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#31
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| Du scheinst mich nicht verstanden zu haben oder aber ich versteh dich nicht. Mir geht es nicht um die Dauer des Schlafes. Die ist gemeinhin bei 8h pro Tag optimal. Die meisten Menschen schlafen in der Wachwelt, wie auch in der Traumwelt. Das ist das Problem! Beides muss nicht sein. Man kann sowohl in seinen Träumen aufwachen (der Körper schläft weiterhin!), als auch in der Wachwelt. Mir geht es um den Zustand des Bewusstseins. Wir verträumen durchschnittlich 4 volle Jahre unseres Lebens und schlafen etwa 20-25 Jahre (Quelle: "Schöpferisch Träumen" - Paul Tholey & Kaleb Utecht). Wir leben also unnötigerweise 4 Jahre in einer Art von Bewusstlosigkeit, wie wir auch Tagsüber zum Großteil nicht bei vollem (d.h. maximal möglichem) Bewusstsein leben. Mit 'Aufwachen' meine ich hier das Wiedererlangen oder Maximieren seiner Bewusstheit, nicht aber das "physisch aus dem Bett aufstehen". Wenn ich von "immer wach" schreiben würde, was ich nicht mache (siehe unten), meine ich demgemäß das Gegenteil dieser Bewusstlosigkeit. Man kann nicht immer Wach sein. Das will ich gar nicht bestreiten. Sobald wir schlafen durchläuft unser Bewusstsein und unser Körper 2 Phasen. Die REM- und die NREM-Phase. Erstere ist die Phase in der wir Träumen können (das Bewusstsein ist hier etwas aktiver und die Augen bewegen sich schnell in alle Richtungen). In der NREM-Phase sind wir mal mehr mal weniger im traumlosen Tiefschlaf. In dieser Phase ist unser Bewusstsein am schwächsten. Das Klarträumen ist in der westlichen Wissenschaft eine neuere Erscheinung. Im Osten hingegen soll sie wesentlich weiter verbreitet und länger bekannt sein. Die Wurzeln liegen u.a. in einigen buddhistischen Strömungen, nicht zuletzt deswegen, weil eines der Ziele des Buddhismus ja das schulen der Aufmerksamkeit ist und die ist für diese "Wachheit" maßgeblich verantwortlich.
__________________ Wer fehler findet, darf sie behalten! |
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#32
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| . Geändert von chudek (06-11-2011 um 15:23 Uhr). |
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#33
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| Zitat:
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#34
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| Warum willst du das nicht? Ich mein, ich finde beides ok! |
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#35
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| Eben: wenn ich wach bin, bin ich wach - und wenn ich schlafe, schlafe ich ![]()
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#36
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| Nun, das mit dem Schlafen ist eher ein Rückschluss dank linearer Zeit oder ein 'Erholtheitsgefühl' des Körpers, dessen Ursache man auch auf den Schlaf münzt. Denn wer sagt, 'ich schlafe', schläft denn der mit Sicherheit? |
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#37
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| "Denn wer sagt, 'ich schlafe', schläft denn der mit Sicherheit?" hatte kürzlich mal den fall, dass ich mir sagte "ich bin wach", aber wusste, dass ich träume... tatsächlich ist die unterscheidung nicht immer ganz leicht scheint mir. man fragt sich ja manchmal, war diese erinnerung an das erleben im traum, oder im normalen bewusstsein. deine frage: wer sagt ich schlafe ist sich bewusst. alles andere scheint mir sekundär. ich finde den beitrag von ThomasR04IG über das wachsein - ich würde sagen unterschiedlich intensiv aufmerksam sehr gut..
__________________ Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du. |
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#38
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| Gerade heute hatte ich wieder ein (recht häufig wiederkehrendes) Traumerlebnis: Im Traum fing ich plötzlich an, nachzudenken, ob das ganze denn Wirklichkeit sei oder Traum. Eine eindeutige Unterscheidung in dem Sinne war mir nicht möglich, allerdings war ich in der Lage, festzustellen, dass es ziemlich unwahrscheinlich sei. Ich bin gegen 9 Uhr einmal aufgewacht und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Reflektieren im Traum kurz zuvor geschehen ist, als das Bewusstsein sich schon etwas gereckt hatte und anfing, langsam aus dem Schlaf herauszugleiten. Also müsste es doch, denke ich, auch möglich sein, diesen "Zwischenzustand" irgendwie zu halten? "Denn wer sagt, 'ich schlafe', schläft denn der mit Sicherheit? " Zitat:
__________________ L] |
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#39
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![]() Eine Studie hat gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Traum-, Klartraum- und Albtraumerinnerungshäufigkeit und der Achtsamkeit gibt. Jemand der Achtsamer wird, erinnert sich 'automatisch' an mehr normale Träume (oder umgekehrt). Wer sich an viele normale Träume erinnert, erinnert sich auch an mehr Klarträume (die können geschehen, ob du willst oder nicht) und an Albträume (dito). Ich könnte den Spieß also auch umdrehen: Nicht jemand der Klarträumen kann, hat einen "Vorteil" gegenüber den normal Träumern, sondern jemand der achtsamer lebt, kommt in den Genuss von achtsam wahrgenommenen Träumen (Klarträumen). Mit anderen Worten: Es gibt einen Zusammenhang zwischen einem "wachen Leben" und einem "wachen Träumen", das eine geht ohne das andere nicht. Wer Achtsam lebt wird automatisch in den Genuss von mehr Klarträumen kommen. Das Achtsamkeit z.B. die Chancen erhöht nicht (erneut) an Depression zu erkranken sei hier mal ein anderes Thema. ![]() MfG Thomas
__________________ Wer fehler findet, darf sie behalten! |
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#40
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| Ach so, Selbstzweck ![]()
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#41
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__________________ 我愛廣府話 Geändert von Freier Geist (16-04-2011 um 21:51 Uhr). |
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#42
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| Zitat:
Zitat:
Von diesem Standpunkt ausgesehen dürften die meisten Menschen ihr ganzes Leben verträumen!
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. |
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#43
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Zitat:
Verändere dich im wachen Zustand, dann folgt der "Traum "-zustand ganz alleine.Veränderst du dich selbst, verändern sich auch die Zustände.Zitat:
Zitat:
Zitat:
Also ich bin nicht der Überspezialist für was es alles in verschiedenen Buddhistischen Schulen gibt, speziell bei den Techniken der verschiedenen Tibetischen Schulen. Denke aber persöhnlich nicht das "klar Träume" der Schulen der Aufmerksamkeit diente. War vielleicht ein Nebeneffekt. Soweit ich es kenne sind Techniken die mit Schlaf arbeiten Vorbereitung für weiterführende Dinge und als solche nur unter Anleitung vom Lama oder Rinpoche zum Schüler zu verwenden. Liebe grüße, Shin |
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#44
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![]() Aber mal Spaß beiseite: Ich muss mich nicht ausschließlich oder unbedingt im physisch Wachen ändern, damit sich meine Träume ändern (die sind sowieso recht dynamisch). Sicherlich muss man seine Achtsamkeit schulen um überhaupt erst mal einen Klartraum zu erleben (gibt auch Naturtalente), aber wenn man soweit ist, kann man auch aktiv von beiden Seiten "aufwachen". Ich wüsste keinen Grund der dagegen spricht, auch im Traumschlaf sein Leben aktiv zu meistern. Es gibt sehr viele Berichte darüber, wie Klarträume Probleme aller Art lösen können (z.B. psychische und motorische 'Probleme'). ).Die gefühlte Unendlichkeit an Erfahrungsberichten lasse ich hierbei mal nicht unerwähnt. Sicherlich gibt es viel Schund-Literatur auf dem Markt (in welchem Fachbereich gibt es die nicht?), aber der Literatur von Paul Tholey und Stephen LaBerge kann man denke ich vertrauen. Ich habe auf meiner 'Forschungsreise' bisher nur eine Hand voll Ungereimtheiten entdeckt aber die konnten bisher allesamt aufgeräumt werden. Zitat:
Worauf ich allerdings hinaus will ist, dass ich 4Jahre meines Lebens bewusstlos daliegen kann oder aber diese 4 Jahre wenigstens halbwegs "wach" und aktiv nutzen kann. Ist ja jeden selbst überlassen was er mit seiner Zeit anfängt, aber ich sehe einen übergroßen Nutzen in Klarträumen und will sie mir nicht entgehen lassen. Ich habe vor kurzem ein Buch über die Psychosynthese gelesen und sehr viele Übungen basieren auf Visualisierungen vor dem "inneren Auge". Die kann man wahrscheinlich allesamt sehr viel effektiver auf seine Klarträume auslagern, um mal ein Beispiel zu nennen was man alles machen kann. @LoneWolf: Ich dachte auch dass 4 Jahre Traumzeit ein bisschen wenig klingt. Du muss aber bedenken, dass du im Schlaf periodisch zwischen REM und NREM hin und her wechselst, wobei die NREM-Phase (in der man so gut wie nie Träume erlebt) zu beginn am tiefsten und am längsten andauert und die REM-Phase gegen Ende der 8h Schlaf am längsten und intensivsten sind. Dazwischen wechseln sich beide Phasen periodisch ab und die REM-Phase wird immer "stärker" (bzw. die NREM-Phase immer schwächer). Und ja, wie ich schon angesprochen hatte, viele Menschen verschlafen sowohl ihre Träume, als auch ihr Leben. Wenn man eines ändert, hat das aber auch Auswirkungen auf das andere. Wer also Klarträumen kann, ist auch viel achtsamer im 'richtigen' Leben, bzw. umgekehrt. MfG Thomas
__________________ Wer fehler findet, darf sie behalten! |
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#45
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| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Es reicht vollkommen, wenn du dir des Traums bewußt werden kannst und sagen kannst hier Stop etc.. und dich zb nachher noch dran erinnern kannst.Dafür brauchst du diese Anleitungen aber alle nicht, dass kommt mit der Zeit von selbst. Die negative Seite drückst du nämlich schon selber aus: Zitat:
Zitat:
![]() Liebe grüße, Shin |
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