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  #46  
Alt 02-03-2010, 09:26
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Zitat:
LoneWolf: Ich dachte auch dass 4 Jahre Traumzeit ein bisschen wenig klingt. Du muss aber bedenken, dass du im Schlaf periodisch zwischen REM und NREM hin und her wechselst, wobei die NREM-Phase (in der man so gut wie nie Träume erlebt) zu beginn am tiefsten und am längsten andauert und die REM-Phase gegen Ende der 8h Schlaf am längsten und intensivsten sind. Dazwischen wechseln sich beide Phasen periodisch ab und die REM-Phase wird immer "stärker" (bzw. die NREM-Phase immer schwächer).

Und ja, wie ich schon angesprochen hatte, viele Menschen verschlafen sowohl ihre Träume, als auch ihr Leben. Wenn man eines ändert, hat das aber auch Auswirkungen auf das andere. Wer also Klarträumen kann, ist auch viel achtsamer im 'richtigen' Leben, bzw. umgekehrt.
Ich weiß nicht! Prinzipiell muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Für mich ist das ganze eine Spielerei mit der ich mich aber noch nicht weiter beschäftigt habe. Klarträumen mache ich manchmal wenn ich kurz vor dem Einschlafen bin und dann beginne ich Regie zu führen. Ich kann das aber auch sofort, während ich hier am PC sitze. Dazu brauche ich noch nicht mal mehr die Augen zu schließen.

Das ist bei mir ein Nebenprodukt meiner Meditationspraxis und irgendwie ist es auch ein Missbrauch solcher. Das alles entfernt einen mehr und mehr von einem klaren Bewusstsein. Manchmal aber dient das ganze auch zur Regeneration und ist so als würde man seine Seele in Urlaub schicken.

Ich glaube aber wenn ich mehr Disziplin hätte müsste ich nicht solange schlafen oder Träumen. Ich habe halt einen blöden Rhythmus und muss jeden morgen um 3:20 Uhr aufstehen um zu arbeiten. Alles was unter 5 Stunden Schlaf ist merke ich morgens deutlich. 5 Stunden reichen aus. Habe ich aber 8 Stunden Schlaf dann bin ich morgens frisch und topfit.

Ich habe mal von einem Typ gehört der meditiert und sich mit Ki beschäftigt, dass er mit 2 Stunden Schlaf locker auskommt. Kann mir vorstellen, dass wenn man hier Diszipliniert an sich arbeitet das möglich ist aber hängt natürlich auch davon ab welche Leistung man den Tag über bringen muss. Der Junge war Dozent und arbeitete mehr mit dem Kopf!

Ich würde aber davor warnen einfach ohne Not in den Schlafrhythmus einzugreifen denn das hat schon alles seinen Sinn für uns Normalos!
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Gruß Lone Wolf
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  #47  
Alt 02-03-2010, 10:44
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Zitat:
Zitat von ThomasR04IG Beitrag anzeigen
Worauf ich allerdings hinaus will ist, dass ich 4Jahre meines Lebens bewusstlos daliegen kann oder aber diese 4 Jahre wenigstens halbwegs "wach" und aktiv nutzen kann. Ist ja jeden selbst überlassen was er mit seiner Zeit anfängt, aber ich sehe einen übergroßen Nutzen in Klarträumen und will sie mir nicht entgehen lassen.
Was hast Du in diesen 4 zusätzlichen Jahren denn großes geleistet? Deine Steuererklärung gemacht? Fremdsprachen gelernt? Gedichte aufgesagt? Gibt es irgendetwas, was auch ein Außenstehender bemerken würde?

Wenn man schon diesem Produktivitäts- und Zeitausnutzungswahn erliegt, dann ist glaube ich ein Stapel guter Bücher neben dem Klo effektiver
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  #48  
Alt 02-03-2010, 12:22
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Zitat:
Wenn man schon diesem Produktivitäts- und Zeitausnutzungswahn erliegt, dann ist glaube ich ein Stapel guter Bücher neben dem Klo effektiver
Hhmmm... Dieses Modell dürfte aber nur für jene interessant sein die längere Sitzungen abhalten. Ich persönlich habe einen Stapel an diesem Ort!
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  #49  
Alt 02-03-2010, 12:28
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Sorry, Trinci, aber Du scheinst mir da ein wenig zu moralisieren mit 'Eigennutz' und Bildung und so.

Was ist denn wirklich das Leben? Was 'zählt'?

Besteht es nicht aus ein paar wichtigen Erinnerungen und wie die jeweils emotiv wirken? Plus die 'Gegenwart sonst' natürlich?

Sind wir in unserem 'Vermögen', unserer Haltung nicht so gesehen die Summe dessen, was wir erfahren haben und wie sich das jetzt auf uns (und wohlgemerkt!!) auch auf alle Mitmenschen, mit denen wir es zu tun haben, auswirkt?

Ich finde schon. Darum geht's. Nicht um 'Bildung', Nutzen oder Können an sich oder von aussen gemessene Hilfeleistungen.

Und so gesehen ist das Träumen, das die Kontinuität dieser - je eigenen -Wichtigkeiten, des Bewusstseins nicht unterbricht, sondern neue Erlebnisse und ev. emotionale Änderungen, 'Haltungsänderungen' ermöglicht, dem 'realen' alltäglichen Leben eben nicht untergeordnet, sondern GLEICHwertig!

Das heisst aber, dass das alltägliche 'Profane' auch nicht weniger wichtig ist als Träume.

Und wer nicht Klarträumen kann, muss es auch nicht können.

Eine Angsthaltung wegen 'verpassten 4 Jahren' einzunehmen, sich Vorwürfe machen, das ist dann allerdings unnötiger Quark. :-)
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  #50  
Alt 02-03-2010, 13:03
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Zitat:
Zitat von vakuum Beitrag anzeigen
Und wer nicht Klarträumen kann, muss es auch nicht können.
Das meine ich ja Mir ist einfach unwohl bei dem Anspruch, auch die Traumzeit noch nutzen zu müssen. Für mich sind Träume etwas, was mit mir geschieht. Und ich bin mir sicher, wenn ich mein Verhalten in der Wachzeit ändere, hat es auch einen Einfluss auf meine Träume, daher muss ich meine Träume nicht direkt editieren
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  #51  
Alt 02-03-2010, 16:06
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Zitat:
Das meine ich ja Mir ist einfach unwohl bei dem Anspruch, auch die Traumzeit noch nutzen zu müssen.
Genau!

Zitat:
Für mich sind Träume etwas, was mit mir geschieht. Und ich bin mir sicher, wenn ich mein Verhalten in der Wachzeit ändere, hat es auch einen Einfluss auf meine Träume, daher muss ich meine Träume nicht direkt editieren
Und genau das meine ich auch weil Träume einem eben auch etwas sagen können oder sie einfach nur interessant sind. Ich komme gerade aus einem Traumland und ich möchte das ganze sicherlich nicht steuern. Ich finde die Eindrücke hinterher sehr interessant und manchmal frage ich mich frei nach Mr Poe

„Ist alles, was wir sehn und schaun,
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  #52  
Alt 04-03-2010, 16:42
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Was hast Du in diesen 4 zusätzlichen Jahren denn großes geleistet? Deine Steuererklärung gemacht? Fremdsprachen gelernt? Gedichte aufgesagt? Gibt es irgendetwas, was auch ein Außenstehender bemerken würde?
Zitat:
Zitat von ThomasR04IG Beitrag anzeigen
Ich selbst hab bisher nur zwei oder drei "präluzide Träume" erlebt, aber das alleine hat gereicht um mich davon zu überzeugen, dass ich es bis zum vollständigen Klartraum treiben werde (I'll get one or die trying it ).
Frage beantwortet? War dir bewusst, dass ich mit diesen 4 Jahren die Traumzeit verteilt über ein ganze Leben meine und ich mit meinen 20 Jährchen noch weit von diesen 4 Traum-Jahren weg bin?

Was den Nutzen angeht: Alles basiert nur auf "Augenzeugenberichten" und ist durchweg rein Subjektiv. Ich halte aber vieles für möglich und lehne es erst ab, wenn ich es selbst erlebt habe.

Aber um es mal allgemein auszudrücken (eine Theorie von mir und stellenweise auch von Tholey): In Klarträumen kannst du viele Arten der Meditation und diverse Methoden und Übungen der Visualisierung mit erheblich gesteigerter Wirkung durchführen. Dir steht die Welt deines Unterbewussten (deine Traumwelt) komplett offen, du musst nicht darauf warten, dass dir jemand mal einen Knochen hin wirft, wie bei normalen Träumen, du kannst bestehende Konflikte (im Unbewussten, wie auch im Bewussten) aktiv lösen. Du kannst Phobien von der Wurzel an bekämpfen, genauso wie Depressionen, Albträume und vieles mehr.

Und nicht zuletzt: Du kannst dich und andere besser kennenlernen.

Speziell für dieses Forum vielleicht interessant: Applications of Lucid Dreaming in Sports

Folgendes gillt auch für Trincolo:
Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Und genau das meine ich auch weil Träume einem eben auch etwas sagen können oder sie einfach nur interessant sind.
Zum wiederholten Male: Es spricht ja nichts dagegen, wenn man seine Träume lässt wie sie sind. Es gibt aber andersherum auch keinen mir bekannten Grund, der dagegen spricht. Klarträume haben genau solche Botschaften in der Symbol-Sprache des Unbewussten, wie normale Träume. Nur erlebt man sie viel intensiver, kann sie während sie geschehen bereits deuten und kann, so behaupte ich, sehr viel tiefgründiger sein innerstes Erforschen, als es mit normalen Träumen möglich ist. Wenn man letzteres nicht will, kann man auch, der gewonnenen Freiheit sei dank, seinen normalen Traum auch einfach intensiver genießen.

Zitat:
Zitat von shin101 Beitrag anzeigen
Veränderte Träume allein ändern dein Leben nicht. Fang erstmal bei dir selbst an. Also aktiv im Wachzustand. Das Wesen aller Dinge bist immer noch du.
Wie ich vorher schon geschrieben habe, bedeuten Klarträume, dass man sich im Wachzustand befindet. Wach bedeutet für mich nichts anderes, als "bei vollem Bewusstsein" und das ist man in Klarträumen. Wie ich auch vorher geschrieben habe, spricht doch nichts dagegen, wenn ich von beiden Seiten mein Leben ändere, in der Welt die gemeinhin als Realität bekannt ist, wie auch in der Traumwelt. Das Wesen aller Dinge bin ich übrigens im Traum wie auch in der "Realität", denn es gibt da für mich keinen Unterschied.

Um auch noch mal auf deinen nächsten Punkt einzugehen: Ich bin ich selbst im Traum wie auch "in der Realität". Wenn ich mich im einen ändere, ändere ich mich zwangsweise auch im anderen. Wenn ich mich selbst im Klartraum verändere, hat das die gleichen Auswirkungen, wie wenn ich mich in der "Realität" ändere.


Zitat:
Zitat von shin101 Beitrag anzeigen
Niemand erklärt dir die Funktion dieses Klarträumens. Und überhaupt seinen Unterschied zum normalen Träumen.
Funktion: Identisch zu normalen Träumen nur bewusst gesteuert, wodurch sich automatisch mehr Möglichkeiten und Freiräume ergeben.
Unterschied: Keinen bis auf die höhere Bewusstheit und alle damit verbundenen Folgen.

Finde ich in der Art beschrieben auf so gut wie jeder Internet-Seite, jedem Forum und jedem Buch zu dem Thema.


Zitat:
Zitat von shin101 Beitrag anzeigen
Ich sag mal so, ich hab an Bekannten die Negativseite daran erlebt und die Stufe ich klar höher als die Positivseite ein.Selbst die wenigen relativ guten in diesem Bereich haben klargestellt wie gefährlich das ganze ist und damit spreche ich klar von Luziden Träumen , OBEs usw.. was damit im Zusammenhang leicht angerollt kommt.
Die Negativseite kann aber nur durch einen schlechten Umgang mit Klarträumen resultieren, denn de facto (siehe meinen vorherigen Punkt), sind Träume und Klarträume identisch. Es macht keinen Unterschied ob man sein Leben in der Art zum Negativen verändert, dass die Träume ebenfalls negativ werden oder ob ich meine Klarträume negativ nutze und meine Psyche daran kaputt geht. Man hat für seine Klarträume die gleiche Verantwortung wie für sein Leben selbst, auch wenn dieses nicht direkt bedroht ist. Die Warnungen der "Erfahrenen"/"Experten" sagen mir nichts anderes als das und sie empfehlen, dass Leute in psychologischer Behandlung das alles erst mal mit ihrem Arzt besprechen sollten.

Gut das du OBE's erwähnst: Die sind das gleiche wie Klarträume, werden nur von dessen Anhängern mit zusätzlichen Gefahren versehen, die nicht existieren. (Die Angst oder Gefahr nicht mehr rechtzeitig zu seinen Körper zurück zu fliegen oder sich gar nicht davon weg trauen oder die "Silberschnur" durchschneiden, etc.)

MfG
Thomas
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Geändert von ThomasR04IG (04-03-2010 um 16:46 Uhr).
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  #53  
Alt 04-03-2010, 18:20
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Zitat:
Zum wiederholten Male: Es spricht ja nichts dagegen, wenn man seine Träume lässt wie sie sind. Es gibt aber andersherum auch keinen mir bekannten Grund, der dagegen spricht. Klarträume haben genau solche Botschaften in der Symbol-Sprache des Unbewussten, wie normale Träume. Nur erlebt man sie viel intensiver, kann sie während sie geschehen bereits deuten und kann, so behaupte ich, sehr viel tiefgründiger sein innerstes Erforschen, als es mit normalen Träumen möglich ist. Wenn man letzteres nicht will, kann man auch, der gewonnenen Freiheit sei dank, seinen normalen Traum auch einfach intensiver genießen.
Prinzipiell sollte man immer das tun was man möchte und nachforschen. Ich mache das ja auch aber für mich ist das eher ein Spiel- nicht mehr und nicht weniger! Ich würde nicht behaupten, dass mir das ganze etwas bringt außer, dass manche Träume ganz schön intensiv sein können und das kann einen dann schon mal beeindrucken.

Aber um Himmels willen ich sehe keinen Grund weshalb man das nicht austesten sollte!
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  #54  
Alt 04-03-2010, 19:35
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Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Ich mache das ja auch aber für mich ist das eher ein Spiel- nicht mehr und nicht weniger! Ich würde nicht behaupten, dass mir das ganze etwas bringt außer, dass manche Träume ganz schön intensiv sein können und das kann einen dann schon mal beeindrucken.
Nur aus Neugierde: Hast du das was ich Trincolo geschrieben habe schon gelesen (in meinem letzten Beitrag, aus dem du auch zitiert hast)?

Achja und einen Nachtrag noch (hatte ich vergessen):
Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Klarträumen mache ich manchmal wenn ich kurz vor dem Einschlafen bin und dann beginne ich Regie zu führen. Ich kann das aber auch sofort, während ich hier am PC sitze. Dazu brauche ich noch nicht mal mehr die Augen zu schließen.
Das ist nach meinem Kenntnisstand unmöglich.

Ein Klartraum und ein normaler Traum kann nur in der REM-Schlafphase auftreten. Bei einem Mittagsschläfchen von ca. 30 Minuten kann es passieren, dass man mal die volle Zeit lang REM-Schlaf hat, aber bei dem täglichen Zubettgehen in der Nacht, beginnt der Schlafzyklus mit einer sehr intensiven Non-REM-Phase, in der man nur in den aller seltensten Fällen überhaupt Träume hat (zumindest an die man sich erinnern kann), geschweige denn Klarträume.

Die REM- und NREM-Phasen können, soweit ich weiß (aber man lernt ja nie aus), nur dann auftreten, wenn man bereits schläft.
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  #55  
Alt 04-03-2010, 20:40
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Zitat:
Nur aus Neugierde: Hast du das was ich Trincolo geschrieben habe schon gelesen (in meinem letzten Beitrag, aus dem du auch zitiert hast)?

Achja und einen Nachtrag noch (hatte ich vergessen):
Ja!

Zitat:
Das ist nach meinem Kenntnisstand unmöglich.
Mag sein!

Zitat:
Ein Klartraum und ein normaler Traum kann nur in der REM-Schlafphase auftreten. Bei einem Mittagsschläfchen von ca. 30 Minuten kann es passieren, dass man mal die volle Zeit lang REM-Schlaf hat, aber bei dem täglichen Zubettgehen in der Nacht, beginnt der Schlafzyklus mit einer sehr intensiven Non-REM-Phase, in der man nur in den aller seltensten Fällen überhaupt Träume hat (zumindest an die man sich erinnern kann), geschweige denn Klarträume.
Was sind denn Träume? Man kann auch sehr intensiv Tagträumen wenn man das trainiert. Ich sehe dann Bilder ganz deutlich und detailliert und ich nehme an, dass dies eben durch meine Meditative Praxis die ich über 20 Jahre praktiziere möglich ist und ja, im Prinzip mit offenen Augen.

Wenn ich gleich in die Kiste gehe dann mache ich meine Augen zu und schaue mir die Bilder an die dann automatisch hochkommen. Wenn ich dann Bock habe fang ich an mit diesem Bildern zu spielen und wenn ich dann wegschlummere bin ich im Land der Träume. Mache ich oft so wenn ich mal nicht pennen kann oder wenn mir einfach danach ist.

Wir gehen glaube ich von verschiedenen Standpunkten aus. Das was Du über die Schlafphasen schreibst trifft zu, keine Frage aber ich betrachte OBE's keinesfalls als Traum. Ich kannte nämlich mal jemanden der mich eines besseren belehrte.

Wenn Du Fantasie und Träume mit Meditation mixt dann kann es sein, dass einige Normen nicht mehr greifen. Ich mache gerade jetzt mal einen Test während ich hier schreibe... Ich schließe die Augen und stelle mir ein Katana vor. Dieses Katana wächst aus dem Nichts hinaus und es blitzt und blinkt. Ich visualisiere, dass wenn ich meine Augenlieder schließe ich eine große Leinwand vor mir habe und es ist erstaunlich wie deutlich ich dieses Schwert da sehe. Es blitzt und blinkt im Äther des Nichts.... Aber vielleicht sind Träume nicht nur Schäume!

Lass Dich von meinen Ausführungen nicht zu sehr verwirren wenn Du Klarträumen willst dann mache es einfach. Wir haben einfach völlig verschiedene Ansatzpunkte und Herangehensweisen.

Mal eine Frage an Dich: Wie trainiert man Klarträumen? Ich meine welche Methode wendest Du an? Meine habe ich ja versucht zu beschreiben...
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Geändert von LoneWolf (04-03-2010 um 20:42 Uhr).
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  #56  
Alt 06-03-2010, 13:02
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Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Was sind denn Träume? Man kann auch sehr intensiv Tagträumen wenn man das trainiert.
Soweit ich weiß, sind Tagträume nichts, was man trainieren muss. Es ist sogar das genaue Gegenteil von Nöten. Tagträume entstehen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf nichts konzentriert und einfach seine Gedanken und sein Bewusstsein schweifen lässt. Nachdem was ich über den Buddhismus gelesen habe, ist dies das genaue Gegenteil von dem, was man erstrebt.
Es ist auch das genaue Gegenteil von dem, was man versucht durch Klarträume zu erreichen: Wachheit in seinen Träumen.
Im 'wirklichen Leben' vor sich hin zu träumen ist gerade das, was man sich durch erhöhte Achtsamkeit abgewöhnt und ist ein Grund dafür, warum man eben nicht Klarträumt: Man verträumt sein Leben, wie hoch ist die Chance nicht auch noch seine Träume zu verschlafen?

Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Ich sehe dann Bilder ganz deutlich und detailliert und ich nehme an, dass dies eben durch meine Meditative Praxis die ich über 20 Jahre praktiziere möglich ist und ja, im Prinzip mit offenen Augen.
Dann muss ich ja ein Meister der Meditation sein, denn ich kann das, was du beschrieben hast, schon seid ich denken kann.

Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Wir gehen glaube ich von verschiedenen Standpunkten aus. Das was Du über die Schlafphasen schreibst trifft zu, keine Frage aber ich betrachte OBE's keinesfalls als Traum. Ich kannte nämlich mal jemanden der mich eines besseren belehrte.
Wenn ich mal hinnehme, dass es so etwas wie OBEs tatsächlich gibt: Wie macht man den Unterschied zu Klarträumen fest? Beide legen sich hin und stellen sich vor ihren Körper zu verlassen. Der eine hat Angst nicht mehr rechtzeitig zurückzukehren, der andere macht Picknick auf dem Mond und wacht irgendwann auf.
Angenommen es gibt OBEs: Dann hat kaum einer, der behauptet OBEs zuhaben, das bisher geschafft, die haben alle nur geträumt und sich unnötig Angst gemacht.

Will sagen: Die Methoden für OBEs und für Klarträumen sind, zumindest die Methoden die ich kenne, identisch. Also entweder OBEs sind vollkommen ungefährlich, weil man immer zum Körper zurückkehrt oder aber OBEs, nach diesen Methoden, sind "nur" (Klar-) Träume.

Zitat:
Zitat von LoneWolf Beitrag anzeigen
Lass Dich von meinen Ausführungen nicht zu sehr verwirren wenn Du Klarträumen willst dann mache es einfach. Wir haben einfach völlig verschiedene Ansatzpunkte und Herangehensweisen.

Mal eine Frage an Dich: Wie trainiert man Klarträumen? Ich meine welche Methode wendest Du an? Meine habe ich ja versucht zu beschreiben...
Keine Angst, ich lass mich nicht davon abbringen Klarträumen zu lernen, dafür sehe ich einen zu großen Nutzen darin.

Ich hab das "Training" ein wenig schleifen lassen, aber ich kam ganz gut zurecht mit Suggestionen (hilft auch beim Erinnern an seine Träume), mit dem vor Augen führen wozu Klarträume alles nützlich sind (Dem Willen ein erstrebenswertes Ziel geben) und den "Reallity Checks". Es wird empfohlen sich an mindestens einen Traum pro Nacht zu erinnern, bevor man irgendeine Methode probiert. Dazu soll man ein Traumtagebuch führen. Ich kam zu dem Schluss, dass "Reallity Checks" (RCs) nur eine Methode sind, ein wenig Achtsamkeit in denn Alltag zu bringen, weshalb ich das mittlerweile aufgegeben habe und lieber versuche den gesamten Tag in Achtsamkeit zu erleben. Das Traumtagebuch ist sehr hilfreich, aber wer nicht den Willen hat, täglich da was rein zu schreiben, kann auch wenigstens versuchen seine Träume noch einmal Detail-getreu zu erinnern ohne sie zu notieren.

Es gibt für Klarträume zwei Oberkategorien an Methoden: Die DILDs und die WILDS. Bei ersteren wird man sich erst während des träumen bewusst, dass man träumt. Bei letzteren versucht man beim einschlafen sein Bewusstsein aufrecht zu erhalten, was stark vereinfacht (oder überhaupt erst ermöglicht) wird, wenn man etwa 1,5h bis 2h früher aufsteht und eine zeit lang wach bleibt. Wenn man sich dann erneut zum schlafen legt, beginnt der Schlaf optimaler weise mit dem REM-Zyklus und man kann direkt in den Traum eintreten.
Ich habe meine Methode noch nicht gefunden, tendiere aber zu den DILDs.

Die WILD-Methode ähnelt übrigens verblüffend den Methoden für OBEs.

Achja eins noch: Du hast gesehen was ich geschrieben habe, wozu man Klarträume benutzen kann, meditierst seit 20 Jahren und doch findest du, dass Klarträume nur eine Spielerei sind? Vorausgesetzt du bist offen für die Idee des Klarträumens bzw. meiner Aufzählung an Nutzmöglichkeiten, verstehe ich nicht wie du zu dieser Ansicht gelangst.
Ich finde Klarträume nützlicher als jede Art von Meditation, die nicht u.a. den Körper trainiert, wie etwa Stehende Säule, zumal man in Klarträumen jede Art der Meditation praktizieren kann und von den Vorteilen eines Traums profitieren kann.

Keine Anfeindung, ich würde es aber gerne verstehen.

MfG
Thomas
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  #57  
Alt 06-03-2010, 15:37
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Hallo Thomas

Zitat:
Soweit ich weiß, sind Tagträume nichts, was man trainieren muss. Es ist sogar das genaue Gegenteil von Nöten. Tagträume entstehen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf nichts konzentriert und einfach seine Gedanken und sein Bewusstsein schweifen lässt.
Ich habe das auch nie trainiert. Wenn ich beispielsweise eine lange Fahrt mit der Bahn mache, alleine im Abteil sitze dann träume ich ganz gerne vor mich hin. Aber ich stelle mir dann eben gewisse Träume vor in denen ich selbst Regie führe. Natürlich ist das verschwendete Zeit aber trotzdem manchmal ganz schön!

Zitat:
Nachdem was ich über den Buddhismus gelesen habe, ist dies das genaue Gegenteil von dem, was man erstrebt.
Korrekt! Ich bin mir ja dessen bewusst, dass ich damit rumspiele. Ich habe im Moment einfach keine Lust jede Sekunde meines Lebens Achtsamkeit zu üben. Wenn ich beispielsweise in einem Zug sitze und genervt bin dann beame ich mich schon mal in die Traumwelt und träume von schönen Frauen und Sex. *lol*

Ich finde das an sich normal und das ganze ist ein Zeichen dafür, dass ich zuviel Achtsamkeit geübt habe und müde davon bin. Wenn man sich zwingt dauernd Achtsam zu sein oder Dauernd im Hier und Jetzt eines jeden Augenblickes zu verweilen wird man auch irgendwann müde. Man ist ja keine Maschine und ich bin kein Mönch. Ich versuche das alles Step by Step zu lernen.

Zitat:
Es ist auch das genaue Gegenteil von dem, was man versucht durch Klarträume zu erreichen: Wachheit in seinen Träumen.
Im 'wirklichen Leben' vor sich hin zu träumen ist gerade das, was man sich durch erhöhte Achtsamkeit abgewöhnt und ist ein Grund dafür, warum man eben nicht Klarträumt: Man verträumt sein Leben, wie hoch ist die Chance nicht auch noch seine Träume zu verschlafen?
Ich messe Träumen an sich eben keine allzu große Bedeutung zu. Manchmal wundere ich mich über sie und manchmal finde ich sie lustig. Natürlich können Träume einem viel sagen aber das bringt mir dann auch nichts wenn ich das eine oder andere nicht ändern kann.

Ich übe das was man unter Achtsamkeit versteht dann lieber im Wachzustand und wenn ich schlafe will ich das nicht auch noch kontrollieren müssen. Dafür bin ich dann halt zu müde. *lach*

Zitat:
Dann muss ich ja ein Meister der Meditation sein, denn ich kann das, was du beschrieben hast, schon seid ich denken kann.
Na, ja aber das Beispiel mit dem Katana welches ich beschrieben habe hast Du jetzt nicht berücksichtigt. Das man mit offenen Augen träumen kann ist jedem bekannt.

Zitat:
Wenn ich mal hinnehme, dass es so etwas wie OBEs tatsächlich gibt: Wie macht man den Unterschied zu Klarträumen fest?
Oje... Alles was ich jetzt schreibe kann gegen mich verwendet werde... Du schriebst von Kreaturen die Dir in Deinen Träumen begegnen und mit denen Du dann experimentierst. Erinnert mich an Schamanen, kann das sein?

Das was ich da wahrnehme wenn ich das alles unvoreingenommen und mit einem klaren Geist betrachte ist keineswegs Traum. Ich würde es als Ebenen verschiedener Wesenheiten bezeichnen. Solche Beschreibungen finden sich auch im Buddhismus wieder. Das passiert ohne das ich da etwas tue und nötig ist eben dieser klare Geist oder den Geist der an nichts haftet dann öffnet sich so mancher Schleier.

Zitat:
Beide legen sich hin und stellen sich vor ihren Körper zu verlassen. Der eine hat Angst nicht mehr rechtzeitig zurückzukehren, der andere macht Picknick auf dem Mond und wacht irgendwann auf.
Angenommen es gibt OBEs: Dann hat kaum einer, der behauptet OBEs zuhaben, das bisher geschafft, die haben alle nur geträumt und sich unnötig Angst gemacht.

Will sagen: Die Methoden für OBEs und für Klarträumen sind, zumindest die Methoden die ich kenne, identisch. Also entweder OBEs sind vollkommen ungefährlich, weil man immer zum Körper zurückkehrt oder aber OBEs, nach diesen Methoden, sind "nur" (Klar-) Träume.
Das was Du gerade schilderst kenne ich vom Autogenen Training. Da stellt man sich vor, dass der Körper in die Erde sinkt und irgendwann kann an sich dann auch vorstellen, dass man aus dem Körper rausgeht. Quasi mit seinem Astralkörper, richtig? Das mache ich so nicht. Ich versuche einen Geist zu erzeugen der eben an nichts haftet. Der frei ist von jedem Gefühl und von jedem Gedanken.

Für ungefährlich halte ich beides nicht, man sollte Acht geben!

Nicht das hier der Eindruck entstünde, dass ich das ganze mehrmals täglich praktiziere denn das habe ich lange hinter mir. In der letzten Zeit mache ich so was überhaupt nicht mehr. Ich lasse das zu wenn es passiert und dann passiert es auf natürliche Art und Weise und nicht aus niederen Beweggründen wie Neugierde oder Langeweile. In der Tat halte ich solche Erfahrungen wenn man sie auf nicht natürliche Art und Weise erfährt oder sie einem zufließen für problematisch und auch gefährlich. Sie sind eben kein Traum und nichts eingebildetes sondern sehr real und teilweise mächtig... Wenn man in Ebenen zu einem Zeitpunkt vorstößt wo man als Person noch nicht reif dafür ist kann es sehr große Probleme geben, weil man dann das ganze mit seinem „Ich“ und seinem „Ego“ verkraften muss.



Zitat:
Ich hab das "Training" ein wenig schleifen lassen, aber ich kam ganz gut zurecht mit Suggestionen
Also man arbeitet hier mit Suggestionen, richtig? Mache ich beispielsweise kaum noch...

Zitat:
Keine Anfeindung, ich würde es aber gerne verstehen.
Ich auch! aber oftmals ist das gar nicht so leicht...
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