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Philosophie, Esoterik und Tradition Diskussionen zu philosophischen und traditionellen Aspekten von Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung.



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  #256  
Alt 20-03-2017, 17:43
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
...
Manchmal enttäuscht mich das ziemlich, weil ich das Gegenüber ziemlich mag und einfach nicht glauben will, dass dieser Mensch völlig anders handelt, als er spricht und sich noch dazu manchmal selbst widerspricht.

Ein noch ungelöster Konflikt in meiner Beziehung zu anderen Menschen.
"Du hast mich getäuscht!
Nein, du hast dich in mir getäuscht."

(Aus "Romulus der Große", frei aus dem Gedächtnis)

und

"Enttäuschung ist etwas Gutes - sie ist das Ende der Täuschung"
(Eckart Tolle).

Nur mal so zum Nachdenken. Ansonsten wundert es mich sehr, dass du enttäuscht über den Verlauf der Diskussion bist - es war sowas von überklar, dass das Ding nicht fluffig vonstatten geht. Wenn etwas unter Garantie zur Unsachlichkeit führt, dann sind es Religion und Politik (und hier im Forum vll. noch eine bestens bekannte IngUng-Organisation, die irgendwie beides ist).

Zu deiner Eingangsfrage - bin (bekennender) Atheist, habe vor meine Kinder mit Wissen über Religion, aber religionsfrei zu erziehen.

P.S.: ich muss Rambat Recht geben, deine Posts wirken zum Teil ziemlich missonarisch. Nicht böse gemeint.
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  #257  
Alt 20-03-2017, 18:36
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Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
Die Wissenschaft negiert zumindest einen großen Teil der religiösen Behauptungen. Man kann sie also durchaus heranziehen
Nein die Wissenschaft kann weder bestätigen das es ein Gott gibt noch beweisen das es kein Gott gibt.
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  #258  
Alt 20-03-2017, 18:42
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
wenn aus dem christentum jeder nur das rausnimmt, was ihm paßt, und alles andere geflissentlich ignoriert, dann ist das ganze eine beliebige ansammlung von "religiösen überzeugungen" oder vielmehr von "wundergeschichten", die sozusagen auf einem buffett dargeboten werden.
wenn sich jeder aus dem christentum nur seine "wohlfühl"-richtlinien rausnimmt, und dabei ganz ignoriert, was "gott" in der bibel verkündet und was "gottes sohn" in der bibel verkündet,

QUOTE]
falls es dir noch nicht aufgefallen ist, das ist im Moment genau die Handlungsweise welche du hier auslebst.
alles was dir an Texten in deiner Gegendarstellung hilft, nimmst du heraus und ignorierst sämtliche anderen Texte die deine Argumente ev. relativieren oder gut ergänzen würden, um ein Gesamtbild zu erhalten.
du machst das , was du der Wohlfahrtfraktion vorwirfst, nur mit anderem Vorzeichen. Gratulation.

Zitat:
dann macht sich jeder seine persönliche glaubenskiste zurecht. kann man machen, hat aber - da es sehr große teile der bibel und damit der grundlage des christentums negiert - nur noch sehr partiell mit dem zu tun, was der hypothetische jesus, der ebenso hypothetische paulus, die kirchenväter und ein martin luther unter "christentum" verstanden.
würde mich doch sehr interessieren was der hypotetische Jesus unter Christenum vestanden hat . bin mir eigentlich sicher daß zu seiner Zeit noch gar kein Christentum gab ^^

Zitat:
nur dürfte die amtskirche das halt etwas anders sehen als die "wellness-christen" ...
was hat die Amtskirche eigentlich mit Christentum zu tun ?

Zitat:
hilft aber nicht, scheinbar basteln sich sehr viele menschen trotzdem aus versatzstücken der bibel, persönlichen moralvorstellungen und einerm gewissen maß an wundergläubigkeit ihre ganz eigene religion.
damit du dich ein wenig weniger wundern musst.
JEDER der Glaubt , bastelt sich was zusammen. absolut jeder. es geht gar nicht anders. allein schon weil sehr viele Lehren in Form von Gleichnissen weitergegeben werden.
und das bedingt allein schon die individuelle Interpretation. ist auch so gewollt.
Amtskirche hin oder her.

Zitat:
wenn für einige hier "christentum" schon VOR jesus begonnen hat
wie kommst du auf VOR Jesus.???
nur , Christentum gibt es doch nicht erst mit aufschreiben auf einem Dokument , sondern ab der Verkündung seiner Lehren durch seiner Jünger.

gemeint ist also die Zeit zw. dem ersten Lehren seiner Jünger nach ihrer Segnung (Pfingstereignis) und dem späteren Einigen der nun existierenden Kirchenväter darauf welche Texte des alten und neuen Testaments (vorläufig )Einzug erhalten dürfen in das was wir Bibel nennen.

Zitat:
das alte testament ist eine, wenn nicht sogar die glaubensgrundlage des judentums ... und jesus war jude ...
ähm , naa und ???

Gautama war Hindu bevor er seine Erleuchtung erfuhr. war nun weiter gezwungen als Hindu zu leben und zu lehren ??? und tat er das ???
genauso wenig musste er den Hinduismus ablehnen (er sprach sich nur gegen Priestertum und Rituale aus). er sprach einfach ab dann von seinen Erkenntnissen und den Weg dahin , ohne etwas zu bekämpfen oder krampfhaft mitzuschleppen.

ebenso Jesus.
Richtig ist, daß Jude war und er das alte Testament nicht abschaffen wollte, er schleppte es aber auch nicht weiter mit, er zeigte einfach nur einen neuen Weg (ebenso wie Buddha) auf . und zeigte auch auf das korrumpierte Priestertum.

Zitat:
ich halte religion prinzipiell für eine ansammlung von albernen wundergeschichten und märchen, von unbewiesenen behauptungen, die von religiösen menschen in debatten gern a priori gesetzt werden
und doch bedienst du dich ihrer um zu argumentieren . gehst also den gleichen Weg wie die von dir kritisierten religiöse Menschen. natürlich mit dem Vermerk , daß es dir eigentlich völlig Schnuppe ist ^^

Zitat:
ich persönlich halte es für falsch, das sei wiederholt, kindern die ohren mit diesen ganzen märchen vollzublasen
was ist mit 1001 Nacht und Rotkäppchen? wäre das ok.
selbst wenn es nur Märchen sind (religiöse geschichten , Mythen ), könnten sie doch einen sinnvollen Zweck erfüllen.

nochmal zu Erinnerung. vieles ist in Form von Gleichnissen aufgeführt und das nicht ohne Grund.

Gleichnisse öffnen in unserem Bewusstsein Tore um Dinge verständlicher zu machen, welche entweder im Moment zu komplex für das Verständnis sind oder um Veränderungen zu bewirken. ebenso wird oft mit Archetypen gearbeitet. da stecken sehr tiefe ,intensive Mechanismen drin . heute würde man es psychologisches Vorgehen nennen.

falls du es mal schaffst deine Brille abznehmen , würdest du staunen wieviele schöne und lehrenswerte Dinge in allen Religionen zu finden sind. dazu muss man das aber auch wollen.

und jaa , natürlich findet man genauso viele schreckliche und fragwürdige Sachen. halloho, so ist numal das Leben .
man könnte meinen du erwartest mehr Harmonie und Eierkuchen wie alle Wohlfühler zusammen.
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  #259  
Alt 20-03-2017, 18:44
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Die Wissenschaft kann, so nebenbei bemerkt, allgemein nichts aus der Vergangenheit beweisen.

Ja, es ist wahr. Die Wissenschaft kann nicht "beweisen" dass das Universum ein bestimmtes Alter hat, (oder irgendetwas ein bestimmtes Alter hat) sondern lediglich darauf hinweisen, dass bestimmte reale Beobachtungen sich dann durch bestimmte Berechnungen und Theorien erklären lassen, wenn man bestimmte Annahmen trifft.

Jedoch könnte es auch sein, dass die Welt mitsamt unseren Erinnerungen und Aufzeichnungen und Allem, vor gerade mal 5 Minuten erschaffen wurde.

Es ist lediglich unwahrscheinlich.... aber auch ein Lottogewinn ist unwahrscheinlich. Sogar unwahrscheinlicher, als 5 oder 6 Sigma.
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  #260  
Alt 20-03-2017, 18:59
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Zitat:
Zitat von Offline_Fighter Beitrag anzeigen
Nein die Wissenschaft kann weder bestätigen das es ein Gott gibt noch beweisen das es kein Gott gibt.
DS habe ich auch gar nicht geschrieben. Und sie kann die berühmte Teekanne auch nicht beweisen. Interessiert nur keinen.
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  #261  
Alt 20-03-2017, 19:08
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Die Wissenschaft kann, so nebenbei bemerkt, allgemein nichts aus der Vergangenheit beweisen.

Ja, es ist wahr. Die Wissenschaft kann nicht "beweisen" dass das Universum ein bestimmtes Alter hat, (oder irgendetwas ein bestimmtes Alter hat) sondern lediglich darauf hinweisen, dass bestimmte reale Beobachtungen sich dann durch bestimmte Berechnungen und Theorien erklären lassen, wenn man bestimmte Annahmen trifft.

Jedoch könnte es auch sein, dass die Welt mitsamt unseren Erinnerungen und Aufzeichnungen und Allem, vor gerade mal 5 Minuten erschaffen wurde.

Es ist lediglich unwahrscheinlich.... aber auch ein Lottogewinn ist unwahrscheinlich. Sogar unwahrscheinlicher, als 5 oder 6 Sigma.
Komm... es gibt wie du sagst Wahrscheinlichkeiten. Und die Theorien, Berechnungen und Annahmen der Wissenschaft sind nunmal wahrscheinlicher richtig als das irgendeiner sich gedacht hat:jubb, machen wa so.
Wenn ich die vergangene Situation: ich verlasse Haus und alles aufgeräumt habe und komm wieder und es ist alles durcheinander und die Scheibe ist kaputt, dann ist es wahrscheinlicher anzunehmen das sich jemand durch dieses Fenster Zutritt verschafft hat und das Zeug durchwühlt hat, als anzunehmen, dass sich außerirdische Lemminge reinteleportiert haben und eine wilde Orgie feierten. Obwohl ich nicht dabei war und beides theoretisch möglich wäre
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  #262  
Alt 20-03-2017, 19:22
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Die Wissenschaft kann, so nebenbei bemerkt, allgemein nichts aus der Vergangenheit beweisen.

Ja, es ist wahr. Die Wissenschaft kann nicht "beweisen" dass das Universum ein bestimmtes Alter hat, (oder irgendetwas ein bestimmtes Alter hat) sondern lediglich darauf hinweisen, dass bestimmte reale Beobachtungen sich dann durch bestimmte Berechnungen und Theorien erklären lassen, wenn man bestimmte Annahmen trifft.

Jedoch könnte es auch sein, dass die Welt mitsamt unseren Erinnerungen und Aufzeichnungen und Allem, vor gerade mal 5 Minuten erschaffen wurde.

Es ist lediglich unwahrscheinlich.... aber auch ein Lottogewinn ist unwahrscheinlich. Sogar unwahrscheinlicher, als 5 oder 6 Sigma.

C14 Methode sagt da was anderes Kraken!

Im Übrigen:
Was ist denn mit den Junge-Erde-KReationisten? Die denken ja nun mal, das die Erde nicht älter sein kann als 6000 - 10000 Jahre. Davon gibt es heute noch nicht wenige Anhänger und doch wurde die ganze Sache bereits seit dem 18. Jahrhundert mehrfach widerlegt. Und heute gibt es genug Christen, die eben nicht denken, das die Erde 6000-10000 Jahre alt ist. Das beißt sich.
Wenn Gott in der Form wie ihn Katholiken und Protestanten sehen, das allwissende "Nichts und Alles" ist, warum sind denn gerade die christlichen Gruppierungen untereinander sich so in den Haaren bei essentiellen Dingen (siehe Arianer, Melkiten, Maroniten, Armenier, Lateiner, Chaldäer etc etc etc). Rein praktisch müssten sich diese Formen des Christentums ja in den Punkten einig sein in denen sie sich nicht einig sind.
Siehe Trinitas.
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  #263  
Alt 20-03-2017, 19:33
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Zitat:
falls es dir noch nicht aufgefallen ist, das ist im Moment genau die Handlungsweise welche du hier auslebst.
alles was dir an Texten in deiner Gegendarstellung hilft, nimmst du heraus und ignorierst sämtliche anderen Texte die deine Argumente ev. relativieren oder gut ergänzen würden, um ein Gesamtbild zu erhalten.
du machst das , was du der Wohlfahrtfraktion vorwirfst, nur mit anderem Vorzeichen. Gratulation.
nöö.

ich habe, wie du nachlesen kannst, mehrfach sinngemäß geschrieben, daß mir bewußt ist daß es zu den von mir zitierten bibelstellen auch andere bibelstellen gibt, die das exakte gegenteil postulieren.
ich habe, wenn ich nicht sehr irre, das zum anlaß genommen, aufzuzeigen, wie beliebig die bibel daher ist - es läßt sich, schrieb ich irgendwo in dieser diskussion, ALLES mit bibelzitaten begründen, und es läßt sich auch das gegenteil mit bibelzitaten begründen.

ich habe also keineswegs "ignoriert, was mir nicht paßt", sondern darauf hingewiesen, daß es zu dem von mir zitierten auch gegenteilige zitate gibt.
ich habe aber vor allem deshalb "negative" zitate verwendet, WEIL es mir darum ging (als intellektuelle fingerübung, wie gesagt), diesen ganzen wohlfühlzirkus des beliebigkeits-christentums mal mit bibelzitaten ad absurdum zu führen.

ist bei etlichen nicht gut angekommen, die dieses thema furchtbar ernstnehmen ... ist aber nicht mein problem.
ich habe mehrfach geschrieben - scheinbar wird das ignoriert - daß ich niemanden von irgend etwas überzeugen will ...
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Geändert von rambat (20-03-2017 um 21:17 Uhr).
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  #264  
Alt 20-03-2017, 19:49
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
nöö.

ich habe, wie du nachlesen kannst, mehrfach sinngemäß geschrieben, daß mir bewußt ist ...
na dann ....

was mich noch interessiert . woher kommt eigentlich diese Bissigkeit , zum Teil schon sehr provozierende Art ?
denn du hast völlig Recht, die Bibel ist sehr beliebig auslegbar. was auch oft genug mißbraucht wurde , keine Frage.

aber wäre da nicht eine Gesinnung eines Gläubigen der ihn zu dem werden lässt, was du mit Wohlfühlfraktion umschreibst , eher zu begrüssen ? anstatt ihnen das anzulasten ?

ich meine . doch lieber so eine Auslegung, und eine Auslegungsfrage wird es immer bleiben (wie schon beschrieben ) , als etwas entstehen lassen wie Momentan woanders , was uns den IS einbrachte.

ehrlich , da ist mir eine Blümchengesinnung die andere nicht bekehrt oder bekämpft allemal lieber . das nur so nebenbei.
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  #265  
Alt 20-03-2017, 19:57
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Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
Komm... es gibt wie du sagst Wahrscheinlichkeiten. Und die Theorien, Berechnungen und Annahmen der Wissenschaft sind nunmal wahrscheinlicher richtig als das irgendeiner sich gedacht hat:jubb, machen wa so.
Natürlich. Einiges wahrscheinlicher, wenn man alle uns bekannten Faktoren in Betracht zieht.

Zitat:
Zitat von AlexAikido Beitrag anzeigen
C14 Methode sagt da was anderes Kraken!
Die C14-Methode basiert auf einer Vielzahl an Annahmen. Diese Annahmen gelten als sehr wahrscheinlich, können aber NICHT bewiesen werden.

Was vergangen ist, lässt sich nur schon deshalb nicht beweisen, weil wir nicht in die Vergangenheit reisen können, um nachzuschauen, obs wirklich so war.

Die C14-Methode kann also lediglich beweisen, wie viel C14 noch in einem Artefakt ist. Es kann nicht abschliessend beweisen, wie gross die Konzentration zu Beginn war und deshalb auch nicht abschliessend beweisen, wie alt ein Artefakt wirklich ist.

Es kann lediglich einen ungefähren Rahmen bieten für das Alter, welches als höchstwahrscheinlich angenommen werden kann.

SOFERN man die zugrunde liegenden Prämissen annimmt. Diese sind keinesfalls als ewiglich anzunehmen. Wissenschaftliche Prämissen wurden und Werden über den Haufen geworfen und der nächste Paradigmenwechsel wartet schon auf uns.
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  #266  
Alt 20-03-2017, 20:02
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Ein Beispiel: "Der Kebab ist lecker." ist NICHT real und überprüfbar.

Ich kann zwar beweisen, dass dies ein Kebab ist. Aber "lecker" ist eine subjektive Einschätzung basierend auf gefühltem Erleben. "Lecker" lässt sich NICHT beweisen und ist noch dazu individuell verschieden. Das bedeutet: Was der eine lecker nennt und sich für ihn lecker anfühlt, kann für einen anderen sehr unlecker sein.
Wie willst du jemandem beibringen was lecker ist? Was schön ist? Was Liebe ist? Wie willst du einem Kind den Unterschied zwischen gern haben und lieben vermitteln? Das sind alles Dinge die man selbst erfahren muss. Die einem kein anderer beibringen kann. Woher willst du wissen das dein Kind nicht gerade Wut verspürst wenn du ihm beibringen willst was Liebe ist? Das es nicht gerade traurig ist wenn du ihm Zeigen willst was Freude ist?

Die Wissenschaft kann nur zeigen was in einem Menschen vorgeht. Die Religion kann einem nur vorschrieben wann man was zu verspüren hat.
Wenn die Gefühle wirklich ausgelebt werden sollen, dann geht das nur wenn man auf sich selbst hört und nicht auf ein Buch oder Geschichten die einem jemand erzählt. Die Menschen sind einfach zu verschieden und die Begriffe einfach zu diffus, als das man so etwas vermitteln könnte.
__________________
“Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  #267  
Alt 20-03-2017, 20:48
Benutzerbild von Kniom Njam Bay
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Die Wissenschaft kann, so nebenbei bemerkt, allgemein nichts aus der Vergangenheit beweisen.

Ja, es ist wahr. Die Wissenschaft kann nicht "beweisen" dass das Universum ein bestimmtes Alter hat, (oder irgendetwas ein bestimmtes Alter hat) sondern lediglich darauf hinweisen, dass bestimmte reale Beobachtungen sich dann durch bestimmte Berechnungen und Theorien erklären lassen, wenn man bestimmte Annahmen trifft.

Jedoch könnte es auch sein, dass die Welt mitsamt unseren Erinnerungen und Aufzeichnungen und Allem, vor gerade mal 5 Minuten erschaffen wurde.

Es ist lediglich unwahrscheinlich.... aber auch ein Lottogewinn ist unwahrscheinlich. Sogar unwahrscheinlicher, als 5 oder 6 Sigma.
Aua, das tut weh. Aus anderen Posts kann man schließen, dass du ein Mensch mit Herz und Feuer bist und das ist gut so. Aber jetzt bitte ich um ein wenig Hirn.

Hast du schon mal von der Radiocarbonmethode gehört? Mal unabhängig davon, ob die Annahmen stimmen oder nicht, wenn sie stimmen, dann kriegst du das alter mit einer gewissen Fehlerrate ziemlich gut geschätzt. Woran können wir erkennen dass die Annahmen stimmen? Aus Beobachtungen. Und das IST vernünftig. Und zwar solange bis ein Gegenbeispiel dahergelaufen kommt.

Ist die klassische Mechanik falsch? Nein, die Unvollständigkeit der Annahmen wurde damals einfach noch nicht durch Gegenbeispiele aufgezeigt, Schubkarren konnte man zu der Zeit einfach noch nicht auf Lichtgeschwindigkeit bringen.

Was ist schon richtig, was real? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, was wir sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen. Dann gibt es noch diverse Hilfsmittel, die uns noch andere Dinge zeigen, die unseren Sinnen sonst verwehrt blieben. DAS ist die Realität, die wir sehen. Und auf Basis dieser Realität erarbeiten wir Schlussfolgerungen. Was bringt es, die Existenz einer Teekanne zwischen Mars und Erde zu postulieren, wenn wir sie weder mit unseren fünf Sinnen noch mit Messgeräten erfassen können und wenn sie auch sonst nicht mit allen von uns erfassbaren Objekten interagiert? Sie ist dann einfach nicht Teil der von uns gesehen Realität. Ist die Teekanne wirklich da? Wir wissen es nicht. Noch nicht.

Und wenn sich irgendwann mal doch herausstellt, dass es einen Gott gibt, dann heisst es noch lange nicht dass die Gläubigen recht gehabt haben. Sie haben einfach nur geraten.

Ja, es kann auch sein, dass uns unsere Erinnerungen gerade vor 5 Minuten ins Hirngespritzt worden sind. Welche Indizien hast du? Aha.

Und wenn es wirkkich so ist, kannst du dich nicht dahinstellen und sagen, "ich habe es gewusst", nein du hast nur geraten.

Und ohne klare Indizien, dass es einen Gott gibt, ist es nur Gerate. Auch wenn es ihn wirkkich geben mag.

Zum Alter des Universums kann ich auch noch was sagen, aber das würde noch mehr OT werden.

Geändert von Kniom Njam Bay (20-03-2017 um 20:54 Uhr).
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  #268  
Alt 20-03-2017, 20:58
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Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
mit der richtigen Wahl von Definition (D) und Axiomen (A) lautet die Antwort "Ja"

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mir das angucke

Und nebenbei bemerkt, das erste Axiom ist schon sehr "komisch", warum sollte immer etwas positiv oder nicht positiv sein? Warum nicht "keine Ahnung"?
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  #269  
Alt 20-03-2017, 21:37
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Die C14-Methode basiert auf einer Vielzahl an Annahmen. Diese Annahmen gelten als sehr wahrscheinlich, können aber NICHT bewiesen werden.
Bis zu einem gewissen Zeitpunkt können wir das durchaus. Wir haben nämlich noch die Dendrochronologie mit einer Kurve, die inzwischen regional bis etwa 10.000 B.P. reichen kann und jahrgenaue Datierungen liefert. Und wenn man einen solchen einzelnen Jahrring C-14 beprobt und die Methoden kombiniert, kann man teilweise wirklich extrem fein justierte Ergebnisse erzielen. Ich empfehle dazu die Lektüre von Goll u.a. 2014 (https://journals.uair.arizona.edu/in...File/17634/pdf), mit dem ich derzeit an einer Fachpublikation zusammenarbeite.

Ansonsten würde ich noch eine Weisheit aus den amerikanischen U-Booten anfügen wollen: "There's two things you never want to discuss in a submarine: politics and religion. What does that leave you to talk about? Women, of course..."

Beste Grüße
Period.
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Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1
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  #270  
Alt 20-03-2017, 21:38
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@cam67:

nicht ich habe behauptet, es habe bereits vor jesus ein "christentum" gegeben.
das hat irgend jemand anders hier in dieser diskussion geschrieben - wenn ich nicht irre, war das die dame discipula ...


ich hab mich nur darauf bezogen, und das hatte ich auch deutlich gemacht, wie ich dachte.

Zitat:
was mich noch interessiert . woher kommt eigentlich diese Bissigkeit , zum Teil schon sehr provozierende Art ?
also komm - nur weil ich manche dinge pointiert darstelle, ist das noch lange keine bissigkeit. bissig war ich früher, im selig entschlafenen kkf ...


Zitat:
würde mich doch sehr interessieren was der hypotetische Jesus unter Christenum vestanden hat . bin mir eigentlich sicher daß zu seiner Zeit noch gar kein Christentum gab ^^
ach komm, nu stell dich mal nicht dumm ...
der hypothetische jesus war sich sehr wohl dessen bewußt, daß er mit seiner lehre von dem sehr heftig abwich, was bis dahin gültigkeit hatte.
"ICH aber sage euch ...!"
rein hypothetisch dürfte er sich also dessen bewußt gewesen sein, daß er die reine lehre veränderte und damit etwas neues schuf. das sagt er ja sinngemäß auch an etlichen stellen (lukas, johannes, markus, ich hab es bereits zitiert).
nein, er selbst dürfte das nicht "christentum" genannt haben ... aber wie uns eine userin in dieser debatte mitteilte, geht es ja um inhalte, und worte sind nur die äußere form ...


auf dem, was jesus angeblich sagte und vor allem auf dem, was ein hypothetischer paulus da hineininterpretiere, beruht im grunde das christentum, welches als erweiterung des alten testaments zu verstehen ist.
hat mir mehr als ein pfarrer erklärt ... dann wirds ja wohl so sein.


Zitat:
was ist mit 1001 Nacht und Rotkäppchen? wäre das ok.
auch das hatte ich bereits erwähnt - bei volksmärchen / kunstmärchen wissen kinder, daß es eine erfundene geschichte ist.
märchen erheben aber in der regel auch nicht den anspruch, WAHR zu sein - das tun nur religionen. hatte ich bereits ausführlicher dargelegt, muß ich nicht wiederholen.

Zitat:
Zitat:
ich halte religion prinzipiell für eine ansammlung von albernen wundergeschichten und märchen, von unbewiesenen behauptungen, die von religiösen menschen in debatten gern a priori gesetzt werden
und doch bedienst du dich ihrer um zu argumentieren . gehst also den gleichen Weg wie die von dir kritisierten religiöse Menschen. natürlich mit dem Vermerk , daß es dir eigentlich völlig Schnuppe ist ^^
also da kann ich dir nicht mehr folgen ...
selbstverständlich muß ich, wenn ich religion kritisiere, auf deren inhalte bezug nehmen! wie soll ich denn sonst erklären, was ich daran so irrational finde? im gegensatz zu religiösen menschen (oder der amtskirche) setze ich dabei jedoch nichts a priori, ich versuche also ergebnisoffen zu debattieren. ich kann ja nichts dafür, daß die existenz "gottes" nicht bewiesen wird ...
und ja, es IST mir wurscht, ob jemand glaubt, daß es diese entität gibt.
das heißt ja nicht, daß ich darauf verzichte, darüber zu diskutieren. oder daß ich darauf verzichte, absurditäten anzusprechen.


Zitat:
falls du es mal schaffst deine Brille abznehmen , würdest du staunen wieviele schöne und lehrenswerte Dinge in allen Religionen zu finden sind. dazu muss man das aber auch wollen.
das ist genau der punkt, an dem es schon wieder nervig wird ...
du unterstellst, ich hätte mich NICHT mit religion beschäftigt. und würde das auch nicht wollen. du unterstellst, mein blick sei falsch, getrübt durch eine von dir unterstellte "brille", die ich nur abnehmen müsse, um zu "sehen" ... das geht mir ehrlich gesagt zu weit.
du weißt gar nichts von mir. du unterstellst etwas und schlußfolgerst daraus munter weiter ... finde ich, ehrlich gesagt, nicht gut.
und wenn es für DICH viele schöne und lehrenswerte dinge in der religion gibt (in welcher?), dann ist das fein, aber nicht zu verabsolutieren. wer sagt dir denn, daß es auch für mich diese dinge in gleicher weise in der religion geben müsse? wer sagt dir denn, daß dein blick auf die religion der richtige ist? woher diese selbstgewißheit?
ich frage mich ohnehin, woher manche menschen eigentlich diese ungebrochene gewißheit nehmen, im recht zu sein und die dinge "richtig" zu sehen und andere belehren zu müssen ...

ich habe über inhalte und entwicklung der christlichen religion etwas gesagt , habe dabei absurditäten, widersprüche und ungereimtheiten angesprochen - und dabei erwähnt, daß ich für mich die schlußfolgerung gezogen hätte aus meinen erfahrungen mit religion (und besonders mit der christlichen), daß ich persönlich dieses konstrukt nicht brauche.
das hab ich auch begründet.
moral und ethisches verhalten benötigt keinen überbau in form einer religion.
ist schwer zu akzeptieren, ja?
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Geändert von rambat (20-03-2017 um 21:50 Uhr).
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