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  #1  
Alt 21-10-2005, 15:10
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 15.10.2005
Alter: 24
Beiträge: 15
Standard taoismus

also meiner meinung nach darf man den taoismus auf keinen fall vergessen wenn man ueber philosophie spricht, da er mit das aelteste philosophische system ist.
in meinen augen greift er der mitteleuropaeischen aufklaerung (imannuel Kant)
vieles vorraus. Und ist fuer viele punkte in der kampfkust unerlasslich z.b. pa qua oder qi gong kommen aus dem taoismus und sind sowohl wissenschaft als auch kampfkunst.
wenn jemand mehr weis als ich bitte ich darum belehrt zu werden da man ueber solche themen selten gute informationsquellen finded.
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  #2  
Alt 02-11-2005, 22:26
Benutzerbild von Dragonseeker
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate Do, würde gerne noch mit Ta Kuen Tao beginnen
 
Registrierungsdatum: 09.09.2005
Alter: 26
Beiträge: 6
Arrow Tao-Te King

Hallo erst mal

Zitat:
Zitat von charly keen
also meiner meinung nach darf man den taoismus auf keinen fall vergessen wenn man ueber philosophie spricht, da er mit das aelteste philosophische system ist.
in meinen augen greift er der mitteleuropaeischen aufklaerung (imannuel Kant)
vieles vorraus. Und ist fuer viele punkte in der kampfkust unerlasslich z.b. pa qua oder qi gong kommen aus dem taoismus und sind sowohl wissenschaft als auch kampfkunst.
wenn jemand mehr weis als ich bitte ich darum belehrt zu werden da man ueber solche themen selten gute informationsquellen finded.
Also meinem Wissen nach ist der Taoismus eng mit dem Quanfa verbunden, sprich, sie sind ziemlich früh zusammengekommen und haben sich zusammen weiterentwickelt, genau wie das TCM. Da das Quanfa für fast alle bekannten asiatischen Kampfkünste der Ursprung ist, kann ich deinem Wissen nur zustimmen, viel mehr weiss ich jedoch auch noch nicht darüber (Bitte behaftet mich nicht auf diesen Angaben). Das noch schreibe ich nur weil ich beabsichtige mir das Buch "Tao-Te King" zuzutun und zu lesen. Dies ist ein Buch, das von Lao-Tse etwa um 600 vor Christus über den Taoismus geschrieben wurde.

Greetz Dragonseeker
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  #3  
Alt 11-11-2005, 21:21
Benutzerbild von maxwell
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jujitsu & Tae Kwon Do
 
Registrierungsdatum: 09.02.2005
Alter: 33
Beiträge: 35
Standard

Zitat:
Zitat von charly keen
wenn jemand mehr weis als ich bitte ich darum belehrt zu werden da man ueber solche themen selten gute informationsquellen finded.
http://english.siutao.com/
Diese website finde ich sehr gut, um Dao kennenzulernen.
Dort gibt's auch Disscusion Board .

Dao basiert auf Dao De Ching . Das Buch von Lao Tze. Das buch wurde auf mehrere Sprachen übersetzt. Es gibt mehrere Englische Version und jede Version erklärt anders.Es ist nicht einfach zu übersetzen , weil ein chinesisches Wort kann mehrere Bedeutungen haben. Ich hab das Original Version auf Chinesisch gelesen, und kann nur weniger als 5% verstehen .Richtig tief.
Was ist Dao eigentlich? Wie kann man dao you sein ? Das frag ich mich immer noch

Omitofu
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  #4  
Alt 12-07-2006, 11:50
Benutzerbild von malice
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Kampfkunst: Melange
 
Registrierungsdatum: 21.06.2005
Alter: 39
Beiträge: 1.811
Standard

Die Dinge belassen.
Das ist Daoismus.

Versuchen die Welt in ein System zu stecken, ist nicht Daoismus.
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  #5  
Alt 12-07-2006, 13:52
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Siu Lam Weng Chun
 
Registrierungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 9.240
Standard

Wenn man den Daoismus kennenlernen will kann man sich sehr schön mit den Hauptwerken des Daoismus beschäftigen Da währen einmal das Dao De Ging vom Lao Tze, der von vielen als Gründer des Daoismus angesehen wird den es aber ziehmlich warscheinlich schon früher gab!
Und Das Wahre Buch vom Südlichen Blütenland vom Dschuang Tze!Das schöne in diesem Buch ist auch das man sehr schön ins alte China abtauchen kann!
Kann als Herausgeber Diederrichs Gelbe Reihe entfehlen!

Wenn noch irgendwelche fragen zum Daoismus sind ,dann immer her damit!
Weil man kann nichts über den Daoimus sagen und doch ne Menge!


Gruß!!!!
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  #6  
Alt 29-09-2006, 08:21
Benutzerbild von Der Stille
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Kampfkunst: authentischer Yang Stil
 
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Beiträge: 440
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Hallo Leute!

Zitat:
Der Taoismus ist ursprünglich aus unterschiedlichen Traditionssträngen entstanden. Die Grundlagen legten die Schamanen und die Meister der Techniken (des Himmels) sie waren für Geisterbeschwörungen,praktizierten Exzorzismus und Kontaktaufnahme zu den Göttern und Verstorbenen zuständig. Durch Lao-tse, der c.a. spätes 4. bis frühes 3.Jh. v. Chr. gelebt hatte, wurde der Taoismus populär. Später in der Ming- und Tangdynastie wurde der Taoismus zur Volksreligion. Aus der Ming- und Tangdynastie gibt es auch am meisten Aufzeichnungen, was den Taoismus angeht. Es war die Blütezeit des Taoismus und das Zentrum der taoistischen Aktivitäten. Um ca. 180 n. Chr. wurde Lao-tse, nachdem er einige Male als Ratgeber auf die Erde zurückgekehrt war als Gott verehrt. Um das Jahr 1369 n. Chr. wurde die drei Denkweisen ( Taoismus,Buddhismus und Konfuzianismus) zusammengeführt. Zu dieser Zeit wurden auch erstmals große Organisationen von Menschen gegründet, die sich dem Taoismus angliederten. Der Taoismus hat weltweit schätzungsweise 400 Millionen Anhänger, die genaue Anzahl ist aufgrund der verschienden Ausprägungsformen und der unklaren Abgrenzung zu anderen Religionen nur schwierig zu erfassen.
Habe ich auf einer Internet seite gefunden die mehr ins Esoterische geht und wollte wissen ob es stimmt das der Taoismus aus dem Schamanismus stammt???

Der Stille
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http://www.taichi-koeln.de
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  #7  
Alt 29-09-2006, 09:34
Benutzerbild von Ki. 102
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Kampfkunst: Karate
 
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VORSICHT !
Über Religion darf hier nicht mehr diskutiert werden.

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  #8  
Alt 29-09-2006, 09:39
Benutzerbild von scarabe
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Zitat:
Zitat von malice
Die Dinge belassen.
Das ist Daoismus.

Versuchen die Welt in ein System zu stecken, ist nicht Daoismus.
Ich denke, das ist ein generelles Problem der heutigen Gesellschaft- uns wird anerzogen, WIE etwas zu sein hat, dementsprechend schwierig ist es für Viele, das Schablonendenken, bzw. den inneren "Kontrollanspruch" (der ja sowieso irgendwie Selbstbetrug ist), loszulassen.

Taoismus und Schamanismus haben insofern miteinander zu tun, als der schamanische Heil- und Naturbezug in vor-schulmedizinischen Zeiten noch eng mit dem täglichen Leben verflochten war. Es war also nichts Außergewöhnliches.
Ganz natürlich wurden also auch diese schamanischen Gesichtspunkte des täglichen Lebens miteinbezogen, als sich der Daoismus entwickelte, das gilt aber auch für andere Religionen.
(Z.B. war das auch im Christentum so (vgl Jesus/Levitation, Heilungen etc), durch Steuerung der Verantwortlichen Organe hat sich die Ausübung des Christentums dann aber davon entfernt.)

Dementsprechend findet man interessanterweise Parallelen auf fast allen Kontinenten, was schamanische, philosophische und religiöse Lehren betrifft.

Insbesondere im meditativen Bereich, der in Heilkunde, Phisosophie und Religion zu finden ist, bestehen sehr starke Zusammenhänge!
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  #9  
Alt 29-09-2006, 16:24
Benutzerbild von "GZA"
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Kampfkunst: Liu he Ba fa
 
Registrierungsdatum: 04.03.2006
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Alter: 26
Beiträge: 535
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Das Schöne ist bei den meisten östlichen Religionen ist, dass sie einem Freiraum zum denken und handeln lassen. So kann man die Schriften des Daoismus auch eher als philosphische Schriften ansehn. Es geht dabei sehr viel um Selbstverwirklichung.

Allerdings ist das oben angesprochene Problem der Übersetzung nicht wirklich gelöst.
Siehe hier http://www.phf.uni-rostock.de/fkw/ip...3%BCtenland%22
Tja da bleib nur chinesich lernen

Wikipedia bietet einen recht guten Überblick!
http://de.wikipedia.org/wiki/Daoismus


Grüße
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  #10  
Alt 30-09-2006, 11:03
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
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Beiträge: 12.560
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Die Verbindung von Daoismus und Kampfkunst ist zufällig und entstand im Alltag aus der Präsenz kämpferischer und krimineller Auseinandersetzung. Keine Zwangsläufigkeit oder spirituelle Verbindung. Ein Daoist kämpft nicht wenn es nicht nötig ist. Daoisten sind bekannt dafür, auch in schwierigen und gefährlichen Situationen durch merkwürdige Statements und Ansprache die Leute zu packen und ohne Kampf zu besänftigen.

Im Übrigen gibt es erstens reichlich Variationen, und was der eine oder andere Daoist sagt ist eine Momentaufnahme. Es ist im Daoismus nicht üblich, alles mögliche auswendig zu lernen und die Wahrheit aus Büchern zu entnehmen. Das ist das GEGENTEIL von daoistischer Meditation und Wahrheitsfindung. Was ich heute erkläre, kann morgen wie Schuppen aus meinen Haaren fallen weil sich etwas in meinem Inneren meldet und mir erklärt daß man das so nicht machen kann. Das ist Daoismus. Die Wahrheit erklärt sich selbst, aus der Verbindung mit dem "Göttlichen", wie man es auch immer nennen will. Wenn man geboren wird, kommt man irgendwo her, und die Verbindung bleibt. Es hat einen Grund daß man nicht ständig weiß worum es geht, sonst könnte man nicht lernen und üben verschiedene Wege zu gehen. Das ist ein Sinn des Lebens, also kann man Fehler machen und Dinge tun die man in früheren Leben schonmal völlig anders gelöst hätte. Diese Verbindung ist aber immer eine Möglichkeit, verfahrene Situationen mit Hilfe solcher übergeordneter Empfindungen zu entschärfen und zu begleiten, und sich zu entwickeln. Die Wahrheit zu empfinden ist eine Methode dabei. Bücher sind nur kleine Hilfestellungen für den Anfang. Und man muß auch sehen daß damals auch andere Bücher existierten die völlig andere Dinge propagiert haben, in dem Sinn waren die Schriften ein Gegengewicht gegenüber autoritären Werken. Oder gewalttätigen Strömungen. Wenn ich verhindern will daß Väter ihre Töchter umbringen weil sie meinen die hätten sie "entehrt", dann schreibe ich ein bewegendes Buch in dem ich versuche die Leute davon abzubringen so einen Dreck zu tun. Das sind dann auch die Fälle wo der eine oder andere Daoist mal ausser Rand und Band gerät und Leute durch die Gegend wirft.
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  #11  
Alt 30-09-2006, 13:06
Benutzerbild von scarabe
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
Registrierungsdatum: 11.08.2006
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Beiträge: 4.122
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Guter Gedanke, was aber die Väter betrifft- da steckt meist zuviel brainwash dahinter, als daß man noch an die rankäme....
Das mit der freien Entfaltung anstatt manipulativer Vorgabe des Lebensweges ist ja mehr oder minder stark ein Problem in vielen Gesellschaften...

Was das Vermeiden des (unnötigen) Kampfes betrifft:
Geht es letztendlich ums Nicht-Verletzen?
(Also das Recht auf Unversehrtheit des anderen respektieren?)
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  #12  
Alt 02-12-2006, 23:07
Benutzerbild von jinkazama
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Kampfkunst: Ich trickse Gegner aus und überrasche sie.
 
Registrierungsdatum: 17.12.2004
Beiträge: 1.888
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es gibt die theorie, dass laotse von alten griechischen philosophen auf einer reise gelernt hat, oder mit ihnen nachgedacht.

taoismus find ich auch bemerkenswert!

allerdings nicht sehr verbreitet in österreich, deutschland usw.! leider!
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  #13  
Alt 03-12-2006, 18:58
Benutzerbild von Hokum
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Chen-Stil Taiji
 
Registrierungsdatum: 02.09.2004
Ort: Wien
Alter: 27
Beiträge: 484
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Zitat:
Zitat von xzibit
allerdings nicht sehr verbreitet in österreich, deutschland usw.! leider!
ich kenne ein, zwei leute die garnicht wissen dass sie taoisten sind

aber du hast recht, viel zu wenige, leider.
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  #14  
Alt 07-12-2006, 20:38
Benutzerbild von jinkazama
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Kampfkunst: Ich trickse Gegner aus und überrasche sie.
 
Registrierungsdatum: 17.12.2004
Beiträge: 1.888
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ab wann ist jemand taoist?
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  #15  
Alt 16-12-2006, 02:19
Benutzerbild von Surin
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MuayThai
 
Registrierungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 27
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Zitat:
Zitat von xzibit
ab wann ist jemand taoist?
Bin zwar neu hier aber das ist eine einfache Frage:
Er weiß es!

mfg
Surin
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โชคด ใน ณรงค
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