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#1
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| Hallo , ich habe mich mal mit der Frage wie man Buddhist wird befasst und habe dazu mal ein paar Fragen . So wie ich gelesen habe wird man Buddhist indem man in einer Zeremonie Zuflucht zu den drei Juwelen Buddha , Dharma und Sangha nimmt . Was ist wenn man sich z.B. der Theravada Richtung verbunden fühlt , und keine Gruppe dieser Richtung in der Nähe ist ? Gibt es dann trotzdem eine Möglichkeit Buddhist zu werden , oder ist die Zeremonie absolut Notwendig ? Heißt Zuflucht zu Sangha zu nehmen sich auch einer buddhistischen Gruppe anschließen zu müssen ? Und ab wann gibt man auch offiziel z.B. bei Behörden an Buddhist zu sein ? Wenn mir noch mehr konkrete Fragen einfallen werde ich diese später stellen , fürs erste wäre ich sehr dankbar wenn mir jemand diese hier beantworten könnte . |
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#2
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| Hallo Rikimaru, das Prozedere der Dreifachen Zuflucht ist in allen Richtungen gleich, ob Hinayana, Mahayana oder Vajrayana. Wenn Du nähere Informationen wünschst, dann schau hier einmal hinein: http://www.dharma.de (Homepage der Deutschen Buddhistischen Union) http://www.shaolin-forum.de (hier findest Du eine Menge aus der Sicht des Mahayana) Du kannst aber auch mir schreiben und ich sende Dir nähere Informationen. Ich vertrete eine Hinayana und eine Mahayana Schule. Viel Erfolg auf Deinem Weg, Gruß |
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#3
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| Es gibt verschiedene Richtungen im Buddhismus und das Überzeugendste, was ich gehört habe (im Zen) ist, daß man in dem Moment Buddhist ist, in dem man beschließt, einer zu sein. |
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#4
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| Hallo Rikimaru :-) Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
MfG :-) Geändert von Siddhartha (03-12-2006 um 21:26 Uhr). |
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#5
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| Hallo Rikimaru, in Deutschland ist nur die evangelische oder katholische Kirche eine Religion im Sinne des Körperschaftsrechts. Deshalb werden nur diese beiden Religionen in offiziellen Papieren eingetragen und sind damit relevant. Wenn Du mit der Dreifachen Zuflucht in eine Sangha eintrittst, erhältst Du einen Ordensnamen, den Du in Deinen Ausweis oder Reisepass eintragen lassen kannst. Du darfst dann offiziell mit diesem Namen auftreten. Gruß |
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#6
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| Hi, Buddhist sein kommt aus dem Herzen und nicht aus einer Zeremonie! ![]() Die "Zuflucht zu Buddha" bedeutet nichts weiter als offiziell mit allem bisherigen abzubrechen, was man aber nicht mit einem verschreiben in eine Sekte vergleichen darf wo man seine Habe doch bitte an der sekteneigenen Kasse abzugeben hat! ![]() Buddhismus ist eine Lebenseinstellung und keine Religion, Buddha ist auch kein Gott wie es ihn z.B. im christlichen Glauben gibt. Du kannst Buddhist sein ohne die Zuflucht genommen zu haben, es macht keinen Unterschied "für Buddha", denn Du bist ein Buddha und mußt ihn nur in Dir wecken! ![]() Gruß Alef |
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#7
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| Vielen Dank erstmal für eure schnellen und sehr informativen Antworten . Habe ich das also richtig verstanden , dass sich jeder theoretisch Buddhist nennen könnte , da es keinen ofiziellen "Einstieg" gibt , und die Zufluchtszeremonie mehr oder weniger freiwillig ist , ein wahrer Buddhist jedoch derjenige ist der die Lehre versteht und praktiziert ? |
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#8
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| auch wenn dir mahayana anhänger was anderes erzählen werden : ja. |
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#9
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| Was werden die mir den erzählen ? |
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#10
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| Buddhismus ist in Deutschland keine offizielle Religion, die man sich in den Pass eintragen lassen kann, oder so. Der Rest wurde schon gesagt! ![]()
__________________ Everything can be proven, even if it`s the truth. |
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#11
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| Ich plane hier eine buddhistische Sekte zu gründen, die durch Meditation den Anschluss Deutschlands an das japanische Kaiserreich fördert. Aber eigentlich müsste der thread geschlossen werden. RELIGION !
__________________ Your chances are slim to none ... and Slim has left town. |
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#12
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| echter Buddhismus != Religion ;-) Geändert von Siddhartha (06-12-2006 um 15:50 Uhr). |
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#13
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__________________ Everything can be proven, even if it`s the truth. |
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#14
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| Am besten befaßt man sich jahrelang mit den Unterschieden zwischen den einzelnen Lehren und entscheidet sich dann für die Richtung, die dem eigenen Bauchgefühl am besten entspricht... oder man stellt irgendwann fest, daß das eigentlich gar nicht so wichtig ist bis danhin kann man sich aber getrost schon mal als Buddhist fühlen, wenn man merkt, daß es der eigenen Lebenseinstellung entspricht. |
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#15
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| als unwichtig würde ich es nicht bezeichnen, da nach der buddhistischen lehre auch die unwissenheit (welche unter anderem die daseins/lust(trieb*)gier bedingt) leid (bsp. sorgen um für liebenswert befundene lebewesen(familie, freunde...)) hervorbringt (bsp. das angstspezifische kontrollbedürfnis (überlebenstrieb - was negativ behaftet ist und überhaupt den dramatischen kern des ganzen ausmacht^^) kontra zwangsläufige vergänglichkeit, die durch die bedingte enstehung* einhergeht). und das (unwissenheit erzeugt leid) bezieht sich auch auf die subjektive glaubensanhaftung (sofern man positive gedanken damit verknüpft hat, die halt bei verlust etc. zu verstimmungen / hassreaktionen usw. führt). Geändert von Siddhartha (07-12-2006 um 01:44 Uhr). |
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