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Philosophie, Esoterik und Tradition Diskussionen zu philosophischen und traditionellen Aspekten von Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung.



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  #1  
Alt 14-10-2016, 00:27
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Standard Meditation und so...

Zitat:
Auch wenn ich jetzt ungern irgendein Fass aufmache, das nahezu nichts mit meinem Ursprungspost zu tun hat.
Ich würde Buddhismus nicht mit Christentum vergleichen, da in meinen Augen, Buddhismus erstmal ein psycholigisches und stark analyitisches nach Innen gekehrtes System ist(analysiere dich und dein "Leiden" und werde es los), während Christentum etwas ist das eine Moral von aussen vorgibt. Sei wie es dir jemand vorgibt, ignoriere tendenziell was in dir passiert (z.B Zölibat). Für mich ist Buddhismus also grundsätzlich keine Religion im klassischen Sinn. nn.]
Wenn Jesus sagte "Vater vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun" meinte er im wahrsten Sinne des Wortes das was man im Buddhismus als Bewusstsein versteht, sie waren sich ihrer Taten nicht bewusst denn sie haben ihr innen leben nicht genug analysiert um zu verstehen von welchem innerern Motiven sie getrieben waren

Es gibt Parallelen, rechtes handeln im Buddhismus sind die gleichen Gebote wie "du sollst nicht falsches Zeugnis reden, deine Eltern Ehren usw."

Die Bibel ist zu alt um ihre Sprache zu verstehen. Es gab übersetzungsfehler. Die meisten Leute wissen nicht dass das Wort "Meditation" ebenfalls eine Erfindung bzw. Fehlübersetzung des Westens ist. Es gibt keine Entspannung, im Sinne Meditation. Man redet von einer Konzentration auf ein Objekt, es geht um Konzentration.

Du sollst dir kein Bild vom Gott machen ist ebenfalls ein Gebot und kann im Buddhismus wiedergefunden werden, denn Samadhi oder Erleuchtung kann man nicht erklären als Konzept oder beibringen, nur erfahren und die Erfahrung kann nicht als Stoff oder Idee vermittelt werden, man kann es nicht mit Worten erklären oder als Gegenstand darstellen -> du sollst dir vom Herrn kein Bild machen.

Jesus sagte "du baust dein Haus auf Sand, alles wird vom Winde zerstört..." Im Buddhismus versteht man, dass keines ding auf der Welt seine ewige Haltbarkeit hat...nur eine Sache ist ewig.
__________________
Ein Kampfsystem, das kein leistungsorientierter Wettbewerb ist, sondern eine Familie, ist eine Vetternwirtschaft

Geändert von Punisher-Nukem (14-10-2016 um 00:44 Uhr).
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  #2  
Alt 17-10-2016, 20:11
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Zitat:
Zitat von Punisher-Nukem Beitrag anzeigen

Es gibt Parallelen, rechtes handeln im Buddhismus sind die gleichen Gebote wie "du sollst nicht falsches Zeugnis reden, deine Eltern Ehren usw."

Die Bibel ist zu alt um ihre Sprache zu verstehen. Es gab übersetzungsfehler.
Du sollst dir kein Bild vom Gott machen ist ebenfalls ein Gebot und kann im Buddhismus wiedergefunden werden, denn Samadhi oder Erleuchtung kann man nicht erklären als Konzept oder beibringen, nur erfahren und die Erfahrung kann nicht als Stoff oder Idee vermittelt werden, man kann es nicht mit Worten erklären oder als Gegenstand darstellen -> du sollst dir vom Herrn kein Bild machen.

Jesus sagte "du baust dein Haus auf Sand, alles wird vom Winde zerstört..." Im Buddhismus versteht man, dass keines ding auf der Welt seine ewige Haltbarkeit hat...nur eine Sache ist ewig.
beide Systeme lenken unseren Blick auf das Geistige , aber ........

Christentum hat einen Schöpfer und ist deshalb Religion (religio >>> hinführen ). es basiert auf Glauben und Vertrauen, durch prüfen , aber nicht blind.
Erlösung kommt durch Gnade

Buddhismus hat keinen Gott , keinen Schöpfer. Buddhismus ist Erkenntnisbasiert durch Betrachtung der Dinge. um zur Erkenntnis der Ursachen zu kommen und sich so von den Fesseln derselben zu lösen. auf deutsch: ich erlöse mich selbst

da sie die selbe Welt betrachten kommen sie auch zu ähnlichen Aussagen , aber verstehen die Ursachen und die Lösung als sehr verschieden.

Zitat:
Die meisten Leute wissen nicht dass das Wort "Meditation" ebenfalls eine Erfindung bzw. Fehlübersetzung des Westens ist. Es gibt keine Entspannung, im Sinne Meditation. Man redet von einer Konzentration auf ein Objekt, es geht um Konzentration.
sorry aber da wird ein wenig verwechselt.
1. Entspannung ist nicht gleich Meditation oder im Sinne Meditation.

2. Konzentration auf ein Objekt ist Kontemplation , also Versenkung.
um etwas zu erfassen .das Wesen dessen oder eine Erkenntnis davon zu bekommen.

3. Meditation selber ist das Gegenteil von Konzentration. es ist eher geweiteter Geist und nicht zentriert.
man könnte es ab einem bestimmten Punkt als Zwiegespräch mit unserem Selbst , unserem Sein , bezeichnen. ^^
ich lasse den Fokus auf das Außen hinter mir, um das "etwas" ihn mir kommen und sprechen zu lassen.
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  #3  
Alt 18-10-2016, 08:46
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Zitat:
Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
beide Systeme lenken unseren Blick auf das Geistige , aber ........

Christentum hat einen Schöpfer und ist deshalb Religion (religio >>> hinführen ). es basiert auf Glauben und Vertrauen, durch prüfen , aber nicht blind.
Erlösung kommt durch Gnade

Buddhismus hat keinen Gott , keinen Schöpfer. Buddhismus ist Erkenntnisbasiert durch Betrachtung der Dinge. um zur Erkenntnis der Ursachen zu kommen und sich so von den Fesseln derselben zu lösen. auf deutsch: ich erlöse mich selbst

da sie die selbe Welt betrachten kommen sie auch zu ähnlichen Aussagen , aber verstehen die Ursachen und die Lösung als sehr verschieden.
[...]
Das ist prinzipiell richtig, bedeutet aber nicht unbedingt, das Buddhismus keine Religion ist.
Denn manch einer würde die Unterschiede, die du aufgezeigt hast, eher als typische Unterscheidungsmerkmale für die Religionen der rechten und der linken Hand bezeichnen, und nicht als Unterschied zwischen Religion und "Nicht-Religion".
Aber das hängt auch ganz stark davon ab, wie man den Begriff Religion an sich überhaupt definiert, insofern gibt es da gerade bezogen auf den "Religionsstatus" des Buddhismus verschiedene Ansichten.

Das muss und sollte man aber nicht totdiskutieren, erst recht nicht hier, da es ja doch schon ziemlich OT ist
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  #4  
Alt 18-10-2016, 17:36
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Zitat:
Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
beide Systeme lenken unseren Blick auf das Geistige , aber ........

Christentum hat einen Schöpfer und ist deshalb Religion (religio >>> hinführen ). es basiert auf Glauben und Vertrauen, durch prüfen , aber nicht blind.
Erlösung kommt durch Gnade

Buddhismus hat keinen Gott , keinen Schöpfer. Buddhismus ist Erkenntnisbasiert durch Betrachtung der Dinge. um zur Erkenntnis der Ursachen zu kommen und sich so von den Fesseln derselben zu lösen. auf deutsch: ich erlöse mich selbst

da sie die selbe Welt betrachten kommen sie auch zu ähnlichen Aussagen , aber verstehen die Ursachen und die Lösung als sehr verschieden.



sorry aber da wird ein wenig verwechselt.
1. Entspannung ist nicht gleich Meditation oder im Sinne Meditation.

2. Konzentration auf ein Objekt ist Kontemplation , also Versenkung.
um etwas zu erfassen .das Wesen dessen oder eine Erkenntnis davon zu bekommen.

3. Meditation selber ist das Gegenteil von Konzentration. es ist eher geweiteter Geist und nicht zentriert.
man könnte es ab einem bestimmten Punkt als Zwiegespräch mit unserem Selbst , unserem Sein , bezeichnen. ^^
ich lasse den Fokus auf das Außen hinter mir, um das "etwas" ihn mir kommen und sprechen zu lassen.
Es geht bei dem Thema Meditation um die Übersetzung aus dem Sanskrit nicht was du denkst oder wie du es siehst. Übersetze dazu die "heiligen Schriften"...

Ich habe auf den Punkt angespielt, dass Gott ein dehnbarer Begriff ist und dass Gott im Christentum nicht notwendigerweise das ist, was wir darunter verstehen. Das hat alles mit der Sprache und der alten Zeit zu tun, die wir nicht mehr richtig interpretieren können.

Zitat:
Das ist prinzipiell richtig, bedeutet aber nicht unbedingt, das Buddhismus keine Religion ist.
Denn manch einer würde die Unterschiede, die du aufgezeigt hast, eher als typische Unterscheidungsmerkmale für die Religionen der rechten und der linken Hand bezeichnen, und nicht als Unterschied zwischen Religion und "Nicht-Religion".
Aber das hängt auch ganz stark davon ab, wie man den Begriff Religion an sich überhaupt definiert, insofern gibt es da gerade bezogen auf den "Religionsstatus" des Buddhismus verschiedene Ansichten.

Das muss und sollte man aber nicht totdiskutieren, erst recht nicht hier, da es ja doch schon ziemlich OT ist
Ich bin der Meinung dass Buddhismus auch zur Religion geworden ist, da der Kern von Buddhismus und Yoga die Praxis ist, besonders Zen ist da nach wie vor sehr praxisorientiert geblieben. Du musst sitzen, ganz viel sitzen und zu Einsichten kommen, Stufenweise musst du dich tiefer und tiefer reinsteigern bis du die Erleuchtung findest. Dazu gibt es klare Anweisungen in Form von Handlungen die du aktiv tun musst...
Heute dagegen missbrauchen es die meisten Leute als emotionale Stütze und folgen Ritualen nach die sie nicht verstehen, ähnlich dem beten oder gehen in die Kirche oder tragen von Kreuzen.

Niemand widmet mehr als 10 Stunden am Tag um Erleuchtung zu finden, das ist aber das was benötigt wird.
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Geändert von Punisher-Nukem (18-10-2016 um 17:43 Uhr).
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  #5  
Alt 18-10-2016, 19:52
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Zitat:
Zitat von Punisher-Nukem Beitrag anzeigen

Ich bin der Meinung dass Buddhismus auch zur Religion geworden ist, da der Kern von Buddhismus und Yoga die Praxis ist, besonders Zen ist da nach wie vor sehr praxisorientiert geblieben. Du musst sitzen, ganz viel sitzen und zu Einsichten kommen, Stufenweise musst du dich tiefer und tiefer reinsteigern bis du die Erleuchtung findest. Dazu gibt es klare Anweisungen in Form von Handlungen die du aktiv tun musst...
Heute dagegen missbrauchen es die meisten Leute als emotionale Stütze und folgen Ritualen nach die sie nicht verstehen, ähnlich dem beten oder gehen in die Kirche oder tragen von Kreuzen.

Niemand widmet mehr als 10 Stunden am Tag um Erleuchtung zu finden, das ist aber das was benötigt wird.
niemand muss viel oder lange sitzen um Zen zu praktizieren. Zen ist bewusstes Handeln im hier und jetzt. völlig egal ob du sitzt oder gehst, stehst oder Blumen giesst.

es gibt verschieden Wege um sich dem ganzen fokussierter zu nähern, wie Bogenschiessen , oder eben Zazen. was du wahrscheinlich meintest. aber selbst da spricht man eher von "Sitzen in Meditation" und nicht von "Meditation im Sitzen". damit ist genau das gemeint was ich oben angesprochen habe.
man setzt sich nicht zur Meditation hin und ist nur dann in Meditation, sondern man ist in meditation und sitzt nebenbei. (ich hoffe der Unterschied ist klar)

Ziel, soweit man überhaupt davon sprechen kann , ist, einen Zustand der permanenten Meditation (Achtsamkeit, Weitung ), zu erlangen.
es geht also nicht darum, jetzt bin ich und jetzt bin ich nicht in Meditation.

und damit erübrigt sich eine Ansage , wie 10h oder 14 h praxis pro Tag sind notwendig um irgendwas zu erreichen.

und noch was. Erleuchtung (Satori) ist kein Ziel, es ist bestenfalls eine Etappe.
es ist ein überwältigendes Erlebnis das anzeigt , daß du Zugang bekommen hast , und die meisten sind sich einig , daß nach einem Satori die Aufarbeitung desselben stattfinden muss, da hier eine riesige Menge an Information durchgekommen ist , welche verarbeitet werden muss. um diesen Zugang zu halten.
das ursprüngliche Satorierlebnis dient ab dann als Einstieg (über das Gefühl) um sich wieder dorthin (bzw. in die Nähe) zu begeben und mehr und mehr sein System auf dieses level zu heben.

Zitat:
Es geht bei dem Thema Meditation um die Übersetzung aus dem Sanskrit nicht was du denkst oder wie du es siehst. Übersetze dazu die "heiligen Schriften"...
Meditation ist in erster Linie einfach nur Tun (manche sagen Nicht-tun). und dieses Tun besteht zum großen Teil aus Zulassen und Loslassen. völlig egal wie eine Übersetzung eines Begriffs ob aus dem Griechischen oder Vedischen lautet oder interpretiert wird.
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  #6  
Alt 19-10-2016, 00:28
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Zitat:
Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
niemand muss viel oder lange sitzen um Zen zu praktizieren. Zen ist bewusstes Handeln im hier und jetzt. völlig egal ob du sitzt oder gehst, stehst oder Blumen giesst.

es gibt verschieden Wege um sich dem ganzen fokussierter zu nähern, wie Bogenschiessen , oder eben Zazen. was du wahrscheinlich meintest. aber selbst da spricht man eher von "Sitzen in Meditation" und nicht von "Meditation im Sitzen". damit ist genau das gemeint was ich oben angesprochen habe.
man setzt sich nicht zur Meditation hin und ist nur dann in Meditation, sondern man ist in meditation und sitzt nebenbei. (ich hoffe der Unterschied ist klar)

Ziel, soweit man überhaupt davon sprechen kann , ist, einen Zustand der permanenten Meditation (Achtsamkeit, Weitung ), zu erlangen.
es geht also nicht darum, jetzt bin ich und jetzt bin ich nicht in Meditation.

und damit erübrigt sich eine Ansage , wie 10h oder 14 h praxis pro Tag sind notwendig um irgendwas zu erreichen.

und noch was. Erleuchtung (Satori) ist kein Ziel, es ist bestenfalls eine Etappe.
es ist ein überwältigendes Erlebnis das anzeigt , daß du Zugang bekommen hast , und die meisten sind sich einig , daß nach einem Satori die Aufarbeitung desselben stattfinden muss, da hier eine riesige Menge an Information durchgekommen ist , welche verarbeitet werden muss. um diesen Zugang zu halten.
das ursprüngliche Satorierlebnis dient ab dann als Einstieg (über das Gefühl) um sich wieder dorthin (bzw. in die Nähe) zu begeben und mehr und mehr sein System auf dieses level zu heben.



Meditation ist in erster Linie einfach nur Tun (manche sagen Nicht-tun). und dieses Tun besteht zum großen Teil aus Zulassen und Loslassen. völlig egal wie eine Übersetzung eines Begriffs ob aus dem Griechischen oder Vedischen lautet oder interpretiert wird.
Es ist nicht möglich ohne sitzen und mehrstündigen Aufwand täglich Fortschritte zu machen, ich weiß nicht was du erzählst, aber dort wo du es her hast ist sicherlich keine kompetente Ecke.

Die Idee sowohl bei Yoga als auch bei Zen ist es alle Sinnesablenkungen abzuschalten, dazu gehört es dass man möglichst wenig unnötiges hört uns sieht, als nächstes auch den eigenen Körper wenig fühlt denn dieser lenkt auch ab, also sitzt man in einer Haltung und vertieft sich in einen Zustand ab welchem man irgendwann den eigenen Körper weniger wahrnimmt. So ist man später immer mehr in der Lage seine Konzentration auf das zu lenken, was in diesen Disziplinen das Ziel ist.

In Yoga dehnen sie deswegen so viel um den Körper darauf vorzubereiten, denn lange Meditationen hältst du einfach so nicht aus.
Nicht umsonst sitzen viele Figuren im Buddhismus in Form von Statue, nicht weil es so geil oder imposant aussieht.

Und ob Aufwand und viele stunden nötig sind um etwas zu erreichen, das klingt schon wieder nach ner modernen Wellness Mentalität für schwangere Hausfrauen. Möglichst wenig tun, viel wissen und dann im Forum Posten. Dementsprechend machen die auch kampfsport, zwei mal die Woche wing chun ohne sparring bitte, und so jetzt kann ich kämpfen. Lächerlich.
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Geändert von Punisher-Nukem (19-10-2016 um 00:34 Uhr).
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  #7  
Alt 19-10-2016, 00:53
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Zitat:
Zitat von Punisher-Nukem Beitrag anzeigen
ich weiß nicht was du erzählst, .....
ich glaube da ist der Hase begraben.

Zitat:
Die Idee sowohl bei Yoga als auch bei Zen ist es alle Sinnesablenkungen abzuschalten,
nö ist es nicht.
um mal beim Yoga zu bleiben. es gibt einige verschiedene Yoga . z.b. Bhakti-yoga (Hingabe) oder Karma-yoga (tägliches tun) . egal um welches Yoga es sich handelt. Ursprünglich ging es um Vereinigung , Wiedervereinigung, um den bewussten Kontakt zum universellen Bewustsein wieder herzustellen.
dafür wählte man unterschiedliche Wege = Yoga .
unter anderem den der Erkenntnis , dem der Hingabe , dem des Dienens, usw.
Entsagung und Rückzug konnte ein Teil des Weges sein ist aber nicht Bedingung. nur eine Variante

Zitat:
In Yoga dehnen sie deswegen so viel um den Körper darauf vorzubereiten, denn lange Meditationen hältst du einfach so nicht aus.
nö tun sie nicht.
im Patanjali wurde nur eine einzige Asana erwähnt. das aufrechte bequeme Sitzen.
im Yoga werden verschiedene Yugas (Zeitalter) betrachtet und als das Zeitalter der Entfernung des Menschen vom göttlichen Bewusstsein kam (nach vedischer Denke) wurde in einigen Richtungen des Yoga , der Körper (als vertrautestes Tool) stärker mit eingebunden um Zugang zu seinem Inneren zu bekommen. das führte zur Kreierung von den heute bekannten Asanas. die auch bis heute alle Zuordnungen zu Chakren und Nadis (Energielinien) haben.

es gibt genug Yoga wo überhaupt nicht mit Asanas gearbeitet wird.

Zitat:
Und ob Aufwand und viele stunden nötig sind um etwas zu erreichen, das klingt schon wieder nach ner modernen Wellness Mentalität für schwangere Hausfrauen.
den Part hast du eingebracht ^^
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  #8  
Alt 19-10-2016, 02:02
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Zitat:
um mal beim Yoga zu bleiben. es gibt einige verschiedene Yoga . z.b. Bhakti-yoga (Hingabe) oder Karma-yoga (tägliches tun) . egal um welches Yoga es sich handelt. Ursprünglich ging es um Vereinigung , Wiedervereinigung, um den bewussten Kontakt zum universellen Bewustsein wieder herzustellen.
dafür wählte man unterschiedliche Wege = Yoga .
unter anderem den der Erkenntnis , dem der Hingabe , dem des Dienens, usw.
Entsagung und Rückzug konnte ein Teil des Weges sein ist aber nicht Bedingung. nur eine Variante
Bewusster Kontakt zum universellen entsteht dadurch dass das Bewusstsein sich in reiner Form sehen kann so etwa als ob ein Auge sich selbst anschaut, was absurd für einen Körper ist, aber möglich für das Bewusstsein. Durch diese einmalige erfahrung samadhi, entsteht Verschiebung der Identität weg von mir als Persönlichkeit im Fleisch zu reinem Bewusstsein ohne Form. Dazu muss erstmal Konzentration auf das richtige gelenkt werden, weg von den Sinneswahrnehmungen, denn diese lenken ab auf die Welt der Formen. Formen im Sinne von allen Dingen die als virtueller oder materieller Gegenstand existieren und in Worten und Konzepten beschrieben werden können. Es geht darum sich selbst als universelles Bewusstsein zu erkennen. Nicht einen Kontakt zu einem zweiten Objekt aufbauend, das universelle Bewusstsein ist objektlose Leere und du bist diese bereits ob du es erkannt hast oder nicht.

Es gibt nicht das universelle Bewusstsein, du bist das universelle Bewusstsein, der Beobachter, jedoch hast du dich als solches nie gesehen, deine Identität ist Persönlichkeit im Körper. Spiritualität bedeutet Schritt Jenseits psychologie, über die Persönlichkeit hinaus.

Kannst du bitte weniger Wikipedia lesen und irgendwelche Clubs besuchen sondern mehr mit nem nüchternen verstand rangehen ? Das ist so typisch für kung fu Leute. Ok meine Vorurteile !
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Geändert von Punisher-Nukem (19-10-2016 um 02:24 Uhr).
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  #9  
Alt 19-10-2016, 10:46
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Zitat:
Zitat von Punisher-Nukem Beitrag anzeigen
Bewusster Kontakt zum universellen entsteht dadurch dass das Bewusstsein sich in reiner Form sehen kann so etwa als ob ein Auge sich selbst anschaut, was absurd für einen Körper ist, aber möglich für das Bewusstsein. Durch diese einmalige erfahrung samadhi, entsteht Verschiebung der Identität weg von mir als Persönlichkeit im Fleisch zu reinem Bewusstsein ohne Form. Dazu muss erstmal Konzentration auf das richtige gelenkt werden, weg von den Sinneswahrnehmungen, denn diese lenken ab auf die Welt der Formen. Formen im Sinne von allen Dingen die als virtueller oder materieller Gegenstand existieren und in Worten und Konzepten beschrieben werden können. Es geht darum sich selbst als universelles Bewusstsein zu erkennen. Nicht einen Kontakt zu einem zweiten Objekt aufbauend, das universelle Bewusstsein ist objektlose Leere und du bist diese bereits ob du es erkannt hast oder nicht.

Es gibt nicht das universelle Bewusstsein, du bist das universelle Bewusstsein, der Beobachter, jedoch hast du dich als solches nie gesehen, deine Identität ist Persönlichkeit im Körper. Spiritualität bedeutet Schritt Jenseits psychologie, über die Persönlichkeit hinaus.

Kannst du bitte weniger Wikipedia lesen und irgendwelche Clubs besuchen sondern mehr mit nem nüchternen verstand rangehen ? Das ist so typisch für kung fu Leute. Ok meine Vorurteile !
mal zur Erinnerung. Yoga hast du ins Spiel gebracht.
ich hatte dir die vedische Sicht dazu geschrieben , so wie sie in Indien zum Teil bis heute gelehrt wird. auch mir . und zwar direkt vor Ort und nicht über Wiki.

apropo Wiki. erkundige dich gleichmal was Samadhi bedeutet. es gibt nicht DAS Samadhi.

Samadhi sind verschiedene Bewustseinsstufen die bei Bewusstseinsreisen verwendet werden, wobei das Mahasamadhi den beschreibt , wo es kein zurück in den Körper gibt. wir würden es Tod nennen.
ebenso werden auch Stätten wo Gebeine von Heiligen oder Gurus liegen , Samadhi genannt.

thema nüchterner verstand. na da bin ich doch ganz bei dir.
also benutze ihn bitte auch, um nicht ganz so viel durcheinanderzubringen. nur denke ich , daß deine Vorurteile dir da ein wenig im Weg stehen.
Danke.
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  #10  
Alt 30-10-2016, 23:52
Benutzerbild von va+an
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Mystik gibt es in allen Pfaden /Religionen.
Meditation / muraqaba / dhikr / Mantren / Gebete usw sind alles Bestandteil eines grosses Ganzen. Jeder der einen Weg der Spiritualität gehen möchte oder geht, benötigt etwas anderes. Denn so individuell er selbst ist, so braucht er auch eine individuelle Möglichkeit.
Damit nicht jeder gleich in der klappse landet, muss der Körper / Verstand/Psyche vorbereitet werden.

Zur Ruhe kommen.
Bei sich ankommen.
Den Körper spüren.
Atem fühlen.atmen lernen.
Die Liste kann man noch viel weiter schreiben.

Egal was man macht, ist die Hingabe zu seiner "Übung" wichtig.
Denn das erleichtert es, und bringt einen auch zügiger ins Ziel (wobei die Zeit dehnbar ist).

Eines haben die Religionen gemein. Alle wollen zu Gott.der weg ist etwas anders, aber das Ziel gleich. Jemand der einen Weg wirklich mit Hingabe geht, sieht die Gemeinsamkeiten und nicht die Unterschiede.
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  #11  
Alt 31-10-2016, 23:23
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Zitat:
Zitat von Punisher-Nukem Beitrag anzeigen
Es ist nicht möglich ohne sitzen und mehrstündigen Aufwand täglich Fortschritte zu machen, ich weiß nicht was du erzählst, aber dort wo du es her hast ist sicherlich keine kompetente Ecke.
.
Das ist schlichtweg falsch:

Es gibt neben zazen verschiedene andere Firmen des Zen. Es gibt diegehmeditation z.B.
Dann ist es möglich über das bewusste und intensive Beschäftigen mitetwas Erleuchtung zu erlangen. Dazu gehört neben Bogenschiessen auch die traditionelle Art der Tee Zubereitung oder die Arbeit im Garten.
Da gab es zum Beispiel den Tosui, einen der größten zengelehrten seiner Zeit, der die meiste Zeit nach seinem zwanzigsten Lebensjahr auf reisen und arbeitend verbracht hat. Dazu zu letzt zum Beispiel als essigmacher. Die zenmeister unpo, echu, soseki, Zibo zhenke, shosan sind weitere Beispiele wider deiner Behauptung.
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Geändert von AlexAikido (31-10-2016 um 23:31 Uhr).
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  #12  
Alt 03-11-2016, 15:32
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Zitat:
Zitat von AlexAikido Beitrag anzeigen
Dann ist es möglich über das bewusste und intensive Beschäftigen mitetwas Erleuchtung zu erlangen. Dazu gehört neben Bogenschiessen auch die traditionelle Art der Tee Zubereitung oder die Arbeit im Garten.
Hast du mal überlegt, wie lange du brauchst, oder wie viel Tee du zubereiten musst, um durch die Teezeremonie Erleuchtung zu erlangen?
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  #13  
Alt 03-11-2016, 15:47
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Zitat:
Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Hast du mal überlegt, wie lange du brauchst, oder wie viel Tee du zubereiten musst, um durch die Teezeremonie Erleuchtung zu erlangen?
ist so etwas nicht immer sehr individuell ?
bei manchem könnte eine Tasse genügen
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  #14  
Alt 03-11-2016, 18:19
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Zitat:
Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Hast du mal überlegt, wie lange du brauchst, oder wie viel Tee du zubereiten musst, um durch die Teezeremonie Erleuchtung zu erlangen?
Irgendwie kann ich mit der Vorstellung, die Erleuchtung (oder ein zumindest
erleuchtungsnaher Zustand) wäre nur durch elend lange Mühen erreichbar
nichts anfangen. Ein passender Moment reicht.

Es gab mal einen Mönch, dem hat ein Tritt in den Allerwertesten gereicht um zur
Erleuchtung zu gelangen. Das will man ja auch nicht unbedingt zig tausend Mal
wiederholen müssen.

Den Sinn der "Mühe" sehe ich eher darin, dem Zustand
(wieder) möglichst (oft / lange) nahe zu kommen.
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kämpfe für jemanden oder etwas.
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  #15  
Alt 03-11-2016, 18:39
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Lustig ist aber hier im Thread, das der TE wohl eine Erleuchtung hatte seinen Scherzthread hier abzubrechen und nicht mehr drauf zu reagieren
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