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#1
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| Auf Lonewolfs Wunsch lagern wir hier ein Thema aus. Geistige Entwicklung ist ein vielfältiger Prozess der sich nicht nur auf einen Bereich bezieht. Was meißtens unklar ist worauf es in der Entwicklung ankommt,wie man sie überhaupt in Gang setzt und wie man sie unterstützt. Jetzt wäre die Frage worauf kommt es aus eurer Sicht drauf an um in diesem Feld Fortschritte zu machen ? an Lonewolf: Zitat:
Zitat:
Viele grüße, iron Geändert von shin101 (24-11-2008 um 13:18 Uhr). |
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#2
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Das hängt natürlich auch erstmal von jedem einzelnen und dessen Zielen ab. Hier fängt es schon an: „Welches Ziel habe ich?“ Weiß man das im Voraus? Eröffnen sich Ziele und neue Wege erst dann wenn man an sich arbeitet? Nun, ich beschäftige mich schon seit mehr als 20 Jahren mit bestimmten Meditationsformen. Obwohl ich deren Techniken an sich begriffen habe gelingt es mir jedoch nur sehr schwer sie auch so zu verinnerlichen, dass ich mich voll darauf einlassen kann. Ich glaube die Ursache legt darin begründet, dass man hierzu auch eine gewisse Seelische Reife benötigt. Es reicht also nicht aus, dass man meditieren kann um beispielsweise sein Bewusstsein im Hier und Jetzt zu halten oder um sich im Hara (tanden) zu versenken damit die Ki- Kraft fließt. Nein, das weltliche Ich fordert immer noch seinen Tribut! Es ist das weltliche Ich welches einen immer wieder dorthin zurückbringt und dem höheren Bewusstsein im Wege steht. Was aber beinhaltet das „weltliche Ich“ und wieso stellt es einen Gegenpol zu dem höheren Bewusstsein dar? Das „weltliche Ich“ steht für alles was man bisher dargestellt hat. An ihm haften alle schlechten Angewohnheiten aber auch Ansichten und Ideale die man sich im Lauf des Leben angeeignet hab. Nun, die energetische Arbeit beispielsweise mit Ki/Chi mag man also begriffen haben aber man muss hier wohl auch an seinen Charaktereigenschaften arbeiten um es auch wirklich anwenden zu können. Das ist meiner Einschätzung nach die wirkliche Hürde die es zu meistern gilt um Fortschritte auf diesem Weg zu machen und ich glaube das ist kein einfaches Unterfangen.
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. |
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#3
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Viele grüße, iron |
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#4
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Allerdings gehört noch mehr dazu als nur Energiearbeit! Zitat:
Soweit alle schön! Es ist allerdings schwierig einen solchen Zustand über einen längeren Zeitraum zu halten. Es genügt schon ein Gedanke und ich befinde mich beispielsweise nicht mehr in der Mitte (Im Hara) oder nicht mehr im Hier und Jetzt eines jeden Augenblickes (ZEN). Verstehst u was ich meine? Wenn Du diese Meditationsformen beherrschst dann müsstest Du es eigentlich verstehen! So und hier hast Du in der Tat Recht, dass es moch mehr Aspekte gibt als Meditationsformen welche sich bei mir doch eher darum drehen mehr Körperliche Energie zu gewinnen. Man muss sein Leben anpassen und danach ausrichten. Was aber die ganze Sache höllisch erschwert ist der Fakt, dass man seine schlechten Angewohnheiten ablegen muss. Allerdings bringt es nach meiner Erfahrung wenig wenn man sie bekämpft. Alles muss dann zusammenpassen wenn die Zeit reif ist. Es muss natürlich zusammenwachsen und ich glaube das brauch seine Zeit! Zitat:
Hier komme ich aber an meine Grenzen denn irgendwo gibt es einen Punkt an dem mir die Technik fehlt dies kontrolliert zu tun und dann könnte das ganze auch etwas gefährlich werden. Vermutlich ist diese Grenze aber auch nur ein Ausdruck der seelischen Reife die mir noch fehlt. Ich bin noch nicht ganz soweit aber es wird langsam! ![]()
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. |
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#5
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| Ich verstehe unter Meditation etwas was einen Prozess in Gang setzen kann und ihn verstärken kann. Aber das sind nicht die wesentlichen Elemente. Wo man sogar bei der Methode noch unterscheiden was sie macht. Das wesentliche ist eigentlich die wie die geistige Entwicklung schon sagt die geistige Entwicklung. Die meißten Menschen machen den Fehler immer im äußeren zu suchen dabei liegt der Kern im inneren. Meditation, Qi Gong ist ein Beiwerk was deine Sachen nur verstärkt und im nachhinein interagiert mit der geistigen Entwicklung. Jetzt wäre natürlich die Frage was ist geistige Entwicklung ? ![]() Zitat:
In der Meditation erlebt man in der Regel wenn erstmal eine Leere, da würden die wenigsten die Verbindung zu einer Spirutellen Ebene als Selbstverständlich sehen ![]() Zitat:
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Geistige Entwicklung strebt Perfektion an, wie passen da schlechte Angewohnheiten rein ?Zitat:
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Viele grüße, iron |
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#6
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| Keine Ahnung, wie ihr ausgangstechnisch definiert habt (ich find's im Moment so schwammig, dass mir selbst konkretes nicht dazu einfallen mag), aber das ganze erinnert mich an ein Zitat von Glasersfeld (wobei eben Wissen für mich gleichbedeutend mit geistiger Entwicklung ist) : Zitat:
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#7
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| Naja wenn ich konkret werde warum soll noch jemand seine eigenen Ansichten formulieren ? ![]() Viele grüße, iron |
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#8
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#9
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Es ist natürlich Vorsicht geboten wenn man von einem universellen oder gar göttlichem Bewusstsein spricht, gerade für jene die sich darauf gar keinen Reim machen können ist dies natürlich überhaupt nicht nachzuvollziehen. Zitat:
Hinzu dann der innerliche Aspekt, dass man „SICH“ am Kopf und in den Schultern loslassen muss damit man dann im Hara (tanden) verankert ist. Das ist vor allem eine „innerliche“ Bewegung nach unten in seine Mitte hin und so leicht ist das nun auch nicht. Erst wenn man diese „Bewegung“ vollkommen gemeistert hat bewegt man „SICH“ ganz natürlich nach oben „zum göttlichen“ hin! Oder wie auch immer man dies nennen mag. Ich nehme an im Chinesischen würde man sagen zum Himmel hin? Natürlich versucht man immer wieder nach unten zu pendeln wenn man Gefahr läuft die Mitte zu verlieren. Der Tanden ist eine Quelle der Kraft die bei Stress und Ärger wie eine Art Katalysator wirkt. Aber die Technik dorthin ist für mich alles andere als leicht einzustufen. Hat man sich im Tanden versammelt dann ist alles klar! Dann ist der Mensch in seiner wahren geistigen und körperlichen Mitte und kann von dieser Mitte heraus leben. Ich würde jedem einmal diesen Zustand wünschen aber das geht leider nicht. ![]() Zitat:
Zitat:
Wie ich aber schon schrieb bringt es aus meiner Sicht nichts gegen solche Angewohnheiten anzukämpfen. Vielleicht muss man sie sogar erstmal als Freund sehen auf dem Weg. Kämpft man dagegen an dann muss man aufpassen, dass dieses ankämpfen nicht auch in einer art Selbstqual endet. Es heißt nicht umsonst: Um sein Ego zu besiegen muss man zuerst mal eines besitzen! Erst mit der Zeit erlangen wir dann wirkliche Einsichten! Was ganz natürlich ist… und darauf kommt es meiner Meinung nach an: Natürlich zu sein und dieser Prozess muss auch natürlich über die Bühne gehen! /edit viele Sekten scheinen gerade dies bewusst zu übersehen und treiben damit ihre Anhänger in Zustände des Ungleichgewichts. Dies wollte ich auch mal erwähnen. Wenn jemand behauptet dies und jenes ist die Warheit und das musst Du nun unbedingt tun um weiterzukommen dann ist mehr als Vorsicht geboten. Man selbst ist sein bester Lehrer den es gibt und alles muss natürlich reifen und wachsen! Zitat:
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__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. Geändert von LoneWolf (25-11-2008 um 16:19 Uhr). |
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#10
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Wenn du in oben/unten in der Meditation denkst denkst du wieder von vielen zum einen anstatt vom einem zum vielen. Zitat:
![]() Schonmal den Begriff gehört "Mit dem Herzen denken " ? Ich sag damit nicht das die Mitte im Herzen ist, sondern nur das ich mich nicht auf einen körperlichen Punkt fixieren würde. Vom Gefühl her würde ich sagen fixierst du dich zu sehr auf die äußeren Prozess als die Sache an sich, wie gesagt vom Gefühl. Zitat:
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Dagegen gibt es natürliche Indivuelle Eigenheiten wie man so etwas erreichen kann. Lehren wenn aufrecht, soll im Prinzip vor unnötigen Seitenwegen bewahren. Halt die Einbahnstraßen abseitz der großen Hauptstraße wo es nicht mehr raus geht.Oder halt doch noch gerade die Abiegung wieder zur Hauptstraße zu bekommen. Wenn dir jemand sagt das und das ist die finale Wahrheit ja dann wär ich vorsichtig. Zitat:
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Und unbewußt etwas anderes machen ist auch falsch, das ist eine Störung die man nicht akzeptieren sollte. Du bleibst bewußt aber Gedanken leer. Oder auch anders gesagt. Du hast dein Bein auf zwei Booten und willst auf zwei verschiedenen Kursen gleichzeitig voran kommen. Wie soll das gehen ? Viele grüße, iron Geändert von shin101 (25-11-2008 um 23:50 Uhr). |
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#11
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| @LoneWolf Wenn Du das Ziel deiner Geistigen Entwicklung nicht kennst, was treibt dich dann an zu versuchen, diesen Prozess zu optimieren? Und wenn Du diese Frage beantworten kannst, spielt das (endgülzige) Ziel dann noch eine Rolle? Normalerweise läuft das nämlich so, dass man sich VORHER das Ziel definiert, bevor man losrennt. Und zwischen dem Start und das Ziel setzt man sich kleine Zwischenziele und sinnvolle Vorgaben wie die Ziele optimal zu erreichen sind. Das Ziel ist bei diesem Thema nicht vorgegeben, sondern dein Wunsch. Bei der Zielsetzung gibt es nur eine Bedingung: Es muss erreichbar sein! Ansonsten ist es ein Traum und kein Ziel.
__________________ "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben." ~ André Gide |
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#12
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| Hhm nimmt man etwas wie einen "Energiekreislauf " im Körper an gibt es bestimmte Methoden verschiedene Teile zu aktivieren, öffnen etc... Jede Methode braucht aber seine Zeit um wirkllich Wirkung zu entfalten. Mixe ich immer mitten drin was anderes rein kann die Methode nicht wirklich ihre geziehlte Wirkung entfalten oder ich beginne eine neue Arbeit im Körper die die andere noch nicht ausgeprägte Arbeit unterbricht und sich der Körper so wieder neu Ordnen muss und das mach ich so immer und immer wieder. Wie kann sich da Konstante entwickeln ? Ich mein ich mach ja als Bodybuilder auch nicht jedes Mal eine andere Übung... Viele grüße, iron |
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#13
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Ansonsten wären wir wohl sehr schnell erleuchtet! Der eine scheint sich da schwerer zu tun als der andere. Man selbst kennt seine Schwächen am besten denn kein anderer Mensch kann in einen hineinschauen. Deshalb muss man sich immer wieder selbst beobachten und hinterfragen was einer Weiterentwicklung im Wege steht. Das ist eine harte Arbeit… Zitat:
Ich erinnere mich noch ganz verschwommen an den Tag wo ich das erste mal begriffen habe was es heißt seinen Körper mehr von innen heraus zu erspüren und zu lenken. Ich glaube von diesem Tag an, habe ich das ganze immer instinktiv verfeinert. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen wie es sein soll seinen Körper so nicht zu erfahren. Zitat:
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Was die schlechten Angewohnheiten betreffen so versuche ich erstmal mit ihnen zu leben und hoffe, dass ich sie irgendwann mal loswerde aber vermutlich kommen dann neue hinzu. *g* Es sei denn man wird irgendwann die Erleuchtung erfahren. Zitat:
Anders wäre es wenn ich ständig den Weg ändern würde aber der Weg ist auch nur Mittel zum Zweck und ehrlich gesagt kann ich Dir meinen Weg so eindeutig gar nicht nennen. Soll ich sagen Kampfkünstler wenn ich 2 mal die Woche Boxhandschuhe anziehe? Richtig ist, dass mich die Methode fasziniert aber der Weg der findet eigentlich in meinem Alltag statt und das ist meine Herausforderung. Also dann ist der Weg also einfach beschrieben. Ich möchte mich geistig und seelisch weiterentwickeln. Bingo!/edit Zitat:
__________________ Gruß Lone Wolf Bevor ich mit den Wölfen heule, werd ich lieber harzig, warzig grau, verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau. Geändert von LoneWolf (26-11-2008 um 16:26 Uhr). |
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#14
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| Den Geist kann man im Prinzip auch in verschiedene Bereiche einordnen, was ja auch messtechnisch erfassbar ist. Jeden Bereich kann man separat trainieren und egal welchen Bereich man dabei bevorzugt, es findet dadurch eine geistige Entwicklung statt. Selbst wenn man sich einen Ziel gesetzt hat, was man mit dem Training erreichen möchte, gibt es verschiedene Wege, die man einschlagen könnte. Angenommen, man möchte allgemein besser kommunizieren können, kommt man nicht drumherum alle Bereiche des Gehirns zu trainieren, denn es gibt unterschiedliche Empfängertypen, die Information bestimmter Arten bevorzugen. Möchte man den Casanova spielen, muss man wahrscheinlich nur die rechte Gehirnhälfte trainieren. Was ich grundsätzlich nicht ernstnehme, sind absolute Aussagen über Dinge, die nicht ausreichend erforscht sind. Das sind Sachen wie Erleuchtung durch Meditation erlangen. Nach meinem Verständnis ist die Erleuchtung ein Ideal für die buddhistische Weltanschauung. Das kann man nicht einzeln betrachten, sondern nur im Zusammenhang mit dem Gesamtsystem des Karmakreislaufes. Erleuchtung/Nirvana soll der einzige Ausnahmezustand sein, indem man vom Karma befreit ist. Denn wer an nichts haftet, kann auch keinen Leid erfahren. Um das Loslassen also zu trainieren, gibt es die Meditation als Methodik. Das hört sich alles soweit logisch an. Ein Problem nur, der Körper hat auch Funktionen, die man geistig nicht bewusst steuern kann. Schmerzen werden die Menschen so oder so immer empfinden, wenn nicht grundlegend was am Nervensystem beschädigt wurde. Man kommt mit Training damit vielleicht besser klar - aber ganz abschalten, daran glaube ich nicht. Und trotz buddhistischer Erziehung glaube ich nicht an die Wiedergeburt in dem Sinne, wie es dort gelehrt wird. Ich halte das für einen Trick, um die "einfacheren" Menschen vom Karmasystem zu überzeugen. Menschen, die die Vorteile des sozialen Handelns nicht von sich aus erkennen können, muss man manchmal eben die Rute vor die Nase halten. Wirklich geholfen hat es aber anscheinend nicht. Man sieht leider immer wieder Arschlöcher, die sich für Buddhisten halten - traurig. Wiedergeburt, um dem Buddha mal keine Lügen oder Wahnvorstellungen zu unterstellen, interpretiere ich als einen Metapher dafür, dass man wieder in den ökologischen Kreislauf gelangt, wenn man stirbt. Aus dieser Überlegung heraus wäre also Meditation mit dem Ziel Erleuchtung also völlig überflüssig. Wenn ich sterbe, hat das Leiden so oder so ein Ende. Die Frage bleibt dann, warum sollte ich mich im Leben dann noch anstrengen? Keine Ahnung. Es ist einfach ein Trieb besser zu werden. Gehört zum Überleben wohl dazu. Wozu? Who cares? Kann man eh nicht beantworten. Da setze ich mir lieber kleine Ziele, die ich im Leben erreichen kann und werde damit glücklich, das ist nämlich definitiv steuerbar. Geistige Entwicklung gehört definitiv dazu, ein besseres Werkzeug für effizientes Arbeiten würde mir nicht einfallen - ausser es werden irgendwann tatsächlich brauchbare künstliche Intelligenz entwickelt. ![]() Gruß
__________________ "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben." ~ André Gide |
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#15
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Im Prinzip muss der Körper sich einfach nur irgendwann passen. Wie er das macht ist nicht so wichtig.Zitat:
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Zitat:
![]() Man unterscheidet eigentlich zwischen zwei Hauptformen von Erleuchtung, einmal Graduell, dass heißt Stück für Stück und plötzliche Erleuchtung. Es gibt zb in der Zen Schule eine Ecke die mehr die plötzliche propagiert und für die einzige hält und im Gegenzug eine die die graduelle fördert. Zitat:
Zitat:
Es ist nicht so das diese Dinge einfach fließend ineinander übergehen. Zitat:
![]() Zitat:
Es ist nicht abhängig davon ob ich geistig im Bauch, im Herz , Im Kopf oder im Fuß bin, ich Ruhe trotzdem in mir. Viele grüße, iron |
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