.979
Standard

interessant.
ich sehe es aber anders:
Zitat:
Wie sehen Sie die immer stärker zunehmende
Gewaltbereitschaft unserer heutigen
Welt?
Dieses Phänomen ist für mich leicht erklärbar:
Gewalt nimmt in dem Maß zu wie
es Menschen gibt, die sich als Opfer fühlen.
Ohne Opfer - keine Gewalt.
Können Sie das näher erklären?
Die Menschen werden heute zur
Schwäche erzogen, das kämpferische Element
wird ausgeklammert, sodass immer
weniger Menschen schon als Kinder
lernen, sich mutig den Widerständen des
Lebens zu stellen.
Dadurch können sie keine Selbstsicherheit
und kein Vertrauen in ihre eigene
Kraft aufbauen. Daraus entsteht eine Lebenshaltung,
in der man sich immer als
Opfer der Umstände fühlt.
Wer sich aber als Opfer fühlt, möchte
sich vor Schmerzen jeglicher Art, seien
sie physisch oder psychisch, schützen,
auch wenn man dazu selbst Gewalt gegen
andere anwenden muss. Der Gewalttäter
ist feige und aus Selbstschutz heraus gewaltbereit,
er bekommt daher aber auch
von anderen wieder Schläge. Und so entsteht
eine Spirale von Opfern und Tätern.
Irgendwie finde ich seine Ansichten bisschen radikal. Also Schuld sind Opfer. aha Nach seiner Philosophie sind zb auch alle Frauen und Kinder potentielle Opfer weil sie kleiner und schwächer sind. ??

Wie ich finde den, nehmen wir an potentiellen jugendlichen Gewalttäter (und nicht etwa den Psycho der an besagten Tag X begegnet)werden heute kaum Grenzen gesetzt.
Die männlichen Bezugspersonen fehlen oft in den Familien oder Eltern gehen nicht verantwortungsbewusst mit ihren Kindern um. Kampfsport bietet erlernen von Disziplin, wie auch erlernen von eigenen Grenzen, Arbeiten auf ein Ziel hin und nicht nur risikobereitschaft.
Der Kerl macht sich es ein bisschen einfach.

Zitat:
Ein weiteres Element ist für mich, dass
der Staat seinen Bürgern mehr Raum zum
Selbstschutz geben sollte, auch im Sinne
der Förderung eines kollektiven und gesellschaftlichen
Verantwortungsbewusstseins
ja suuper... Lynchjustiz? lockerung der Schusswaffengesetze? Kopfgeldjäger? 51 Staat von Amerika?
__________________
„You don’t need a weatherman to know which way the wind blows“
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  #3  
Alt 31-01-2009, 06:39
bluemonkey
Gast
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Zitat:
Zitat von shuuz Beitrag anzeigen
Was haltet ihr davon?
Zitat:
Die Überwindung des Kampfes liegt
daher nicht im Pazifismus, sondern im
permanenten Lernen, im Sich-Verbessern
und in der Vervollkommnung - mit einem
Wort: im Kampf
So eine Aussage von einem Betriebswirt wundert mich nicht
Nur schade, dass er sich auf Boddhidarma beruft, da er offensichtlich von Buddhismus keinen Schimmer hat.
Dagobert Duck würde da wohl besser passen. Zitat: "Das Leben ist Kampf, mir gefällt das!"
Ist ja auch nicht der erste Österreicher mit solchen Ansichten.

Zitat:
Wenn jeder jeden Tag so handeln würde,
als ob es sein letzter wäre, dann wäre
jeder Tag ein guter Tag zum Sterben und
alle Kriege wären überflüssig.
Wenn ich wüsste, das heute mein letzter Tag wäre, was würde ich wohl tun?
Ein Apfelbäumchen pflanzen? Eine Familie/Firma gründen? Ein Studium beginnen?..

Oder mich besaufen, Drogen konsumieren, ungeschützen Sex haben, all mein Geld ausgeben, ein Selbstmordattentat auf böse Menschen begehen...

Ich ziehe es vor, jeden Tag als einen guten Tag zum Leben zu sehen

Zitat:
Zitat von Bremer Stadtmusikanten
"Komm mit" sagte der Hahn, "etwas besseres als den Tod finden wir überall!"

Geändert von bluemonkey (31-01-2009 um 06:45 Uhr).
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  #4  
Alt 31-01-2009, 10:05
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Zitat:
Zitat von Shining Beitrag anzeigen
interessant.
ich sehe es aber anders:

Irgendwie finde ich seine Ansichten bisschen radikal. Also Schuld sind Opfer. aha Nach seiner Philosophie sind zb auch alle Frauen und Kinder potentielle Opfer weil sie kleiner und schwächer sind. ??
Ich denke man könnte (und vielleicht: sollte) die Aussage auch eher auf die geistige Ebene anwenden. Wenn das "sich zur Wehr setzen" schon im Kopf anfängt (wie es in meinen Augen ja auch ist) dann müssen dort eben auch alle psychischen Schwächen beseitigt werden. Und die gibts ja nun nicht nur bei Frauen und Kindern.

Zitat:
Zitat von Shining Beitrag anzeigen
ja suuper... Lynchjustiz? lockerung der Schusswaffengesetze? Kopfgeldjäger? 51 Staat von Amerika?
Was ist am gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein so falsch? Wäre es nicht schön, wenn auch die Nachbarschaft mal stutzig werden würde wenn bei Familie XY auf einmal das Kind verschwindet oder ähnliches?
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  #5  
Alt 31-01-2009, 11:08
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von shuuz Beitrag anzeigen
Ich denke man könnte (und vielleicht: sollte) die Aussage auch eher auf die geistige Ebene anwenden. Wenn das "sich zur Wehr setzen" schon im Kopf anfängt (wie es in meinen Augen ja auch ist) dann müssen dort eben auch alle psychischen Schwächen beseitigt werden. Und die gibts ja nun nicht nur bei Frauen und Kindern.
"Tötet die Dummen und die Welt wird klug.
Tötet die Häßlichen und die Welt wird schön.
Tötet die Kranken und die Welt wird gesund.
Tötet die Faulen und die Welt wird fleißig.
Tötet die Kleinen und die Welt wird groß.
Tötet die Blinden und die Welt wird sehend."


Was sind denn "psychische Schwächen"?

Zitat:
Zitat von shuuz Beitrag anzeigen
Was ist am gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein so falsch? Wäre es nicht schön, wenn auch die Nachbarschaft mal stutzig werden würde wenn bei Familie XY auf einmal das Kind verschwindet oder ähnliches?
Ich wusste nicht, dass diese Art von Verantwortungsbewusstsein von staatlicher Seite eingeschränkt würde, mit "Raum zum Selbstschutz" ist wohl etwas anderes gemeint.
Die schlimmsten Kriege sind Bürgerkriege.
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  #6  
Alt 31-01-2009, 11:20
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 04.09.2008
Beiträge: 474
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen

Was sind denn "psychische Schwächen"?
Psychische Schwächen im Sinne von Nichtwissen um die Selbstverteidigung bzw Angst davor, sich selbst zu verteidigen. Auch wenn Du anscheinend versuchst, das Ganze in eine politische Richtung zu ziehen, glaube ich, dass der Herr das schon eher im Rahmen des ganz legitimen Selbstschutzes sieht.

Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Ich wusste nicht, dass diese Art von Verantwortungsbewusstsein von staatlicher Seite eingeschränkt würde, mit "Raum zum Selbstschutz" ist wohl etwas anderes gemeint.
Die schlimmsten Kriege sind Bürgerkriege.
Was ist in Deinen Augen denn mit "Raum zum Selbstschutz" gemeint? Ich finds ehrlich gesagt schon ein wenig erschreckend dass das Ganze gleich wieder in die rechte Ecke gezerrt wird.
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  #7  
Alt 31-01-2009, 11:55
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von shuuz Beitrag anzeigen
Was ist in Deinen Augen denn mit "Raum zum Selbstschutz" gemeint? Ich finds ehrlich gesagt schon ein wenig erschreckend dass das Ganze gleich wieder in die rechte Ecke gezerrt wird.
Für mich hört sich das nach Bürgerwehr und Lockerung des Waffengesetzes an.
Das hat zunächst nichts mit rechter Ecke zu tun.


Zitat:
Der Gewalttäter
ist feige und aus Selbstschutz heraus gewaltbereit,
er bekommt daher aber auch
von anderen wieder Schläge. Und so entsteht
eine Spirale von Opfern und Tätern.
Diese Einstellung war früher weit verbreitet "Kriminielle haben zu wenig Selbstbewußtsein..."
Heute weiß man, dass oft das Gegenteil der Fall ist.
Trotzdem werden noch immer gewalttätige Jugendliche zur Resozialisierung in Kampfsport ausgebildet.
Täter sind halt sympatischer als ihre Opfer, und letztere sind ja selber schuld.


Zitat:
„Wenn du den Frieden willst, so rüste
zum Krieg“, sagten die alten Römer, und
sie schufen auf dieser Grundlage ihr Weltreich.
Wie die Römer ihr Weltreich geschaffen haben, sollte eigentlich jedem bekannt sein, als Selbstverteidigung oder friedliche Koexistenz mit Andersdenkenden kann man das gerade nicht bezeichnen.

Geändert von bluemonkey (31-01-2009 um 12:17 Uhr).
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  #8  
Alt 31-01-2009, 12:17
Yasha Speed
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recht hat der mann. der krieg ist der vater aller dinge.

EDIT: und pazifismus sollte aus stärke entstehen, nicht aus schwäche. das verstehen die meisten nicht. wenn man jedne menschen auf der welt mit nem fingerschnippen umbringen kann, es aber aus barmherzigkeit nicht tut, ist man pazifist. wenn man sich einfach nicht wehrt, ist man ein schwächling.

Geändert von Yasha Speed (31-01-2009 um 12:32 Uhr).
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  #9  
Alt 31-01-2009, 12:48
Benutzerbild von Trinculo
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Zitat:
Zitat von Yasha Speed Beitrag anzeigen
recht hat der mann. der krieg ist der vater aller dinge.

EDIT: und pazifismus sollte aus stärke entstehen, nicht aus schwäche. das verstehen die meisten nicht. wenn man jedne menschen auf der welt mit nem fingerschnippen umbringen kann, es aber aus barmherzigkeit nicht tut, ist man pazifist. wenn man sich einfach nicht wehrt, ist man ein schwächling.
Verflucht, da muss ich Dir sogar Recht geben Stell das bloss ab, ist ein ganz unangenehmes Gefühl
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But if they tell you that I've lost my mind
Baby it's not gone just a little hard to find
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  #10  
Alt 31-01-2009, 13:06
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 04.09.2008
Beiträge: 474
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Für mich hört sich das nach Bürgerwehr und Lockerung des Waffengesetzes an.
Das hat zunächst nichts mit rechter Ecke zu tun.
Also ich kann mir nur schwer vorstellen dass das im Interesse eines Jiu Jitsu Danträgers liegen soll.



Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Diese Einstellung war früher weit verbreitet "Kriminielle haben zu wenig Selbstbewußtsein..."
Heute weiß man, dass oft das Gegenteil der Fall ist.
Trotzdem werden noch immer gewalttätige Jugendliche zur Resozialisierung in Kampfsport ausgebildet.
Täter sind halt sympatischer als ihre Opfer, und letztere sind ja selber schuld.
Also was "Die Gewalttäter sind feige" angeht, muss ich dem Herrn zustimmen. Ob das in Verbindung mit zu viel oder zu wenig Selbstbewusstsein daherkommt kann ich nicht beurteilen, bin kein Sozialpädagoge oder Ähnliches. Den Schritt, Kampfsport bei der "Resozialisierung" (ob man diese nun befürwortet oder nicht sei mal dahingestellt) halte ich gar nicht mal für so verkehrt, schließlich lernen sie da ihre Kraft richtig einzuschätzen und denken, eine richtige Betreuung vorausgesetzt, hoffentlich auch über ihre Taten und ihr Leben nach.



Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Wie die Römer ihr Weltreich geschaffen haben, sollte eigentlich jedem bekannt sein, als Selbstverteidigung oder friedliche Koexistenz mit Andersdenkenden kann man das gerade nicht bezeichnen.
Den Römern selbst hats zumindest nicht geschadet
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  #11  
Alt 31-01-2009, 13:06
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von Yasha Speed Beitrag anzeigen
EDIT: und pazifismus sollte aus stärke entstehen, nicht aus schwäche. das verstehen die meisten nicht. wenn man jedne menschen auf der welt mit nem fingerschnippen umbringen kann, es aber aus barmherzigkeit nicht tut, ist man pazifist. wenn man sich einfach nicht wehrt, ist man ein schwächling.
War Jesus dann Pazifist oder Schwächling, auf ihn trifft ja beides zu: allmächtiger Gott und hat sich nicht gewehrt.

Es gibt auch noch Zwischenstufen zwischen Allmacht und Ohnmacht:

Man kann sich auf verschiedene Arten wehren. Manche sind einfacher (draufschlagen) andere schwieriger (verhandeln) aber manchmal langfristig produktiver.
Kriege enstehen auch aus Feigheit, weil es einfacher ist, mitzulaufen, und auf Fremde zu schießen, als sich aufzulehnen und selbst erschossen zu werden.
Die, die die Kriege anzetteln sind heutzutage weniger in Gefahr.
Die, die von den Kriegen profitieren lieben natürlich Leute mit einer Kriegermentalität, die mit Freuden sterben...
Busch hat sich vor dem Kriegsdienst gedrückt und Osama hat zwar gekämpft aber von persönlichen Selbstmordattentaten scheint er auch nicht so begeistert zu sein.

Pazifismus kann nicht nur aus Barmherzigkeit/Mitleid als Ausdruck eines Überlegenheitsgefühls, sondern auch aus Mitgefühl als Ausdruck einer Gleichheit/Verbundenheit entstehen.
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  #12  
Alt 31-01-2009, 13:10
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Zitat:
Dieses Phänomen ist für mich leicht erklärbar:
Gewalt nimmt in dem Maß zu wie
es Menschen gibt, die sich als Opfer fühlen.
Ohne Opfer - keine Gewalt.
Das ist schon ein saudummes Gelaber und mehr nicht! Ich würde da nämlich mal ganz andere Fakten heranziehen wie:

Gewalt nimmt in dem Maße zu wie- Armut zunimmt, Arbeitslosigkeit boomt, Drogen konsumiert werden um nur einige zu nennen.

Zitat:
Die Menschen werden heute zur
Schwäche erzogen, das kämpferische Element
wird ausgeklammert, sodass immer
weniger Menschen schon als Kinder
lernen, sich mutig den Widerständen des
Lebens zu stellen.
Dadurch können sie keine Selbstsicherheit
und kein Vertrauen in ihre eigene
Kraft aufbauen.
Oje… aus solchen Menschen die so großes Vertrauen in ihre eigene Kraft haben werden meistens Egos die mit äußerster Vorsicht zu genießen sind. Die leiden dann oft an brutaler Selbstüberschätzung weil sie dann eben den Aspekt der Menschlichen Schwäche gänzlich ausklammern.. Ja, das sind dann in der Tat meistens Schwächlinge!

Zitat:
Wer sich aber als Opfer fühlt, möchte
sich vor Schmerzen jeglicher Art, seien
sie physisch oder psychisch, schützen,
auch wenn man dazu selbst Gewalt gegen
andere anwenden muss. Der Gewalttäter
ist feige und aus Selbstschutz heraus gewaltbereit,
er bekommt daher aber auch
von anderen wieder Schläge. Und so entsteht
eine Spirale von Opfern und Tätern.
Um Himmels willen….

Zitat:
Ein weiteres Element ist für mich, dass
der Staat seinen Bürgern mehr Raum zum
Selbstschutz geben sollte, auch im Sinne
der Förderung eines kollektiven und gesellschaftlichen
Verantwortungsbewusstseins
Ich glaube jeder Mensch sollte seine Klugheit nutzen denn das ist die schärfste Waffe die er hat! Alles andere gibt nur Tote…

Der Mann hat zuviel Rambo in seiner Kindheit geguckt! Ich zwar auch aber irgendwie habe ich andere Ansichten bekommen! *g*
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Gruß Lone Wolf
Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau.
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  #13  
Alt 31-01-2009, 13:11
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von shuuz Beitrag anzeigen
Den Römern selbst hats zumindest nicht geschadet
Wie meinst Du das?

Angriffskriege, andere Völker versklaven, ausbeuten oder gleich ganz auslöschen ist in Ordnung, solange man gewinnt?

Oder soll der Smiley Ironie andeuten? Dann habe ich sie nicht verstanden.
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  #14  
Alt 31-01-2009, 13:18
bluemonkey
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Zitat:
Zitat von shuuz Beitrag anzeigen
Also was "Die Gewalttäter sind feige" angeht, muss ich dem Herrn zustimmen. Ob das in Verbindung mit zu viel oder zu wenig Selbstbewusstsein daherkommt kann ich nicht beurteilen, bin kein Sozialpädagoge oder Ähnliches. Den Schritt, Kampfsport bei der "Resozialisierung" (ob man diese nun befürwortet oder nicht sei mal dahingestellt) halte ich gar nicht mal für so verkehrt, schließlich lernen sie da ihre Kraft richtig einzuschätzen und denken, eine richtige Betreuung vorausgesetzt, hoffentlich auch über ihre Taten und ihr Leben nach.
Mike Tyson, Graciano Rocchigiani, Ryan Gracie... sind also Feiglinge?
Hätten vielleicht besser Kampfsport gelernt
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  #15  
Alt 31-01-2009, 13:24
Zahnbelag
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Ich sehe nicht das die Jugentlichen gewaltberaiter wärden, weil die loite früher gewaltätigär waaren als hoite.

Medijen voller gewald sind laut studije bässere gewald präwenzion als Medijen one gewald, weil solche bilda auch abschräkkänd wirkän.

brutale Filmä zeigän klare gränzän, das ist bewisän.

laut studije sind in lända wälche crasse zensua habän gewalt deliktä brutala ausgeführt aba nicht mär als woanders.

Gründe von Gewalt sind sehr umfangreich, armut, erziehung, Sucht,..... als mann das auf einen nenner bringen könnte wie der phylosoph in deinen beispiel

text in fonetix geschrieben
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