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#106
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Wer waren Deine Lehrer: Wo hast du bei wem wie lange welchen KK-Stil geübt? In welcher Richtung des Buddhismus sitzt du? Wer ist dort dein Lehrer? In welcher Dharma-Linie stehst du? Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#107
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| ist der punkt nicht auch eher der, dass auch damals krieger schon keine ehrenwerten menschen waren. die verklärung fängt doch schon damit an, dass vielleicht weder die tempelritter, samurais, kampfmönche oder sonstwer friedvoll, nachsichtig und anständig waren. daher die besetzung des begriffs krieger eventuell auch kein problem der neuzeit ist... |
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#108
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Wenn es um die berufliche Frage geht: Ich verdiene mein Geld ausschließlich mit "Kriegersachen" d.h. ich gebe Unterricht im Schießen, Schlagen und Stechen, aber auch im geistigen Weg, der für mich dazu gehört. Mit anderen Worten, ich widme mich dieser Sache vollzeitmäßig, nicht nur ein oder zwei Trainings pro Woche.Das tue ich schon seit ziemlich langer Zeit, und dazu hat auch gehört, Leute aus dem Sicherheitsbereich zu coachen, sowie selbst auch ab und zu in der Branche zu arbeiten. Und obwohl ich damit nur hin und wieder zu tun habe, frage ich mich, warum sollte man einen Bodyguard-Trainer aus dem 18.Jahrhundert als Krieger ansehen, einen aus dem 21. aber nicht? Gruß Thorre Geändert von Thorre (15-09-2010 um 15:21 Uhr). |
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#109
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In der ganzen Zeit hatte ich verschiedene Lehrer, in verschiedenen Disziplinen und das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert, z.B. Alexander Liu (der vielen Berlinern aus der Wushu-Szene auch heute noch ein Begriff ist), Nikolai Stoikow (ein Freund und Lehrer aus dem Ninjutsu), Sotetsu Yuzen Roshi (buddh. Name von Dr. Zernickow, Meister des Rinzai Zen), Isidoro Parra (Lehrer für Shaolin Kung Fu), Ismet Himmet (Wudang Pai Lehrer). Alle diese Freunde und Lehrer haben mich stark beeinflußt, und einige tun das immer noch, denn obwohl ich seit über 25 Kampfkunst übe, schaue ich mich weiter um, damit ich Neues lernen kann. Wie ist es bei Dir? |
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#110
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Gruß, Patrick |
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#111
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| Es ist doch ein Unterschied, ob man sagt "Wir sind Krieger! Die letzten Helden dieser Welt!", oder ob man vertritt "Ich trainiere 'Warrior skills' und übe mich in der Geisteshaltung weil es mir Spass macht und was bringt". Z.B. weil man mal ne Kampfschwimmerausbildung angefangen hat und das einfach mal wieder weiterverfolgen wollte. Ich habe den Eindruck dass das manche Leute hier nicht unterscheiden können oder wollen, und dann nicht zimperlich in der Art ihrer Angriffe sind. Kritik habe ich von manchen gelesen, von anderen nur persönliche Angriffe. Und das ist auch etwas für die Psychotherapie. Warum setzt man "Spass am Kämpfen, Reiten, Tauchen, Klettern können" mit "Spass am Töten haben" gleich ? Wichtig ist, was genau sich jeweils hinter dem Krieger propagieren bzw. unterrichten steckt. Rechte Szene, Airball, oder Freiklettern und Sport mit ein bischen Abenteuerspielplatz und Meditation. Man kann das nicht alles über einen Kamm scheren weil man einen von der jeweiligen Fraktion mal getroffen hat.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) Geändert von Klaus (15-09-2010 um 15:31 Uhr). |
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#112
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| Ich trainiere seit 17 Jahren das Karate nach Toyama Kanken bei meinem Lehrer in Münster (kompletter Stammbaum auf unserer Homepage unter "Unser Stil/Geschichte"). Sitzen tue ich seit 16 Jahren. Nach einem anfänglichen Ausflug in das Zen der Sanbo-Kyodan Linie nach Peter Lengsfeld/Willigis Jäger, bin ich seit 12 Jahren im christlichen Herzensgebet zu Hause (Hesychasmus). Ich glaube jedoch, wie Willigis Jäger, an eine transkonfessionelle Spiritualität, wie in der Philosophia perennis. Man muss sich jedoch für eine Richtung im Rahmen der spirituellen Schulung entscheiden. Interessanterweise gibt es viele Parallelen zwischen Hesychasmus, ZaZen und daoistischer Meditation (diese habe ich durch das Qi-gong in unserem Karate vermittelt bekommen). Du hast mit Sicherheit recht, wenn du schreibst, das man sich mit dem "Inneren" befassen muss und das dort die schwierigsten Herausforderungen warten. Ich würde das jedoch gerne von dem Handwerk eines "Kriegers" im historischen Sinne (Schlachtfeld etc.) trennen. Grüße Kanken
__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. Geändert von kanken (15-09-2010 um 16:12 Uhr). |
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#113
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| Hm, da sind wir uns also gar nicht sooo unähnlich. Vielleicht kommt mit der Zeit mehr gegenseitiges Verständnis. Das beste wäre immer, sich mal real kennenzulernen. Das würde viele Fragen gegenstandslos machen, denke ich. Gruß Thorre |
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