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#1
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| Moin Eins vorweg : Ja, ich habe hier die Forensuche benutzt und mir ein paar Freds durchgelesen, doch noch keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Ich möchte ein innere Ruhe finden und in Einklang mit mir und meinem Körper leben. Dazu gehört, dass ich mich so akzeptiere, wie ich bin und somit zu einem soliden Selbstvertrauen zu kommen. Das wäre für mich schonmal ein großer Schritt. Dazu kommt noch die innere Ruhe, die ich zu erreichen wünsche. Mein Problem ist allerdings, dass ich sehr in mich gekehrt bin (manche mögen introvertiert sagen) und Probleme hab, über Emotionen zu sprechen. Ich erhoffe mir also durch Meditation innere Ruhe zu finden und mich auch anderen gegenüber öffnen zu können. Wie kann ich also ,,Meditation lernen" ? Müsste man dafür so etwas wie Qui Gong o.ä. Bewegungskünste anfangen ? Dazu hätte ich allerdings wenig Antrieb, mir wäre es lieber, dies auf meinem eigenen Weg zu schaffen, wann und wo ich das möchte, ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine. Gibt es also vielleicht Bücher über Meditation, in denen die ersten Schritte beschrieben werden ? Ich hoffe, ihr könnt ungefähr nachvollziehen, was ich möchte ![]() Mfg Lukas Edit : Zudem möchte ich einen Weg finden, mich selbst nicht unter Druck zu setzen, woran ich allerdings in letzter Zeit grandios scheitere, besonders in Bezug auf die Frauenwelt ... Geändert von Mephisto^ (24-06-2007 um 13:11 Uhr). |
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#2
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| Zitat:
um vielleicht mal erste meditationserfahrung zu sammeln, schliesse dich doch einer meditationsgruppe an. in der gruppe lernt es sich am besten zu meditieren, vor allem als einsteiger. wenn du dazu keine lust hast, dann fang doch einfach mit ein paar grundübungen an: liegend: auf dem rücken, entspannt, die beine hüftbreit gespreizt, die arme neben den körper gelegt. atme langsam, regelmässig und tief. durch die nase ein, durch den mund aus. beruhige dich, lass deine gedanken streifen, sammle dich. versuche dann nur mit deinen gedanken deinen ganzen körper zu fühlen. fang mit den füssen an, dann die beine hoch, das andere bein, genitalbereich, bauch, brust, arme, hände, finger, hals, kopf und wieder zurück. sitzend (zen light): leg eine deck auf den boden, setz dich in den schneidersitz oder in den halben oder ganzen lotussitz, wenn du genug beweglich bist, lege unter deinen hintern ein kissen. so, dass du mit geradem rücken nur auf dem hinteren teil deines hinterns auf dem kissen sitzt. die füsse und bein auf dem boden. lege deine rechte hand in deine linke auf den schoss. so, wie wenn du eine kleine wanne formen würdest. die daumen berühren sich an den kuppen, so dass du mit daumen und händen ein kleines O bildest. wichtig: richte dich ein, dass es für dich bequem ist: gerader rücken, schultern nach hinten fallen lassen, kopf leicht nach vorne geneigt, kinn zurück ziehen. auch hier: einatmen durch die nase, ausatmen durch den mund, kleine pause, bis du wieder von selbst einatmest. finde deinen rythmus. und jetzt: augen schliessen oder offen behalten (dann aber einen fixen punkt am boden/im raum fixieren). gedanken ziehen lassen, versuche nicht, etwas konkretes zu denken, sondern lass deine gedanken einfach strömen. bleibe so, ruhig atmend mind. 20 minuten bis zu 30 zu beginn. beweg dich nicht! kein bisschen! wenn dir irgendwas weh tut, dann lass es so sein, konzentrier dich nicht drauf, lass den schmerz schmerz sein. je mehr du dich bewegst (auch husten, finger bewegen oder die fussbposition korrigieren gehört dazu), desto mehr störst du die meditation. wenn du alles richtig gemacht hast, dann fühlst du dich schon nach der ersten meditation zufrieden, ruhig und mit einem warmen körpergefühl. übe das zunächst mal, dann gelingt dir das immer besser. ich hoffe, das hilft dir... ![]() |
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#3
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| Sehr schön ! Vielen Dank ! Ich werde es ausprobieren und dann eine Rückmeldung geben, wie es gelaufen ist ! ![]() |
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#4
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| hier findest du einzelne yoga-übungen: Yoga Vidya - Yoga Übungen ich persönlich finde die sachen auf der seite gut beschrieben. desweiteren empfehle ich dir, einen vhs-kurs zu besuchen, je nachdem ob es in deiner ecke sowas gibt. dort kannt du verschiedene mediationstechniken ausprobieren und weißt dann somit, welcher der richtige für dich ist. und noch was: versuche während der meditation und danach nichts zu erwarten. das ist sehr wichtig. meditiere einfach. und versuche deine gedanken nicht bewusst zu verdrängen. irgendwann stellt sich alles automatisch ein und die gedanken schweifen von selber ab. |
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#5
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| Also ich hab die Art von dominik777 heute gleich einmal ausprobiert. Mit dem ,,an nichts denken" hat gut geklappt und mich musste mich nicht drauf konzentrieren ,,nichts zu denken". Allerdings hat das Erfühlen noch überhaupt nicht geklappt, als ich es von den Füßen angefangen habe. Danach hab ich versucht am Kopf anzufangen und als ich mich dann auf ein Körperteil konzentriert habe, z.B. die Nase, kamm eine Art Blitz und ich habe die Umrisse meiner Nase vor mir gesehen (ich hatte die Augen geschlossen). Danach bin ich weiter zu den Augen gegangen und bei den Ohren schließlich eingeschlafen ![]() Aber danke schonmal für die Hilfe von euch ! |
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#6
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| Zitat:
![]() was das fühlen angeht: das ist übungssache. mach es regelmässig (vielleicht vor dem zu bett gehen), dann wird das mit der zeit immer besser gehen. garantiert! auch bei der meditation gilt, was in der kk sowieso gilt: ohne fleiss kein preis oder auch: übung macht den meister! |
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#7
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| Du solltest vielleicht mal in das Buch von Yongey Mingyur Rinpoche reinlesen, einem jungen Tibetischen Mönch, der durch Meditation in seiner Jugend starke Panikattacken in den Griff bekam- und dadurch auch relativ introvertiert war. Meditation hilft sehr, ungute Gefühlszustände aufzulösen und sich so hinnehmen zu können, wie man ist. Dennoch, wie oben bereits geraten: Nicht unter Druck setzen, gut Ding braucht Weile. Die Kombination von Qi Gong oder Tai Chi und Meditation hat auf Körper und Psyche starke Heilwirkung, das habe ich selbst erfahren. So gesehen wäre eine gute Schule anzuraten- man ist dort sowieso in sich und seine Übungen vertieft, so daß man keine Sorge vor aufdringlichen oder zu mitteilsamen Zeitgenossen haben muß. Zuletzt hat Introvertiertheit oft auch etwas mit Stauungen in bestimmten Meridianen und Chakren zu tun, so daß o.g. Methoden wunderbar helfen können, derartige Extreme behutsam zu neutralisieren... |
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#8
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| das problem mit der introvertiertheit hatte ich übrigens auch früher. das war auch ein grund, warum ich mit der meditation anfing. heute kann ich sagen das es mir damit besser geht. |
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#9
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| versuche es einmal so: konzentriere dich nur auf deinen atem. beobachte ganz entspannt, wie der atem ein und aus fließt. kommt ein gedanke auf, lasse ihn einfach vorbeiziehen, wie ein blatt an einem herbstlichen baum herunterfällt, aber du beachtest es nicht. es kommen hunderte von gedanken auf, aber du gibst ihnen keine resonanz, achtest nur auf deinen atem. egal, wie wichtig dieser gedanke auch sein mag, er hat keine bedeutung für dich, nur dein atem ist wichtig. alles fließt an dir vorbei, wie wolken. bei jedem gedanken, dem du keine energie gibst, spürst du, wie deine eigene energie wächst und in diesem prozess lösen sich auch deine inneren blockaden auf. am ende kommen gedanken, bei denen du denkst, wenn ich diesen gedankenverlauf nicht verfolge, verpasse ich etwas essentiell wichtiges... aber es ist nicht so, wenn du auch diesen wiederstehst, bist du dabei, die erleuchtung leicht anzukratzen. |
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#10
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| Hol dir Meditation für Dummies.. klingt blöd aber da stehen alle basics drin. Wenn du die kennst kannst du dich langsam umschaun welche richtungen dir zusagen.. also buddhistische med. oder sufistische oder weis der geier. Das andere Problem löst du ganz einfach.. such dir im internet irgend ein mädel mit dem du chatten kannst.. nach 10 min smalltalk erzählst du ihr deine lebensgeschichte. das machst du so oft bis du kein problem mehr damit hast.. dann schnapp dir einen freund und mach das selbe nochmal.. da hilft meditation recht wenig. wenn ich dir einen tipp geben darf.. lies nicht direkt irgendwelche speziellen bücher von irgendwelchen lamas. hol dir lieber einen guten roman und steig so ein.. kann dir von Paulo Coelho so ziemlich alles empfehlen.. Alchemist und Jakobsweg sind ein muss.. der Zahir is auch super.. ach ja und besonders Krieger des Lichts. gruß sid |
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#11
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| Krieger des Lichts? Da liest Du zehnmal rein und entdeckst zehnmal was anderes... (worüber man theoretisch auch prima meditieren könnte...) für den Anfang ist der Alchimist wahrscheinlich leichter verdaulich, aber ebenso ausbaufähig.... Der Dalai Lama hat übrigens auch ein Buch speziell über Meditation geschrieben, welches ich recht gut finde, aber erst für Fortgeschrittene... |
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#12
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| Man sollte nicht vesuchen zu meditieren mit irgendwelchen Erwartungen. Du brauchst und solltest keinen anderen Zweck im meditieren suchen, als das meditieren selber. Alles andere kommt von alleine (hoffe ich wenigstens ) |
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#13
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| Oberstes Gebot beim Meditieren: Geduld. Ergo gedulde dich, bis die Pubertät abgeschlossen ist. Dann wird alles wieder gut.
__________________ "Without passion, you don't have energy; without energy, you have nothing. Nothing great in the world has been accomplished without passion." Donald Trump |
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#14
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| hehehe.. da is schon was wahres dran ![]() |
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#15
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| ein buch, dass mich fast immer begleitet. wunderbare gelegenheitslektüre zum sinieren und als anstoss, deinen tag doch anders abzuschliessen, als man es sich vorgenommen hat. |
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