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#16
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| Na ja, die sind doch oft ihrer Selbst nicht bewusst... |
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#17
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| Zitat:
Denn wenn es einen unabhängigen/freien Willen geben würde, könnte man a) keinerlei Rückschlüsse ziehen ... und b) nichts daran ändern. Letztendlich ist nur die Frage wichtig, ob es konstant währende Naturgesetze gibt. Wenn nein (und da sind sich die Wissenschaftler noch uneinig): unterliegt die Veränderung einer Gesetzmäßigkeit? |
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#18
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| Zitat:
das bewusstsein und das unbewusste brauchen nicht bewiesen zu werden, ob sie determiniert sind oder nicht und das können sie auch nicht, weil sie ja unsere gefühle, gedanken, entscheidungen und handlungen nicht bestimmen und steuern, sondern das gehirn. (aus allgemeiner sicht) ganz korrekt gesprochen gibt es das unbewusste und das bewusstsein nicht, es gibt nur ein "sich dessen vorher unbewusst sein" und ein "sich dessen nachher bewusst sein", deshalb sprechen wir vom unbewussten und vom bewussten. ich erkläre mal so: nehmen wir mal an unser gehirn hat sich für etwas entschieden, doch diese getroffene entscheidung liegt noch im unbewussten, das heißt es ist uns unbewusst und sobald es ins bewusstsein gelangt, das heißt wenn es uns dann bewusst wird, wird uns das gefühl vermittelt wir hätten diese entscheidung selbst getroffen. |
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#19
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| Möglicherweise gibt es ja einen Zusammenhang zwischen der Intensität der Gammawellen im Gehirn und dem Bewusstsein bzw. dem sogenannten Unterbewusstsein. Das was wir dann als Entscheidung titulieren würden (tatsächlich ist es ja nur ein Materie/Energiefluss) hängt dann wiederum von den gefestigten Strukturen ab. |
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#20
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| Zitat:
Im Folgenden werde ich die Analogie Gehirn-Computer verwenden, um einige Sachverhalte klarer darzustellen. Dies dient nur der Anschaulichkeit; ich bin keineswegs der Ansicht, das Gehirn arbeite wie ein Computer. Du schreibst: Zitat:
Zitat:
Zitat:
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#21
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| Zitat:
Geändert von Engin (27-01-2007 um 15:48 Uhr). |
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#22
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| Zitat:
!Grüße, Trinculo
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#23
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| Zitat:
denn diese muster haben sich schon gefestigt, wohingegen du beim erneuten lernen mehr aktivität (gewahrsam) benötigst. |
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#24
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| vielleicht hilft dieser link ja um ein besseres verständnis zum unterbewusstsein zu bekommen. http://www.zeitzuleben.de/inhalte/ge...nfuehrung.html |
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#25
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| du meinst mich? also die dort genannte definition widerspricht meinem beitrag nicht. ich habe es nur anders ausgedrückt. Zitat:
das was dort im text als die summe aller erinnerungen, eindrücke, einstellungen usw. bezeichnet wird, ist nichts anderes als das neuronale bindungsmuster(welches den charakter ausmacht... ich kann dir das leider nicht veranschaulichen, aber jede nutzung des gehirns hinterlässt spuren (verknüpfungen, die sich je nach beanspruchung festigen (was jedoch nicht immer so günstig ist^^)). der aktuelle bewusstseinszustand, also das was wir "im geiste wahrnehmen"... ergibt sich einer these zufolge durch die gleichzeitige stimulation der verschiedenen areale (im hochfrequentierten bereich). und ein neuer lernprozess gelangt deshalb ins "bewusstsein", weil die aktivität in diesem bereich mutmaßlich (zu dem zeitpunkt) auch stärker ist. trifft das zu, kann man damit auch das "entscheidungsphänom" (als wichtig befundene auswertung) entschlüsseln. Geändert von Siddhartha (28-01-2007 um 10:03 Uhr). |
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#26
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| @siddharta ja, der link war "eigentlich" nur für dich, aber nicht weil ich dir widersprechen wollte, sondern weil ich nicht wusste wie ich es dir anders verständlicher rüberbringen konnte. aber für die anderen auch, damit sie sich einen besseren überblick über das unterbewusstsein machen können. sorry, das ich einfach nur einen link hingestellt habe. Geändert von Engin (28-01-2007 um 09:05 Uhr). |
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#27
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| Zitat:
mich hats nur gewundert, dass du den link angeführt hast, obwohl meine aussagen vom inhalt her mit den anderen übereinstimmen. denn wenn keine unterschiede gegeben sind, bedarf es ja auch keiner weiteren erklärung. :blaedguck: Gruß... Geändert von Siddhartha (28-01-2007 um 10:08 Uhr). |
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#28
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| gerade für die, die eine kampfkunst betreiben ist der automatismus des unbewussten unerlässlich. man geht hin und lernt irgendwelche kampftechniken in der kampfkunstschule, doch muss man immer überlegen, wie ging diese technik noch, erst einen schritt nach vorne und dann einen haken schlagen und dann so und so. sobald man aber die ein oder andere technik hundertemale gemacht hat, geht sie ins unterbewusstsein und man braucht dann, wenn man in einer wirklichen straßenkampfsituation ist, nicht erst zu überlegen wie diese jene technik ging, sondern alles automatisch abläuft, weil man in einer richtigen schlägerei, nicht eine einzige sekunde über eine technik nachdenken darf, da kann man noch so tausende von techniken beherrschen, sie würden nichts nützen. |
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#29
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| ich würd mal sagen, daß der Mensch schon mit gewissem Sinn so konstruiert ist, wie er ist- optimale Ergebnisse kommen nur heraus, wenn die verschiedenen Bereiche zusammenarbeiten und harmonisch ineinander übergreifen. Verstand, Bewußtsein, Unterbewußtsein, Gefühle, Instinkte usw... Deutlich zu merken nach Traumata, wenn ein Bereich nicht richtig funktioniert, hat erst mal der ganze Mensch Probleme, bevor er ausgleicht oder sich daran gewöhnt. Wenn man dieses Gleichgewicht auf alle Bereiche überträgt und ernst nimmt, ist man - abstrakt ausgedrückt- auch gegen Determinismus von außen nicht mehr ganz so anfällig, weil man merkt, wann dieser das "Gleichgewicht" stört. Diese "Erkenntnisse" liegen dann sowohl im Bereich des Verstandes, als auch im Fühlen (falls man sich das noch nicht abtrainiert hat). |
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#30
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| Ein freies Bewusstsein ist naturwissenschaftlich problemlos haltbar. Wüsste jetzt nicht, welches Naturgesetz dagegen spricht. Hier war wohl die Kausalität gemeint und die ist weder ein Naturgesetz, noch ist sie in der Natur streng erfüllt (Bsp. Kernzerfall). Die Neurowissenschaft wird auch nicht sonderlich viel dazu beitragen können....nichtmal die Libet-Experimente konnten den freien Willen widerlegen. Ob es jemals rauszufinden ist, ist schwer zu sagen...zumindest kann man aber sagen, dass wir zu einem gewissen Grad tatsächlich unfrei sind (man denke an die Angst vor Spinnen oder die Angst vor dem Tod). Ich stelle mir das gesamte Unterbewusstsein als eine Art PC vor, welcher alle Möglichkeiten durchrechnet und dem Bewusstsein die Informationen vorlegt, damit es entscheiden kann. Dazu kommt die emotionale Schiene, die ebenfalls aus dem Unterbewusstsein generiert wird, welche uns versucht in eine gewisse Richtung zu lenken (Liebe -> Arterhaltung etc...)
__________________ Wer faul ist, darf nicht dumm sein. |
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